| EdEnS-fAlL | Hinter dem spiegel liegt eine welt die welt der meinen, die welt der kinder man hört ganz selten, mal ein weinen weil dann das kind mit nacht im haar euch ihn seinen armen hält und ihr befreit seit, vor der vertreibung der nacht die euch klamm und auch befangen macht Hier braucht man keine flügel um zu fliegen, und zum schwimmen auch kein meer, tränen muten silbern an, und überall ist viel leben, breitet eure seele aus, geht hindurch durch diesen spiegel. kommt nur her.. und lasst uns leben.. ein teil meines edens ist nun auch für euch geöffnet |
| EdEnS-fAlL | Die Grüne Wildnis wuchert langsam auf den platz aus beton. Ein kleiner Tod... Der Himmel scheint mit dem grau des bodens zu verschmelzen. Ewigkeit aus Grau-Ewigkeit??? Wie der beton Bekommt auch diese ewigkeit Risse. Nur der blaue himmel bleibt... Das sollen also, die besten Jahre unseres leben sein? Jahre voll Angst- angst vor sich selbst. Jahre voll Schmerz- schmerzen, die man sich selbst zufügt. Jahre voll stiller Schreie- schreie nach nie gegebener Liebe. Jahre voll Schrecken- erschreckende Erkenntnis, selber Schuld zu sein. Und dass sollen also die BESTEN Jahre unseres lebens sein??? ihr steht weit weg und seht mich an, als ob ich ein Tier wäre. Da ist die Kranke, die eingebildete.. Nur weil ich euch nicht verstehe, Weil ich eure ansichten nicht teile, weil ich eure Welt nicht mag, weil ich mich frage, ob eure Liebe, Liebe ist, weil ich anders bin. Hasst ihr mich ,nur weil ich anders bin als ihr?? Warum tut ihr das? seht mich nicht so abwertend an! ewiges treiben im schwarzen Meer, heißkalte sonne auf blassem Körper schwebend in der Dunkelheit der eigenen Seele. Es gibt keine Meerjungfrauen, die den Tod retten. Schwarzweißes Leben. treiben auf dem schwarzen Meer der Trauer. unfähig an den strand zu schwimmen. der so warm und bunt erscheint in der ferne.. Wie eine Puppe aus trübem Glas, die so aussieht, als könne sie jeden Moment auseinanderreißen. Als ob jede kleinste Berührung Risse und Narben hinterließe. Und zu viele wären tödlich, du würdest auseinanderbrechen. Obwohl Berührungen gerade das sind, nachdem du dich sehnst Lasst mich doch alleine!!! bitte hört auf |
| EdEnS-fAlL | The Sacrifice of hiding in a lie (in einer überarbeiteten version vom 20.08.03) Gewidmet denen, die noch die Kraft haben, zu träumen. Möge der Wunsch in euch nie aufhören zu keimen Ich schalte den Computer aus und mache mich auf den Weg zu dir. Du bist jetzt schon so lange gefangen und es ist närrisch, dich daran hindern zu wollen, frei zu sein. Es regnet und ich gehe langsam in das alte Viertel: Die Luft riecht nach Regen und Dampfwolken hängen über dem Viertel. An einem Zigarettenautomat lasse ich meine Wut und den aufgestauten Hass freien Lauf. Nacht mehreren heftigen Tritten, knickt die eingebeulte Front ein und Zigarettenpakete fallen heraus .Ich trete jedoch weiter auf den Automaten ein, bis ich keuche und mein Atem in der kalten Luft kondensiert. Wie kannst du nur so egoistisch sein, verdammt!!! Ich hebe zwei Packungen von Boden auf und gehe weiter, meine Stiefel sind mittlerweile durchweicht und auch mein Innerstes ist dunkel und trist, so wie die Gegend, in der alles von einem verwaschenen grau bedeckt scheint, in der alles voller Risse, Löcher und Glassplitter ist, die Hochhäuser, die leerstehenden Fabrikhallen, die Plakate und Werbeschilder, die von Dreck, Moder, dunklem, feuchten rost überzogen sind und dessen verblichene Farben längst abblätterten. Endlich bin ich da. Ich bin oft hier, aber nie zweimal am selben Ort. Neben dem grauen Hochhaus brennen Mülltonnen. Um sie stehen Obdachlose und wärmen sich am Feuer, unbeeinflusst der giftigen Dämpfe, die dem schwelenden Müll entsteigen. Niemand kümmert sich darum. Sie schauen mich kurz an, während ich die Eingangstreppe hinaufsteige und ich sehe den Verfall in ihren faltigen Gesichtern und ihre grauen, wässrigen Augen zeugen vom harten Leben, dass sie hinter sich haben. Ich öffne die Tür und finde meinen Weg ins 9. Stockwerk. Der Boden ist verdreckt, das verwaschene grün des billigen PVC´s ziert Unrat, verschmierter Schlamm, Steine und Löcher. In den Ecken stinkt es nach Fäkalien. Die Fenster sind ungeputzt, von einem grauen, schmierigen Schmutzschleier bedeckt, die Wände haben Risse und irgendwo tropft ein Wasserhahn. Ich öffne deine Tür vorsichtig und schließe sie leise. Dein, früher wahrscheinlich tiefroter Teppich ist ausgeblichen und abgewetzt. Ich finde dich auf einem alten, eisernen Bett in ein weißes Laken gehüllt. Du wartest nur auf mich. Das Blut übersehe ich. Absichtlich. Es war ein Fehler, würde ich vielleicht später sagen, wenn es ein Später geben würde. Aber es zählt das Jetzt, denn ein Morgen wird es nie geben. Ich setze mich neben dich, umarme dich und halte dich fest. Doch deine Augen verraten keine Regung. Du beginnst zu zittern. Was taten sie dir nur an? Ich werde es nie erfahren. Ich weiß, wir haben nur uns, aber kann daraus nicht auch Leben entstehen?? Bitte hör auf so zu reden, das macht doch keinen Sinn!! Bitte, bitte hör auf! Ich halte mir die Ohren zu, denn das, was du sagst, kenne ich von mir. Ich kenne dein Innerstes. Mit leerer Stimme rezitierst du eines meiner unzähligen Gedichte: Klingen öffnen Haut, Tränen treten aus, Haut verfärbt sich rot, Seele wird schwarz, Flügel verfaulen, Gaben verkommen, Leben stirbt, Engel fallen, und niemand reagiert. “Aber ich reagiere doch!!“, Ich schreie fast, bin verzweifelt, weiß um deinen Schmerz. Um dich vom reden abzuhalten, küsse ich dich. Ich bin die Einzige, der du nie versucht hast, die Zunge abzubeißen. Die Anderen, die dich liebten, können nicht mehr sprechen. Das Grauen ist in dir. Deshalb fürchtest du dich auch so vor dir selbst, weil du die bist, die dir am meisten schadet. Ich bin die Einzige, die geblieben ist. Und ich werde dich auch niemals alleine lassen, egal was jemals geschehen wird. Dieser Satz mag bei anderen eine leere Phrase sein, doch ich binde meine Seele daran. Auch wenn dieser Satz meinen Tod bedeutet werde ich dir folgen, denn ich liebe dich und diese Liebe ist stärker als mein Selbst. Noch ein letztes mal nehme ich mir deinen Körper und gebe dir meinen. Auch wenn diese Zeit begrenzt ist so genieße ich sie, im Gewissen, etwas einzigartiges zu erleben und dir auch etwas von dieser Einzigartigkeit zu schenken. Du nimmst sie das aller erste mal an. Du zerkratzt mir meinen Rücken und ich genieße den Schmerz, denn ich verwehre ihn mir selbst und er kommt von dir. Ich bin sanft, denn ich habe Angst, dich zu zerbrechen, wie eine Puppe aus Glas, die mit jeder Berührung mehr Risse und Sprünge bekommt. Zu viele sind tödlich, obwohl gerade Zärtlichkeit das ist, nachdem du dich am meisten sehnst. Ich seufze und halte dich so fest wie ich kann. Du hast Angst. Ich auch. Ich blicke hinauf zu Decke. Die Wasserflecken sind scheinbar schon seit einer Ewigkeit dort. NormalitätAber was ist schon normal? Ich lache bitter. Wir bestimmt nicht! Du blickst zu mir hoch und ich muss den Drang, dich anzuschreien heftig unterdrücken. Auch Tränen will ich mir verbieten, aber so richtig gelingt mir das nicht. Meine Sicht verschwimmt. Es ist einfach traurig. Es wäre soviel machbar. Wir könnten soviel schaffen, könnten gemeinsam aufbegehren. Jede Regel könnten wir überwinden, aber nicht diese Leere in uns. Wir wollten sie mit uns füllen und mit fleischlichen Lüsten. Haben uns unabhängig von einander immer neue Partner gesucht, für eine, oder zwei Nächte, danach den nächsten, den nächsten, den nächsten... Aber genützt hat es nicht viel. Es kam nicht gegen die Angst an. Du küsst mich und gehst zum Schrank, dem einzigen Möbelstück in diesem Zimmer, außer dem Bett. Er hat Risse und ist aufgequollen und der Lack blättert auch schon ab. Es hängen nur weiße, weite Sachen darin (weiß, wie deine Seele??). Entgegen meines Geschmacks gefallen sie mir, - wenn du sie trägst. Du entkleidest dich vollständig und ich sehe dich das allererste mal so. Es lässt mich zittern. Dein Körper... Er ist Horror und Kunstwerk zugleich. Tausende und Abertausende Narben bedecken ihn, nur Füße, Hände und Gesicht sind frei von ihnen. Ich habe es gewusst, aber nicht in diesem Ausmaß!!! Trotzdem ist es... Wunderschön! Wenn ein anderer Mensch dich genauso aufgeschlitzt hätte, hätte ich ihn, ohne mit der Wimper zu zucken, umgebracht. Aber ich kann dich doch nicht vor dir selbst schützen! Wie können Ekel und Faszination nur so nah beieinander liegen?, frage ich mich. Du ziehst ein weites, schulterfreies Oberteil mit langen Ärmeln an und dazu eine einfache weite Leinenhose und Slipper. Du schminkst dich, zum allerersten Mal nicht für mich. Doch ich bin nicht böse. Ein Hauch von Blau umgibt deine Augen und deine Lippen schimmern Zartrosé. Nun bist du bereit und ich darf jetzt nur noch deine, in weißen, filigranen Netzhandschuhe steckenden Hände berühren. Du schlingst einen Seidenschal um deinen Hals in den du, zynisch wie immer, wenn es dir gut ging Please cut here eintätowieren lassen hast. Den Schal hatte ich dir zu deinem Geburtstag geschenkt und es war das erste Mal, dass du etwas zum Geburtstag geschenkt bekamst. Du warst dankbar und es war das erste und einzigste mal, dass ich „Danke“ aus deinem Mund hörte. Seltsam, dass mir wegen solchen Banalitäten die Tränen kommen. Aber das kann niemand nachvollziehen und das soll auch niemand nachvollziehen können. Auf dem weg zum Wald kaufe ich dir drei Rosen. Weil du sie willst. Deine erste Bitte an mich. Nach einer Stunde betreten wir den Wald, die Zeit bis hier kam mir wie wenige Sekunden vor. Wir sind angekommen und stehen vor einer tiefen, grünbewaldeten Schlucht. Es riecht nach Moos. Du lächelst. Ich weine schon wieder. Es ist so schön hier. Dies ist dein Ort und ich bin die erste, die ihn als diesen wahrnehmen darf. Ich muss lächeln. Du hast nichts zu verlieren, gar nichts. Nur ich habe viel zu verlieren. Uns, dich, unsere Welt. Du küsst mich, ohne mich zu berühren und... du wist sterben. Du springst in die Leere. Ich wusste es die gesamte zeit, ohne es war haben zu wollen. Du bist doch mein Engel, also, bitte öffne deine Flügel und fliege. Bitte, bitte BITTE!!! Aber es ist nur ein Wunsch und nicht möglich. Es war nie möglich. Und ich wusste es. Ich sehe, wie dein Körper aufprallt und sich deine weiße Kleidung rot färbt. Ich bin wie erstarrt. Ich merke, dass mir etwas warmes aus der Hand quillt und merke, dass ich die Rosen noch in der Hand halte und ich mir ihre Dornen ins Fleisch bohre. Nacheinander nehme ich sie, küsse sie und werfe sie zu dir hinab. Du wolltest sie als Grabschmuck. Ein bitteres, trockenes lächeln ziert meine spröden Lippen.. Zukunft gibt es nicht. Ich möchte gehen, weg von dir, weg von hier. Doch ich kann nicht. Auch meine Welt hat keine Zukunft mehr. Und ich gab dir heute mein Versprechen, dich niemals alleine zu lassen. Nun habe auch ich nichts mehr zu verlieren. Also drehe ich mich um und springe. Das war unser Opfer, uns hinter dieser Lüge zu verstecken. Es wurde nicht besser, egal wie lange wie gewartet haben. |
| EdEnS-fAlL | Obsession Dunkle Wolken hängen am Himmel und ein leichter Nieselregen setzt ein. Das Wetter ist den ganzen Tag schon eher unangenehm und ich warte eigentlich nur darauf, wann das endgültige Gewitter einsetzen wird. Wind schlägt mir ins Gesicht und lässt meine Haare wehen. Ich warte, mein langer schwarzer Mantel flattert im Wind, der immer heftiger wird und auch der Regen entwickelt langsam Stärke. Ich habe dir damals versprochen, zu warten, genau hier zu warten und nirgendwo anders. Du versprachst mir, dich bis heute nicht zu verletzen, dich nicht zu töten oder wieder in alte Verhaltensweisen zu verfallen, die doch nur dazu da sind, dir Selbst zu sagen, wie unfähig du bist. Es wird kühl, der Regen hat mittlerweile meine Kleidung durchdrungen, Er ist stark geworden, hat sich ja geradezu in einen Platzregen verwandelt, der nun den Boden tränkt und die erhitzte Erde abkühlt. Er ist angenehm an diesem schwülen Tag. Bedrückt war alles schon seit heute Morgen. Fast so, als ob alles ahnen würde, was hier nun geschehen wird, und wie wichtig es für uns ist. Der Kajalstrich, der meine Augen umrandet hatte, ist durch den Regen verwischt und nun zieren schwarze Tränen mein Gesicht. Vielleicht ist aber auch schon alles abgewaschen. Da bist du. Deine Augen sind klar und hell, es ist kaum noch Trauer in ihnen.Aber Selbstzweifel. Dein Körper ist in der Zeit, in der wir uns nicht sahen, stark und muskulös geworden. Du lächelst als du mich siehst und fällst mir in die Arme. Der Regen hat deine Haare verklebt und kleine tropfen laufen dir das Gesicht herunter. „Ich hatte so eine Sehnsucht nach dir“ „ja, ich auch“, antworte ich und halte dich so fest, wie ich es noch nie getan habe. „ Es ist ein Geschenk, dass es dich gibt, Sue und es ist ein wunderbares Geschenk, dich jetzt in den Armen halten zu dürfen“, flüstere Ich und küsse dich, berühre deine Lippen mit den meinen, möchte dich fühlen, versinke einfach nur in diesem so wunderschönen und faszinierendem Augenblick. „Und du wolltest sterben, hieltest dich nicht für lebensfähig. Du, die du es mehr als alle anderen verdient hast,, zu leben. Du bist stark geworden!“, sage ich zu dir.“ Du wirst diese Stärke noch brauche.Ich hatte zuerst daran gezweifelt, dass du kommst““ Der Regen prasselt mit seiner Intensität weiter und alles riecht nach ihm. Ich atme tief ein, rieche an deinen Haaren, sauge den kleinsten Geruch von dir auf. Mit klarer stimme und ohne zu stocken entgegnest du: „Ich habe mich daran gehalten. Ich bin stark geworden. Für dich, ich habe versucht zu leben und was du sagst, stimmt. Es lohnt sich. Doch ob ich es wert bin, zu leben, ob ich es wirklich wert bin... „Das wird sich nun entscheiden“, falle ich dir ins Wort. Musik, die von irgendwo hierhin schwebt, füllt die Stille nach diesem Satz mit seinen Klängen, als du lächelnd ein Schwert hervorholst. Die Schneide glänzt silbrig und der Griff ist blau, mit Gold verziert. Dieses Schwert ist das Edelste, was ich jemals gesehen habe. Auf meine Lippen stiehlt sich ein Lächeln, denn auch meine Waffen sind gut gearbeitet und ich kann mit ihnen umgehen. Ich hole zwei Kampfmesser heraus. Im Gegensatz zu deiner schönen, unbefleckten, ja fast reinen Waffe sind sie am Griff abgewetzt und zeugen davon, dass ich in den letzten zwei Jahren viel trainiert habe, Ich habe auf diesen Moment gewartet, auf ihn hintrainiert, ich will es dir nicht leicht machen. Nun werden wir erfahren, wer es wert ist zu leben. Dein einfaches Shirt ist durchnässt und klebt ebenso, wie die kurze Jeans, eng an deiner Haut. Dein wunderbarer Körper zeichnet sich darunter ab. So schön. Du lächelst als der erste Donner rollt, der uns das Zeichen zum Angriff gibt. Mit einem, in denselbigen geschrienen „ich liebe dich“ greife ich dich an. Mein erster Schlag sitzt gut, doch du parierst mit einer unglaublichen Geschwindigkeit. Du hast scheinbar, wirklich hart trainiert. Ich weiche deinen Schlägen aus, doch das ist schwer. Mehrmals spüre ich, wie du mich triffst, spüre wie die Spitze deiner Klinge meine Haut durchschneidet und Blut die Wunden füllt. Die Äste splittern unter unseren Füßen und das Wasser spritzt an uns hoch. Es vermischt sich mit unserem Blut, färbt sich hellrot und bedeckt unsere Körper und unsere Kleidung. Von Weitem muss unser Kampf anmuten, wie ein Tanz. Es hängt viel davon ab, dass ich verliere, doch ich kämpfe mit voller Kraft. Alles andere wäre falsch. Überall klebt Blut. Du keuchst und auch mein Atem geht unregelmäßig. Meine Lunge brennt und ich sehe und fühle alles mit ungeahnter Intensität. Du blutest aus unzähligen Wunden, deine Jeans ist blutrot und die Schnitte klaffen nur so auf deinem Körper. Welche Schmerzen musst du gerade erdulden? Und ich will gar nicht wissen, wie ich aussehe. Meine gesamte Haut kratzt, sie ist heiß und blutig, ich zittere, bin kurz unkonzentriert und wäre beinahe in einen Hieb hineingerannt. Die Wunden brennen, reißen weiter auf und auch dein Blut bedeckt mich. Mein linkes Auge ist verklebt vom Blut und auch in meinem Mund schmeckt alles nach dem karmesinroten Lebenssaft. Mein, ehemals oranges T-shirt hängt mir nur noch in Fetzen herunter und meinen, wie auch deinen Körper zieren Tausende von Schnitten, sodass unsere Haut rot ist vor Blut. Das Schwert liegt schwer in deiner Hand und ich weiß schon lange nicht mehr wie viel Zeit wir schon mit Kämpfen verbracht haben. „Du bist es wert zu leben, denn du kannst dafür kämpfen!“, brülle ich in den Sturm. „ich bin froh, dich gefunden zu haben und glaub mir, ich bin dir so dankbar“, antwortest du. Der Regen ist nun fast ein Orkan, kleine Rinnsale verwandeln sich in Ströme und Pfützen verwandeln sich in kleine Seen, deren Wasser aufgepeitscht durch die Gegend spritzt. Ich sehe dich durch den Regen kommen, die blutige Klinge in der Hand, sehe in deine Augen und...Ich lächle, als ich spüre, wie sich der kalte Stahl in meinen Körper bohrt. Und ich genieße es, als ich deine Lippen auf meinen spüre. Der Schmerz setzt nun ein, es fühlt sich an, als würde es mich zerfetzen, mich zerreißen, als würde mir jemand die Eingeweide herausreißen und sie in den Regen schmeißen, wo sie dann ins nirgendwo gespült werden. „Ich habe dir versprochen, zu überleben“, flüsterst du „ich habe diese zwei Jahre nur für dich gelebt und zweifelte die ganze zeit an meinen Siegeschancen. Und doch gewinne ich gerade“ Du weinst, als ich dir die Tränen aus den Gesicht küsse und wimmerst traurig, wie das ganze Blut aus meinem Körper austritt, wie ich in einem See aus Blut zu verschwinden drohe. „Traurig, dass ich dir erst hiermit klarmachen musste, dass du das Recht auf eben hast“, sage ich, meine Stimme ist nur noch ein heiseres Krächzen. „Aber du lebst, dass ist wichtig“, sage ich. Ich spucke unaufhaltbar einen Schwall Blut auf den Boden, keuche und huste. Alles brennt, oh verdammt. Du beugst dich zu mir und mit ersterbender Stimme flüstere ich: „Ich liebe dich, du warst es die ganze zeit wert, die gesamte verdammte Zeit!“ Du legst meinen Kopf in deinen Schoß und weinst. Der Schmerz, der zuerst unaushaltbar schien, schwächt langsam ab. Und plötzlich ist da nur noch Schwärze. Das letzte, was ich höre, ist dein Verzweifeltes Klagegeschrei. Kleine anmerkung: auch wenn es nicht so scheint geht es gerade hier darum, dass das leben jedes menschen wertvoll ist. Nur hat sue das nicht begriffen und sie hätte es nie geglaubt. also habe ich das ganze auch bewusst so drastisch gehalten, um das klarzumachen. |
| EdEnS-fAlL | [Aus gegebenem Anlass sehen wir ihre Existenz als ungülltig an. Dem Antrag auf Revision wurde nicht stattgegeben.] [Als Urteilsbegründung sehen sie bitte §13 absatz 25 b,e+h des örtlichen Gesetzbuches über Existenz-regelungen ein. [Das Urteil wird am 17.8. 1987 ausgeführt] HEAVENS INC -urteil- Sie sah noch lange auf das Blatt, nachdem es ihr vom Gerichtsdiener übergeben wurde. Das war also der Lohn. Ein bitteres Lachen keimte in ihr auf, wurde aber unterdrückt. Auslöschung. Übermorgen...Also noch sieben tage. *darf ich hinaus??* sie sah ihn fragend an. +sicher, sie haben ja noch sieben tage und sind als ungefährlich eingestuft worden. Sobald sie gegen die Regeln verstoßen oder zu spät kommen, wird der sprengsatz in ihrem Kopf explodieren+ *ich weiß* antwortete sie kühl und fragte sich innerlich, worin sich der unterschied anfühlen würde, vergast zu werden, oder zu explodieren. Sie stand auf und ging den gekachelten Gang hinab. Er hatte keine Fenster und einzelne Neonlichter erhellten den weg, der kein wirkliches Ende zu nehmen schien.Der boden schluckte jedes geräusch und das trockene klacken, dass entsteht, wenn schuhe auf den boden aufkommen, hielt nur kurz an und hallte kaum wieder. Es war nicht zu bemerken, dass sie in einem Gericht war, und nicht in einer Klinik. Nach einer halben Stunde erreichte sie eine Stahltür. Die Schleuse. Sie legte die Hand in das dafür vorgesehene, schwarze Viereck und sie öffnete sich langsam und geräuschlos. In dem kleinen Raum dahinter war eine Maschine in der Wand eingelassen, die blaue Einheitskleidung in eine dafür vorgesehene Kiste packte und dieses dann ausspuckte, um die Häftlinge nicht nackt nach draußen gehen zu lassen. Alles Eigene nahm man ihnen beim Eingang ab.bis auf die schuhe, die man am eingang auf waffen untersuchte. Der boden war eiskalt. Sie zog sich die einfache baumwollkleidung an, zog die schuhe aus und blieb barfuß, öffnete dann die nächste stahltür auf dem selben weg wie die andere. Draußen brannte das ewige elektrische licht und ließ niemanden schlafen, der nicht schlafen sollte. 7 tage freiheit.Keine Arbeit, kein Wecken, dass zuerst sanft ablief, dann aber irgentwann in elektroschocks und andere unangenehme sachen mündete. Keine Festgelegten Mahlzeiten, ein ewiger trott, keine pflichen..Freiheit??nein, sicher nicht. denn fehler waren so tödlich wie immer.Nachschub war ja ständig da. Und der sprengsatz tickte schon immer im kopf jedes einzelnen. -information- Sie betrat den Innenhof des Gebäudes der Heaven. Inc. Corporation. Trakt Nr.3 in ihrem kopf widerholte sie alles, was sie über diese "firma", die eher den status einer regierung innehatte, wusste. Der gesamte Gebäudekomplex der Heaven. Inc Corp umspannt eine Fläche von 5 Hektar land und dabei ist dieses Gebäude „nur“ für die Stadt zuständig. In ihm war eine Geburtsstation, ein Krankenhaus mit Ärzten für jedes Spezialgebiet der heutigen Medizin,, ein Prüfgebäude ,das örtliche Gefängnis, drei gerichtssääle, einen Forschungstrakt mit Autopsiesälen und Gefrierkammern,eine kleine Kapelle und das Himmelsportal, wie es im volksmund genant wird, ein großes eisernes tor an einem glatten, mit stahl beschlagenen betonklotz, der etwas Absets aller gebaüde stand.keine fenster und nur eine tür. Jeder, der den komplex verlassen will, muss an diesem Gebäude vorbei. Beim Anblick des goldenen Engels, der mit lächeln und mit ausgestreckten armen über der Tür trohnt, alsob er die Ankömmlinge in den arme schließen wollen würde, machte ihr erst wieder klar, WIE zynisch diese installation doch war. Vielleicht unbeabsichtigt, aber der Zynismus kommt wie ein Hammerschlag. In diesem Gebäude werden täglich 15000 [COLOR=indigo]Kyriaden[/COLOR] exekutiert In dem Gebäude sind große Gaskammern installiert, die beste, schnellste und sauberste Methode, die zusätzlich noch Untersuchungen auf die Wirkweise des Gases zulässt. Zusätzlich sind dort noch eine Düngerfabrik und Krematorien untergebracht. Alles in allem kreuzt die Heavens Inc Corporation doch recht oft das leben einer Kyriade, von der Geburt bis zum Tod. Sie gebiert ihn und sie tötet ihn. Wie ein Gott Man wird in einem der Forschungstrakte hergestellt, aus Eizellen anderer Kyriaden. Da diese Rasse zwittrig aufwächst, kein Problem ein Kind zu zeugen. Dass dumme ist nur, dass niemand weiß, wie er das tut. Man hat es nie jemandem erklärt, geläufig ist nur diese Methode. Dann wird man „verpflanzt“, geboren und das erste mal geprüft. Wenn man Glück hat, dann wird man registriert du aufgepäppelt und innerhalb der ersten Zyklen immer wieder auf körperliche und geistige kraft hin geprüft. Diese Prüfungen entscheiden über dass spätere leben, en beruf und den Zeitpunkt der exekution. Während der ersten 6 Zyklen lebt man in einem großen Gebäude mit ständigen testen und unter dauerhafter betreuung. Ab dem 5 zyklus gibt es zusätzlich 3 stunden tägliche fachspezifische Förderung und theoretischen Unterricht der auf den späteren Beruf hinzielt, der anhand der Testergebnisse von einem Computer ermittelt worden eist. Ab dem 8.zyklus wird man in die ADLD5 (ArbeiterDatenbank des Landes.Department 5) eingetragen und beginnt zu arbeiten. Ab dem 10 Zyklus lebt man dann in einer eigenen Wohnung, mit eigener Küche, Bad, Schlafzimmer. Ab dem Zeitpunkt, ab dem man Arbeiter ist, hat man einen Sprengsatz im Kopf implantiert. Ist man mehr als 2 Tage nicht bei der Arbeit erschienen oder ist krank(auch hier gilt die Frist von 2 tagen) explodiert er. Nach einer Zeit, meist sind es 500 Zyklen, wird man geprüft und dann wird entschieden, ob man leben soll, oder nicht. Die zweite Möglichkeit wird doch des öfteren gewählt. Überlebende gibt es insgesamt 5 in den 300.000 Zyklen dieser Regierung. Sie wurden nach Überlieferung ungefähr 6000 Zyklen alt, doch diese Erzählungen kursieren nur im Volk und werden von der Corporation heftigst dementiert. Ihnen seihe nie ein Fehler unterlaufen. Man bekam danach ungefähr 1 Woche Zeit, bis man exekutiett wurde. Wenn man nur einen halben tage zu spät kam, explodierte der sprengsatz. Viele haben sich umgebracht. Es machte ja keinen unterschied -namen- Sie ging aus dem Gebäude. Sie wusste, was sie zu tun hatte, hatte geplant, getan geschafft. Als erstes ging sie zu den Stadtarchiven und sichte nach Dokumenten, die von der zeit vor der heavens inc. Zeugten. Sie fand nichts. Also nahm sie sich ein Ticket und fuhr aus der Stadt hinaus, zu den Halden. E wurde Abend. Nachts brach sie ein und begann u suchen. Es kamen viel wachen vorbei doch als man herausfand, dass sie sterben würde, ließ man sie suchen es war ihnen egal, sie hatte doch sowieso keine Zeit. In ihren Augen war sie schon Biomüll. Sie wühlte in allen Archiven, bis sie das erste mal auf Namen stieß, die anders klangen, keinen Sinn hatte und andere kyriaden betitelten. Seite heaven.inc war sie 46658352.c5. eine unter vielen, trotz ihres aussehens. Ab nun war sie saihma. Wenn sie jetzt sterben würde, würde sie Als eine wahre Kyriade sterben. Sie war ab nun keine Nummer mehr. _______________________________________________ Ich werd an der geschichte wohl immer wieder weiterschreiben. * = die unbenante person. haupcharakter, zwittrig wie alle lebewesen. NOCH keinen namen. (anzeichen dafür, dass ES spricht, anstelle der w. rede) Irgentwelche vorschläge in dem bezug??Kommentare? dann bitte in den Thread hier posten:[url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=16134[/url] [COLOR=orangered] mittlerweile beginnt das ganze, nen leichten sf charakter zu entwickleln und wird länger, als ich es gewollt habe (SLEEPER, daran bist nur DU schuld*grmpf*Das vieh hat nun nen namen und das volk auch..schaun mer ma wies weitergeht....[/COLOR] |
| EdEnS-fAlL | Mal zur abwechselung was ANGENEHM melancholisches ;) ________________________________ [COLOR=silver]SMOKE[/COLOR] Aufwachen in einem Augenblick der Erschöpfung, seine eigene kratzige Stimme hören und.... Was geschah ist nun nicht mehr wichtig und wird auch niemals mehr so geschehen. Erst mal eine Zigarette und einen Kaffee. Taumelnd in die Küche laufen, auf staksigen Beinen, die in hellen Boxershorts stecken. Aufpassen, dass ich keinen trete, sie schlafen alle noch so friedlich. Die Küche ist gleich nebenan. Das sonst so intensive Schwarz erscheint diesen morgen verwässert und auch die Nerven nehmen nicht jeden Eindruck auf. Es ist warm, Zigarettenrauch hängt in der Luft und als du zum Fenster gehst und es öffnest, fallen mir einige Kratzer auf deiner zarten Schulter auf - und dass der Tag verregnet sein wird. Ich muss nicht einmal an den Regen denken, denn es beginnt sofort, der Regen tränkt den Boden und die Pflanzen. Ein leises Prasseln erfüllt den Raum und der Dunst zieht langsam hinaus. Ich habe Kopfschmerzen und mich ekelt irgendwie alles an, alles, das verwaschene Grau, der Alkohol gestern, die Zigaretten, der Kater. Ich laufe hinaus, stelle mich in den Regen und schließe die Augen, um dieses verdammte Grau nicht mehr ertragen zu müssen. Werfe den Zigarettenstummel in die Gosse, der Regen kühlt meine Haut, wäscht den Schweiß und den Dreck ab und sein durchdringender Geruch vertreibt den Ekel langsam aus mir. Ich spüre, dass du neben mir stehst, deine langen Haare liegen auf meiner Haut und dein heißer Atem wärmt meinen Nacken. Ich öffne meine Augen und sehe dich. Der Regen tropft von deiner Nasenspitze und durchweicht dein dünnes, ärmelloses Top, sodass sich dein Körper detailgenau darunter abzeichnet und ich ihn berühren und liebkosen will. "Warum", fragst du und beantwortest die Frage gleich mit einer Weiteren. "Um die Sünde fortzuwaschen?" - "Sollte es Sünde sein, dich zu lieben, dann tue ich es", antworte ich mit leerer Stimme und Tränen in den Augen. Ich sehe dir in die Augen und möchte dich küssen, möchte es sosehr!!! Schließe meine Augen und spüre deine wundervollen Lippen auf meinen. Weinend falle ich zu Boden und alles bricht aus mir heraus, spüre den Schmerz des Aufpralls und schmecke Blut. Und spüre deine Arme, die mich haltend umarmen. "Gestern, ich weiß nicht, was gestern war, aber nur das Jetzt zählt und du!" Du klammerst dich an mich und nach einer kleinen Ewigkeit stehen wir auf und gehen nach oben. |
| EdEnS-fAlL | hmm. was man so im urlaub treibt^^. gedichte, pder so Eine hand umfasst ein herz mit langen Fingern streich sie über Kaltes klammes Fleisch. Uns ihre nägel bohren sich ganz leich hinen, in diesen Klumpen, ins innerste des Rots. Und selbst ersterbend wärmt sie das kalte organ langsam auf körperthemperatur. der Geruch des feuers brannte sich in meine nase, der schein der loderndhellen Flammen kam direkt in mein Auge und in mein herz..Mit dem reinen Rot der sonne vermischt, stehe ich noch immer vor den qualmenden ruinen meines selbst. ich habe die Fackel noch immer in der hand.... Wind streicht über kalte haut. Das grün endete abrupt vor einer hand. wendet sich ins rot... Der Blaue himmel färbt sich rot, am horizont, mit einem flackern grau. Keine sonnne... es sind die leichenberge, die brennen. |
| EdEnS-fAlL | ich stand vor ihr, ich weiß nicht wie lang. Mein Blick ruhte auf ihren Tränen, fixiert an einem punkt. Und sie hörte nicht auf zu zittern. wie gerne hätte ich sie umarmt Doch damit hätte ich mir eine Blöße gegeben. Im endeffekt wäre es selbstmord gewesen also ließ ich dich stehen und sah nur hilflos zu. |