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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Gedanken
reclusive one[i]"Nachtgedanken"[/i]

[b]my soul is tired[/b]

tired of fake every single smile
tired of useless hope
tired of pretend being alive

I'm cold

tired of being helpless
seams like there is no way out
tired of all those weakness

tired of hurt myself
by thinking of you
tired of hideing myself
tired to decay
tired of being me
tired of cheating myself in this way

no motivation left

tired of being alone
tired of retire
tired of a heart like stone

tired of know the truth
tired of lie
nothing left to loose
slowly I die

[b]tired of thinking
tired of being tired
but - I fear - never tired dreaming of you[/b]


[I]Das "Gedicht" hat keinen Titel. [b]Nachtgedanken[/b] dient nur dazu, ein Schlagwort zu haben, sollte man davon sprechen.[/I]

[I]Sep. 2002[/I]
reclusive one[I]"Befreiung"[/I]

Erst Einsamkeit,
ein leerer Blick,
dann Verlorenheit,
nichts bleibt zurück.

Tränen die niemand sieht,
Sehnsucht nach Geborgenheit,
aber keiner der mir diese gibt,
was bleibt ist Leid.

Wie's weiter geht? - Ich weiß es nicht,
das man im Innersten zerbricht,
is was ich fühle, aber wissen ?
Werd' ich mir selbst helfen müssen?

Allein bestreite nun den Weg,
von Einsamkeit und Leid geprägt,
doch guten Mutes irgendwann,
das ich dem Kreis entrinnen kann.

Dann Angst - die Ungewissheit quählt,
Gewissheit ist was mir jetzt fehlt.
Ich raff mich auf, faß neunen Mut,
ich red mir ein, es geht schon gut.

Leere erst - dann langsam Schmerz,
hasserfüllt und doch mit Herz
faß' ich Mut zum letzten Schritt,
Leben? - gibt es mir den Tritt?

Losgelöst - gelassen und frei,
nurnoch Sekunden dann ist's vorbei.
die Augen zu, lausch ich der Stille,
1000 gedanken im Kopf ohne Wille.

Kein Schrei - kein Laut,
ein stummer Schmerz,
langsam aufgebaut
in meinem Herz.

Befreiung dann -
fast Heiterkeit,
jetzt, nicht irgendwann
Gewissheit..


[I]Ein älteres Gedicht. Auch [b]Befreiung[/b] ist kein Titel.

Sep/Okt 2001[/I]
reclusive one[i]"Du (Ungewissheit)"[/i]

Augenblicke, wunderschön
genießen -
Niemals gehn
die Augen schließen
träumen -
Von Dir
Nichts versäumen
wünsch ich mir

Momente gefrohren
im Gedanken
verloren -
Gelöst von Schranken
Heiterkeit -
Mit Dir
zu zweit
wünsch ich mir

Sekunden zu 2t
in dieser welt
Geborgenheit -
solang es hält
Liebe -
Von Dir
die ewig bliebe
wünsch ich mir

Stille -
Ich bleibe stehn
halte inne,
will nicht geh'n
Schmerz erfüllt
gedankenlos-
Im Herz zerwühlt
einsam bloß

Ein letzter Blick
Zu Dir -
Kein Weg zurück
Ich muß gehen...

Mein Herz erfüllt
Von Dir -
In Liebe gehüllt
wart' ich hier

[i]Auch ein älteres Gedicht. Ich habe eine Zeile verändert, die einfach nicht mehr passte.
Wie immer ohne Titel.

Aug/Sep 2001[/i]
reclusive one[I]"Gegenwart"[/I]

Der Mond, Sterne, ein Licht, noch weit weg.
Unendlich weit, man meinet leer.
Ein Holpern. Da ist wieder das Licht, jetzt schon näher.
Schatten ziehn vorbei, Menschen überall.
Sie scheinen mich zu sehn, beachen mich jedoch nicht.
Ich bewege mich an ihnen vorbei.
Oder sind sie es die sich bewegen?
Ich halte an. Will zu ihnen. Zum Licht.
Ich trete vor, Menschen weichen mir aus.
Wieder Bewegung. Diesmal stehe ich. Warte.
Das Licht ist weg. Mit ihnen gegangen.
Die Schatten bleiben noch etwas.
Ich versuch einen Anschluß zu bekommen.
Vergeblich. Wieder kein Glück.
Die Menschen werden wieder kleiner.
Verschwinden. Irgendwann ist nur noch ein schwaches Licht zu sehn.
Der Mond. Sterne, ein Licht...

[I]Auch hier kein Titel.[/I]
reclusive one[I]"Ich"[/I]

Deine Last senkt meinen Kopf,
hüllt mich in's Nachtgewandt.
Dein Schatten trübt meinen Blick,
verdunkelt meinen Verstand.

Deine Kälte lähmt mein Herz,
frisst meine Seele auf.
Einsamkeit is dein Preis,
den ich mit Leere kauf'.

Leere ist dein Geschenk,
dass mich zum Hoffen zwingt.
Stille das Lied,
dass dich besingt.

Mein Leiden ist dein Flamme,
mit der Du mich verbrennst.
Doch Wärme ist etwas,
dass Du nicht kennst.

Ich geb' Dir deine Kraft,
mit der Du mich zerbrichst.
Ich bin dein Schwert,
das Du in mein Herz stichst.

Meine Trauer ist dein Leben
Meine Seele ist deine Welt
Meine Gedanken deine Nahrung
Mein Herz deine Sonne am Seelen-Zelt

[B]Meine Liebe ist der Tod
Unser Tod![/B]

[I]Auch hier wieder kein Titel.[/I]

[I]Feb - Jun 2003[/I]
reclusive one[I]"Farewell-Letter (My last Goodbye)"[/I]

Just once more, I'm writing to you.
Cause there is some I had to say, before I fade away
Then I don't bother you anymore
[I]I'm really sorry how I treat you
as never before[/I]

My decision meight have hurt you
but I don't know
how I cound handel your evanescent thou
And I'm sure it's not your fault, so that
my words to you would be so bad

With unseeing eyes, I'm writing to you
Cause I remind of you everyday, you had this amazing way
But I did't want to bother you anymore
I hope you read this lines the way
they are written for

Your music afflicts me, but I didn't care
because it reminds me how wonderful you were,
And I hope mine reminds you once in a while
so that it raise you a hidden smile

I miss you at heart, Oh I miss you near,
How I wish that you would be here
But sadly you decided one day
to break away, far away

Now I try to imagine how it would be
to tell you my notions
and you disengage me
but it isn't like at that time
when you were a friend of mine

And I fear I can't forget you, you captivate me forever
Now I'll forswear and let you go,
But, for a short time in my life - I feel save
save as the prison, I'm trapped in,
faint is just the thing I feel now
I promise you: I won't write again unless you ask me to return

At last, I'm still writing to you
Cause I mean to bid farewell, by this goodbye spell
Than I don't bother you anymore,
[I]"Now we both are free"[/I] I whisper,
than I be no more

[B]I hope you'll forgive me[/B]


[I]Inspired by [B]Sonata Arctica - Letter to Dana[/B]

Geschrieben für einen besonderen Menschen. Ich denk an Dich!

Jul 2003[/I]
reclusive one[I]"Du (Part2)"[/I]

Leere -
wie Nebel, so tief
undurchdrungen, schwarz -
Unsichtbar umschlungen
vom kristallener Haut,
eisig kallt -
und doch, spüre ich sie nicht

Du -
wie Sonnenlicht, so wunderschön
alles erwärmend, weiß -
Unendlich entfernt
Gedankengetrennt,
unerreichbar -
und doch, spüre ich dich

[B]Das ist,
was mich zerstört.[/B]

[I]Nov 2002[/I]

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