| Mondenkind667 | Geborgenheit Im Kerzenschein, hier in meinem Zimmer, Geborgen vor dem Regen, vor der Kälte. Draußen? Dunkelheit, Gewitter. Wo bist du? Warum bist du nicht bei mir? Lass uns diese Geborgenheit teilen, für eine Weile! Nur wir zwei, im Licht der Kerzen sitzen, Der traurigen Musik lauschen, Jeden Gedanken teilen, einmal nicht einsam sein, Die Geborgenheit spüren, und die Wärme des anderen, Nicht an morgen denken. Doch du bist da draußen, im Regen, im Dunkeln, Und Kälte zieht in mein Herz. |
| Mondenkind667 | Allein An eine Hecke gelehnt, Umringt von Freunden. Meine Augen brennen, Die Stimme erstickt Von Tränen, meine Wangen kühlend. Stimmen. Sie reden auf mich ein, Wollen mich beruhigen, Ich höre se kaum. Der Mond scheint, ehellt die Nacht, Und meine Seele, dunkel, Mein Herz, von Trauer verschleiert. Das Leben, ohne Sinn für mich. Denn ohne Sinn Scheint es für ihn. |
| Mondenkind667 | Leere Ich wollte es verstehen, War fasziniert, Magisch angezogen, Wie gebannt von dem dunklen Glanze. Ich wollte es verstehen, Ihr schwarzes Denken, Ihre traurige Seele, Ihr gebrochenes Herz und ihr gleichen. Ich wollte es verstehen, Die Schönheit des Mondes, Das Flüstern der Bäume, Den Schutz der Nacht unterm Sternenhimmel. Ich verstehe, Den Zauber der Dunkelheit, Ihre sehnsüchtigen Blicke, Die Tränen in ihrem Gesicht wie blutige Perlen. Und ich fühle sie, Die Leere, Die mich nun erfüllt und zerreißen will. |