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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: i wrote some lyrics about myself...
seph1rothtrauer...

man trauert um das was verloren ist...
das was nie wiederkommen wird...
sie sagte es ist aus
doch ich kann es nicht akzeptieren
ich kann die hoffnung nicht gehen lassen
ich kann meine seele nicht freigeben

freigeben für neues glück
freigeben für ein leben ohne sie...

die schmerzen rauben mir den verstand
sie kommen langsam doch stetig
sie schwellen an bis man denkt man es geht nicht weiter
doch es geht weiter...
immer weiter...
es geht weiter mit den schmerzen...
man versucht sich loszureisen doch man kann es nicht
egal was man tut...

die flucht vorraus scheint die einzigste lösung
doch man weiß das diese nichts bringt
man weiß das es eine flucht in das leere ist
man weiß das man noch weiter zurückgeworfen werden würde

die drogen lassen nach
die schmerzen kommen wieder
der körper schmerzt
die augen zucken
das herz rast
das blut fließt langsam den arm herunter
dennoch scheint es der einzigste ausweg aus dieser situation
das blut welches die natürliche wirkung der beruhigung mit sich zieht
welches den verstand zurückholt
und die schmerzen dämpft
welches einem davor bewahrt das der körper den verstand und das herz besiegt
der körper dessen einziger wunsch ist das diese schmerzen aufhören und er reagiert
reagiert und dich in einen tiefen schlaf fallen lässt...

dein eigen blut welches man vergiest um sein leben zu retten
dein eigen blut welches man vergiest aus der hoffnung heraus
man fühlt sich verloren und alleine

es kommt der tag an dem die hoffnung schwindet...
die hoffnung auf das was man sich so sehr ersehnt...
die hoffnung darauf wieder vereint zu sein...
zu zweit und doch eins...

die leere kehrt in einem selbst ein
mit der leere die einsamkeit
und das triste dahin vegetieren
tagein und tagaus
man lebt nichtmehr man vegetiert...
denn man weiß das dies alles zeit braucht... viel zeit

doch man weiß auch das es nicht das letzte mal ist...das man diese schmerzen wieder erleben wird...das das ganze leben wie ein teufelskreis ist welcher sich stetig wiederholt... der einzigste wunsch der einem noch bleibt ist eines fernen tages nicht alleine zu sterben...um einen schritt näher der vollkommenheit zu geraten...
seph1rothflucht...

du sitzt allein daheim
du weißt das du das nicht sollst
du weißt das du wieder anfängst zu denken
du weißt das dann die schmerzen wiedekommen
du hast angst davor...

der einzige ausweg scheinen drogen...
du verzögerst mit ihnen den augenblick
den augenblick der schmerzen
du weißt das er wiederkommen wird
du weißt das er unausweichlich ist
doch du weißt auch das er dein tot sein könnte...

allein daheim...
in gedanken versunken
von schmerzen beherscht
die sinnlosigkeit des seins anzweifelnd

du denkst dir das du die drogen nicht brauchst
du denkst das du es so schaffen kannst
doch du weißt genau das du dann eventuell nichtmehr hochkommst...

es mag ein ausweg sein
sich damit auseinanderzusetzen
ein paar stunden des endlosen schmerzes
ein paar stunden der trauer
ein paar stunden der einsamkeit

doch du erinnerst dich an das letzte mal
an die narben auf deiner haut
du siehst an deinem körper herunter
und er ist von narben übersäht
du siehst in deiner seele herunter
und wünschst dir das deine wunden wenigstens zu narben werden würden

so vergeht ein tag nach dem anderen
und du fragst wie lange noch ?
wie lange bis es vorbei ist ?
doch du bekommst keine antwort...
es gibt keine antwort...

deine hoffnung basiert auf der zeit
das die zeit die wunden zu narben werden lässt
das die zeit deiner seele balsam ist
das die zeit dir hilft den augenblick zu überwinden...

du hoffst wie ein kleines kind auf diesen augenblick
du hoffst das er bald kommen mag
du hoffst das er dich erlöst
du hoffst das du durch ihn wieder die freiheit spürst welche früher dein herz erfüllte
seph1rothvorbei ?

du hast jemand anderen
doch du sagst du liebst mich

du bist bei ihm
doch du sagst du willst bei mir sein

du führst eine "beziehung"
doch du fühlst dich bei mir wohler

du sehnst dich nicht nach ihm
du sehnst dich nach mir

sind das nur worte ?
worte in einer kalten welt ?
worte welche verloren sind
worte welche so viel sagen...
worte welchen keine taten folgen...

ich frage mich immer nur warum ?
warum kannst du nicht über deinen eigenen schatten springen ?
warum kannst du mich nicht mehr als lieben ?
warum flüchtest du dich woanders hin und nicht zu mir ?

bin ich so schrecklich ?
war meine tat so verwerflich ?
aber warum willst du dann zu mir...
warum freust du dich dann auf mich...

willst du nicht unserer liebe neue kraft geben ?
willst du diese liebe nicht wieder mit all ihrem glanze erstrahlen lassen ?
willst du dich lieber flüchten ?
in eine welt in welcher du nicht so lieben kannst ?
in eine welt in welcher du niemals so lieben kannst ?

es ist die verzweiflung welche aus mir spricht...
die gewissheit nie wieder jemanden so zu lieben wie dich...
die einsamkeit welche nur du mir nahmst...
die geborgenheit welche nur du mir gabst...

ich will nicht ohne dies leben...
doch tue ich es...
ich lasse zu das du mich weiter eingefangen hältst...
das mein herz nicht loskommt...
das ich mich weiter an eine surrealle hoffnung klammere...

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