| seph1roth | trauer... man trauert um das was verloren ist... das was nie wiederkommen wird... sie sagte es ist aus doch ich kann es nicht akzeptieren ich kann die hoffnung nicht gehen lassen ich kann meine seele nicht freigeben freigeben für neues glück freigeben für ein leben ohne sie... die schmerzen rauben mir den verstand sie kommen langsam doch stetig sie schwellen an bis man denkt man es geht nicht weiter doch es geht weiter... immer weiter... es geht weiter mit den schmerzen... man versucht sich loszureisen doch man kann es nicht egal was man tut... die flucht vorraus scheint die einzigste lösung doch man weiß das diese nichts bringt man weiß das es eine flucht in das leere ist man weiß das man noch weiter zurückgeworfen werden würde die drogen lassen nach die schmerzen kommen wieder der körper schmerzt die augen zucken das herz rast das blut fließt langsam den arm herunter dennoch scheint es der einzigste ausweg aus dieser situation das blut welches die natürliche wirkung der beruhigung mit sich zieht welches den verstand zurückholt und die schmerzen dämpft welches einem davor bewahrt das der körper den verstand und das herz besiegt der körper dessen einziger wunsch ist das diese schmerzen aufhören und er reagiert reagiert und dich in einen tiefen schlaf fallen lässt... dein eigen blut welches man vergiest um sein leben zu retten dein eigen blut welches man vergiest aus der hoffnung heraus man fühlt sich verloren und alleine es kommt der tag an dem die hoffnung schwindet... die hoffnung auf das was man sich so sehr ersehnt... die hoffnung darauf wieder vereint zu sein... zu zweit und doch eins... die leere kehrt in einem selbst ein mit der leere die einsamkeit und das triste dahin vegetieren tagein und tagaus man lebt nichtmehr man vegetiert... denn man weiß das dies alles zeit braucht... viel zeit doch man weiß auch das es nicht das letzte mal ist...das man diese schmerzen wieder erleben wird...das das ganze leben wie ein teufelskreis ist welcher sich stetig wiederholt... der einzigste wunsch der einem noch bleibt ist eines fernen tages nicht alleine zu sterben...um einen schritt näher der vollkommenheit zu geraten... |
| seph1roth | flucht... du sitzt allein daheim du weißt das du das nicht sollst du weißt das du wieder anfängst zu denken du weißt das dann die schmerzen wiedekommen du hast angst davor... der einzige ausweg scheinen drogen... du verzögerst mit ihnen den augenblick den augenblick der schmerzen du weißt das er wiederkommen wird du weißt das er unausweichlich ist doch du weißt auch das er dein tot sein könnte... allein daheim... in gedanken versunken von schmerzen beherscht die sinnlosigkeit des seins anzweifelnd du denkst dir das du die drogen nicht brauchst du denkst das du es so schaffen kannst doch du weißt genau das du dann eventuell nichtmehr hochkommst... es mag ein ausweg sein sich damit auseinanderzusetzen ein paar stunden des endlosen schmerzes ein paar stunden der trauer ein paar stunden der einsamkeit doch du erinnerst dich an das letzte mal an die narben auf deiner haut du siehst an deinem körper herunter und er ist von narben übersäht du siehst in deiner seele herunter und wünschst dir das deine wunden wenigstens zu narben werden würden so vergeht ein tag nach dem anderen und du fragst wie lange noch ? wie lange bis es vorbei ist ? doch du bekommst keine antwort... es gibt keine antwort... deine hoffnung basiert auf der zeit das die zeit die wunden zu narben werden lässt das die zeit deiner seele balsam ist das die zeit dir hilft den augenblick zu überwinden... du hoffst wie ein kleines kind auf diesen augenblick du hoffst das er bald kommen mag du hoffst das er dich erlöst du hoffst das du durch ihn wieder die freiheit spürst welche früher dein herz erfüllte |
| seph1roth | vorbei ? du hast jemand anderen doch du sagst du liebst mich du bist bei ihm doch du sagst du willst bei mir sein du führst eine "beziehung" doch du fühlst dich bei mir wohler du sehnst dich nicht nach ihm du sehnst dich nach mir sind das nur worte ? worte in einer kalten welt ? worte welche verloren sind worte welche so viel sagen... worte welchen keine taten folgen... ich frage mich immer nur warum ? warum kannst du nicht über deinen eigenen schatten springen ? warum kannst du mich nicht mehr als lieben ? warum flüchtest du dich woanders hin und nicht zu mir ? bin ich so schrecklich ? war meine tat so verwerflich ? aber warum willst du dann zu mir... warum freust du dich dann auf mich... willst du nicht unserer liebe neue kraft geben ? willst du diese liebe nicht wieder mit all ihrem glanze erstrahlen lassen ? willst du dich lieber flüchten ? in eine welt in welcher du nicht so lieben kannst ? in eine welt in welcher du niemals so lieben kannst ? es ist die verzweiflung welche aus mir spricht... die gewissheit nie wieder jemanden so zu lieben wie dich... die einsamkeit welche nur du mir nahmst... die geborgenheit welche nur du mir gabst... ich will nicht ohne dies leben... doch tue ich es... ich lasse zu das du mich weiter eingefangen hältst... das mein herz nicht loskommt... das ich mich weiter an eine surrealle hoffnung klammere... |