| Krähe | Rosen Eine duftende Wiese,Gras das erblüht, ein sanfter Windhauch,ein Vogel schreit vergnügt, Fernab des Glücks,wo die Welt steht still, wo der Wille ist gebrochen,die Stimme verstummt, wo die Blumen blühen doch grau nicht bunt, ruht sie so lange schon,Ewigkeiten gar, auf einem Bett aus Rosen,der Blick noch so klar. Augen aus Sternen,die sahen so viel, mehr als sie wollte,doch ist es geschehen. Die Dinge kamen und gingen,hinterließen ihre Spur, könnte sie doch schreien nur, die Lippen aus Seide,streicht sie der Wind, gleich sie sich rühren,die Stille gewinnt. Einsam und verloren,vergessen ein Traum, verbannt aus den Herzen,nicht Schatten nicht Licht, ist sie gefangen ,Rettung gibt es nicht. Zuviel was sie hält,mit Ranken mit Blättern, Rosen die sie schinden,auf sie klettern. Dorne die Schneiden in des Samtes Haut, keine Steine mehr auf die sie baut. Schmerz durchzog ihr Leben,wie ein Faden aus Pech, Schande verstieße jegliches Recht, vergebends geliebt, betrogen ,verspottet, geschändet,verlassen..in den Graben geworfen aufdass sie verottet. Doch webte der Nebel ein seidiges Tuch,eine Stimme die sie ruf, die sie führte an jenen Ort,die die Rosen ließ gedeihen, niemand da,dem sie konnte verzeihen, Nicht tod,nicht lebendig,nicht wachsend nicht verblüht, Kein Wesen sich seidem hierher bemüht. Fragen und Zweifel lassen sie nicht Ruhn, lassen nicht vergessen das Tun, geben keinen Frieden,geben kein Vergessen, liegt es nicht mehr in ihrem Ermessen. So wünscht sie den Tod,wünscht die Ruh. nur die Rosen hören ihr zu, vernehmen ihr lautloses Lied,den stillen Ruf, den das Verlangen schuf. Eine einsame Seele, in einem Körper der schläft,ein geschundenes Herz das nicht mehr schlägt, offene Augen blicken in die Wellt,auf ewig verdammt, zu bedauern zu trauern, sehen was ist,hören was war, auf einem Bett aus Rosen, das einzige Leben, wird je jemand den Fluch aufheben? |