| MyTime | [i][center]Der Vater erschuf die Welt für Unsterbliche und Sterbliche und er gab sie in die Hände der Herren: Sie sind im Westen. Sie sind heilig, gesegnet und geliebt - außer dem Dunklen: Er ist gefallen. Melko hat die Erde verlassen: Es ist gut. Für die Unsterblichen erschufen Sie den Mond, doch für die Menschen die rote Sonne: welche schön sind. Allen gaben sie in Maßen die Gaben Ilúvatars. Die Welt ist schön, der Himmel, die Meere, die Erde und alles was in ihnen ist. Lieblich ist Númenor. Doch mein Herz ruhet hier nicht auf ewig, denn hier ist Vergehen, und es wird ein Ende sein und das Schwinden, wenn alles gezählt ist, und zuletzt alles erfasst wird, aber es wird nicht genug sein, nicht genug. Was wird der Vater, oh Vater, mir geben, an jenem Tag jenseits des Endes, wenn meine Sonne vergeht?[/i][/center] |
| MyTime | [center][i]Ah! Wie Gold fallen die Blätter im Wind, lange Jahre zeitlos wie die Schingen der Bäume! Die langen Jahre sind vergangen Wie rasche Schlucke des süßen Mets In den hohen Hallen jenseits des Westens Unter den blauen Gewölben Vardas, worin die Sterne zittern beim Gesang ihrer Stimme, heilig und königlich. Wer nun soll den Becher für mich füllen? Denn nun hat die Entzünderin, Varda, die Königin der Sterne vom Berg Immerweiß ihre Hände wie Wolken gehoben, und alle Pfade sind tief im Schatten versunken. Und aus einem grauen Lande kommend, liegt Dunkelheit auf den schäumenden Wogen zwischen uns, und Nebel deckt die Edelsteine von calacirya auf immerdar. Verloren nun, verloren für jene aus dem Osten ist Valimar! Lebewohl! Vielleicht wirst Du Valimar finden. Ja, vielleicht wirst Du es finden. Lebewohl![/center][/i] |
| MyTime | [i][center]Wer wird es sehen, ein schwarzes Schiff, wie es vom letzten Ufer ablegt, die bleichen Phantome in der kalten Brust klagend wie Möwen? Wer wird es beachten, ein schwarzes Schiff, verschwommen wie ein Schmetterling, im flutenden Meer wie auf Schwingen wie Sterne, wenn das Meer schwillt, die Gischt weht, die Schwingen glänzen, das Licht verblasst? Wer wird den Wind tosen hören, wie Laub der Wälder, fauchen hören die weißen Felsen im schimmernden Mondlicht, im schwindenden Mondlicht, im fallenden Mondlicht, ein Totenlicht; murmeln hören den Sturm, den Abgrund sich regen? Wer wird die sich sammelnden Wolken sehen, die sich krümmenden Himmel über bröckelnden Bergen, das Meer sich türmen, den Abgrund gähnen, das alte Dunkel von jenseits der Sterne stürzt herab auf gefallene Türme? Wer wird es beachten, ein weisses Schiff auf den schwarzen Felsen unter zerbrochenem Himmel, eine gebleichte Sonne blinken auf schimmernden Knochen am letzten Morgen? Wer wird den letzten Abend sehen?[/i][/center] |