| McSlaughter | Einsamkeit 11.02.2003 Es ist mitten in der Nacht, es ist feucht und kalt, mein Körper fühlt sich sehr alt! Es ist kurz vor Mitternacht! Am Gesicht tropfen sie gen Untergrund, Es sind Tränen des Schmerzes! Sie sind Zeugen meines einsamen Herzes! Welches ist ganz blutig und wund! Ich knie am Bodem die Hände gefaltet! Es fängt an zu gewittern, auf mir landet Regen, Die Kälte nun komplett über mich waltet! Doch ich bin unfähig mich zu bewegen! Die Hände greifen in den Boden und Schlamm, und hinter mir ertönt der Glockenklang! Meine Hoffnung nach dem Tage sinkt, denn die (Liebes-)Uhr nicht mehr verklingt! Mit dem Messer schneide ich in meinen Arm, es läuft und es lässt mich kurz vergessen! Das Blut ist so wunderschön warm, mein Herz muss sich nicht mehr mit der Kälte messen! Doch schon nach wenigen Tropfen und einer kurzen Zeit, dies mich nicht mehr aus der beklemmenden Dunkelheit befreit! Die Einsamkeit wird immer stärker über mich herr! Mein Herz verstummt nun fast komplett! Sie fällt regelrecht über mich her! Es befindet sich schon fast am Totenbett! Doch ein lauter Schlag lässt die Stille verstummen, mein Herz versuchte sich noch einmal zu erheben, doch ich konnte nur eine weitere Träne erleben! Nun ist sein Wille und seine Wärme verklungen! Es ist alles die Einsamkeit, die nicht vorhandene Zweisamkeit! An meiner Seele und meinem Herzen zerrt, der Sog dieser Einsamkeit; er mir nichts gewährt! Ich sinke immer tiefer in die dunkle Gruft, und der letzte Funken Licht verpufft! Hier ist es muffig und es ist Leer, das Atmen fällt mir schwer! Meine Seele stirbt langsam und gequält, der Schmerz auf der Welt sie zerstört! Mein Körper sie nur noch weinen hört! Sie sich bald nicht mehr in mir aufhält! Langsam zieht es mich in den Sarg! Alleine zum Sterben verdammt, mich nichts mehr mit dem Leben verband; und er meine Gefühle für immer verbarg.... Der süße Tod 31.08.2003 Der verdunkelte Mond steigt empor, sie auf einer Odysee durch das Moor! Der dichte Nebel umgarnt ihr Antlitz, aus ihren Augen fließt jungfräuliches Blut! Trauer in ihr, verlassen hat sie der Mut! In ihrem Herzen ist ein tiefer schmerzender Ritz! Sie wandelt durch die Dunkelheit, nichts und niemand sie befreit! ihre Reise hat weder Anfang noch Ende, herbei ersehnt sie sich die Wende! Ihr schwarzes Kleid symbolisiert ihr Leid, das Ende ist noch sehr, sehr weit! Sie fällt auf den staubigen Untergrund, ihre Hände sich in den Boden graben, dieser zieht sich immer tiefer in seinen Schlund, und auf ihren Armen leuchten die Narben! Vor sich erblickt sie einen Sarg, den die Nacht mit ihrem Nebel bisher verbarg! Er giibt im scheine der Sterne seinen Inhalt preis ein dunkles Wesen erhebt sich und sie um ihr Leben weiß Es tanzt den Tanz der Toten, sie wird kreidebleich, und ihre Knie sind ganz weich! Des Wesens Augen leuchten verboten, Doch seine Haut ist wunderschön weiß und rein, und die Gewänder sind aus schwarze Seide! Wie wunderschön und doch urhässlich kann eine Kreatur sein? Was nun passiert wissen beide: Das Wesen nimmt sie in seiner Arme, obwohl sie merkt, dass es ihr den Lebenssaft entzieht, fühlt sie, wie die mordente Kälte von ihr flieht! Sie spürt nur noch das Warme! Sie tanzten scheinbar ewig, und die Zeit verstrich stetig! nun lebt sie und ist doch tot, doch vorbei ist ihre Not! |