| EveryNightHurts | Vergehen Vergänglichkeit! Zerfall! - mein Leib, er schwindet! Er löst sich auf, in jugendlichen Jahren O´Gott,Natur,Erschaffer, hör mein Klagen ! Ich seh´mich in dem Meer der Angst - ertrinkend Ein Sandkorn fällt dorthin, wo´s niemand findet So fern der tiefen Schlucht muß ich erfahren, Daß es sie gibt, mit all´ ihren Gefahren, Die niemand kennt (und niemand überwindet) Magst Leben mir den jungen Leib verderben, Und meinen Geist nur kümmerlich ernähren, Mit Glück und Liebe weniger noch segnen Die Hoffnung bleibt mir, Wahrheit zu vererben Muß ich mein eig´nes Herz dabei verzehren Wird´s doch zum Schluß in tausend Farben leben |
| EveryNightHurts | Nachtgedanken Im Rausch der Nacht, des Wein´s und der Gesänge, irr´ ich umher, von Sehnsucht angetrieben, vom Traum, mich in die Liebe zu verlieben, ein Weg zu seh´n aus der Verzweiflung Enge Am Rande ein erfreuliches Gedränge Das Glück, ruft es? - Ich warte, still, verschwiegen Begehr´ doch nur dem Größten zu erliegen! Mein Gott, ich spür´s,Du weißt´s und ich erkenne : Für mich allein ist Nacht und Tag das gleiche Es ist kein Hoffen, das, belohnt vom Leben, sich in Erfüllung zu ergießen möge Mein Geist dringt leis´ in fernere Bereiche, bereit sich selbst dem Tode zu ergeben, wenn nur ein Hauch des Glücks mich dann durchzöge |