| Flying-snake | Liebe Nicht ein einziger laut dringt über deine lippen kein atemzug hebt mehr deine Brust Das Leuchten der Augen verwässert im Zwielicht die Blasse der Haut überirdisch rein Ich küsse dich ein weiteres mal So weit entfernt vom Leben So nah an der Ewigkeit Ich koste deinen kalten Leib Der vergehen wir bis nichts mehr bleibt berühre seine lippen mit den meinen Diese Lippen, die der Tod versiegel hält Die niemals mehr meinen Namen nennen In denen das Blut längst fehlt Du liegst vor mir nun auf einem Bett aus schwarzen Rosen Die Wunden an dir sind längst vernäht Nur noch Reste verunzieren den herrlichen Leib Sie bleiben als Narben für die Ewigkeit... Draußen vor der Tür ist der Tag gewichen Was stört mich, so lang ich bei dir bin Ich habe dich zurückgeholt aus kalter Erde Und bei mir wirst du sein, bis dein Leib zerfällt Und ich lege mich neben dich Um deine Kälte zu spüren Ganz nah bei dir und doch so weit entfernt Ein zarter Hauch von Modern reizt mein Nase Der Zerfall setzt ein, bis nicht mehr von dir bleibt Außer Asche, die der Nachtwind mit sich trägt Und ich küsse dich nocheinmal Bitteres Leichenwasser netzt mein Haut Und ich küsse deinen faulenden Leib... Nur die blassen Lippen In den Ruinen deines Engelsgesichts Diese Lippen, die der Tod versiegelt hält Die niemals mehr meinen namen nennen in denen das Leben längst fehlt... Jetzt sind die gifte längst in mir Dein gasender Leib, er tötet auch mich Ich bin so schwach, kann mich kaum noch rühren Bald werden wir wieder zusammen sein... Schenk mir den Tod, ich habe ihn verdient...! |
| Flying-snake | [color=blutrot] Einsame Liebe gewidmet der einen und einzigen Viele schlaflose Ebenen habe ich gesehn Jede konnte ich durch gehn Ihre weite erblicken Mich zum erobern anschicken Das Leben war leer Meine Situation verquer Ohne Sinn Mein Sein Fahler Geschmack auf meiner Zunge Verpestete Luft in meiner Lunge Lügen streifen mich Wahrheit verhüllt sich Doch ein Sonnenaufgang erhellte das Bild Meine Augen, trocken, vergilbt Sahen seit langem wieder klar Als sich Glück in mir gebar Zeiten der Liebe Ohne Triebe Doch im späten erkennen Konnte es uns nur trennen Mein Herz schlägt noch Noch bin ich meines Lebens Koch Doch bitter mischte sich Lüge mit Liebe Meine Gedanken Mein Glauben Zerfließen und lassen Zweifel sprießen Deine Seele erfüllt meine mit Glück Doch als du gingst behieltest du ein Stück zurück Von mir für dich Tief im innern wissen wir beide Wir sind füreinander bestimmt Ich habe nicht Jahrelang gesucht Mein Pech so oft verflucht Um im Schmerz zu vergehen Was ist Geschehen Meine Liebe ist noch da Wie am ersten Tag Zerreißen will mich das Wissen Das du die deine musst missen Meine Hoffnung ist klein Von meinem alten lebt nur noch ein Schein Gequält von endloser Pein Ich habe gesucht, gefunden und wieder verloren Doch für dich wurde ich geboren Um dir zu geben was kein anderer vermag So denke ich an dich jeden Tag Mein Worte waren nie wahrer und klarer Gewatet durch Schrecken und Leid Um dir zu sagen Ich liebe dich [/color] Kann mich überhaupt noch jemals jemand so lieben ich DICH gliebt habe |
| Flying-snake | [color=blutrot] Ungeschickte Liebe Es ist früh am Morgen und wir werden uns bald sehen. Ich mache mir ein wenig Sorgen, ob die Sterne für uns richtig stehen. Meine Beine zittern, meine Arme zittern, wird es aufhören, wenn ich dich erblicke? Umgeben von Gittern, ich glaub, ich ersticke. Was ist das, was mir den Hals zuschnürt? So etwas hatte ich noch nie zuvor. Was ist es, das mein Körper spürt, kurz bevor ich meinen Verstand verlor? Der Tag geht vorüber und ich denke drüber nach. Ich tat dumme Dinge und mein Herz tat weh, es stach, gestochen tief, wie mit einer messerscharfen Klinge. Du bist daran schuld, das weiß ich genau. Durch meine geringe Geduld, entsteht im Herzen ein Stau. Ein Stau aus reiner Liebe zu dir, die nur ich versuche zu versenden. Denn nichts sagst du zu mir oder lass ich mich nur von dir blenden? Bitte sprich mit mir, lass es uns doch zusammen versuchen, bevor ich dich ganz verlier, ich könnt mich selbst verfluchen. Versteh auch meine Gefühle, komm mir entgegen, nicht mit deiner Kühle! Ach... dies alles ist so verwegen. Ich möchte mich deines Anblickes laben, möchte dich sehen, dich in meiner Nähe haben, doch ich werde nicht drum flehen. Das einzigste was ich wirklich will ist eine innige Berührung von dir. Du weißt, ich bin still und es zeugt auch nicht von Gier. Mehr kann mein Herz nicht spenden, aber es liebt dich! Ich kann viele Worte verwenden, dich aber nicht gewinnen für mich! [/color] |
| Flying-snake | [color=blutrot] Bei Sonnenuntergang Ein Blick auf das weite Meer. Bei Sonnenuntergang genieße ich ihn sehr. Doch ich bin alleine. Denke weiter nach und ich weine. Jeden Abend verlassen mich diese Tränen, denn ich tue mich noch immer nach dir sehnen. Ich möcht dich wieder bei mir haben, mich an deiner Ausstrahlung laben. Ich sitze noch immer hier und die Zeit läuft an mir vorbei. Allein gelassen, doch auch nicht frei. Den Schlüssel für mein Herz hast du. Für jeden anderen geschlossen, zu. Eigentlich müsste ich dich vergessen, doch die Erinnerung lebt noch in mir. Wie auch immer, ich möchte dich sehen, jetzt und hier. Immer wieder dieselben Gedanken. Doch zu dir immer wieder neue geschlossene Schranken. Ich blicke immer noch auf das Meer, doch die Sonne ist nun untergegangen. Ich stehe auf und fühle mich schlecht, denn ich habe mich in einem Netz der Liebe verfangen. Noch einmal im Dunkeln ein Blick auf die umschlagenden Wellen, bevor ich morgen aufwache im Hellen. Ich werde gleich zu Bett gehen und fest an dich denken, denn vor ungefähr drei Jahren tat ich dir mein Herz schenken. Vor kurzer Zeit hast du mich verletzt. Mein Herz in Stücke zerfetzt. Und nun will ich alleine leben, mir dies alles nicht noch einmal geben. Vielleicht werden wir uns irgendwann einmalwiedersehen, dann werde ich nichtssagend, ganz starr vor dir stehen. [/color] |
| Flying-snake | Bei Vollmond Ich lauf durch die Straßen um 12 Uhr Nachts, Wie immer bei Vollmond, zu unserm Platz. Ich blick durch den Wald zu dem hellen Schein, Ich sehe ein Feuer, du bist allein. Zur Begrüßung einen langen innigen Kuss, Das weckt in mir unzähmbare Lust. Ich hab dich vermisst du meine süße Maus, Ich halts ohne dich einfach nicht aus. Du reißt mir stürmisch die Kleider herunter, Ziehst dich aus, ich schau an dir runter. Dein entblößter Körper wie ein Gedicht, Du legst dich hin und ziehst mich auf dich. Wir lieben uns heftig die ganze Nacht, Das hät ich von dir jetzt nicht gedacht. Der abschied fällt mir wirklich sehr schwer, Du weißt ja gar nicht, wie ich dich begehr. |
| Flying-snake | [color=blutrot] Ich gehöre mir Wer kann sagen, dass er weiß, was ich denke, dass er weiß, was ich fühle, dass er mich kennt? Woher will er wissen, wie ich mein Leben führe, wen ich liebe und wie ich bin? Wer meint, dass ich lüge und dass mein Leben macht keinen Sinn? Wer lebt denn hier mein Leben... ich denke ich und nicht du! So werde ich von dir gehen und mache meine Augen vor dir zu! Habt ihr auch so viele Träume, habt ihr jemanden, den ihr liebt? Oder bin ich es, den ihr ausspioniert und einzigster Grund, den es in eurem Leben zu leben gibt? Mein Handeln und mein Leben ist mir gegeben und nicht dir... Du kannst hören, du kannst sprechen, du kannst denken, du kannst lieben, doch eins wirst du nie, verstehen die Wahrheit meiner Seele, die für immer gehören wird mir. Plötzlich kamen Stimmen in meine Welt, die mir etwas sagen wollten... Auf ewig mein Leben bestimmen sollten. Denn du konntest nicht denken, nicht reden und nicht lieben... so wolltest du mein Leben aus den Angeln schieben. Türen schließe ich vor dir zu... Möchte haben meine Ruh. Es ist meine... nicht deine... Muss ich dich erst anflehen... bevor du versuchst mein Herz zu verstehen? Du suchst immer das Bequeme, bist du zu müde in dich hineinzusehen? Kannst du nicht fühlen, nicht gut sein? War deine frühere Freundschaft nur gespielt und nur Trug und Schein? Wer schlecht ist?... sagt die Wahrheit? Was ist Wahrheit überhaupt? Tag für Tag dein Gesicht, ich hab dir wirklich fast alles geglaubt. Für wen ist es Wahrheit? Bringt es für jeden in seiner eigenen Welt die Klarheit? Einst gab ich dir meine Träume, gab dir meine Liebe, nahm dich mit in meine Welt. Doch nun ist es soweit und meine Seele scheint, als ob sie gleich an deinem Herzen zerschellt. Denn deine Gedanken und dein Sprechen kommen nicht aus meiner Welt. Nun schließe du dein Herz auf und geh aus meiner Seele. Geh, bevor ich dir dein Leben stehle...! [/color] |
| Flying-snake | [color=blutrot] Wer gab mir nur dieses weiche Herz, leicht zu zerstören durch Liebe und Schmerz Warum bekam ich nicht die Seele aus Stein, nicht zu durchdringen, keiner kommt rein. Niemand könnte jemals mein Inneres sehn, anklopfen, rufen, dann wieder gehn. Befreit von den Qualen würde es sein, doch wäre es dann für immer allein? [/color] |