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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Gedichte und Gedanken die zweite
ScherbenregenVerwirrung

Kälte durchströmt meinen Körper, nie zuvor habe ich diese Kälte gespürt und doch ist sie so vertraut. Wieso ist sie so tief in mir, ich will sie nicht mehr spüren, sie schwächt mein Herz und lähmt mich bis ich nicht mehr weiß was es mit mir macht. Verwirrend ist das Spiel das ich hier treibe, ich will die Lösung aller Rätsel in meinem Kopf verbinden und sie sollen nicht mehr aus ihm entschwinden. Die Kälte durchströmt meinen ganzen Körper und er zuckt und schreit nach Wärme, doch er ist verloren in all' der Einsamkeit. Schreien will er und seinen Lohn bekommen, doch jemand hat ihm den Lohn genommen. Der Todesschrei ist nicht mehr nah, und niemand außer dem kalten Körper kann ihn hören, man muss sich mit dem Todesschrei kreuzen und ihm folgen, in den Ewigen Kreis des Leidens.

Rote Linien
Meine Narben sind erhärtet und sie erinnern mich an meine damaligen Schmerzen. Damals als ich erkaltet war in meinem Inneren. Rote Linien ziehen sich über meine kalte Haut und sie tuen nicht mehr weh. All’ mein Blut hat sich damals vergossen und schoß aus meinen Blutsträngen in die Dunkelheit. Ich brach’ zusammen und spürte nichts, ich war gefangen und nun befreit, aus der schaurigen Lebendigkeit.
Ich hatte nicht gemerkt das ich bin verstorben, ich dachte ich wäre nur verloren in einer traurigen Welt und jemand käme und rettete mich. Ich dachte mein Leben würde neu beginnen, doch anstatt das es neu beginnt, habe ich nur Narben und bin in der kalten Erde vergraben. Rote Linien zieren meine Leiche und die Totenblässe lässt die roten Linien noch mehr hervorstechen. Alle Menschen werden nach meinen Linien gieren, denn ich werde sie nie mehr verlieren.
cha0scool also besonders "Verwirrungen" gefällt mir sehr gut
weiter so
ScherbenregenAlleine


Ich stehe hier und ich sehe in die Welt. Ich sehe Menschen, ich sehe wie sie leben, wie sie lieben und leiden. Ich sehe wie sie lachen, wie sie weinen und wie sie reden. Ich sehe wie sie sich gegenseitig verletzen, wie sie schreien, wie sie kämpfen. Und wer bin ich? Ich bin nur der Außenstehende. Ich schaue nur in diese Glaskugel vor mir und ich versuche all`das zu machen was sie in dieser Welt machen. Doch alles ist vergebens. Zwischen mir und dieser Welt ist eine Mauer, eine aus Glas. Ich versuche verzweifelt diese Wand zu durchbrechen, doch es ist alles vergebens. Stattdessen bleibe ich in meiner Welt und bleibe alleine bis ich zusammenbreche, weil ich es nicht mehr ertrage diese Welt zusehen.

Grausamkeit


Die Wörter und die Blicke von Menschen sind wie Peitschen die mich schlagen und meine Seele noch mehr kaputt machen als sie schon ist. Die Wörter und die Blicke sind wie Messer die sie tief in mich hineinrammen. Sie lassen mich verbluten und sie lachen. Das Lachen von Menschen ist wie eine Kugel aus der Pistole. Es durchbohrt mich und quält mich bis zum Ende.

Liebesschmerz
Wie können wir uns nur trennen in all' dem Schmerz.
Hast du nicht den eisernen Spiegelsplitter den
du hast mir versehen, gespürt in deinen Venen?
Blut kam hervor und Liebe war verschwunden
als du hast die Wunde verbunden.
Mein Herz hat dir gehört und nun ist es verloren an
einen Ort der Qual, und ohne Wahl ist es vorbei,
mit der Liebelei.

Strick

Wenn du den Strick hast fest geschnürt ums Genick, und es bricht, gibt es keine Regung mehr in deinem Gesicht. Hängen wirst du da ohne jede Regung und alle werden zu spät kommen zur Wiederbelebung. Dein Körper wird schon halb verwesen sein wenn dich alle finden, und keiner kann den Anblick ertragen, dein Körper voller Maden. Deine Augen starren vor sich hin, und kalte Spucke wird tropfen von deinem Kinn. Dein lebloser Körper wird nun vergraben, hinfort mit dem Körper der tut alle so plagen.
Messer

Ein Messer ist ein schöner Gegenstand, wenn man ihn hat in der Hand. Man denkt noch einmal darüber nach, bevor man sticht in die pulsierende Vene. Man denkt nach, über das verdorbene Leben, dass man hat und will ein neues geschenkt bekommen. Deswegen will man stechen, ritzen und das Ende erleben, des Lebens das einen hat so zerstört. Wenn man sich dann nieder legt, und spürt wie es nach außen dringt, dann ist man zufrieden und wird nie wieder leben. Man ist froh, das es endlich ein Ende hat, und man wartet bis das Blut ist raus aus einem. Das Blut ist der Schmutz der dich hat gequält. Der Schmutz muss raus aus dir, damit du leben kannst. Das Messer wird dir dabei helfen, helfen dabei den Schmutz zu entfernen. Daum nimm das Messer, und reinige alles was dich hat jemals belastet, und du wirst für immer frei sein.

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