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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Rechts der Niagarafälle...
moredreadavalon

avalon hat recht
avalon tat klug
als es schied
ohne mut
aus reiner berechnung

avalon sah alles
bis die christen kamen
die sich die seelen nahmen
und die wahrheit töteten

so haben wir die zeit verloren
helden zum mord erkoren
bis heute und noch weiter

ohne avalon
haben wir die dunkelheit gesehen
sind flussauf flussab geschwommen
haben uns nie getroffen
ohne avalon

jetzt haben wir die dunkelheit gesehen
und weisst du
wie wir sie lieben gelernt haben

avalon ist fort
für immer
moredreadangst weil da


angst weil da
hat mich geholt
im hier und jetzt
wo immer auch ich bin

angst weil da, du kennst keine gnade
weder heute, morgen, vorvorgestern
du weisst es und ich weiss es
und es hilft nichts

kommst stets alleine
kriechst oder rennst
leise und laut
ich kenne dich und fürchte dich

es gibt keine hilfe
es gibt keine flucht
es sind da nur du und ich
doch ich ergebe mich nicht.
moredreadDas Waisenkind mit den roten Haaren,
geht ins Konzert.
Und stiehlt sich davor
im Warenhaus,
ein blütenweißes Kleid.
moredreadversuch



einem maulwurf gleich
grab ich mich unerkannt ins märchenreich
dringe tief und immer weiter hinab
bis ich das portal gefunden hab

lasst mich ein!, so ruf ich dann,
auf das ich meine träume leben kann!
tausendfach mein echo mir entgegen schallt
was eigentlich dem pförtner galt

so merk ich auf und blicke starr
auf ein winzig schild das hänget da: “geschlossen”
ich narr!
moredreadMaria und Joseph und Jesus

Maria und Joseph hatten trockene Kehlen.
Verdurstet lagen sie am Strand.
Das Meer wogte hin und zurück, berührte bald ihren großen Zeh, bald seinen.
Es wusste: wenn ich diese beiden Kadaver zu mir herab ziehe, so nähren sie meine Bewohner.
Von all dem wusste Jesus, der Gottessohn, nichts.
Er war im Kindergarten und geißelte sich mit einem Ochsenziemer.
Die Kindergärtnerinnen, allesamt ganz unbedarfte Personen ohne jeglichen Hang zur Grausamkeit oder Religion, waren entsetzt.
Wir müssen das Jugendamt informieren, war ihre Rede und, woher hat er nur diese schreckliche Peitsche, was sind seine Eltern bloß für Menschen!
Sie wussten es nicht besser und Jesus dachte sich nichts dabei.
Er dachte sowieso nie besonders viel nach.
An den anderen Kindern interessierte ihn ur deren Seelenheil, womit diese jedoch ziemlich wenig anfangen konnten.
Deswegen war Jesus oft alleine und hatte eigentlich kaum Freunde.
Er wusste, dass die anderen Kinder anders waren als er, war aber noch nicht so heilig um zu wissen, dass er sie durch bloßes Handauflegen zu seinen Jüngern hätte machen können.
Zu willenlosen Sklaven, Gläubigen eben. Hätte er es gewusst, der Kindergarten wäre schnell in seine Hand gewesen.
Doch er wusste es nicht, genauso wie er nicht vom Schicksal seiner Eltern wusste, die ihm vor Jahren plötzlich untergeschoben wurden.
Hier hast du Mutter und Vater, sagten sie.
Aber ich bin doch der Sohn Gottes, hatte er geantwortet, ich habe keine irdischen Eltern.
Doch jetzt eben schon, meinten die Männer knapp und verschwanden.
Ja, das war seltsam damals.
Jesus ließ sich die Peitsche nicht wegnehmen. Er hatte großeKräfte, die man ihm kaum zutraute. Auch schlug und stieß und kratze er um sich, wenn jemand versuchte seine Selbstgeißelung zu stoppen.
Ich muss!, ich will doch!, und solche Sachen, rief er.
Und es kam der Tag an dem Jesus nicht mehr in den Kindergarten durfte.
Eines frühen Morgens wurde er von vielen kleinen Männern abgeholt und in eine Klinik gebracht. Nach Haar, bei München, falls das jemand kennt.

Wie es mit Jesus in Haar und anderswo weiterging, erfahrt ihr, wenn ihr mich fragt.
moredreadslow

vorüber
die zeit der grossen erweckungen
vergangen der wille zum sieg
fort die vorstellung
verwaschen der sinn

es erlahmt
was einst schnell gewesen
zum gruße, hebe ich den kopf
in zeitlupe
so der schrei der zeit

köpfe zerbersten wissentlich
und eingeweide ziehen sich selbst heraus
die eigne geißel soll doch die beste sein
und folter meiner seele
keine pein

tu langsam, tu hinne
sterne sind zum sterben da
und alles was mich anlacht
weint

zu klein ist diese welt
für weltenkriege
und zu groß der geist
für wahres leid

schreib` ich bahrer füße
den untergang herbei
so bitt` ich
lasst ein lied uns singen
ein allerletztes
moredreadam rande



so steht ihr da
angeschwärzt mit hass
in gestochenen anzügen
und eure verblichenen gehirne
spielen tote gedanken an
verfaulten geigen gleich
knarzt es im wutgebälk



schreit, es ist alles unrecht was geschieht
und sollt auf perfide weise recht bekommen
im höchsten himmelreich
wie in den tiefsten höllenschluchten
heulen jauchzend auf
die seelenfänger warz und schweiss



später oder früher
sollt ihr euch begraben lassen
vom eigenen geschlecht
in der brüllenden erde verfaulen
verwischt aus der zeiten angesicht



hochgefühlte emotionentatenwunder
bekannte worte, glücke, wünsche
alles ohne zukunftsschein
und der eine unter tausend
denkt schon
er wär` allein!
moredreadsupernesquik und geilescocacola

hab` wieder alles gekauft gestern!
bin der sache wieder total gerecht geworden
und glücklich mit mcdonalds zu bett gegangen
hab` mir alle plakate aufmerksam durchgelesen
und keinen schriftzug versäumt!
mit vollem einkaufswagen
hab` ich alle befriedigt und gekauft das supergeile zeug
is` euch da keiner abgegangen?
astrein dieser stuff, denk ich mir
hab` alles eingepackt was so geht
das ganze saubere und schöne, das tolle und billige
hab` dann wie gesagt, nach dem essen
mein heim aufgesucht mit den ganzen geilen sachen
seit jahren
ich bin gestern gestorben.
moredreadwiddergewitter out of regenwald

mehrstromgedanken im widerhall
ohne echo
konnten steine werfen: knall!
der held wohnt in der erde im nullstöckigen bungalow

in vino veritas geplänkel
allem anschein nach kein einzelfall
fluchende bumerangs kommen zurück: knall!
der held lacht und klatscht sich auf die schenkel

es bricht aus
das widdergewitter und regnet karfunkel in die welt
die eskalation der kahlgefressenen ohne geld
es schreit heraus ein wort der held

nieswurz für alle!
tief in der erde verspricht er uns im discountgeschäft für seelenzubehör
glitschige weisheit und erhält gehör
beinkleider von diamant trohnt er in der güldenen halle

die exklave im exitusreich scheint gesiegt zu haben
dreimal gehörnter widderscheitan
lasst fahren die hoffnung!
teuflischer atavismus wo menschen die schuld tragen
moredreadzeitvertreib in liebe



lieber wille geht zweisam
zum strand hinan
kopulationen
poseidon spannt

es erhebt sich abgetan
ein erschlafftes fickmich erneut
kopulation
poseidon und nixen spannen
(sie waren hinzu geeilt)

so das menschenpärchen
des unglaublichen gewahr
alle reize zerschlaffen
die wellen schlagen zu hoch

es betritt die bühne
eine vergewaltigerschar
vom meeresgrund
selber schuld!
moredreadso. erstmal genug für heute.


alle posts sind geistiges eigentum von: [email]menelmacar@firemail.de[/email]


moredread/menelmacar
Böse Bande
moredread>> ihr könnt uns vernichten, den wir sind kein teil von euch<<


viel e jahre ist es her, da lief (angeblich) ein mensch namens jesus durch die gegend und predigte frieden und liebe. nicht ganz so viele jahre ist es her, da wurde diese botschaft durch eine petrus-stein-institution durch die welt getragen. leid und pein.

“wenn ihr glück habt, gewinnt ihr im lotto und braucht euch nie wieder sorgen zu machen”, schrie peter im schützengraben seinen kameraden zu.
peter konnte nicht schwanger werden, denn er war ein mann.

eines tages erhielt der heilige vater zu rom einen brief, in dem er folgende zeilen las: “wer bist du oder wer möchtest du sein?“ am nächsten morgen wurde der papst erhängt in seinem gemach gefunden.

“vollgepumpt mit lsd drei tagelang in einem isolier-tank´liegend oder im wald oder auf dem bürgersteig oder beim kaffee trinken oder beim ficken oder mitten in einem gefecht oder beim tretboot- fahren oder beim musik hören oder beim alt werden oder bei der geburt, da kann einem schon mal klar werden, worum es eigentlich geht.” (hans-peter-heinrich-wilhelm-friederich kübel im gefängnis zu bruchsal kurz vor seiner entlassung in die freiheit)

kritik, organisation, moral stoppen! euer machiavelli. [heil usa, GB, economy]

“wenn ich ehrlich sein soll,..., es ist mir vollkommen gleichgültig, wer wann wo unter welchen umständen stirbt. nur das warum, das nervt mich. es geht hier doch immerhin um gründe!” (anonym)

die wahrheit über euch:
ein stein, zwei steine, drei steine. ein bakterium, zwei bakterien, drei bakterien. symbiose. evolution. sprache. gemeinschaft. wissen. technik.
evolution der marginalität, symbiose der dummheit.

wenn oder falls die drei baussteine des normalen lebens wegfallen, die da wären: arbeit, leben, zukunft, was käme dann? würdest du wissen wohin mit dir selbst? hättest du überhaupt genug kraft, energie und vorstellung für ein leben in freiheit? was würdest du tun ohne die dumme herde in der du lebst? wohin würdest du gehen, wenn es dir niemand sagt? für wen würdest du arbeiten, wenn dir niemand befiehlt? wohin würdest du gehen wenn es keine grenzen mehr gebe? was würdest du sagen, wenn man alles sagen dürfte? ich würde einen witz reissen und anfangen.

schutz für deine familie und deinen besitz, innere sicherheit und wahrung der verhältnisse- heute für nur: deine seele.
moredreadwieso beschütze ich die amerikanische botschaft, wenn sie doch niemand angreift?

ein artikel über sinn und zweck


guten morgen vietnam.
haben uns lang nicht gesehen. gut geschlafen? endlich wach?
vietnam: ja, ich war sehr müde. aber nun, bin ich wieder da. ist was passiert?
nein, eigentlich nicht. kannst dich grade wieder schlafen legen.
vietnam: nein, das geht leider nicht. ich werde gebraucht.
gebraucht?
doch vietnam war schon verschwunden, um eine, glaubt mir, sehr dunkle ecke, hinab in die nebel der welt- und kriegspolitik.
es ist immer praktisch einen text über etwas zu schreiben, anstatt mit oder für oder gegen. es bleiben quasi alle richtungen offen und der autor muss sich nicht dem zwang ergeben, schon vor dem verfassen des textes über eine geeignete meinung zu verfügen.
das ist allseits verbreitet und bekannt. soviel dazu.
wie die überschrift schon besagt, beschäftige ich mich heute mit amerikanischen botschaften und soldaten, die sie beschützen und sich die “sinnfrage” stellen.
amerikansiche botschaften in der ganzen welt werden seit dem 11. september, diesem sagenumwobenen datum von weltpolitischer bedeutung, von amerikanischen und einheimischen kräften des militärs beschützt.
ich für meinen teil bin ja froh darum.
habe das in meinen kopf sinnmässig etwas umgemodelt und stelle mir vor, dass nicht die menschen in diesen gebäuden vor uns (?) beschützt werden, also vor mir, sondern ich vor ihnen, wir vor ihnen.
das stimmt natürlich nicht. könnte aber.
ich möchte damit nicht sagen, dass ich diese beschützenswerten wesen innerhalb einer amerikanischen botschaft fürchte. ich weiss aber von meinem nachbarn, dessen freundin mal im nachbarsdorf war, dass es dort einen handwerker gibt, dessen sohn schon einmal im ausland war und erzählt hat, dass es menschen geben soll, die genau so denken bzw. fühlen.
doch über diese wollen wir hier nicht sprechen. mir geht es ja vielmehr um die soldaten, in hier vor allem um die einheimischen beschützer, die es sich zur pflicht machen liessen ein solches gebäude mit ihrem leben zu verteidigen.
das kann peter sein und neuerdings auch gabi (früher durfte gabi nur den angeschossenen peter verarzten, nun darf sie selber mitschiessen).
peter und gabi stehen also dort, in münchen vor dem amerikanischen general- konsulat, und gehen, die maschinen- pistole locker auf dem arm angewinkelt, auf und ab.
sie rechnen mit allem. das haben ihnen ihre offiziere schon erklärt. wie wir seit gewissen ereignissen wissen, laufen viele verrückte rum, da draussen. das wissen auch peter und gabi.
da jedoch die zeit vergeht und nach zwei monaten immer noch niemand angegriffen hat, kommen peter und gabi, ob ihrer untätigkeit (ein beschützer will ja auch mal verteidigen), in ein verzwicktes gespräch:
gabi: (gelangweilt) es hat immer noch keiner angegriffen!
peter: (lakonisch) ja.
gabi: meinst du, dass morgen vielleicht...
peter: (genervt) ich weiss es doch auch nicht!
gabi: aber vorhin, da ist einer vorbeigelaufen, so ganz in schwarz, mit kapuze und so, bestimmt ein anarchist. ich glaube der hatte was vor.
peter: echt? hast du meldung gemacht?
gabi: nein, ich glaub ich hab mir das doch nur eingebildet.
peter: spinnst du jetzt vollkommen? du kannst dir doch hier nicht einfach sachen einbilden. wir haben hier einen job zu erledigen! frauen!
gabi: was denn? ist ja nicht passiert!
peter: mann, echt.
gabi: weisst du, wenn ich ehrlich bin, bilde ich mir öfters so sachen ein.
peter: wie jetzt? nimmst du drogen?
gabi: ja, manchmal.
peter: ich glaub ich häng, was machst du hier eigentlich? wer bist du?
gabi: ich bin pj harvey, äh nein, (flucht), ich bin doch die gabi, erkennst du mich denn nicht?
peter: ich glaube langsam drehen hier alle durch!
gabi: sag einmal peter, magst du eigentlich deine waffe?
peter: wie mögen, wie meinst du das?
gabi: na, streichelst du sie manchmal? so heimlich, weisst schon, wenn keiner zuguckt. also ich glaube, ich habe dich mal dabei beobachtet.
peter: das stimmt doch gar nicht!
so ging das dann noch eine weile weiter, und vielleicht schreibe ich nachher noch, wie es ausging. wenn es denn ausging. denn nicht jede geschichte endet mit und in einer schiesserei, wie es vielleicht in hollywood sein mag.
moredreadandersartigkeit durch zweckentfremdung im sternbild ochse

montag, 11 uhr
alle haben die friedenserklärung unterschrieben. wir sind guter dinge, das tal lebend verlassen zu können. die stämme scheinen uns nun freundlicher gesonnen zu sein. wir haben eine art passierschein , in form einer abgehackten menschenaffenhand, von einem der ältesten erhalten. man hat uns jedoch zu verstehen gegeben, dass nicht alle stämme dieses zeichen des friedens akzeptieren.

donnerstag, 14.30 uhr
wir sind in einen hinterhalt geraten. die häuptlinge hatten recht. viele von uns sind gefallen. wir wurden in ein lager verschleppt. allem anschein nach, sollen wir dem stamm als nahrung dienen. die männer sind verzweifelt. manche weinen wie kinder. es gibt keinen ausweg.

donnerstag, 18 uhr
der stamm scheint sich zu beraten. es gibt streit. die männer sind lethargisch. wir warten ab.

freitag, 9.40 uhr
in der nacht ist ein man gestorben, wir sind noch dreizehn. die wilden scheinen unentschlossen was mit uns geschehen soll. es hat den anschein, als wäre das lager in zwei parteien gespalten: die hungrigen und die planenden. wir warten.

freitag, 20.00 uhr

ich stehe nun über allem irdischen.
moredreadihr könnt uns viel erzählen

über feuer und wasser
erde und luft

wir werden immer wissen
woran wir bei euch sind
dass wir euch nicht vergeben werden
ist glasklar

wenn wir euch bestehlen
ermorden und betrügen
so wisset: das ist keine frage der schuld
der bosheit oder des irrtums

es ist wie es ist und wir sind frei
von euren lügen eurer heuchelei eurer welt

haben abgeschworen
den irrlichtern und eskapaden
haben das leben in der nacht gesehen
und das lächeln der kinder am tag
sind aufrecht gegangen und am boden gekrochen

ihr könnt uns nicht mehr einholen
doch ihr könnt uns vernichten
denn wir sind kein teil von euch
moredreadnackt


nackt
stehe ich
gehe ich
den gang entlang
blumen!, ich suche blumen

wo komm ich her, wo geh ich hin?
wer stellt die fragen
wer gibt den sinn
ich, habe, sage: da (und: dort)

kannste (was denn?), haste, willste?
oder doch lieber weiber treiben,
einfach sein
schaffe, schaffe, häusle baue (hohe)
und geld, jaaa, vor allem das
[auto!]

huch, bin ja noch immer nackt..
so richtig? abgespackt
und anders.
viel normaler aber als: du
und punk und skin und reich und schön
und: nintendo

spielen punks nintendo?
seid ihr alle frei?

ich hatte gestern gedanken mir zeit zu machen
habe die dann auch genutzt
einen schrei zu schreien in richtung frust
und liebe laben
hab ich danach gemacht

doch
nackt, so wisst ihr wohl, birgt vieles nur gefahren
kann sagen: huch, nicht wieder blicke
strafende
will mich auf die wiese legen, schlafen
und: am liebsten tot sein
ohne doppelpunkt
moredreadok

der strichmensch stand ganz alleine in einem see von blut.
“ich hätte die aktien nicht verkaufen sollen, nicht zu diesem zeitpunkt!”
haus und hof verloren!
er will nicht mehr und du kannst ihm nicht helfen.
du bist ein schwein. ein dreckiges schwein. und stehst im schlamm.
du suhlst dich, denn das kannst du am besten.
der strichmensch denkt nicht im entferntesten daran, dass du ihm vielleicht helfen könntest. kannst du auch nicht.

ich möchte george w. bush mit aids infizieren. ich gönne ihm diese krankheit. leider habe ich nicht die mittel und kenne nicht die wege das zu tun. vielleicht könnte ich condoleeza überzeugen?

in der wildnis bist du frei?

die take-that-show:
>>das neue hate- radio funkt wieder voll den krampf. ich höre nicht mehr hin. immer nur sehr sehr unwahrscheinliche dinge. ich bin zwar anders, aber doch nicht so. irgendwie möchte ich dann doch ein etwas “normales” leben führen. immer diese krassen sachen, ich weiss ja, dass alles eigentlich scheisse ist. aber trotzdem. irgendwo is dann halt mal schluss. ich will halt ein leben führen. ohne den ganzen verrückten schmarrn.<<
(in der nächsten folge: wird er es schaffen? kann er dem schmarrn entfliehen? wird er normal werden? wartet ab und schaltet wieder ein, wenn es wieder heisst: take that! und die sag -halt -krass -wennde -krass
-meinst show)

unmöglich sich selbst zu finden in einem mainstream flash gebilde aus kommerz und konsum. unmöglich frieden zu finden unter dauerberieselung durch medien und werbung. unmöglich zufrieden zu sein in einem meer von gewinnmaximierung. unmöglich eine meinung zu haben im entpolitisierten gleichgeschalteten zeitalter. unmöglich mensch zu sein.

immer ist irgendwas.

intensivstation der gedanken.
flutwelle des undenkbaren.
einheit der teilung.
du bist tot. du lebst. du bist doch tot. du lebst doch.

ich kann dich nicht entschuldigen, mein sohn.

gehirnpartitionierung mit heute. das ist fakt. alles klar, schmeiss dich weg. hundstage und katzenächte! ein einerlei des freien willens. das ist alles. du musst angst haben, wenn du klug bist. fliehe! jeder weiss alles und alle haben recht. was für ein zustand der menschlichen weisheit. wo alle alles könnenhabenwollenmöchtenmüssenauch. quod me nutrit, me destruit.
moredreadso sagst du


du sagst
wir sind jetzt alt geworden
sagst du.

klar, ich weiß,
komme mir auch so vor.
das denk ich.

wir müssen
jetzt
auch so sein, sagst du.

morgen, ja,
dann vielleicht.
ich will nicht, ich träume doch so schön.

der tag wird kommen,
sagst du mir dann,
wo das alles bereuen wirst.

der, schreie ich dich an!
ist schon lange da!
ich will nicht, kann nicht, mag auch nicht!

sei stille, sei ruhig.
sie werden aufmerksam,
sagst du.

ja, das weiß ich,
das mit sicherheit.
und kann doch nicht anders.
moredreadwenn


und wenn du mal alleine bist
und wenn du dich mal töten willst
und wenn du mal nicht weiter weisst
und wenn du mal keinen ausweg siehst
und wenn du mal probleme hast

dann lies das
und sei dir sicher
moredreadso. genug für heute.

alle texte sind geistiges eigentum von: [email]menelmacar@firemail.de[/email]

moredread/menelmacar
Böse Bande
moredreadohne macht



ohne macht sah ich
die harten gestalten
verzerrt
und ungemein zerstört

ich sah den tod in allen diesen augen
ihre trauer war die meine
ich habe hingesehn
in offene wunden und geschlossene herzen

habe alles aufgegessen und mich immer
mitgenommen, dabeigehabt
wohin sie gingen und warum
wer es war und wann

denn es waren ihrer viele

ohne macht hab ich dann nicht weinen können
gedacht und gezweifelt und gewusst
und das wissen war das schlimmste
ohne macht

hey, kid! rock`n`roll!
wir haben alles aufgegessen
kein krümel ist mehr übrig
von all diesen wunderbaren träumen

und die höhle die sie suchen finden sie nicht
sie können nicht
denn es gibt sie nicht

wie groß muss das leben sein
wie klein der geist
wenn dinge geschehen
die abermals verschrien
gehasst, gewusst?

ich will die kapuze
die mich umschließt
mein gesicht verbirgt
denn ich habe keines

ich will
mit allen meinen freunden in einer tiefen wiege liegen
im weiten all
wo uns stürme der existenz umwehen
und engel schreien

jeder weint
es ist zeit

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