| moredread | avalon avalon hat recht avalon tat klug als es schied ohne mut aus reiner berechnung avalon sah alles bis die christen kamen die sich die seelen nahmen und die wahrheit töteten so haben wir die zeit verloren helden zum mord erkoren bis heute und noch weiter ohne avalon haben wir die dunkelheit gesehen sind flussauf flussab geschwommen haben uns nie getroffen ohne avalon jetzt haben wir die dunkelheit gesehen und weisst du wie wir sie lieben gelernt haben avalon ist fort für immer |
| moredread | angst weil da angst weil da hat mich geholt im hier und jetzt wo immer auch ich bin angst weil da, du kennst keine gnade weder heute, morgen, vorvorgestern du weisst es und ich weiss es und es hilft nichts kommst stets alleine kriechst oder rennst leise und laut ich kenne dich und fürchte dich es gibt keine hilfe es gibt keine flucht es sind da nur du und ich doch ich ergebe mich nicht. |
| moredread | Das Waisenkind mit den roten Haaren, geht ins Konzert. Und stiehlt sich davor im Warenhaus, ein blütenweißes Kleid. |
| moredread | versuch einem maulwurf gleich grab ich mich unerkannt ins märchenreich dringe tief und immer weiter hinab bis ich das portal gefunden hab lasst mich ein!, so ruf ich dann, auf das ich meine träume leben kann! tausendfach mein echo mir entgegen schallt was eigentlich dem pförtner galt so merk ich auf und blicke starr auf ein winzig schild das hänget da: “geschlossen” ich narr! |
| moredread | Maria und Joseph und Jesus Maria und Joseph hatten trockene Kehlen. Verdurstet lagen sie am Strand. Das Meer wogte hin und zurück, berührte bald ihren großen Zeh, bald seinen. Es wusste: wenn ich diese beiden Kadaver zu mir herab ziehe, so nähren sie meine Bewohner. Von all dem wusste Jesus, der Gottessohn, nichts. Er war im Kindergarten und geißelte sich mit einem Ochsenziemer. Die Kindergärtnerinnen, allesamt ganz unbedarfte Personen ohne jeglichen Hang zur Grausamkeit oder Religion, waren entsetzt. Wir müssen das Jugendamt informieren, war ihre Rede und, woher hat er nur diese schreckliche Peitsche, was sind seine Eltern bloß für Menschen! Sie wussten es nicht besser und Jesus dachte sich nichts dabei. Er dachte sowieso nie besonders viel nach. An den anderen Kindern interessierte ihn ur deren Seelenheil, womit diese jedoch ziemlich wenig anfangen konnten. Deswegen war Jesus oft alleine und hatte eigentlich kaum Freunde. Er wusste, dass die anderen Kinder anders waren als er, war aber noch nicht so heilig um zu wissen, dass er sie durch bloßes Handauflegen zu seinen Jüngern hätte machen können. Zu willenlosen Sklaven, Gläubigen eben. Hätte er es gewusst, der Kindergarten wäre schnell in seine Hand gewesen. Doch er wusste es nicht, genauso wie er nicht vom Schicksal seiner Eltern wusste, die ihm vor Jahren plötzlich untergeschoben wurden. Hier hast du Mutter und Vater, sagten sie. Aber ich bin doch der Sohn Gottes, hatte er geantwortet, ich habe keine irdischen Eltern. Doch jetzt eben schon, meinten die Männer knapp und verschwanden. Ja, das war seltsam damals. Jesus ließ sich die Peitsche nicht wegnehmen. Er hatte großeKräfte, die man ihm kaum zutraute. Auch schlug und stieß und kratze er um sich, wenn jemand versuchte seine Selbstgeißelung zu stoppen. Ich muss!, ich will doch!, und solche Sachen, rief er. Und es kam der Tag an dem Jesus nicht mehr in den Kindergarten durfte. Eines frühen Morgens wurde er von vielen kleinen Männern abgeholt und in eine Klinik gebracht. Nach Haar, bei München, falls das jemand kennt. Wie es mit Jesus in Haar und anderswo weiterging, erfahrt ihr, wenn ihr mich fragt. |
| moredread | slow vorüber die zeit der grossen erweckungen vergangen der wille zum sieg fort die vorstellung verwaschen der sinn es erlahmt was einst schnell gewesen zum gruße, hebe ich den kopf in zeitlupe so der schrei der zeit köpfe zerbersten wissentlich und eingeweide ziehen sich selbst heraus die eigne geißel soll doch die beste sein und folter meiner seele keine pein tu langsam, tu hinne sterne sind zum sterben da und alles was mich anlacht weint zu klein ist diese welt für weltenkriege und zu groß der geist für wahres leid schreib` ich bahrer füße den untergang herbei so bitt` ich lasst ein lied uns singen ein allerletztes |
| moredread | am rande so steht ihr da angeschwärzt mit hass in gestochenen anzügen und eure verblichenen gehirne spielen tote gedanken an verfaulten geigen gleich knarzt es im wutgebälk schreit, es ist alles unrecht was geschieht und sollt auf perfide weise recht bekommen im höchsten himmelreich wie in den tiefsten höllenschluchten heulen jauchzend auf die seelenfänger warz und schweiss später oder früher sollt ihr euch begraben lassen vom eigenen geschlecht in der brüllenden erde verfaulen verwischt aus der zeiten angesicht hochgefühlte emotionentatenwunder bekannte worte, glücke, wünsche alles ohne zukunftsschein und der eine unter tausend denkt schon er wär` allein! |
| moredread | supernesquik und geilescocacola hab` wieder alles gekauft gestern! bin der sache wieder total gerecht geworden und glücklich mit mcdonalds zu bett gegangen hab` mir alle plakate aufmerksam durchgelesen und keinen schriftzug versäumt! mit vollem einkaufswagen hab` ich alle befriedigt und gekauft das supergeile zeug is` euch da keiner abgegangen? astrein dieser stuff, denk ich mir hab` alles eingepackt was so geht das ganze saubere und schöne, das tolle und billige hab` dann wie gesagt, nach dem essen mein heim aufgesucht mit den ganzen geilen sachen seit jahren ich bin gestern gestorben. |
| moredread | widdergewitter out of regenwald mehrstromgedanken im widerhall ohne echo konnten steine werfen: knall! der held wohnt in der erde im nullstöckigen bungalow in vino veritas geplänkel allem anschein nach kein einzelfall fluchende bumerangs kommen zurück: knall! der held lacht und klatscht sich auf die schenkel es bricht aus das widdergewitter und regnet karfunkel in die welt die eskalation der kahlgefressenen ohne geld es schreit heraus ein wort der held nieswurz für alle! tief in der erde verspricht er uns im discountgeschäft für seelenzubehör glitschige weisheit und erhält gehör beinkleider von diamant trohnt er in der güldenen halle die exklave im exitusreich scheint gesiegt zu haben dreimal gehörnter widderscheitan lasst fahren die hoffnung! teuflischer atavismus wo menschen die schuld tragen |
| moredread | zeitvertreib in liebe lieber wille geht zweisam zum strand hinan kopulationen poseidon spannt es erhebt sich abgetan ein erschlafftes fickmich erneut kopulation poseidon und nixen spannen (sie waren hinzu geeilt) so das menschenpärchen des unglaublichen gewahr alle reize zerschlaffen die wellen schlagen zu hoch es betritt die bühne eine vergewaltigerschar vom meeresgrund selber schuld! |
| moredread | so. erstmal genug für heute. alle posts sind geistiges eigentum von: [email]menelmacar@firemail.de[/email] moredread/menelmacar Böse Bande |
| moredread | >> ihr könnt uns vernichten, den wir sind kein teil von euch<< viel e jahre ist es her, da lief (angeblich) ein mensch namens jesus durch die gegend und predigte frieden und liebe. nicht ganz so viele jahre ist es her, da wurde diese botschaft durch eine petrus-stein-institution durch die welt getragen. leid und pein. “wenn ihr glück habt, gewinnt ihr im lotto und braucht euch nie wieder sorgen zu machen”, schrie peter im schützengraben seinen kameraden zu. peter konnte nicht schwanger werden, denn er war ein mann. eines tages erhielt der heilige vater zu rom einen brief, in dem er folgende zeilen las: “wer bist du oder wer möchtest du sein?“ am nächsten morgen wurde der papst erhängt in seinem gemach gefunden. “vollgepumpt mit lsd drei tagelang in einem isolier-tank´liegend oder im wald oder auf dem bürgersteig oder beim kaffee trinken oder beim ficken oder mitten in einem gefecht oder beim tretboot- fahren oder beim musik hören oder beim alt werden oder bei der geburt, da kann einem schon mal klar werden, worum es eigentlich geht.” (hans-peter-heinrich-wilhelm-friederich kübel im gefängnis zu bruchsal kurz vor seiner entlassung in die freiheit) kritik, organisation, moral stoppen! euer machiavelli. [heil usa, GB, economy] “wenn ich ehrlich sein soll,..., es ist mir vollkommen gleichgültig, wer wann wo unter welchen umständen stirbt. nur das warum, das nervt mich. es geht hier doch immerhin um gründe!” (anonym) die wahrheit über euch: ein stein, zwei steine, drei steine. ein bakterium, zwei bakterien, drei bakterien. symbiose. evolution. sprache. gemeinschaft. wissen. technik. evolution der marginalität, symbiose der dummheit. wenn oder falls die drei baussteine des normalen lebens wegfallen, die da wären: arbeit, leben, zukunft, was käme dann? würdest du wissen wohin mit dir selbst? hättest du überhaupt genug kraft, energie und vorstellung für ein leben in freiheit? was würdest du tun ohne die dumme herde in der du lebst? wohin würdest du gehen, wenn es dir niemand sagt? für wen würdest du arbeiten, wenn dir niemand befiehlt? wohin würdest du gehen wenn es keine grenzen mehr gebe? was würdest du sagen, wenn man alles sagen dürfte? ich würde einen witz reissen und anfangen. schutz für deine familie und deinen besitz, innere sicherheit und wahrung der verhältnisse- heute für nur: deine seele. |
| moredread | wieso beschütze ich die amerikanische botschaft, wenn sie doch niemand angreift? ein artikel über sinn und zweck guten morgen vietnam. haben uns lang nicht gesehen. gut geschlafen? endlich wach? vietnam: ja, ich war sehr müde. aber nun, bin ich wieder da. ist was passiert? nein, eigentlich nicht. kannst dich grade wieder schlafen legen. vietnam: nein, das geht leider nicht. ich werde gebraucht. gebraucht? doch vietnam war schon verschwunden, um eine, glaubt mir, sehr dunkle ecke, hinab in die nebel der welt- und kriegspolitik. es ist immer praktisch einen text über etwas zu schreiben, anstatt mit oder für oder gegen. es bleiben quasi alle richtungen offen und der autor muss sich nicht dem zwang ergeben, schon vor dem verfassen des textes über eine geeignete meinung zu verfügen. das ist allseits verbreitet und bekannt. soviel dazu. wie die überschrift schon besagt, beschäftige ich mich heute mit amerikanischen botschaften und soldaten, die sie beschützen und sich die “sinnfrage” stellen. amerikansiche botschaften in der ganzen welt werden seit dem 11. september, diesem sagenumwobenen datum von weltpolitischer bedeutung, von amerikanischen und einheimischen kräften des militärs beschützt. ich für meinen teil bin ja froh darum. habe das in meinen kopf sinnmässig etwas umgemodelt und stelle mir vor, dass nicht die menschen in diesen gebäuden vor uns (?) beschützt werden, also vor mir, sondern ich vor ihnen, wir vor ihnen. das stimmt natürlich nicht. könnte aber. ich möchte damit nicht sagen, dass ich diese beschützenswerten wesen innerhalb einer amerikanischen botschaft fürchte. ich weiss aber von meinem nachbarn, dessen freundin mal im nachbarsdorf war, dass es dort einen handwerker gibt, dessen sohn schon einmal im ausland war und erzählt hat, dass es menschen geben soll, die genau so denken bzw. fühlen. doch über diese wollen wir hier nicht sprechen. mir geht es ja vielmehr um die soldaten, in hier vor allem um die einheimischen beschützer, die es sich zur pflicht machen liessen ein solches gebäude mit ihrem leben zu verteidigen. das kann peter sein und neuerdings auch gabi (früher durfte gabi nur den angeschossenen peter verarzten, nun darf sie selber mitschiessen). peter und gabi stehen also dort, in münchen vor dem amerikanischen general- konsulat, und gehen, die maschinen- pistole locker auf dem arm angewinkelt, auf und ab. sie rechnen mit allem. das haben ihnen ihre offiziere schon erklärt. wie wir seit gewissen ereignissen wissen, laufen viele verrückte rum, da draussen. das wissen auch peter und gabi. da jedoch die zeit vergeht und nach zwei monaten immer noch niemand angegriffen hat, kommen peter und gabi, ob ihrer untätigkeit (ein beschützer will ja auch mal verteidigen), in ein verzwicktes gespräch: gabi: (gelangweilt) es hat immer noch keiner angegriffen! peter: (lakonisch) ja. gabi: meinst du, dass morgen vielleicht... peter: (genervt) ich weiss es doch auch nicht! gabi: aber vorhin, da ist einer vorbeigelaufen, so ganz in schwarz, mit kapuze und so, bestimmt ein anarchist. ich glaube der hatte was vor. peter: echt? hast du meldung gemacht? gabi: nein, ich glaub ich hab mir das doch nur eingebildet. peter: spinnst du jetzt vollkommen? du kannst dir doch hier nicht einfach sachen einbilden. wir haben hier einen job zu erledigen! frauen! gabi: was denn? ist ja nicht passiert! peter: mann, echt. gabi: weisst du, wenn ich ehrlich bin, bilde ich mir öfters so sachen ein. peter: wie jetzt? nimmst du drogen? gabi: ja, manchmal. peter: ich glaub ich häng, was machst du hier eigentlich? wer bist du? gabi: ich bin pj harvey, äh nein, (flucht), ich bin doch die gabi, erkennst du mich denn nicht? peter: ich glaube langsam drehen hier alle durch! gabi: sag einmal peter, magst du eigentlich deine waffe? peter: wie mögen, wie meinst du das? gabi: na, streichelst du sie manchmal? so heimlich, weisst schon, wenn keiner zuguckt. also ich glaube, ich habe dich mal dabei beobachtet. peter: das stimmt doch gar nicht! so ging das dann noch eine weile weiter, und vielleicht schreibe ich nachher noch, wie es ausging. wenn es denn ausging. denn nicht jede geschichte endet mit und in einer schiesserei, wie es vielleicht in hollywood sein mag. |
| moredread | andersartigkeit durch zweckentfremdung im sternbild ochse montag, 11 uhr alle haben die friedenserklärung unterschrieben. wir sind guter dinge, das tal lebend verlassen zu können. die stämme scheinen uns nun freundlicher gesonnen zu sein. wir haben eine art passierschein , in form einer abgehackten menschenaffenhand, von einem der ältesten erhalten. man hat uns jedoch zu verstehen gegeben, dass nicht alle stämme dieses zeichen des friedens akzeptieren. donnerstag, 14.30 uhr wir sind in einen hinterhalt geraten. die häuptlinge hatten recht. viele von uns sind gefallen. wir wurden in ein lager verschleppt. allem anschein nach, sollen wir dem stamm als nahrung dienen. die männer sind verzweifelt. manche weinen wie kinder. es gibt keinen ausweg. donnerstag, 18 uhr der stamm scheint sich zu beraten. es gibt streit. die männer sind lethargisch. wir warten ab. freitag, 9.40 uhr in der nacht ist ein man gestorben, wir sind noch dreizehn. die wilden scheinen unentschlossen was mit uns geschehen soll. es hat den anschein, als wäre das lager in zwei parteien gespalten: die hungrigen und die planenden. wir warten. freitag, 20.00 uhr ich stehe nun über allem irdischen. |
| moredread | ihr könnt uns viel erzählen über feuer und wasser erde und luft wir werden immer wissen woran wir bei euch sind dass wir euch nicht vergeben werden ist glasklar wenn wir euch bestehlen ermorden und betrügen so wisset: das ist keine frage der schuld der bosheit oder des irrtums es ist wie es ist und wir sind frei von euren lügen eurer heuchelei eurer welt haben abgeschworen den irrlichtern und eskapaden haben das leben in der nacht gesehen und das lächeln der kinder am tag sind aufrecht gegangen und am boden gekrochen ihr könnt uns nicht mehr einholen doch ihr könnt uns vernichten denn wir sind kein teil von euch |
| moredread | nackt nackt stehe ich gehe ich den gang entlang blumen!, ich suche blumen wo komm ich her, wo geh ich hin? wer stellt die fragen wer gibt den sinn ich, habe, sage: da (und: dort) kannste (was denn?), haste, willste? oder doch lieber weiber treiben, einfach sein schaffe, schaffe, häusle baue (hohe) und geld, jaaa, vor allem das [auto!] huch, bin ja noch immer nackt.. so richtig? abgespackt und anders. viel normaler aber als: du und punk und skin und reich und schön und: nintendo spielen punks nintendo? seid ihr alle frei? ich hatte gestern gedanken mir zeit zu machen habe die dann auch genutzt einen schrei zu schreien in richtung frust und liebe laben hab ich danach gemacht doch nackt, so wisst ihr wohl, birgt vieles nur gefahren kann sagen: huch, nicht wieder blicke strafende will mich auf die wiese legen, schlafen und: am liebsten tot sein ohne doppelpunkt |
| moredread | ok der strichmensch stand ganz alleine in einem see von blut. “ich hätte die aktien nicht verkaufen sollen, nicht zu diesem zeitpunkt!” haus und hof verloren! er will nicht mehr und du kannst ihm nicht helfen. du bist ein schwein. ein dreckiges schwein. und stehst im schlamm. du suhlst dich, denn das kannst du am besten. der strichmensch denkt nicht im entferntesten daran, dass du ihm vielleicht helfen könntest. kannst du auch nicht. ich möchte george w. bush mit aids infizieren. ich gönne ihm diese krankheit. leider habe ich nicht die mittel und kenne nicht die wege das zu tun. vielleicht könnte ich condoleeza überzeugen? in der wildnis bist du frei? die take-that-show: >>das neue hate- radio funkt wieder voll den krampf. ich höre nicht mehr hin. immer nur sehr sehr unwahrscheinliche dinge. ich bin zwar anders, aber doch nicht so. irgendwie möchte ich dann doch ein etwas “normales” leben führen. immer diese krassen sachen, ich weiss ja, dass alles eigentlich scheisse ist. aber trotzdem. irgendwo is dann halt mal schluss. ich will halt ein leben führen. ohne den ganzen verrückten schmarrn.<< (in der nächsten folge: wird er es schaffen? kann er dem schmarrn entfliehen? wird er normal werden? wartet ab und schaltet wieder ein, wenn es wieder heisst: take that! und die sag -halt -krass -wennde -krass -meinst show) unmöglich sich selbst zu finden in einem mainstream flash gebilde aus kommerz und konsum. unmöglich frieden zu finden unter dauerberieselung durch medien und werbung. unmöglich zufrieden zu sein in einem meer von gewinnmaximierung. unmöglich eine meinung zu haben im entpolitisierten gleichgeschalteten zeitalter. unmöglich mensch zu sein. immer ist irgendwas. intensivstation der gedanken. flutwelle des undenkbaren. einheit der teilung. du bist tot. du lebst. du bist doch tot. du lebst doch. ich kann dich nicht entschuldigen, mein sohn. gehirnpartitionierung mit heute. das ist fakt. alles klar, schmeiss dich weg. hundstage und katzenächte! ein einerlei des freien willens. das ist alles. du musst angst haben, wenn du klug bist. fliehe! jeder weiss alles und alle haben recht. was für ein zustand der menschlichen weisheit. wo alle alles könnenhabenwollenmöchtenmüssenauch. quod me nutrit, me destruit. |
| moredread | so sagst du du sagst wir sind jetzt alt geworden sagst du. klar, ich weiß, komme mir auch so vor. das denk ich. wir müssen jetzt auch so sein, sagst du. morgen, ja, dann vielleicht. ich will nicht, ich träume doch so schön. der tag wird kommen, sagst du mir dann, wo das alles bereuen wirst. der, schreie ich dich an! ist schon lange da! ich will nicht, kann nicht, mag auch nicht! sei stille, sei ruhig. sie werden aufmerksam, sagst du. ja, das weiß ich, das mit sicherheit. und kann doch nicht anders. |
| moredread | wenn und wenn du mal alleine bist und wenn du dich mal töten willst und wenn du mal nicht weiter weisst und wenn du mal keinen ausweg siehst und wenn du mal probleme hast dann lies das und sei dir sicher |
| moredread | so. genug für heute. alle texte sind geistiges eigentum von: [email]menelmacar@firemail.de[/email] moredread/menelmacar Böse Bande |
| moredread | ohne macht ohne macht sah ich die harten gestalten verzerrt und ungemein zerstört ich sah den tod in allen diesen augen ihre trauer war die meine ich habe hingesehn in offene wunden und geschlossene herzen habe alles aufgegessen und mich immer mitgenommen, dabeigehabt wohin sie gingen und warum wer es war und wann denn es waren ihrer viele ohne macht hab ich dann nicht weinen können gedacht und gezweifelt und gewusst und das wissen war das schlimmste ohne macht hey, kid! rock`n`roll! wir haben alles aufgegessen kein krümel ist mehr übrig von all diesen wunderbaren träumen und die höhle die sie suchen finden sie nicht sie können nicht denn es gibt sie nicht wie groß muss das leben sein wie klein der geist wenn dinge geschehen die abermals verschrien gehasst, gewusst? ich will die kapuze die mich umschließt mein gesicht verbirgt denn ich habe keines ich will mit allen meinen freunden in einer tiefen wiege liegen im weiten all wo uns stürme der existenz umwehen und engel schreien jeder weint es ist zeit |