| Far | Gemeißelte Erinnerungen Ich lese die dünne Linien Grau gemeißelt, von meiner Hand Mit gesprungenen Rändern Überdauern sie schon seit Jahren hier Und zeigen auf, deinen Namen Kein Datum Kein Gottessatz Nur die Worte Die mir mein Leben süßten Die Silben, die ich sprach Tag für Tag Und nun besuche ich dich Jeden Mond Ob halb ob rund Sitze ich an deiner Seite An den kühlen Marmor gelehnt Die Kälte der ewigen ruhe spürend Die von diesem Oval ausgeht Welches deinen Zauberhaften Namen trägt Ist es dich eigentlich wert? Verdient dieses Trauermal die Ehre An dich erinnern zu dürfen? Aber ich ritzte ihn Schliff ihn Gab ihm die Liebe, welche ich dir nicht mehr geben konnt' Und machte ihn zum Bündel deines Lebens Zu den Erinnerungen an dich hm...zu meiner Schande (und zu meinem größten Glück) muss ich sagen, dass dieses Stück nicht authentisch ist...Meine Liebe lebt... |
| Tramp | Ich sehe dich, wie du an dem kalten Marmor liegst. Deine Hand streicht sanft über die harten Linien meines Namens und eine einzelne Träne findet ihren Weg über dein Gesicht. In der Dunkelheit leuchten deine Gedanken an mich und deine Erinnerungen schmerzen mich, denn sie sind nicht mehr in mir. Du hältst mich fest und kettest mich an diese Erde, zu der ich nicht mehr gehören soll. Ich will so gern dich berühren, doch jedes Mal, wenn ich es versuche, spüre ich mich selbst nicht mehr, und ich verschwinde im lauen Wind. Ich bin nur noch deine Gedanken, weiß nicht, wer ich war. Lass mich gehen, meine Liebe, denn ich bin tot. |