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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Sternenfeuer
DaemoniaSternenfeuer

Krallen der Dunkelheit umfassen mein Herz
Ich stehe auf diesem Hügel
alles ist in das sanfte Licht des vollen Mondes getaucht
Rund um mich die Nacht meine Beschützerin

Ich atme in tiefen Zügen dein Odem der Dunkelheit
Er erfüllt meine Seele mit Freude
Mein Geist schwingt sich auf zu neuen Höhenflügen
Mein Körper vibriert im Rhythmus der Finsternis

Das Verlangen erwacht in mir
Ich sehe durch die Schleier der Dunkelheit
Ich höre die geräusche der Nacht
Ich fühle die Süsse der Finsternis

Jetzt strecke ich meine Hand aus
durch die Nebel der Zeit
Ich spüre Nässe Kälte und Gier
Jetzt werde ich eingesogen

Alles um mich herum verschwimmt in bunten Farben
Spiralen der Ewigkeit durchtauche ich
Wunden aus purer Energie erleide ich
Nadeln aus Welteblut stechen in meine Geist

Meine Seele wird pulverisiert
Mein Geist zerinnt
Mein Körper wird eins mit dir
Jetzt bin ich ein teil von der Nacht.

Die Stille pulsiert in meinen Adern
Die Geborgenheit ist meine Haut
Das verlangen ist mein Geist
Der Frieden ist meine Seele

Ich erkenne Euch Brüder und Schwestern
Ihr die ihr seid wie ich
Klar und deutlich erkenne ich euch
in eurem Schleier der Verborgenheit

Ihr ruft mich mit Stimmen voller Gier
Ich fliesse in euch und spüre euch
Ihr seid ein teil von mir wie die Nacht
Wir sind vereint.

Jetzt erleuchten wir die Nacht
Unnahbar und odch greifbar Nahe
Weisses Licht sind wir geworden
Alle Dunkelheit abgelegt und doch eingebettet in ihr

Das ist es was geschehen ist
als das Schwert meine Schppen durchbohrte
Mein Leben hat geendet ich wurde an den Himmel geschleudert
um wiederzukehren und mein Schicksal zu erfüllen.

Daemonia
DaemoniaAbschied


Vor mir erhebt sich ein Mysterium
Kalt wie Stein, aus dem es gefertigt ist
Majästetisch wie ein Herrscher,die dort gekrönt wurden
Verbrogen hinter den Schleiern,die der Einäugige legt

Nebel fliesst um mich und bedeckt mich
Kalt,fliessend und doch nicht fassbar
Es fröstelt meinen Körper wie Espenlaub
Schwarze Hände greifen nach mir aus Lughs Spähre

Ein greller Schlag von Dagdas Keule
zerreisst Lokis Machwerk
Eine Welle der Essenz Ogmas reisst mich von den Beinen
Diandechts sechzehnfache Kraft durchfliesst mich

Gründe Fäden ,aus dem Leib der Mutter, umfangen mein Herz
Vor mir entsteht ein Bild von unsagbarer Schönheit
und doch ist es unfassbar,wie der Wind
Die Welt die mich umgibt verschwindet,wie mein Körper

Ich sehe klar und deutlich die Fäden der Macht
welche die Welt zu dem machen was sie ist
Dreifache Fäden aus neunfacher Essenz geformt
öffnen meinen Geist und lassen meine Seele frohlocken

Hier stehen sie alle die die wir Götter nennen
Sie sind geformt aus reiner gedanklicher Energie
Konstrukte ohne Hintergrund und doch mit unendlichem Geist
Schöpferisch,Zerstörerisch und hütend zugleich

Mein Geist wächst zu unendlicher Grösse
Ich erkenne was sie sind
Die Triade der ewigen Monade berührt meine Seele
Klar sehe ich
Klar höre ich
Klar fühle ich
Klar war ich
Klar bin ich
Klarer werde ich nie sein.
Ich bin hinter den Nebeln und kehre nie mehr wieder.

Daemonia

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