| cloud | Hexenwahn Sie brennt, umringt vom Volk, den Anklägern. Ihr schreien macht die Gaffer schwitzen. Ihr Körper lodert und zuckt. Durch die Flammen sehen sie verschwommen ihren nackten Leib. Gedankenglut. Der Brei kocht über, aus vergorener Moral, fauligem Gewissen, und verholener Begierde. Der Pfarrer geht, die Hände im Schoß, die Bibel fest im Griff drückt er die Schlange nieder. Bei vielen reibt es am Hosenstall. "noch in der Todesqual, behext sie uns!" Doch keiner spricht es aus, ein Jeder übertöhnt sich selbst, mit Flüchen auf das halbverkohlte Wesen. Verbranntes Fleisch beißt in ihre Nasen, sie laufen weg zum Bier. Die Frauen keifen, kennen den Zauber, der ihnen längst verloren ging, weil sie nicht mehr daran glauben. Sie denunzieren Jede die ihn versprüht, wie Die auf dem abgebrannten Reisighaufen, in Asche gehüllt. Von der ihre Männer faselten im Schlaf, im Rausch. |