| Pelloquin | [list][FONT=papyrus][color=white][size=5]M[/size][size=4]aschinentod[/size][/color][/font] [font=papyrus]Grausam laut und unablässig eine Maschine dröhnt, die Seelen zermahlend Leben verhöhnt. Ratternd die Maschine ihre Räder dreht, so seelenlos so seelenlos, doch ein einzel’ Sandkorn bloß dazwischen springt und die Maschin’ ins Stocken bringt auf dass niemals mehr Maschinenlärm die Still’ durchdringt… [size=1][die Still’ durchdringt Maschinenlärm die Still’ durchdringt Maschinenlärm ][/size] So das Monstrum knirschend, kreischend mit dem Tode ringt bis der Lärm erstirbt, die Räder steh’n und in aller Ruh’ nachdenken...[/font][/list] |
| Pelloquin | [list][FONT=papyrus]Noch den Blick 'gen Himmel gehoben, sich alsbald über meinen Augen Wellen sumpf'gen Wassers verwoben, als ich langsam sank nach unten, verwundert betrachtend der Sonne Strahlen, die bunten, die sich brachen durch das braune Wasser zu erhellen mein Gesicht. Kälte... fühlt' ich nicht[/font][/list] |
| Pelloquin | [list][font=papyrus][b]Lachend (die Spassgesellschaft)[/b] Lachend wir die Zähne blecken während uns aus starren Augen Hasses Flammen entgegenlecken. Lachend wir die Dolche zücken und sie - uns umarmend - stoßen in die Rücken...[/font][/list] |
| Pelloquin | [list][FONT=papyrus][b]Narrenball (Gothes Tod)[/b] Schmerzversteinert, doch bebend vor Wut betrachte ich euer gottloses Treiben, euer heuchlerisches Trauerspiel... Zuflucht suchten wir einst in der Geborgenheit der Dunkelheit; Zuflucht vor euch und eurer Welt. Ihr aber seid uns gefolgt, Quälgeistern gleich, doch geistlos. Wir trugen Trauer, doch ihr, die ihr euch mit fremden Federn schmückt, ihr Gockel im Krähenkleid, ihr schönen Leute, ihr tötetet einmal mehr, was bereits gestorben war, um nun höhnisch (im Einheitsschritt) auf seinem Grabe zu tanzen. Ihr habt den Geist des Goth zu Grabe getragen, nein - habt ihn verscharrt unter eurer frostigen Oberflächlichkeit in der niemals der Keim der Liebe aufgehen wird. Ihr machtet den Trauerzug zum Karneval, welch abgefuckter Narrenball !!! Goth is deader than dead...[/font][/list] |
| Pelloquin | [list][font=papyrus][b]Deichbruch[/b] Angsteinflössend wortgewaltig, wütend brechen sich Gedankenfluten an den Mauern meines Kopfes. Weiss nicht wie lange noch der Deich sich hält wann die schwarze Flut sich erbricht aus meinem dunklen Reich in diese gedankenlose Welt und was dann passiert... Gott schütze meinen Deich[/font][/list] |
| Pelloquin | [list][color=darkred][font=chiller][size=4] burning witches burning crosses burning books and burning stitches burning witches burning crosses burning books and burning stitches burning... watch the nuclear pyre: THE DEVIL LIKES TO PLAY WITH FIRE !!![/size][/font][/color][/list] |
| Pelloquin | [list][FONT=papyrus][b]Fiebertraum[/b] Fiebernd sitze ich allein in diesem Raume hier, erinn're mich an einen Traum von Dir: Sehe Dich - Du warst hier. Mit deinem Mund fülltest du meiner Seele kalten Grund mit Wärme... Nun bist du weg und ich sitze wieder allein, frierend in diesem Raume hier und klamm're mich vor Sehnsucht brennend an meinen Traum von Dir.[/font][/list] |
| Pelloquin | [list][Font=papyrus][b]Atomares Wintermärchen[/b] Von weither Frau'n und Männer gekommen sind zu seh'n wovon die gute Nachricht künd' die weit erschallt in düst'rer Nacht: "Ein Licht ging auf!" Wer hätt's nochmal gedacht? Freudig - strahlend treten sie in den Stall hinein, doch sowie sie seh'n der Mutter Kind sie plötzlich wie von Sinnen sind und weinen, während das zweiköpf'ge Kindelein erbärmlich schreit: [i]"Fröhliche Weihnachtszeit!!!"[/i][/font][/list] |
| Pelloquin | [list][font=papyrus][b]Blasphemie?[/b] [size=1][müde bin ich's anzuseh'n wie wir all' zugrundegeh'n][/size] [i]Schön[/i] ist Gottes Reich!!! Fleisch frisst Fleisch frisst Fleisch... Was ist bloss des Spieles Ziel? Ist es bloss ein garst'ger Spass, lustig ohne Unterlass??? Nun mein Gott, so höre das: Wer säet Zorn der erntet Hass... So spiel ich fromm, auf dass ich in den Himmel komm; dann werd' ich dir den Hals rumdreh'n und - wie du dich an der Menschen leiden mich an deinen Schmerzen weiden. Was du nicht willst das man dir tu das füg' auch nie niemals deiner Schöpfung zu...[/font][/list] |
| Pelloquin | [list][b][font=papyrus]Widerstand ist zwecklos[/b] Verzweifelt stämm' ich mich ihr entgegen, unbarmherzig schreitet sie voran, Tod und Dunkelheit gleich hintendran. Sie ist's - die Zeit. Rastlos bis in alle Ewigkeit...[/font][/list] |
| Pelloquin | [list][font=papyrus][b]Im dunkeln[/b] Hilflos dahintreibend uferlos im dunkeln siechend gedanklich kriechend auf der Suche nach dem Sinn. Keine Antwort, nur: Ich bin[/font][/list] |
| Pelloquin | [list][font=papyrus]Ein Zwingreim den Sinn im Keim erstickt Mein armer Geist erschrickt ob all des bangen, unheilschwangren Lärms der mich tief durchdringt bis ins Gedärm… In der Ferne lachend, lachend Ein Kapuzenmann die Sense schwingt... *** Wenn ich allein durch laute Straßen gehe Und überall bloss ergraute Seelen sehe, Wenn schwarze Wolken über meinen Himmel streifen Und dunkle Schatten nach mir greifen, Wenn ich in tiefster Not Fürchte GOTT IST TOT!!! Dann errettet mich daraus immer Die Erinnerung An deiner grüner Augen Schimmer… *** Falte meine Hände um zu halten Was schon längst sein Ende Hat gefunden Noch ehe ich begriffen was ich gewonnen Es schon zeronnen, schon zeronnen!!! Ein Moment, aus der Ewigkeit geboren... Ich vermochte ihn nicht zu fassen Fühle mich verloren Von Gott verlassen…[/font][/list] |
| Pelloquin | [list][font=papyrus][b]AllOne (not alone)[/b] left or right there's no land in sight, just darkness, so I try to keep my inner light... I'm no slave in this world so new and brave [size=1][don't wanna be, don't wanna be][/size] surfing on my dark wave I smile up to the sun above 'cause I know GOD IS LOVE and I will only leave when everything is done when everybody knows ALL IS ONE...[/font][/list] |
| Pelloquin | [list][font=papyrus][b]Die Betretenen[/b] Betreten den Blick gesenkt eilen sie schnell vorüber um nicht zu lang bei denen zu verweilen die da liegen geschunden am Wegesrand "Hinfort, hinfort, schnell vorüber! Das Leiden ist uns über; wir ertragen's nicht mehr das Elend zu seh'n und gar die Vorstellung [i]uns könnt's genauso geh'n!!![/i]" Zu unerträglich, zu unerträglich... Schnell hinfort; die Sicht bedeckt mit der eignen Hand und geschwind ein Stossgebet gen Himmel gesandt ("Lieber Gott mögest du uns schonen, auf dass wir nicht bei [i]denen[/i] wohnen!!!") schreiten - hinfort, hinfort über die Getretenen die Betretenen...[/font][/list] |