| Absinth | Stagnation Der Morgen küsst die Erde sanft ein feuchter Liebesgruß das Licht der Sonne nicht erblickt es scheint als das ich sterben muss keine Wärme mir gespendet Nichts die Dunkelheit durchbricht Schwärze wiegt den Tag - ein lieblich Kind Ihre Stärke ist`s die Kraft mir spendet versenkt die Dunkelheit in sich |
| Absinth | Bruch Hey du siehst du mich? seltsame Bilder in meinem Kopf siehst du mich? Ich kann nur bizarre Farben erkennen aufstrahlend und wieder verblassend oder sind es gar Erinnerungen? auf weiß tropft rot wird zu braun, blättert ab und hinterlässt schwarz siehst du mich? Bin ich real? Was ist das für ein Licht, das die Ruhe meiner letzten Finsternis ergreift? Aufruhr. Chaos! Nein, ich mag den Frieden! Ich mag die Stille, das sanfte Dunkel das mich umhüllt. Weiße Strahlen die stechend in all das eindringen, in meine Harmonie, die mich aufreißen Fortreißen. Für welchen Preis? Der Sog der mich nach oben zieht, Wellen der Bewegung stößt, ausstrahlend wie damals als das Rot das Weiß zerschlug. Gott, hört das nie auf? |
| Absinth | Ende Und nun da ich tot bin hab ichs beendet und nun da ich gestorben bin endgültige Starre [B]Eis[/B] das bricht das langsam [B]schmilzt[/B] [COLOR=crimson]Stein[/COLOR] der bricht der langsam staubt - [COLOR=crimson]verweht[/COLOR] [COLOR=sienna]Fleisch[/COLOR] das bricht das langsam [COLOR=sienna]verwest[/COLOR] Seele die bricht die langsam vergeht nur an einem häng ich fest Liebe genannt hat selbst jetzt ohne Herz Bestand bindet als einzig Grund ans Leben mich ich bin unsterblich durch dich Und als man mich holen wollte ob in die Flammen unserer Sünde oder ins heilige Licht wand ich mich ab verbannte mich selbst in die unendliche Einsamkeit auf Erden nur um nicht getrennt von dir, ich dich meinen Engel, niemals verlier! |