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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: - Versuch|'e'|ung -
Crysania[COLOR=blue]Feenholdchen[/COLOR]

Von dunklen Winden
wunderbar geleitet.

Umgeben, geborgen[color=black]
_________________[/color] und geführt.

Das Ziel
eines Wald düstre Lichtung
- ein wenig später
hoffnungsvoll erreicht.

Dort steht
der steinerne Altar daroben
das weiße Kleid
im Mondenscheine fällt.

Wie schwarze Seide
fließt das Haar darüber
die Schultern
bis zur Hüfte -
der Nacht gefällts.

Dem Monde reicht die weiße Haut
zur Gnade
die tiefblauen Augen
dem Wasser-
ebenso.

Mit zartem Schritt
nicht zaghaft tritt das Wesen
zu auf das steinern' Bett
im Nirgendwo.

Sie legt sich hin
zu warten,
gar auf des Liebsten dunkle Stund'.

Zu lange schon vernebelt er der Sinn'
im Warten jedoch kann die Zeit verrinn'.

Die Stunden ziehn dahin wie dunkle Winde
die vollste Stund ist nun bald erreicht.

Da tritt der Liebste aus den Schatten
und reicht ihr
ohne Wort den Dolch.

Ein letzter Kuss der Liebenden dadroben
bevor er sie verlässt für alle Zeit.

Sie sieht ihm nicht mehr nach
durch ihre Tränen
denn
fühlt sie nun ihr Schicksal bald erfüllt.

Drum nimmt sie kraftlos allen Mut zusammen
und stößt sich hart den Dolch ins reine[color=black]_____________________________________[/color]Herz.

In seltsamer Ekstase wirft sie endlich
ihre Glieder

auf
und
[color=black]_____[/color]ab

und tanzt im Kreis.

Ein wildes Lachen nun ertönt im Walde
das schuldlose Feenholdchen zum
Sukubus wurd leis.

[i]28.09.2003 - to be continued[/i]
Crysania[COLOR=blue]Feenholdchen II[/COLOR]

Gekonnt, verändert -
geblendet, erwacht.

Sie entsteigt den alten fesselnden Schatten
- und lacht.

Das einst zarte Holdchen verlässt nun gleich,
den[color=black]
----[/color] sie beschützenden lichtenen Kreis.

Sie folgt nun der innerer Stimme Klang,
vor der ihr zu Zeiten noch bang,
folgt den Bildern des Herzens ganz flink,
achtet den Mond,
sieht seinen Wink.

Ward die Sehnsucht nun erkannt,
wird der Schrei nicht mehr gebannt:
beginnt sie IHN zu suchen;
die Engel - sie fluchen:

[i]"Der Weg war das Ziel,
sie hat ihn betreten,
kennt nicht sein Ende,
nur was gewesen"[/i]
Crysania[COLOR=blue]Feenholdchen III[/COLOR]

Sie folgte dem Ruf der gelb leuchtenden Augen,
dem Sinnen der Krallen,
ihr diese zu rauben,
so in den tiefdunklen Abgrund[color=black]
------------------------------------ [/color]der Lust zu verfallen.

Dem Toben des Blutes,
dem wilden Verlangen,
als noch das Holdchen trat auf
von dann zu wannen.

Erdolcht und gestorben
ward dieses Gefühl,
nimmer mehr zweigeteilt
wollt ihre Seele sich fühln.

Nie und nie wieder wollt schwach sie mehr fliehen,
die Bilder nun leben [color=black]
------------------------- [/color] die rastlos sie trieben,
vor Lust endlich beben
nie sollt die Quelle versiegen.

Auf gräsernem Grunde
von Moosen bedeckt,
hat die Lust sie [color=black]
------------------- [/color]und sie des Teufels Seele entdeckt.

Vom Blicke gefangen
lässt sie es geschehen,
wird Wind in seinen Krallen
hat sein Gesicht gesehen.

Das Blut tropft gar zärtlich
auf lebenden Grund,
Hunger im Herzen
greift er nach den Knospen:
so rund -
spricht;
zaubert;[color=black]
----------- [/color]und fängt sie ganz ein,
als den Dolche sie nahm
wusst das Mädchen:
in des Dämonen Armen die Erfüllung wird sein.

Wie kraftvoll und zart er die Haut ihr zerkratzt,
von Zittern und wohligen Lauten die Waldluft ist erfasst;
Knurrende Kehle,
seufzende Lust,

[COLOR=red] Blutgier [/color] [color=black]
_______ [/color] und leidenschaftlicher Durst.

[i]
Drum hör nun, Dämonenmeister,
des Succubus dunkle Worte:
"Was war, was ist und was wird geschehen,
der Verführung ergeben,
wirst zweifelnd mich nicht mehr sehen."[/i]

Was Jahre verborgen im schwarzenen Herz,
erblickte der geflügelte Fürst zuerst -
erkennt ihr inneres Sinnen
und umfängt sie mit lederschwarzen Schwingen.

Er kostet ihr Fleisch,
betäubt ist sie gleich;
ihr höchstes Geschenk will sie gern erbringen,
und küsste den Teufel mit blutroten Lippen.

Der Lauf der Zeiten lies dies erwarten,
erkennen die Engel dass sie trat
in die nächtlichen Schatten.

[i] II + III Urversion Anno Dezember 2003[/i]
CrysaniaDort spricht sie mit bittersüßer Stimme:

[i]Du dunkler Fürst
voll mächtigem Zorn.
Du Nächtenherr
voll schwarzer Lust -
sei Flamme !
und verbrenne mich
verzehre mich im Feuermeer
in dieser Nacht
die mich gemacht
geschaffen,
das dunkle Nächtenkind.[/i]

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