| Cauquemare | Eine silberne Klinge in der zitternden Hand Die Augen müde, leer und ausgebrannt Der Glanz verloschen, weil niemand schürte das Feuer Die Seele zerfallen wie altes Gemäuer Kannst du nicht ihre Schreie hören? Wie sie wimmert und beginnt, sich selbst zu zerstören? Ein Lichtreflex auf kaltem Metall, Plötzlich ROT – Blut überall!! Sie will alles vergessen, die Schmerzen ersticken Will wieder die verlorne Hoffnung erblicken Warum nur, warum ist es dann so kalt? Warum fühlt sie sich auf einmal so alt? Kann nicht mehr beenden, was sie weinend begann Das so kostbare Rot ihr auf ewig entrann Lächelnd legt sie sich nieder und denkt noch an dich Nie mehr wird sie weinen, nie wieder Tränen auf ihrem Gesicht … |
| Cauquemare | Dritter Ort Harte Prüfung – dieses Leben Immer nur nach höh’rem streben Nach dem Sinn vergebens suchend Auf das Sein als solches fluchend Zieh ich immer weiter fort Suche meinen dritten Ort Stets unter Leuten, doch allein Wie groß kann Unverständnis sein? Zu oft strauchelnd, zu oft stolpernd Über stein’ge Pfade holpernd Rufe ich nach einer Seele Die so wie meine sich hier quäle Doch keine Antwort kam zurück Einsamkeit des Wandrers Glück So lauf ich nun seit vielen Tagen Keine Antwort auf die Fragen immer wieder fallend, immer wieder stehend anscheinend nur im Kreise gehend wann werd ich meine Heimat finden an einen Ort mich endlich binden nie mehr ziehen immer fort suchend nach dem nächsten Ort nun endlich hab ich ein Zuhause endlich eine Ruhepause vom vielen Laufen, Stund’ um Stund’ sind Geiste mir und Füße wund doch diese Stille macht mir bange sitze hier schon viel zu lange kann nicht bleiben, muss hier weg suchen einen neuen Fleck immer weiter immer wieder was mir bleibt sind meine Lieder stets nur wandern, niemals halten lasse ich nie Ruhe walten immer weiter immer fort immer zu dem nächsten Ort… |
| Cauquemare | And every time And every time dark rainy days “Leave me alone” is all what he says He never talks to me, tells me ‘bout he feels Lonely crawling, watching turn the wheels The wheels of time will never stop Never, no matter how often tears will drop Dropping in hide from me Thinking I would never see But don’t mean I’m so stupid not to get That his sad eyes are always wet And every time when he open his mind He’s searching for my hand and face like a blind Holding so tightly covering me with kisses so shy And every time when I wanna ask him why He pushes me away tells me nothing to say Leave him alone and make my way And every time lying there on my pillow, starting to weep It seems my own wounds are still so deep That I’ll never be able to save him or me Better let him by himself getting free And every time when I swear to do like I planned Then I see him and all my intentions are banned Am I damned to cry for this man every night To turn all in wrong and nothing to right To live my own life as a slave for only a dream? It seems like cause I’m captured in his stream. |