| MaidenInTheMoor | Ein Wort nur; heißer Hauch. Sprich weiter, fremder Liebster. Der Worte mehr lass züngeln über meine Haut - dein Reich. Spei Flammen und durch Feuersbrunst entreiß dich deiner Ketten. Verbrenn erst sie... dann mich |
| MaidenInTheMoor | Der Engelsstimme lauscht der eine Sinn, Der and're ist dem Teufel zugeneigt. Oh Fluch, dass ich nun so zerissen bin und jeder wahre Richter eisern schweigt. So taumel ich denn zwischen Leid und Lust und zwischen Freud' und Angst bald hin und her. Ich musst' es tun! oh, musst' ich? Ja ich musst'! Und doch...ach Herz, stell Rätsel nicht so schwer! |
| MaidenInTheMoor | [FONT=century gothic]So sei es...und auch nicht[/FONT] Seit es euch gibt, forscht ihr verzweifelt nach dem scheuen Etwas "Sinn". Ihr fandet nicht, ergingt in glauben, hoffen euch. Gebt's auf! Es gibt ihn nicht! Nicht jetzt, im Leben, und auch nicht nachher. Ihr stutzt? Ihr staunt? Ihr jammert, heult und zetert? Wie seltsam ihr doch seid! Seid ihr doch jener Fessel los, die euch das Dasein noch vergällt bis eben. Nun geht nur! Wenn es mich gibt und ich allmächtig, einzig bin, so kommt ein jeder Menschenzug aus meinem Schoße, und selbst was ihr gemeinhin böse nennt, ist mir so lieb und recht als alles sonst. Geht hin und raubt und plündert! Mordet gar und tut Gewalt! Es soll euch nichts geschehn durch meinen Spruch. Doch wenn's euch so sehr juckt, natürlich, baut nur mit Menschlichkeit herum an eurer besten aller Welten. Und freut euch! Tut ihr dies, so tut ihr's wahrlich nur der guten Sache wegen, denn Dank und Lohn, die harren eurer nicht. Der Mensch ist frei, und was es tut, das tue er zu seiner Lust allein. Denn Gutes wird mit Gutem nicht bedacht, noch muss ein Sünder sein Vergehen sühnen, denn auf jede Art und Weise wartet bloß das Nichts |
| MaidenInTheMoor | Eins ums and're stellst du Kohlebecken glutvoll glühend mir um meine Seel' viel zu feurig, um sie noch zu decken - und so fürcht' ich nun, ich träte fehl Denn in diesem lodernd lichten Kreise - dessen Hitze heiß mein Herz begehrt - ist es deine lachend-leichte Weise, die mich tief bedrückt und hart beschwert. Lachst du meiner, lockst mich in die Fege? treibst mit mir nur Spott und Scherz zur Lust? oder zeigst du mir die wahren Wege zu der lichten Loh' in deiner Brust? Sage mir nur, was dein Sinn begehret, dass ich meine Schritte sorgsam leit dass die geifernd Glut mich nicht verzehret denn zu retten war ich noch - bis heut |
| MaidenInTheMoor | [FONT=century gothic]Geliebtes Herz - hier trag' ich dich zu Grabe,[/FONT] So wund und kalt und tot wie du nun bist. Denn das was ich durch dich erlitten habe ist mehr, als mir zu tragen möglich ist. Zu schwer bist du, mein Herz, von all' den Tränen, Zu schwer von all' dem eingfleischten Leid. Zerreißt dich selbst mit Klauen und mit Zähnen, Und mich - aus meiner Brust reiß ich dich heut! Da hängst du, zuckst und zappelst, ja, und blutest - Zu lang hat mich mein eigen' Herz gequält! Und wie du allzu richtig nur vermutest: Dies Schicksal hast du selber dir erwählt. Ich halt dich fest in meinen roten Händen; So sehr schmerz ich nun dich wie du mich einst! Ich zerr' und reiß', ich will es schnell beenden Und freu mich dass du rote Tränen weinst. Dann wirst du still, und leiser wird das Pochen, Dass zwischen meinen Fingern sich ergibt. Du sinkst zu Boden, ganz und gar gebrochen [FONT=century gothic]Und weißt: Ich hab dich niemals mehr geliebt.[/FONT] |