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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Kopflos
DasNichts....

Und die Bahnen der Zeit, sie kreuzen sich.
Und die Lieder der Kinder werden nie verstummen;
Denn die Mutter, sie wacht über alle Wege
Und wird niemals so viele Lügen verbreiten.
Es ist ihr Herzblut, dass von unseren Händen tropft.
Niemals bist du im Pulsschlag des Lebens;
Wenn du gefangen bist in deinem Spiegel.
In der sicheren Illusion deiner selbst.
Dann fragst du tausend Fragen;
Doch die Antwort erfahren willst du nicht.
Bist überzeugt von all deinem Leid.
Hast das Geschenk des Lebens verpfändet.

So wünsche ich dir, dass du brennen mögest;
Und ersteigen wirst wie der Phönix, aus seiner Asche.
Schreite immer weiter durch die Schmerzen des Feuers.
Sie werden dich am Ende ins Licht führen;
Und du wirst frei sein.

Doch bis dahin bist du zerbrechlich,
noch viel mehr durchschaubar.
Du dienst als Marionette.
Und glaube mir, sie werden lachen.
Denn du spielst den Narren.
Ja, ein gläserner Mensch bist du.
Dein Name ist die Zahl und du bist nichts,
wenn du alles hast.

Spiel weiter mit im Spiel. So willst du es doch.
Dreh dir gleich den Galgen und erhänge dich.
Doch die Seele bleibt immer frei.

Ja, nimm all das was dir von den Sinnen geblieben ist;
Den Ursprung kannst du nie zerstören.
Selbst wenn die Erde verrecken muss,...
Bis die Nebel vor den Augen verschwinden,
und das wahre Herz die Erlösung findet.

Am Ende warst es immer nur du,....




Erschaffen ohne Gedanken oder Erinnerungen für alle und niemanden,
von mir und doch ohne mich.
DasNichtsDer Mensch im Wandel,...

Es sind die Augen.
Sie sind der Schlüssel zum Herzen.
Doch berühren kannst du es auch andrer Orts.
Du trägst es auf der Spitze deines Gesichtes,
auch auf deinen Händen wirst du es finden.

Hörst du den Puls?
Spürst du das ewige Leben in mir?
Der Tempel lebt,
Er atmet, atmet ein und aus.

Kennst du den Geschmack deines Lebens?
Die Zunge verbindet dich mit der feurigen Freude.
Wenn du schmecken kannst,
kennst du das Leben.

Hörst du?
Lausche den Wellen des seins.
Still ist der Lärm in deinem Kopf .
Hab´ keine Furcht, liebes Kind.
Vertraue!
Erinnere dich an den Mutterleib.

Spürst du es noch?
Wenn du nichts mehr fühlst, dann hast du alles erlebt.
Ertaste die Narben der gegenwärtigen Geschichte.
Es sind noch offene Wunden,
doch das Blut ist längst in der Erde.

Erinnere dich an dein Leben vor der Zeit!
DasNichtsStiller Begleiter
-------------------

Dein Herz war so rein.
Es brachte das Leben in dich hinein.

Du schwebst nun im All,
bist kaum noch hier.

Du hast gefroren,
doch gewärmt hast du dich nie.

Deine Suche brachte dir vieles.
Gefunden hast du jedoch nichts.

Einst wolltest du Fliegen.
Erhaben über alles sein.
Flügen nanntest du trotz allem nie dein eigen.

Wo bist du gelandet, mein Engel?
Kamst du jemals in der Heimat an?
Hast du irgendwann meine Trauer vernommen?
War ich jemals dein Kind?

Eines Tages sehntest du dich nach Liebe.
Empfangen konntest du sie nie,
denn du hattest kein Vertrauen.

An einem stillen Abend wolltest du Träumen.
Es ging nicht, denn du warst so leer.

Du wolltest mal singen,
deine Stimme war jedoch von deinen Tränen ertränkt.

Wo bist du gelandet, mein Engel?
Kamst du jemals in der Heimat an?
Hast du irgendwann meine Trauer vernommen?
War ich jemals dein Kind?

Du hast dein Leben wirklich gelebt.

Heute kannst du Leben ohne Herzen,
nie mehr wirst du frieren.

Brauchst nicht mehr suchen,
da alles bei dir ist.

Endlich kannst du fliegen,
brauchst keine Flügel mehr dazu.

Du lerntest zu Lieben,
als du dein selbst der Mutter übergeben hast.

All deine Leere gibt es nicht mehr,
deine Träume wurden zu dem was jetzt ist.

Deine Lieder werden für immer erklingen,
stimmlos und dennoch da.

Mein Engel, ich weiss es jetzt.

Du bist in der ewigen Heimat gelandet
Und warst immer bei mir.
Hast mein Flehen zu jeder Zeit erhört,
denn ich gehöre ebenso zu dir.
DasNichtsStilles Vermächtnis
------------------------

Still, mein Kind, still.
Ich trage dich in meinen Armen,
weit über das Ende des Horizonts.

Meine Liebe soll dein Leben sein.
Der letzte Atemzug sei ewig dein.

Nie wirst du alleine sein in dieser surrealen Welt,
denn ich werde die Zeiten überdauern
und ewig an deiner Seite stehen.

Gleich wohin deine Wege dich führen mögen.
Wirst du vor den tiefsten Schluchten stehen,
oder wirst du die unendliche Weite erfahren?

Dein Leben wird dem Regenbogen gleichen.
Alle Facetten wirst du in dir tragen.

Dies ist dein Erbe,
denn du wirst altes Wissen neu erfahren.

So reihst du dich am Ende in den Kreis deiner Ahnen ein.
Eines Tages treffen wir uns erneut.

Dann werden wir tanzen, mein Kind.
Den Tanz von Allem und Nichts.

Das Leben und der Tod werden sich vereinigen.
Du wirst dann kein Leid mehr erfahren.

Wenn dein Blick einst leer sein sollte.
Du alleine und verloren zu sein glaubst.
Nicht mehr weißt wer du bist
Und was du noch glauben kannst.
Dann wende dich ab von all den trügerischen Spiegeln.
Sieh über die Grenzen deines Verstandes
Und begreife dich.

Nimm meine Hand.
Wenn du dies magst,
so helfe ich dir.
Führe und leite dich.

Verurteile dich nicht.
Schließe deine kleinen Augen
Und tanze ins Licht.

Selbst wenn die Schatten dich einst ihr eigen nennen.
Sei ohne Furcht,
denn sie können nur sein, wo auch das Licht ist.
DasNichtsVerblasste Vision der Gegenwart
------------------------------------------

Sie knüpften das Bild der Zeiten,
die Ewigkeit stand ihnen dabei zur Seite.
Voll Blut waren ihre Finger
Und doch konnten sie kein Ende finden.
Angetrieben von ungewisser Kraft,
Gehetzt da sie keine Ruhe mehr fanden.
Von innerem Frieden keine Spur.

So müde,
doch kein Schlaf kann mehr ermunternd sein.
Voller Begierde,
nichts ist jedoch fähig diese zu stillen.

Müde Augen versuchen zu erkennen,
der Blick bleibt ihnen letztendlich verwährt.

Mechanisch arbeiten die Hände.
Es sind ihre nicht mehr.

In der Höhle regieren die Schatten.
Es sind die stummen Herrscher,
die Begründer des Zeitenrades.

Licht fällt des Nächtens durch die Ritzen des Mauerwerks.
Die Sonne will schon lange nicht mehr auferstehen.

Die Rufe der Krähen hallen wider.
Den Umbruch verkündend ,
hocken sie auf den Ästen des Apfelbaumes.

Ihr Ton will alle Lügen zerschlagen.
Die Winde sind ihre Verbündeten.

Sie eilen übers Land,
um die Leeren zu erfüllen.
Haben sie dich gefunden,
so verwehen sie alles,
was du einst warst.

Man muss verstehen,
es ist nicht die böse Absicht.
Viel mehr, ihr Auftrag.

Lasst all die Masken abfallen.
Selbst wenn dies bedeuten mag,
dass ihr euer Gesicht verliert.

Zu lange schon verfolgen sie die Reflektionen der Wahrheit.
Doch sie wandeln auf Irrwegen.

Wirr die Gedanken,
Verblendet von trügerischem Schein.

Die Erlösung möge einst ihr Vermächtnis sein.
DasNichtsWegweiser
---------------

Du hörtest meine Schreie,
tief drangen sie in dich hinein.

Immer weiter bohrte sich ihr Schall in dein selbst.
Gefangen warst du in einem Netz der liebreizenden Versuchung.

Ich fragte dich :„Wohin?“.
Doch du kanntest die Antwort darauf selber nicht.

Hätte ich es nur erahnen können,
vielleicht sogar gewusst.
Es wäre alles anders gekommen
Und du wärst heute noch du selbst.

Doch die Zeit dreht sich.
Alles musste der Veränderung weichen
Und auch du bist einfach von mir gegangen.

Nun stehe ich hier und frage :“ Wohin?“.
Doch ich frage dies ins Leere ,
mir antwortet nicht einmal die Stille.

Ich weiss noch wie meine Sicht genommen war,
ein Vorhang, gewebt aus meinen Tränen, war Schuld daran.

Doch du hast mich in der Nacht trotz allem wahrgenommen;
Dann nahmst du meine Hand und führtest mich ans Licht.

Geblendet von all dem was plötzlich um mich herum sichtbar wurde,
bekam ich Panik, wollte davon laufen und mich verstecken;
erneut aufgeben.

Doch durch dich lebe ich.

Also frage ich ins Nichts: „Wohin ?“
Weißt du, ich erwarte keine Antwort mehr,
denn es gibt sie schon viel zu lange in mir selbst.
Doch manchmal will man sinnlos sein.

Verstehe doch,
Ich blickte in deine Augen,
so unbeständig sie auch schienen,
in ihnen entdeckte ich mich zum ersten Mal seit langer Zeit.

Das Leben begehrt mich länger als gedacht
Und so bin ich hier und versuche zu begreifen.

All die Worte wollen nicht beschreiben können was geschehen ist.
Wer wir sind. In welche Richtungen die Ereignisse gehen werden.

Selbst wenn du lange schon vergangen bist,
so stehen wir beide doch immer noch zusammen in der Mitte des Lebens.

Vielleicht wird sich eines Tages unsere Umnachtung erhellen.
Dann werden wir frei sein, erlöst, für immer wir selbst
Doch bis dahin wird all das scheinbar Unsichtbare
vereint in mir weiterexistieren.

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