| 9482 | Hi bin neu also bitte habt Gnade ;) Wer weiß wie ich mich fühle? Wenn ich es noch nicht mal selber weiß. Hin und her gerissen, der Flut der Gefühle ausgesetzt, Ich weiß nicht was das soll, wie kann das nur sein? Davor war alles doch so klar und rein. Die Dunkelheit der Nacht, innerlich macht sie mich kalt, Ich fühle nur noch Einsamkeit und nichts scheint mir mehr klar. Die Dunkelheit kommt über mich und übernimmt die Kontrolle, Ich schau nur noch zu und warte was passiert... Doch nach der Nacht, da kommt der Tag, Das weiß ich, das war mir immer klar. Doch die Dunkelheit bleibt auch bei Sonnenschein, und nichts ist, wie es scheint. Der Tag, so hell, versucht mir den Weg zu leuchten, Doch der Schleier der Gefühle nimmt mir die Sicht, Ich sehe nicht, wohin ich gehe, ich sehe nicht wo ich bin. Die Gefühle zehren an mir, rauben mir die Kraft, Ich bin nur ein Schatten, ein Schatten von mir selbst... |
| 9482 | Schmerz Schmerz, der mir den Atem nimmt Sehnsucht, die kein Ende find’t Angst, die mir das Herz erstickt den Traum in tausend Scherben bricht Seele, einsam und allein lässt kein’ Hoffnung mehr herein will nicht gehen, will nicht bleiben sich an vergossenen Tränen weiden Die Zeit gibt Antwort Nur sie kennt das wahre Wort nicht gut, nicht fair, nicht gerecht aber auch niemals nur schlecht Dunkle Augen, rein und klar auch sie sind einmal nicht mehr da alles endet, alles vergeht |
| 9482 | Dann starb noch etwas. Eigentlich war es Mord, genauer Selbstmord, denn ich selbst brachte es um. Wie bei einem zarten Grashalm, der wunderbarer Weise durch den dicken Beton der Straße bricht, wurde der Druck des kleinen, verschreckten Ichs hinter dem dicken und festen Gestein so stark, dass die Mauern zu bröckeln begannen. Damit starb der große Bluff, die Lebenslüge, die meine Mitmenschen für mich, den Menschen, gehalten hatten. Doch gleichzeitig wurde etwas Wertvolles geboren. Wertvoll, weil es echt und unverfälscht ist. Nun ist es da, sichtbar für alle. Es war nicht leicht, es kam spät, es war lang, es fand in Etappen statt. Noch ist es klein und ängstlich, bemüht zu überleben. Aber es gewinnt an Kraft, innen wie außen. Es wächst und fordert die Chance, leben zu dürfen und zu können. Ja, ich kämpfe für das Recht zu leben. So wie ich bin, so wie ich sein werde, auch wenn ich das erst noch herausfinden muss. Ich nehme mir nur das, was für andere selbstverständlich ist! |
| 9482 | HASS Plötzlich, in mir! Ein Gefühl, das ich vorher nicht fühlte. Ein Wunsch den ich vorher nicht wünschte. Ein Hass, den ich so noch nie empfand. Nie hätte ich gedacht, dass ich so fühlen kann. Nie hätte ich gedacht, dass ich nach deinem Blut lächzen kann. Nie hätte ich gedacht, dass ich so hassen kann. Ich fühle wie es in mir kämpft. Wie es versucht die Oberhand zu gewinnen. Mich dazu zu bringen meinen Gefühlen freien Lauf zu lassen. Mich auf dich zu stürzen, den gesamten Hass meines Lebens auf deine Schultern zu laden. Hart kämpfe ich dagegen an. Krampfe mich verzweifelt an meiner Vernunft fest. Doch du verschwindest nicht. Und ich weis nicht, was gleich passieren wird. Ich schaffe es es zu unterdrücken. Bis zum Ende. Wenn du endlich weg bist, und der Hass vergeht. Nie hätte ich gedacht, dass ich so fühlen kann. Nie hätte ich gedacht, dass ich nach deinem Blut lächzen kann. Nie hätte ich gedacht, dass ich so hassen kann. Jetzt weis ich, dass dies möglich ist. Und ich habe Angst. Angst vor meinen Gefühlen, meinen Wünschen, meinem Hass. |
| 9482 | PaRaDoX Unwissenheit… Sehnsucht nach dem Unbekannten Angst vor dem Nichtwissen Begründend und Wissend und doch Suchend und Fragend. Farben aus Schwarz und Weiß Erleuchten meine Blindheit. Stumme Töne, durchfluten mein Gehör Die Illusion ist Realität für mich |