| Liathach | Wohin frage ich mich so oft, Wohin mit meinen aufgestauten Gefühlen mit meiner Angst, meiner Trauer, meinem Schmerz. Niemand ist da, Niemand ist da der es mir sagen kann wohin. Nur ich nur ich allein, sitze hier und weiß nicht wohin. So lass ich sie fließen, meine Angst So lass ich sie laufen, meine Trauer So lass ich ihn gehen, meinen Schmerz in kleinen roten Tropfen, die mein Bein hinunter kullern. Jeder ein Stück meines ich's mit sich nehmend. Auf eine lange Reise, bis ich mich wieder frage, Wohin ? |
| Liathach | Was ist Liebe ? Was ist Zeit ? Hat die Liebe Zeit ? Hat man Zeit in der Liebe ? oder ist es zeitlose Liebe bis der Liebe Zeit gekommen ist ? |
| Liathach | Eieruhr Stetig wachsend; meine Zeit verrinnt wie der Sand der leise unaufhaltsam in einer Eieruhr herunter rieselt Immer größer werdend; Mir wenig bleibt was ich tuen kann außer warten wie die Zeit vergeht Unaufhaltsam steigend; Zu spät erkennend daß man Eieruhren auch wenden kann... |
| Liathach | Nur Schau mir in die Augen und sag mir was du darin siehst Erkennst du mich oder siehst du nur DICH die Dinge wie sie sind oder wie du sie sehen möchtest den Schmerz und Kummer oder doch nur die Fassade. Wagst du es zu verstehen oder hast du Angst zu erkennen, daß ich bin was ich bin nur ein Mensch.... |
| Liathach | Tränen voll und rein aus meinen Augen rinnen Was ist nur geschehen Sollten wir nicht zusammen diesen dunklen Weg begehen war es doch zu weit für dich und konntest es nicht fassen schweren Schrittes schwachen Herzens hast von meiner Hand gelassen Kein Mut Kein Vertrauen Keinen Sinn war es so schon von Anbegin ? Hast du mir nur was vorgespielt mir dein wahres Gesicht nicht gezeigt oder nur, weil es mir gefiel. |
| Liathach | Blut Leise stumm schweigend fließt es. Trauer Schmerz und Haß mit sich nehmend. eine kurze Zeit normal sein; Laut, schreiend, kreischend, solltest du es sehen. Liebe, Zärtlichkeit Gefühl, erhoffend, die ein jeder hat. eine kurze Zeit nur, normal zu sein; So fließt es leise schreiend, stumm kreischend, laut schweigend trauernd um die Liebe, schmerzvoll die Zärtlichkeit vermissend, seine Gefühle hassend den Arm hinab mein Blut.... |
| Liathach | Engel Lautlos fällt ein Engel schmerzverzerrt dem Boden entgegen die Flügel die ihn retten könnten gebrochen in seinen Augen spiegelt sich die Welt die Arme von sich gestreckt nach Halt suchend so sieht er den Baum voll von Leben näher kommend sich spiegelnd in dem Auge durch dass er sich bohrt zu zeugen was war einen Engel. |
| Liathach | Wiedergeboren Wiedergeboren im Fegefeuer dieses Körpers Erinnernd an den Tod, der mich bald ereilt Lachend dem Unabdingbaren entgegen tretend Schweigend jegliche Schmach auf mich nehmend Wissend keine Zuflucht zu haben wachse ich auf, sterbe, jeden Tag, ein Stückchen mehr um wiedergeboren zu werden. |
| Liathach | Funke Ich dachte bisher meine kleine Falmme sei im Dunkeln der Nacht in den Umarmungen der Finsternis meiner Seele verloschen und erkaltet. doch zeigte mir der flüchtige Hauch deiner Berührung, daß noch ein kleiner Funke glimmt der sich danach sehnt wieder zu brennen wie einst lichterloh... |
| Liathach | Aufprall Schau auf mich herab nur ein einziges mal sieh auch mich hier unten stehend zu dir empor schauend. Kannst du mich sehen ? wie ich falle hinab in die Tiefe die für dich nicht existiert. Kannst du mich hören ? wie ich rufe hinauf zu dir mit lauter Stimme die du nicht vernimmst. Kannst du erkennen ? wie ich blute Tropfen für Tropfen unter meiner Maske die du nur kennen willst. Spürst du ? wie ich sterbe langsam doch merklich das Licht erlischt welches du nie vernahmst. Du siehst mich nicht in deinen Fluge schwebend über mir so sorgenfrei. So falle ich in die endlose Tiefe schreiend die Stimme vom Winde weggerissen blutend stetig stärker aus zahllosen Wunden sterbend jeden Tag ein Stückchen mehr. den Aufprall erwartend. |
| Liathach | Stern der glänzt und Mond der scheint, bleibe ich in dieser Nacht allein. Die Zeit an mir vorüber zieht, als ob ich hätt´ zum ersten mal geliebt. Die Welt in fremde Hände ich gelegt, als ob ich noch nicht hab´ gelebt. Und als der Mond verblaßte nach und nach Das Gefühl in mir zerbrach. Leben, welch geträumtes Land Sicher war ich, dass ich die richt´ge fand. Ein Gefühl als dass ich sterben müsst, als sie hat mich so sanft geküsst. Der Stern vom Himmel fiel, spielte sie ein falsches Spiel. Einsamkeit in der ich mich verlor, sie heuchelte nur Liebe vor. Die Sehnsucht mich ins Meere zieht, warte bis ich mich hab neu verliebt. |