German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: ein nächtlicher Garten im Mondesschein
moon-desireTritt ein in meine Welt und lass dich der Natur meines Gartens verleiten,
gleite durch das schattige Gewächs , welches vom Mond beschienen wird,
genieße die warme Luft und den Zauber der Nacht, in den dich die sanfte Musik der schwarzen Romantik zu versetzten vermag.
Doch bewahre die Ruhe durch dein Schweigen, um auch anderen Eintretenden den Tanz der Sinne zu gewähren.

Schließe die Augen, lass dich führen......
moon-desireSpür die warme Luft an deinem Körper
Wie sie sanft dein Wesen streift
Spür den Wind des Sommers
Der Nachts erst saftig reift

Lass dich leiten seiner Berührung
Das zart Gefühl ganz leicht erfrischen
Öffne dich und lass dich reinen
Das letzt bös Licht in dir erlischen

Atme tief in deine Seele
Bis die Natur sich voll vereint
Spür wie wohlig sich dein Körper
Mit Leichte zu erfüllen scheint
moon-desireSeelenflug

Du bist so frei, so unbeschwert
Genießt dein Reich voll Zärtlichkeit
Schwendest keinen Gedanken un unnütz Zeug
Lässt dich gleiten, schwebst umher
Lässt dich nicht abbringen
Hörst nur dem Rausch der Sinne
Ganz unbeschwert
Dein Körper, nur ein Weg zum Zweck
Deine Seele nur geführt von Lust
Wie ich deiner neide
Mich gern treiben lasse
Von deiner Freiheit
Meine Sinne dir öffnen möchte
Mich deiner Sinnlichkeit verleiten
Deiner Seele verführen
Meiner Sehnsucht entgegnen
Möchte treiben unbeschwert
Mich rühren deine Säfte
Lass mich kosten deiner Früchte
Mein Körper regt nach Fülle
Lässt mich schwindeln
Sehnt nach dir
So führ mich hin und lass uns teilen
dein Reich so sanft und unbeschwert
moon-desireEin Stich voller Wärme
einer weinroten Nadel.

Vom Feuer entfacht
und voll Reinheit erfüllt
tanzt mein Körper
durch die samtige Nacht.
Bebend vor Leidenschaft
für den Schmerz....

....denn das Leiden so warm,
der Schmerz so rein
und das Blut so schön.
moon-desireEndlos

Lasse mich nieder
auf dem samtigen Boden.
Tief in mich ein
dringt die Kälte der Nacht.

So arg ich versuche
mich zu halten im Nebel,
entschwinde ich doch
verführt einer Macht.

So verlass ich den Körper,
um zu schweigen für immer.
Hinterlass meine Hülle,
getränkt in seicht schimmer.

Die Hand eines Engels
sich mir entgegen streckt.
Ohne Zögern ergreif ich,
denn nichts hällt mich zurück.

Doch die Erlösung verbleibt,
die Hoffnung vergebens.
Es führt mich nur weiter,
so, die Weisheit des Lebens.
moon-desireSchwarzblendender Tag

Ich schaue auf den See,
leichte Wellen bringen Bewegung in das kalte Wasser,
Tiere tummeln...
Ich beobachte das Geschehen,
nehme die Lebendigkeit der Tiere wahr
und fühle doch,
wie mich die gleichmäßigen Wellen beruhigen.
Das Licht der Sonne strahlt durch den grauen Himmel
lässt die Schwäne schwarz wirken,
ohne Identität,
ohne Details,
nur ihre grobe Silhouette verrät ihr Dasein.
Ihre Spiegelbilder auf der kalten Wasserdecke
verschwimmen im rythmischen Rollen.
Die Gegenwart scheint weit weg.
Der kalte See hat meine Seele
mit seiner lebendigen Ruhe gefangen...
moon-desire...Oh könnt ich durchbrechen
den nächtlichen Strom
Nur hören von dir
einen einzigen Ton
So hätt ich doch Kraft
wie ein Engel zu schreiten
Deine Nähe mir suchen
um dich des Nachts zu begleiten.....
moon-desireWer nimmt mir die Stimme,
nimmt Raum und die Zeit
Ein Ausdruck des Leidens
mein schwarzes Kleid

Die Kraft mir genommen,
vom zu vielen beraubt
Was prägt meine Seele,
schaut, oh schaut

Von Zerstörung geleitet
ergreift es mich rasch,
Voll Sehnsucht erfüllt,
meine Glieder, so lasch

Die Macht des Leidens
schafft Liebe zum Schmerz
Das Feuer, das Blut
einer tiefschwarzen Kerz

Nun sinke ich nieder
ein dumpfer Fall
Der Schrei vergeht
im endlosen Schall

Leis Zittern, leis Wimmern
durchbricht dunkle Stille,
getränkt meiner Schwere
schenkt ein Flämmchen mir Fülle
moon-desireDu hast mich belogen,
betrogen, beraubt
Hast mir genommen
mich endlos beklaut

Nahmst meine Seele
missbrauchtest sie
und warfst sie weg

Stahlst mir mein Herz
bohrtest dich hinein
und ließt mich allein

Tief in mir drinn,
da spühr ich dich noch

beschmutzt deiner Gier
wandle ich des Nachts
wie eine lebende Leiche
durch die einsamen,
endlosen Gassen

Was hast du getan?
[I]was[/I] hast du getan?

Mein Körper ist kalt
spühre meine Glieder nicht

Nur weil du,
so erbärmlich und klein
dich an mir bereichern musstest

Siehst du meine Tränen?
Siehst du meinen Schmerz?
Siehst du meinen Körper
getränkt im Blut?

Aussaugen möcht ich dich, auslaugen,
den letzten Funken erlischen

Möcht zurück nehmen, was mir gehört
Dir zufügen was mir gewahrt

Die Wunden sitzen tief,
kaum kann ich sie sehen
doch spühren umso mehr

Ich hasse dich für deine Gier,
hasse dich, für deinen Trieb,
deine krankhaften Taten...

Möge deine Seele brennen wie meine....

.....Leide,leide,leide.....!!!!!!!!!!!
moon-desireDu sagst dir fehlt die Kraft,
du seist erschöpft des langen Marsches.
Liebe soll ich dir schenken, Nähe, Wärme,
Sonnenlicht.
Wo soll ich denn die Strahlen hernehmen?
Ich bin doch selbst so erschöpft.
Woher soll ich die Kraft nehmen, dich und mich gleichzeitig zu nähren?
Meinen Seele ist schlaff, mein Körper schwer.
Kaum finde ich noch Kraft mich am Leben zu halten.
Manchmal, immer öfter, denke ich, gleich schlafe ich ein.
Die Schmerzen fressen mich auf
und einsam stehe ich da...
Wo ist die Kraft der Liebe?
Was ist Liebe?
Gibt es Liebe? Warum hilft sie uns nicht?
Weshalb müssen wir unsere letzte Kraft verschenken?
Was wenn sie ausgeht?
Das Ende? Für beide?
Wo ist denn der Sinn des Ganzen?
Hat das ein Ziel? Hat es Erfolg?
Ich will noch nicht sterben.
Ich will dich nicht verlieren...
..ich will mich nicht verlieren...
..doch es bahnt sich ein Weg...
moon-desireIm seichten Schimmer des gedämpften Lichts
suche ich den Glanz deiner Seele.
Verloren scheint mir, was mir gefiel.
Die Wärme, Seele, voller Nähe.

Welche Macht stahl von mir?
Wer wagte mir zu rauben?

Vor Nebel scheint mir gesperrte Sicht.
Eines blinden Engels gleich
begebe ich mich auf die Suche...
....doch keine Antwort, Weisheit ergötzt sich meiner.

Sprich zu mir,
schweige.... oder schreite

Mein Weg soll deiner sein,
soll deiner meiner sein?

Welcher Glanz lässt deine Seele schimmern?
Wo ist der Zauber, wo steckt die Tiefe?
Mir scheint du trägst ein Kleid,
Kleider voller Stein.

Härter kaum mir je bekannt,
Ungewisseres ich je gekannt.....
moon-desireStille durchbricht die Weite
Klarheit, Weisheit, Einsicht
Verstehen brauche ich nicht,
nur das fühlen zählt
Ich fühle dich, ich fühle deine Nähe
und ich bin freier denn je
Die endlose Weite gewinnt an Schönheit
Vertrauen, ein Geschenk
Ich befreie mich von allem Zweifel,
lasse mich fallen, dich an meiner Hand.....
moon-desireSchweigend wandle ich die Pfade der Nacht.
Der Himmel glüht im dunklen rot.
Ich schmecke die Macht des Bösen in der Luft,
ich atme sie ein,
süßlich,
bitter,
sanft,
doch bestimmt,
macht sie sich in mir breit, füllt meinen Körper
und erregt...
Seelen schweben an mir vorbei,
Bäume tragen Früchte verbotener Mächte.
Ich spüre die Augen, die mich zwischen Gestrüpp anstarren.
Sie wollen mich verführen,
sie gieren nach mir,
stieren,
sie greifen,
doch sie erreichen mich nicht....
Die Mitte des Pfades, auf dem ich schreite,
hält mich,
Und lässt mich bleiben,
leitet, was mir bestimmt.
moon-desireWie der Tod die Rose für sich einnimmt.
Er sie auffrisst, langsam, geduldig, nur einen Teil,
doch ohne Zweifel, sie kann sich nicht wehren.
Ihr Schicksal ist bestimmt, ist sichtig, ist nichtig...
Doch war sie nicht schon Tod?
Nahm man ihr nicht die Seele, schon als man sie Schnitt?
Was ist sie?
Nur ein Körper? Eine Hülle?
Die Blätter rollen sich in einander.
Das Zeichen der Liebe vergeht, sie stirbt, ...leise...und ruhig...
Der Tod ist unaufhaltsam.....
moon-desireDie Baumwipfel treiben im Spiel des Windes,
Sie spielen im Treiben des Windes.
Ein Wald ohne Blätter,
Ein Laberinth.

Liebe möcht ich erfahren,
tiefe, bedingungslose Liebe,
Möcht rühren, verzaubern, dich lieben.

Du sagst nur, ich soll fühlen,
aber ich fühle Nichts.
Nichts ist es, was du schickst.

Du sagst ich müsse es spüren,
doch ich spüre Nichts.
Nichts ist es, was sich regt im Wind.

Ein Nichts voller Leere.

Ich kann nicht spüren, nur sehen.
Doch es reicht nicht,
mir reichts nicht.
Warum kannst du mich nicht lieben?
Kannst du mich lieben?
Warum scheint mir, du wiegerst dich?

Es scheint mir, du willst es nicht,
kannst es nicht,
lernst es nicht.

Die Zeit die du brauchst, kann ich nicht geben.
Nicht, wenn ich spüre, du nutzt sie nicht.

Warum machst du nichts?

Was hällt dich?

Warum liebst du mich nicht?
moon-desireEine Krähe hat es mir verraten,
Sie weiß, dass du mich begehrst,
Sie weiß, du willst mich lieben.

Die Krähe, sie hat es mir verraten.
Ich weiß, dass du es ernst meinst,
Ich weiß, du bist gewillt.

Doch keine Krähe dieser Welt
kann mir deinen Segen geben,

keine Krähe dieser Welt
kann mir deine Liebe versichern,

keine Krähe dieser Welt
kann meine Last mir nehmen.

Das, mein Liebster, kannst nur du selbst....

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur