| TosendeSchmerze | Mein erstes "Gedicht" hier soll Wortsliebe sein ... ich verbinde viel damit auch wenn es auf niemanden bezogen ist ... leider :) ... Ich hoffe ihr findet daran gefallen ! Wortsliebe Die Nacht ist klar vor Kälte. Deine Hände - tot wie Leichenfinger - glimmen golden, rot im Feuerschein. Fingernägel aus Glas. Wie Tau auf Rosenblättern, klebt noch Wein an deinen Lippen. Fest sind deine Lieder geschloßen, wie Farngräser - so fein - sind deine Wimpern. Kleine Schluchten ziehen sich über deine Stirn, scheinen tiefer als gewöhnlich im Licht der brenneneden Hölzer. Leblose Züge, so unbewegt und friedlich in ihrer Unschuld. Ein vergessenes Kind der Natur, überlassen der Nachtluft, der finstren Schönheit. Lebe ... schreit dein stiller Geist, der weiter schwebte als deine Beine dich je tragen werden. Dein Herzschlag scheint das einzige Geräusch das es wagt die Stille zu durchbrechen ... schweigt nicht ! Gib meinem Ohr etwas zu lauschen. Wenn unsichtbar die Luft deine Rippen hebt, der warme Atem deinen Mund umspielt, in der kalten Luft ein Hauch sich wiederspiegelt. Ich schaudere ... ich will nicht wagen deine weise , weiche Samthaut zu berühren. Die grau-braunen Haare, glänzend, schimmernd ! Lass es regnen ... die Tränen weg- , die Wunden auszuwaschen. Verlassen vom Guten wie es scheint.Deine Füße geschunden von deinem Weg über stuhres Gestein.Regen und ein Seufzen so süß wie Honig. Unsterblich sollten deine Züge sein, geprägt von Wissen und Gefühl, das du seit Jahren hegen durftest. Vergessen all die Schinderei die mich je plagte, wieder plagen wird. In Wachs gegossen deine Lieblichkeit. Vergib wenn du mich finden magst, den Blick nicht abwenden könnend. Die Elfenbeinaugen, silber - braun, die mich ansehen mögen. Ihre Klarheit so vernichtend. Ihre Versonnenheit so stark. Wie Glocken, die Regentropfen auf den Blättern. Wie ein klirrendes Schlaflied - ihr Gesang. Rede Mond, sprich mit dunklen Engelszungen einen Bann. Für die Ewigkeit soll er in deinem Licht gebadet sein. Sanfter, sag: Welchen Todfeind soll ich für dich töten, welche Schmerzen lindern, welche Lasten für dich tragen ? Oh, Fortuna! Lass ihn glücklich sein, meine Puppe mit den sehnigen Porzelanhänden, mit dem strahlend, fahlen Gesicht - mit gemalten Augen , aber blind für deine Anmut! Wenn du dich bewegst, mein Wesen, ist es fliesende Hingabe ! Mehr fliegen als gehen, doch mehr menschlich als unmenschlich !Wenn eine Macht dich schuf ... - wenn je Gott selbst diesen Engel nicht liebte, so täte es das Universum an seiner Stelle.Nun deck dich zu mit meiem Sternenkleid. Schwarz wie Ebenholz legt sich die Nacht über alles, Rot wie Blut dein glimmendes Feuer .. |
| TosendeSchmerze | Hier noch etwas ganz kleines ... Boogi Er kommt bei Nacht, das Fenster zu. Schnell in dein Bett und dann ist Ruh. Sonst öffnet er mit Krallen leiß sein Griff ist hart, sein Biss ist beiß. Er jagt den Lärm in jeder Nacht. Schlägt ab den Kopf dem der ihn macht. |
| TosendeSchmerze | Die Aura / Knell - die Totenglocke ! Riechst du mich? Sag mir, was riechst du? - Erde und Rost. Siehst du mich an? Sag mir, was siehst du? - Fleisch und Knochen. Beruhrst du mich? Sag mir, was fühlst du? - Kälte und Angst Hörst du mir zu ? Sag mir, was hörst du? - Ich höre nichts. Sag, wenn ich also sterbe, was wirst du über mich sagen? - Das du schon lange tot warst. Warum? - Weil du nicht mit mir gesprochen hast. Ich habe mit dir gesprochen. Du wolltest nur nicht hören. Vielleicht lest ihr euch hierzu die Berichte über SVV und magersucht auf meiner Seite durch .... |
| TosendeSchmerze | Traum vom Tod Ich träume einen tiefen , von schwarzen Rosen, rotem Blut ... er tut meiner Seele gut ... der Traum. Der Morgen sticht ihn nieder ... es schmerzt mich immer wieder . Die Herzenslast verglimmt im Licht , der Schatten schwindet wieder nicht . Ein tiefer Ton, verrät ihn wieder er streckte alle Seelen nieder ... warf mich vom Dach ... flog und sprach , bis jeder meiner Knochen brach ... |
| TosendeSchmerze | Ich werde keinen Tead im Kritikteil hierzu verfassen ... das finde ich ist spalming .. aber über PNs im Bezug auf meine Gedichte freue ich mich natürlich immer ! Danke :) |
| TosendeSchmerze | Mein Tag ... (Ausschnitt) Der Nebel hängt noch tief. Die Helligkeit will sich nicht recht gegen all das Grau durchsetzen. Wenn ich meinen Weg gehe, dann wünschte ich an manchen Tagen nichts sehnlicher als die Augen zu schließen. Wenn die kalte Luft mehr als nur meine Lunge zu erdrücken droht. Die Straße ist nass. Es hat diese Nacht geregnet. Ich habe den Sturm durch die Ritzen pfeifen gehört und der Regen hat gegen die Wände geklatscht. Ich konnte lange nicht schlafen – vielleicht ist dass der Grund für meine endlose Müdigkeit – bis mich das monotone Klopfen entführte. Es hat schon längst aufgehört zu regnen , aber die Sonne hatte nicht die Möglichkeit die Nässe weg zu trocknen. Den ganzen Tag werden ihre Strahlen wohl nur unnütz versuchen den dicken Wolkenteppich zu durchbrechen. Kann mir eigentlich nur recht sein. Ich mag die Sonne nicht. Sie ist zu grell und nimmt mit ihrer Schärfe die Sicht. Nur zur Abendzeit ist sie erträglich. Dann färbt sie die blassen Himmelsfetzen blutrot und lässt sie glühen wie ein Schmied die Metalle. Der braue Haufen aus Herbstblättern, der auf den Tee gefallen ist, ist schon längst zu einer unkenntlichen klebrig, klitschigen Masse geworden , die sich unangenehm an die Sohlen meiner Schuhe heftet. Es ist Montag. Nicht viele Leute sind unterwegs. Nur eine alte Dame die schnaufend und zitternd Enten füttert. Ich gehe den Weg hinunter der an ihr vorüber führt. Der Kies knirscht unter meinen Schuhen und ich fühle wie sich kleine Steine langsam in die Unterseite meiner Stiefel bohren. Meine Haare sind schon längst nicht mehr so fein geordnet, wie nach dem Verlassen des Hauses. Sie fliegen nach allen Himmelsrichtungen, wie sie der frische Herbstwind gerade zu treiben wünscht. In meinem Kopf sind so viele Gedanken. „ Hallo.“, ich grüße die alte Dame. Sie nickt nur und formt mit den Fingern weiter kleine Brocken aus dem Brot, die dann lautlos im trüben Wasser landen. Der Weg biegt nach links ab. Ich sehe schon die ersten Grabsteine. Sie sind genau so grau wie der Himmel. Nur hier und da leuchtet ein rotes Grablicht verstohlen in die Dämmerung. Der Friedhof. Hier ist es ruhig. Nicht eine Person traut sich zu so dunkler Stunde zu den Gräbern seiner Ahnen vor. Ich setze mich vor das Grab meiner Urgroßmutter. Ich schließe kurz die Augen. Auch hier riecht es nach fauliger, nasser Erde und nach Gras. Dich mag den Geruch von Regen wenn er sanft wie ein Schleier über den Bäumen und den Wegen liegt. Ich rede nicht mit Urgroßmutter. Sie weiß so oder so, dass sich dieses belanglose Geschöpf Gedanken um sie macht. Heute geht mir wieder viel durch den Kopf. Ich brauche einige Zeit meine Gedanken zu ordnen, also setze ich mich ins Gras. Es ist mir egal ob der Matsch sich an meinen Mantel heftet. Ich bin so oder so nicht ordentlich angezogen und auch meine Haare gleichen nun mehr einem Krähennest als einer geordneten Frisur. Aber mein Äußeres ist so belanglos wie das Schicksal eines einzelnen Menschen in unserer Welt. Ich starre in den Himmel. Immer schneller fliegen Wolkenblöcke über meinen Kopf. Alles erscheint so nichtig heute. Wie ein kleines Staubkorn in der Wüste komme ich mir vor. Heute ist kein guter Tag. Vielleicht sollte ich hier einfach liegen bleiben, bis Kälte und Frost meinen Körper lähmen. Heute wirkt alles wirklich für mich. Die Wirklichkeit ist so erschreckend manchmal. Die Kühle ist so anweisend und traurig, dass sie mich in ein tiefes Loch stößt. Irgendjemand läuft zu einem der Nachbargräber hin. Seine Schuhe quietschen und sinken in den Boden. Ich mache keine Anstalten aufzustehen und beobachte Blätter, die den Weg zwischen den letzten Ruhestädten hindurch getrieben werden. Sie sausen scheinbar verwirrt von einer in die andere Ecke. Fast wie ich scheinen sie . Ich bin auch verwirrt. Ich habe das Gefühl mich langsam in all dem zu verlieren. |
| TosendeSchmerze | Sagen der Finsternis .. vergessene Zeit. Märchen voller Dunkelheit. Tosender Schmerz in deinen Gliedern . Pochende Schläfen ... Vergangene Lieder in der Dunkelheit aller Ignoranz . So groß , man könnte drin ertrinken .. Sterbende Schwäne in Ölvergifteten Gewässern. Rauschende Bäche voller Clor und Schwefel. Gerüche der Hölle. Steben ... totes Fleisch . Mutter Erde . |
| TosendeSchmerze | Nebel der Zeit schließen sich um mein Herz, um mein Sein, um meine Einfalt. Ich der ich in meiner Ignoranz und Blindheit lebe obwohl ich all dies verfluche. Mich zu richten nach dem rechten Weg, Wegen vollen Freude und Ehrlichkeit. Doch wenn die Sonnestrahlen, meine Augen verbrennen, mich verbrennen, all die Vorsätze verbrennen. Alle Mauern niederreisen, mir zum Schutz und nicht aus Ignoranz gebaut. Gebaut aus Liebe und Mut und Glaube! Dann stirbt meine Seele noch ein Stück mehr. Verendet in den tiefen aller Last um erneut in ihrer urform zu erstehen, gemäntelt und abgeschirmt von Hass und Blindheit. Stur sich dem Tag erwehrend. Lass mich nicht sterben. Lass mein Gefühl nicht sterben !, will ich schrein, doch nichts nur als ein Stöhnen purer Trunkenheit aller Sinne. Rette mich, Nacht ! Wie eine unbändige Kreatur stürze ich mich auf deinen Schatten. Du streichelt meine Augen, schmeichets meiner Haut. Alles was entzüdet schien von der unbarmherzigen Hellichkeit küsst du wieder gesund - geliebte Nacht. Du einziges Wesen das Emotionen in mir wecken kann. Du einziges Gefühl das meine Sinne berauschen kann.Ich sterbe wieder Teil für Teil in deine Armen nur um neu zu erstehen in meiner unbändigen Willdheit. Kraftvoller denn je, aber schwach im Herzen und immernoch taub tief in mir. Es mag sehr klischeehaft klingen, aber es ist nicht ein wort erfunden oder gestellt ....:( :( |
| TosendeSchmerze | Heute will ich mit offenen Augen durch die Welt gehen ! Ich will wieder alles sehen ! Ich öffne die Augen und je mehr ich mich bemühe um so mehr verschwimmt die Welt um mich herum.Verliere den Boden unter dn Füßen, verliere den Himmel über meinem Kopf . Verliere die Gedanken darin.Wie ein Strudel reist mich alles mit.Wie ein Freierfall und du weißt, dass du den Fels irgendwann küsst.Und mein Herz schreit nach etwas an das es sich klammern kann! Schreit aus Verzweifluung seinen stummen Schrei! Hämmert beisend in die Dunkelheit.Ich will weinen. Das einzige das ich noch von ganzem Herzen konnte. Aber die Tränen sind kalt und eisig. Meine Haut gefriert und der Schmerz rast durch meine Venen ... wie Gift. Du magst mir dein Schlaflied singen geliebtes Wesen, magst mich umhüllen mit all deiner Wahrheit - mich beruhigen wollend. Ich kann dich nicht spüren. Ich kann dich nicht sehen ... deine Stimme vergeht im Gebrüll der Angst. Und dann spür ich den Stein. Lass alles nur ein weitere Alptraum sein. |
| TosendeSchmerze | [SIZE=3]Sagenhafte Herrlichkeit [/SIZE] Du lebst in deiner Welt. Blind und Taub für alles was ich sage. Wie die Blätter einer Rose fielen all deine Träume zu Boden. Verliefen sich in roten Bächen und Flüßen. Deine einfache Liebe wirst du nie verschenken. Du bewarst sie wie einen Schatz, denn sie erscheint dir nicht gut genug für ein "höheres" Wesen. Wenn deine nackten Füße doch nur den Tau spüren könnten. Den Tau auf den feinen Gräsern,den auch ich spüre. Doch sie sind stumpf von deiner langen Reise zu dir selbst. Wenn du nur spüren könntest wie ich dich zurück auf deinen Pfad zu ziehen versuche, doch du stehst wie ein Fels. Ein Fels bist du ... ein Fels mit einem Herzen im 3/4 - Takt. [I]Du lebst ...[/I] |
| TosendeSchmerze | Mein Zweites Wie ein Gedanke sitzt er mir im Nacken, aber klammerst sich nicht fest. Er steht hinter mir und starrt mir zwischen die Schulterblätter - Blicke eines Nichts - Egal wohin ich gehe, egal wohin ich meine Schritte lenke. Er sieht alles aus leeren Augenhöhlen - mit silber Blicken - durch dunkle Locken und glänzend graue Strähnen. Starrt er und steht ruhig da in seinem Schweben. Anteilslos, Vergessend und Verdrängend. Seine Lippen bewegend, legt er mir Worte in den Mund. Glaube mir ich bemühe mich sie nicht aus zu sprechen. Ich glaube was du mir zum Glaube machst. Ich denke über die Menschen was du mich zu denken drängst.Ich ergebe mich den Bildern die du mich sehen lässt. Und je mehr ich mich bemühe los zu kommen um so mehr verliere ich mich in deiner Umarmung. Meine Seele stottert deinen Namen. Schenkst mir Küsse die mir die Angsttaumel nehmen.Siehst durch mich durch wenn du mir in die Augen blickst. " Keine Schmerzen mehr." - was für Worte , was für Prophezeiungen! Was für ein simpler Satz, der mich zittern lässt von Kälte und Hitze berührt. Von deiner Stimme - unhörbar - wie in einen Strudel gezogen, wache ich das erste Mal auf in meinem Körper. Ganz allein. Weißt du wie das ist ? Nie allein zu sein ? Und dann doch einmal ! |
| TosendeSchmerze | Dies sind einige eminer alten Gedichte .. sie sind schon na die zwei Jahre alt ... vielleicht findet ihr dennoch gefallen an einm von ihnen ! Trauertod Ich hab dich tausendmal lachen gesehen und innerlich hast du geweint. Ich hab dich tausendmal singen gehört und innerlich hast du geschrien. Ich hab dich am verregneten Freitag auf der Brücke stehn und lächeln gesehn. Du hast nichts gesagt und ich konnte dich trotzdem verstehn. Deine Gedanken war´n wirr deine Seele voll Schmerz. Ich hab nach dir gerufen. Du bliebst nicht stehn ... ...du musstest gehn. Dreamtime Im Sommerkleide steht der Wald. Der Wind spielt Orgel mit den Blättern. Hör was er schreit. Das du bei deiner Seele reich . Vergisst nicht, dass ein Segen ist. Wes immer du verdienend bist. Die Blütenwiese singt ihr Lied von Einsamkeit. Von tiefer Trauer, Hass und Leid. Vergib mir goldne Zeit. Tod und Schmerz. Stumpf mein. Herz. Verloren. In. Der. Ewigkeit. Mad hatter Nimm meine Hand. Ich führe dich ins Märchenland. Der Wasser Glanz der Sonnenschimmer. Scheint fahl in dein Spiegelzimmer . Erträgst du deines Abbilds Schein ? Werd ich dein Verderben sein ? Ich trink dein Blut. Schließ ew´gen Bund. Ich tue dir die Wahrheit kund. Alles Schein und Trug und Hohn. Strafe ist dein erster Lohn. Meine Gedanken löse deine. Bildest dir doch selber keine. Ertrag zur Schmach mein Lachen. Es wird dir Sterbesehnsucht machen. Sie Sie weinte tausend Tränen , jede schöner als die andre und silber-leuchtend wie der Mond Nur aus Trauer, tiefer Trauer, aus Hass geboren durch jeden Schlag gegen ihre Seele. Sie war nicht seltsam, nur anders, nicht gefühllos. Vielleicht nicht sehr gesellig, dennoch nicht freizügig zu verletzen! Nur einfach liebenswert auf ihre Weiße, doch unsichtbar. Sie schlug niemanden nieder, nicht mit Worten, nicht mit Fäusten. Sie verstand die Logik nicht, den Grund sie systematisch zu vernichten ohne einen Anlass, den sie niemals gab , bewusst . Herzblut Gib meiner Seele neue Kraft , der Weg ist nicht das Ziel für mich ist's Einsamkeit. Ich schlafe nicht in Ruhe Ruhe in Angst. Voller Ungläubigkeit aus deinen Augen , schwarzes Pech . Du siehst nichts mehr als Hüllen unsrer Seelen und Verstehst nicht einen Ruf den wir tun . Du hörst nicht ... Aus deinen Ohren rinnt nur Blut ... Tropft auf den Boden ... Platsch ... Nur Wut ... Lass Frieden Deine Augen sein... Und Demut In dein Herz hinein . Verschließe deinen Unverstand... Doch nur Joch von Menschenhand. !!!!!!!!!! Mondscheinsschmerz ( Abend "Gebet" ) Immer wenn die Wolken ziehn, weit am end des Horizont, kann ich goldne Lichter sehn, innig leuchtend Feuerbrunst. Wenn ich meine Blicke richt, gegens silbrig Himmelszelt, packten, beisend Ängste micht, was mich still und einsam hält. Trauermelodie des Windes, die Musik der Nacht, der Ruh, bette du in meiner Panik, sanft beruhigend nun mich zu. Verboten Hundert Worte die schmerzen , zu rächen durch den puren Hass . Verbotenes zu verstecken , einschränken durch und durch. Verborgenes aufgedeckt, brutal durch wen auch immer. |
| TosendeSchmerze | Großstadtkastriert Er fühl sich kalt wie Beton. Er fühlt sich stumm wie die hohen Wände. Er fühlt sich gläsern! Er fühlt sich allein. Er fühlt sich fehlerhaft. Und er weiß, dass jeder weiß, dass er das denkt! Er fühlt sich fehl am Platz. Er fühlt sich wie eine traurige Seele. Er fühlt sich wie ein eingesperrter Vogel mit gestutzten Flügeln. Er fühlt sich wie Fleisch und Knochen. Er fühlt sich wie eine Statue. Er fühlt sich wie eine Maschine. Er fühlt sich wie Daten. Und er weiß, dass jeder weiß, dass er Angst vor Spinnen und dem Alleinsein hat ! Er fühlt sich stumm, im Gebrüll der Motoren. Er fühlt sich blind, geblendet von der Leuchtreklame. Er fühlt sich taub, weil ihm keiner etwas erzählt hat bei der Arbeit am Fließband. Er fühlt sich gelähmt, weil er Schmerzen hat. Und er weiß, dass jeder weiß, dass er gestern erst um 10:30 Uhr schlafen gegagen ist. Denn sie wissen alles. |