| Patch | Es schleicht durch meine Wunden langsam öffnet es meine Narben mit tiefem schmerz verbunden verschämt es des glückes gaben tausend tränen geweint mit ein bisschen blut verschmiert verstand gelähmt, er schreit dass er sich im schmerz verliert des erdens wahn ergeben denn keiner kennt meine not doch will ich weiter drum streben um den süß verhassten tod |
| Patch | ~*All my life*~ Die ersten beiden Strophen hat Kathi mit mir zusammen geschrieben. Seitdem hat sie sich nicht mehr gemeldet, also habe ich weitergeschrieben und widme es ihr... Ein Jahr ist es her. Ein verdammtes, langes und qualvolles Jahr! Wer die Worte ’Jede Wunde heilt mit der Zeit’ spricht, kennt die wahren Wunden nicht. Die Schmerzen, sie lindern und heilen nicht mit der Zeit, sondern reißen auf und vertiefen sich, von Tag auf Tag. Früher hatte ich äußerliche Wunden, sie heilten mit der Zeit. So manch eine hinterlies eine Narbe, doch keiner dieser Wunden, keine einzige tat so weh wie diese! Sie war eine innerliche, tiefe Wunde und konnte nicht mehr verheilen. Nicht ohne dich, dein Lächeln, deine Stimme. Jeden Tag wenn ich erwache fühle ich eine Endlose leere in mir. Das Leben ist Sinnlos und hat keinerlei Bedeutung ohne dich. Warum warst du so dumm, so naiv! Glaubtest du wirklich nur einer dieser Menschen hätten das Leben verdient? Nein! Und ihre Tat bewies es. Ich vermisse die Zeit mit dir und sehne mich sehr danach wieder mit dir vereint zu sein. In deine meeresblauen Augen möchte ich blicken und in ihnen träumen. Ich möchte dein Gesicht und dein Lächeln sehen. Ich möchte meine Hand durch deine weichen Haare fahren und ein kleines, einfaches: „Hallo!“ hören. Am liebsten möchte ich jetzt sofort den Dach hinunterspringen. Dann kann ich all den Leid und all die Qualen hinter mich bringen. Doch dann höre ich wieder deine Stimme und erinnere mich. Damals kurz bevor du deine Augen schlosst und in den ewigen Schlaf fielst, sagtest du: „Lebe für mich weiter!“ Und ich schritt ein Stück zurück, zurück vom Abgrund der mich zu dir führte. Obwohl du Schmerzen hattest, hattest du dir ein Lächeln aufgezwungen und gesagt: „Tränen stehen dir nicht!“ Ich sehe dein Bild vor mir. Du hobst die Hand, sie zitterte und fuhr über mein Gesicht. Du hast gelächelt und mir beruhigende Worte zugeflüstert, bis deine Stimme verstummte. Auch als deine Stimme verstummte, deine Lider zufielen, ich konnte es nicht glauben. Ich wollte es nicht wahr haben, aber dennoch du rührtest sich nicht mehr. Deine Hände waren eisig kalt! An einem kalten, grauen Winterabend hast du mich verlassen. An jenem Abend hatte ich alle Hoffnungen verloren. Wir kämpften zusammen für das woran wir glaubten und sie nie gescheitert. Ich dachte solange wir zusammen sind könnte uns nichts passieren, doch ich lag falsch. Wir sind doch nur gewöhnliche, sterbliche Menschen. Wir wurden alleine aus der Dunkelheit geboren und kehren alleine dorthin zurück. Auch wenn ich dich jetzt enttäusche, ich halte es nicht mehr aus. Ich werde dir in die Einsamkeit folgen und dann sind wir wieder vereint... |
| Patch | ~*Für Kathi , 2.*~ Tage schwarz , bitter leer , lebens sinn verschwommen . Sein herz schmerzt so sehr , alles wurde ihm genommen . Seine seele erlosch in den tod , erfrohren sind seine waffen . Keiner sah seine schmerzende not , er wird es wohl nich schaffen . Warme tränen bedecken sein gesicht , mit blut bedecken sie seine augen . Wenn er doch nur hätte ein kleines licht , dann könnte er noch an sich glauben . Seine schreie verschallen in die nacht , eine maske verdeckt sein gesicht . Wer weiss was ihm der tod bracht , doch aufgeben wird er nicht ... |
| Patch | ~*Für Kathi; über Patch*~ Langsam fällt er tief hinunter, in ein schwarzer tiefes loch. Sein hoffen ist, das seine welt wird bunter, das in dieser welt sein herz poch. Sein körper schwebt wie durch die luft, und dabei immer mehr hintunter fällt. In der dunkelheit jemand seinen namen ruft, und ihm jetzt nur noch das rufen zählt. Seine ohren sind auf das rufen gestellt, seine augen sind eng geschlossen. Die stimme ihm über sein leben erzählt, und wer ihn damals mit schmerz beschossen. Mit eng geschlossenen augen, und gut zuhörenden ohren. Fällt er bis zum glauben, er sei wundervoll verloren ... |
| Patch | ~*Für Azra (bitte melde dich doch, wenn du das ließt?!)*~ Er ist wieder da...in meinem kopf, und das blut weiter aus mir tropf. Ich hab es geahnt, denn er hat mich gewarnt. Ich bin ein geschlagener ritter, der am ganzen körper zitter. Nun hat er mich wieder, und macht mich nieder. "Hör auf,hör auf,ich bitte dich!" doch er weiter in mich stich. Sag mir,wann hörst du endlich damit auf, wann lässt du meinem leben einen freien lauf? Doch heute nacht werde ich mich wehren, werde dir den rücken zu kehren. Werde dich besigen, werde dein schwert womit du stichst biegen. Das sag ich mir jedes mal, doch wenn er dann da ist hab ich keine wahl. Ich muss mich ergeben, und weiter mit ihm leben. |