| chayenna | kritik zu meinen gedichten bitte [url=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=20356]hier[/url] [U][B]in der not[/B][/U] vertrauen, unerschütterlich. wissen. da sein, jederzeit. ein gewitter, die festung schwankt, bricht ein. bedürfnis, nach nähe. nähe fehlt. desinteresse, ignoranz, vergessen. illusion zerstört. in der not erkennt man wahre freunde. |
| chayenna | [U][B]so viel[/B][/U] so viele stunden - sinnlos verprasst so viele menschen - grundlos gehasst so viele probleme - hilflos verwaltet so viele sachen - nutzlos veraltet so viele träume - schlaflos geträumt so viele parties - lustlos versäumt so viele briefe - phantasielos geschrieben so viele nächte - trostlos vertrieben so viele ziele - mutlos bestrebt so viel leben - niemals gelebt |
| chayenna | [B]ich mag nicht mehr[/B] Ich mag nicht mehr Immer lieb sein Immer ja sagen Immer danke sagen Immer lächeln Ich mag nicht mehr Immer den Schmerz verdrängen Immer die Tränen schlucken Immer zurückstecken müssen Immer vorgeben, es gehe mir gut Ich mag nicht mehr Falsche Freunde haben Ein falsches Lächeln tragen Anlaufstelle für jeden sein Und selber kaum noch atmen können Ich mag nicht mehr schweigen. Ich mag nicht mehr zuhören. Lasst mich so sein wie ich bin! Hasst mich doch dafür! Ich lebe nun mal! Ich bin nun mal so! Ich werde mich nicht ändern! Nicht für euch. Ich mag nicht mehr Von euch zerstört werden! Lasst mich endlich in Ruhe! |
| chayenna | [B]dein kuss[/B] eine sanfte berührung wie eine feder, so leicht süss sind sie deine lippen, so weich stark ist es, dein herz, so liebesbetrunken tief sind sie, deine augen, so sehnsuchtsversunken ein schauer durchläuft mich wie regen, so klar als sähe ich zum ersten mal deine schönheit, so nah alle ängste und sorgen von gestern, so klein dein kuss, eine ewigkeit in liebe, so rein |
| chayenna | [B]Mit aller Macht[/B] Halt mich fest Lass mich nicht los Ich brauche dich Ich liebe dich Will dich nicht verlieren Will dich nicht vergessen Habe Angst Angst vor einem Leben ohne dich Ohne deine Stimme Ohne deine Nähe Ohne deine Liebe Ohne deine Küsse Schenk mir deine Liebe Schenk mir dich Ich will dich Will in deine Augen sehen Will dein Herz berühren Will bei dir sein In deinem Herzen In deinem Kopf Will, dass es so wird wie es war Will, dass wir wieder glücklich sind Ich kämpfe um uns Kämpfe um dich Um deine Liebe Mit aller Macht meiner Liebe Ich lasse dich nicht gehen! Ich gebe uns nicht auf! Lass mich mit dir noch einmal glücklich sein! |
| chayenna | [b]Liebesende?[/b] Meine Liebe, sie schmerzt! Auf Knien habe ich dich angefleht Doch deine Wärme ist verschwunden Deine Liebe wurde vom Winde verweht Deine Hände bohren tiefe Wunden In mein Herz, sieh, wie es blutet! Ich habe alles, habe dich verloren Dein Herz, es ist zu Stein erstarrt Dein Blick, er ist zu Eis gefroren Deine Worte sind wie Fels, so hart Meine Seele ist verletzt! Ich habe salzige Tränen vergossen Dein Arm liegt um meinen Körper, so schwer Deine Ignoranz scheint nun verflossen Sag, liebst du mich denn nicht mehr? |
| chayenna | [b]Meine Liebe[/b] Bin ich in Liebe entbrannt Für dich Kein Ausweg Aus dieser Gefangenschaft Deine Gedanken in anderen Welten Kein Platz für mich in deinem Herzen Kein Moment der warmen Worte Unendliches Schweigen Kraftlos verliere ich mich in Hoffnung auf bessere Zeiten Die Liebe lässt mich nicht los Sie schmerzt Vermisst deine Nähe Sehnsuchtserfüllt Heftet sie mein Herz an deine Fersen Bis in alle Ewigkeit |
| chayenna | [B]Lebenshunger[/B] Schwere Wolken über der Welt Einsamkeit in allen Herzen Nur wenig Hoffnung Du zitterst Ängstlich Verzweifelt Und allein Bist zu schwach Auch nur einen Schritt Vor die Tür zu setzen Doch heraus aus deiner Höhle Treibt dich der Hunger Die Sonne lockt Du schmeckst Sehnsucht Durst Nach Leben Füllt dich aus Du schöpfst vom Fluss Einen Tropfen des frischen Wassers Der Quell des Lebens rinnt Dir deinen Hals hinab Dein Durst gelöscht Deine Sehnsucht Bleibt Hungrig Greifst du Nach einer Frucht Vom Baum des Lebens Dein Hunger ist nun gestillt Doch du bist voller Zweifel Irgendwo muss es doch In dieser Welt Etwas Leben Geben Gestolpert Bist du Über eine Wurzel Die am Wege lag Und nun über dich lacht Helfende Hände fangen dich auf Lassen dich nicht fallen Schenken dir Halt Und Vertrauen Leben Wirst Niemals mehr In dieser Welt Einsam durchs Leben gehen Deine Sehnsucht hat sich erfüllt |
| chayenna | [b]Zwei Wege[/b] Zwei Wege Unbekannte Sich kreuzend In tiefer Dunkelheit Führen weiter Als Eins Und suchen ihren Weg Ins Licht |
| chayenna | [b]Manchmal[/b] Manchmal Nur Manchmal Fühl ich mich Dir Ganz nah Als sässest Du jetzt Genau hier Als sähest Du jetzt In meine Augen Als sprächest Du jetzt Mit mir Als wärmtest du jetzt Meine Haut Manchmal Nur Manchmal Ist dieser Traum viel zu kurz |
| chayenna | [b]Nie würde ich[/b] Nie würde ich verlangen, mich zu mögen Nie würde ich bitten, näher zu kommen Nie würde ich berühren, um Vertrauen zu lernen Nie würde ich erwarten, alles zu bekommen Nie würde ich sagen, dass wir Freunde sind Doch sollte all das sein, so würde ich nie wagen zu glauben es sei mehr, als das. |
| chayenna | [b]Herzensstimmen[/b] Einsamkeitsbringend Sprechen die Stimmen In deinem Kopf Vernichtend Du Verlierer! Nichts bist du wert! Sehnsuchtsbehaftet Irrt dein Blick Im Raum umher Suchend Du Träumer! Komm auf den Boden! Instinktgesteuert Schlägt dein Herz Im Takt des Telefons Verlangend Du Narr! Hör auf zu hoffen! Schicksalsgebeutelt Hält dich Angst In festem Griff Gnadenlos Du Schwächling! Nie wirst du siegen! Ohnmachtssäuselnd Spricht der Hörer Mit deinem Ohr Schweigsam Du Lahmarsch! Nie wirst du rechtzeitig kommen! Schmerzbetäubend Klingelt das Telefon Ein zweites Mal Liebevoll Du hebst ab. Herzschlagsmoment Die Stimmen sind weg |
| chayenna | [b]Liebesspiel[/b] Ich erinnere mich Dunkel An längst vergangene Zeiten An Herzklopfen Naivität Blindes Vertrauen An deine Nähe Und deine sanften Worte an meinem Ohr Ich erinnere mich an dein Spiel mit meinem Herzen Und an ein Ende Wie lang ist das nun her? Es scheint nie passiert zu sein Ich erinnere mich An ein Feuer Wärmende Hitze Von einem Kamin An verschlungene Körper Und Verlangen An deine zarten Lippen auf meinem Mund An deine sanften Hände in meinem Haar An deine Zunge, die Bilder hinterliess auf meiner Haut Wie lang ist das nun her? Es scheint wie gestern Ich erinnere mich An die Zukunft Was bleibt Sind Erinnerungen Die letzten zwei Stunden mit dir Dein Geruch auf dem Teppich Und das Begehren Die Liebe ist tot Für S. |
| chayenna | [b]Schmetterlinge[/b] Ein Herz in Einzelhaft Ohne wärmende Decke In kalten Gittern gefangen Kauert sich Schmerzlich berührt An die raue Wand Die Schmetterlinge Eine Etage tiefer Hören nicht auf zu schreien Lassen das Herz bluten Ruhelos wandern seine Augen Im Raum umher Entdecken dort Kaum sichtbar Einen Griff in der Kammer Widerspenstig öffnet sich die Tür Unter dem mühseligen Bestreben Des Herzens Es ist der Weg zum Schmetterlingsnest Ein buntes Treiben Wohin man auch sieht In einem Raum, viel zu eng Eine kleine Träne Kullert dem Herzen die Wange hinab Es weiss nun Bescheid Es entlässt die Schmetterlinge in die Freiheit Kalt lächelnd Voll schändlicher Glückseligkeit |
| chayenna | [b]Duft[/b] Durch das Kitzeln der Sonne Lächelnd erwacht Atme ich schlafestrunken tief ein. Bin vernarrt in den Duft meines Bettes Seit du bei mir bist. Spüre dich neben mir, Schmiege mich an dich und geniesse deinen Duft, Ganz nah bei mir. Greifbares Glück. Unser Herzen kuscheln im Takt Und hinterlassen Zärtliche Spuren im Sand unserer Zeit. Die Sonne wandert, Streichelt dein Gesicht, wie ich. Lächelnd erwachst du Und atmest schlafestrunken tief ein. |
| chayenna | [b]Der Morgen[/b] Erwachen zwischen zerwühlten Kissen. Veschlafener Blick aus rehbraunen Augen. Die Nacht zu kurz, Der Tag zu jung. Unglaublich, diese Nähe, Doch kein Grund, Dem Glück nicht zu trauen. Sanfte Küsse im Morgennebel, erwecken die Geister zu neuem Leben. Klopfendes Herz spüren, So fremd Und doch so vertraut. Ein letztes Geniessen Der Wärme fremder Haut. Ein letzter Kuss. Die Tür schliesst sich. Der Tag zu lang, die Nacht zu fern. Ich vermisse dich. |
| chayenna | [b]Ferne Mutter[/b] Fortgegangen In eine fremde Welt Bist du Vor langer Zeit Fort von mir Fort von deiner Familie Was war es, das dich trieb, zu gehen? Was war es, das dich trieb, alles zu verlassen? Erinnerungen verstummen Doch deine Stimme Brennt noch heute Tiefe Wunden In mein Herz Und dein Gesicht Lacht von Fotos Schwere Sehnsucht In meine Seele Warst so traurig Lange Zeit Doch das Lächeln Hast du nie vergessen. Drum lächele auch ich Zwar traurig Doch in seliger Hoffnung Eines Tages Wieder bei dir zu sein |
| chayenna | [b]Ein Teddy namens Freundschaft[/b] Sein kleines Herz Mürbe klopfend Von Motten zerfressen Sein knopfäugiger Blick Halbblind forschend Unter verfilzten Fransen Seine Nähesuche Staubfühlend Mit struppigen Tatzen Sein treues Dasein Abwartend Mit staubigem Fell Ein alter Teddy Vergessen Auf dem Dachboden der Zeit Und keine Pflege dieser Welt Wird den Teddy neu erstrahlen lassen In seinem einst so warmen Licht |
| chayenna | [b]Nachtschattentraum[/b] Die Kälte des Zimmers Lässt mich frösteln Treibt mich tiefer in die Kissen Und in Träumereien. Nachtschatten an den Wänden Und du warst da Mal wieder Hast die Nacht mit mir verbracht Mir neue Welten gezeigt Mein Verlangen geweckt Einmal mehr gezeigt Wer du bist. Du lässt mich nie allein. Die Stimme eines Vogels Singt mich zurück in die Realität. Noch verschlafen Entsinne ich mich Des Traumes Der nach Erfüllung schreit. Ich freue mich schon auf dich. |