| Gopher | [B]Ende der Hoffnung[/B] Vorm Spiegel der Wahrheit steh ich. Kein Lachen, keine Träne ist zu sehn. Seh hinein, doch ich seh mich nicht. Ich dreh mich um, ich werd jetzt gehn. Scherben und Splitter meiner selbst. Ich will sie wühlen aus der Asche. Ich werd sie suchen auch im Nebel, der einst mein ganzes Leben war. Im Sand an den ich einst geglaubt, werd ich sie suchen. Im Staub, auf den ich einst vertraut. Der Dunst, der einst mein Leben war, der Sand auf den ich hab gebaut, der mich betrog mit seiner Gunst. Der heiße Dampf steigt aus dem Heiligtum. Er steigt empor zum finstern Pilger! Ich hoff vergeblich auf den Ruhm, ich weiß, dass ich es niemals kann. Ich werd verzweifelnd untergehn, werd fluchend trachten nach dem letzten Stück, werd niemals mehr das Gute sehn. Doch es existiert kein Pfad zurück. Im Sand an den ich einst geglaubt, werd ich es suchen. Im Staub, auf den ich einst vertraut. Der Dunst, der einst mein Leben war, der Sand auf den ich hab gebaut, der mich betrog mit seiner Gunst. Ich such die Scherben meiner Seel, zertrümmert und verstreut sind sie. Mein Weg zur Freude hin ging fehl. Nun such ich leblos - find sie nie! Dort in der Asche liegt ein Fetzen, ich leg ihn zu den andren hin, nie wieder darf man mich verletzen, das ist mein Ziel, das ist der Sinn. Im Sand an den ich einst geglaubt, werd ich ihn suchen. Im Staub, auf den ich einst vertraut. Der Dunst, der einst mein Leben war, der Sand auf den ich hab gebaut, der mich betrog mit seiner Gunst. Ich füg die Trümmer neu zusammen, die mir die Sehnsucht hat zerschmettert, ich werd sie schmieden in den Flammen, und dadurch werde ich vergöttert. Ich werde fliegen wie der Wind, ich werd verdunkeln wie die Nacht, doch unschuldig sein wie ein Kind. Ich sehne mich nach falscher Macht. Im Sand an den ich einst geglaubt, werd ich sie suchen. Im Staub, auf den ich einst vertraut. Der Dunst, der einst mein Leben war, der Sand auf den ich hab gebaut, der mich betrog mit seiner Gunst. Ich werde scheitern auf dem Wege, werd untergehn in Einsamkeit. bin jetzt schon matt und furchtbar träge, hab mich mit meinem Selbst entzweit. Ich hasse mich für die Gedanken will sterben nur - doch lieben auch, will leblos und im Dunkel wanken, und will vergehn in dunklem Rauch. Im Sand an den ich einst geglaubt, werd ich mich finden. Im Staub, auf den ich einst vertraut. Der, der ich einst gewesen bin. Ich wird mich sehen und mich hassen, für das was ich erwartet hab, für meine Liebe und mein Leben, muss schaufeln ich ein tiefes Grab. P.S.: Das Leben ist einfach nur Scheiße, wenn ich eine Wahl gehabt hätte, wäre ich lieber nie geboren worden. |
| Gopher | [B]Every Morning[/B] Awakended from dark safety Roused from the Illusion of Dreams By the darkness part of me Whats yesterday? Whats today? Can I be happy again? [I] "I´m your unfaithful soul, without hope flowing trough you. Filling your voided laughter with despair."[/I] Whats wrong with the world - with me? Something evil´s conquered my mind, hiding in thoughts behind my dreams, depreciating painful memories of happiness. [I]"I´m the voice that never sleeps - preventing the oblivion. Far from hope I wait with smashing disillusion, forcing you to remember - her smile, her love that´s gone."[/I] Somethings hurting very deep - I saw you yesterday. I saw you and was alone in my head - without you. I did not smile, but I laughed, hiding myself. You seemed happy too - did you the same? [I] "I´m the last enclave in your life. Your soul is an abandoned outpost - all the good things left. But the pain I will keep for you - forever!"[/I] Trust, convenience whats its worth? Just some rumours of reality. Now I recognize that every faith hides something. The seed of betrayal was growing in mine. [I]"I´m your wall abused to shelter wishes. Now I refuse to teach you to forget, you shall suffer for trusting life - trusting love."[/I] My world is melting away. Nailbombs shreding my soul, when I see people loing. I´m alone and I hate it. I hate me. I´m trapped in my own misery - in me. [I]You called me down once in a dark hour. Now I will never fall asleep. Feel my deadly grip - forever!" [/I] My love - an abandoned outpost! My soul - a lonely enclave! My life - ahopeless longing! and my hate - the painful envy! Be gone! Be gone! |
| Gopher | [B]Der Turm[/B] Aus dunklem Stein und aus rohem Fleisch ragt er vor mir empor. Ein Mahnmal aus der Freiheit Reich, “Tritt in die Halle durch das Tor!“ Ein letzter Blick zur Sonne hin, doch in mir schon der Regen fällt. Hinauf die Stufen - schnell entfliehn! Meine Nacht von Schmerzen wird erhellt. Wenn schwarze Flügel qualvoll wachsen, verbiegen sollen sie den Sturm. Doch Dornen ziehen tief im Herzen, je höher ich besteig den Turm. Sehnsucht und Angst, das treibt mich an mich selbst zu opfern und zu hassen. Frag mich ob ichs ertragen kann? Bin hier im Labyrinth verlassen. Niemand hier hört es wenn man schreit, der schwarze Winter schmilzt den Regen, die Seele wird aus der Furcht befreit, doch nichts als heuchlerischer Segen. Stolz steh ich oben ohne die andern. Ich seh den dunklen Mond entflammt, es ist seltsam am Abgrund zu wandern, wenn ich jetzt springe werd ich dann verbannt? Die Hoffnung stößt mich und ich fliege. Das Nachtgestirn scheint zu verlöschen. Seh kurz noch Freiheit, Zuversicht und Liebe. Die schwarzen Federn dann zerbrechen. Ich falle wie durch stumpfes Glas, dein Bild vor den zerfetzten Augen. Ich fühle Liebe und hätt lieber Hass, versuch Erinnerungen aufzusaugen. Ich will Enttäuschung schnell verdecken. Bin nicht mehr wichtig jetzt und fall. Draußen die Sonne und in mir der Regen. Ich sehn mich nur noch nach dem Aufprall. “Schön dich zu sehen, wie geht es dir.“ “Mir geht es gut.“ |
| Gopher | [B]Gestörte Epiphanie[/B] Der Erste bringt den Segen, auf seinem Hoffnungsschimmel. Der Same wächst und Wurzeln sprießen. Ertränkt den Schmerz mit heißem Regen, kann Lippen nicht genug genießen. Der Zweite stiehlt die Liebe, auf seinem Schattenross. Die Welt verkrampft, die Knospe verdorrt. Alles war echt, doch jetzt der Wahrheit Hiebe. Regen wird Eis in diesem Hort. Der Dritte nimmt den Glauben, er reitet auf kalter Asche. Steht auf in einer Welt aus Glas und Frost. Lasst euch die Hoffnung rauben, bis zu den Knien in Sehnsucht existiert kein Trost. Der Vierte bringt den Seelenwinter, mit dem Pferd der Heuchelei. Die Blüte splittert bis auf die Wurzeln aus Eis. Das scharfe Hallen eurer Worte – was steckt dahinter? Betrognes Kind gebärt den toten Greis. Ein Reich aus schwarzem Feuer und rotem Eis. Einsame Insel aus Tod im Leben. Atem eiskalt und Atem heiß, in der Zuflucht die sonst nur Tote sehen. Ein Land aus lustlosem Leid und nutzloser Ermunterung. Ein Eiland aus Hass in der Liebe. Atems Zerstörung und Atems Verbrennung, in der Kammer der verlassnen Triebe. Der Fünfte nimmt den Lebenswille, auf der Bestie der Gleichgültigkeit. Bleibt zurück in einer leeren Welt ohne Ziel und ohne Zeit. Hört auf den Erhalter der Zukunft – Stille! Seht wie ihr die falsche Wahrheit bereut. |
| Gopher | [B]Das Schiff[/B] Mein Schiff zerfurcht den Ozean des Lebens. Ich segle durch die Dunkelheit. Der Wellen stilles Lied – das Ziel des Strebens. Hier wo die Sonne ist erloschen – in einer Wüste ohne Zeit. Trag mich weit weg du dunkler Ozean, spül fort die dornenreichen Stücke! Ich geh mit dir, doch komme niemals an. Bin stets gefangen im Reich der bittren Augenblicke. Einst brach ich auf, verschütteten Gefühlen zu entfliehn, das Segel mit der Aussichtslosigkeit gehisst. Den Anker ein letztes Mal empor zu ziehn, hab nie das schwarze Wasser so vermisst. Ich suchte mich auf eine Insel zu erretten und spürte stets des Zweifels Flut. Durch Einsamkeit die Seele liegt in Ketten, unter dem bleiernen Laken sie unruhig ruht. Trag mich weit weg du dunkler Ozean, spül fort die dornenreichen Stücke! Ich geh mit dir, doch komme niemals an. Bin stets gefangen im Reich der bittren Augenblicke. Das Paradies begraben unter Wassers kalten Wogen, kein Vogel, der mir je den Ölzweig bringt. Mein Hoffnungsdämon – küssend hat er mich betrogen, er will dass meine essigsüße Lieb versinkt. Ich muss weit fort durch Regenfall und Schattenbild, wird nimmermehr ein glücklich Ufer sehn. Nichts was hier meine Sehnsucht stillt, das Schiff getrost kann untergehn. Trag mich weit weg du dunkler Ozean, spül fort die dornenreichen Stücke! Ich geh mit dir, doch komme niemals an. Bin stets gefangen im Reich der bittren Augenblicke. Lass atmen meine Lungen finstren Wein, führ mich zu den versunknen Königreichen. Lass werden Schweigen über dem Gebein, eh mich die inneren Sirenen ganz zerfleischen. |
| Gopher | [B]Countdown to misery[/B] I´m counting down to darkness, waitin`for eternal night. Only I will burn so bright the stake of souls - a mess! Remaining silent. When you were gone, the sun stopped to shine, You froze the world of mine. The moon went down, and I pretended to agree. Houses of cards now create my city. Hiding in my broken dreams. My Joy is lost it seems. I´m breathing cold eternity, laughing but crying inside. I´m counting down from six to nine. My heart drowned in the past, my world refused to last, I´m tellin everybody that I´m fine. And I´m still counting. |