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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: kopie eines lebens...
Burning_Abysshi ihr´s...

ich finde diese ecke ziehmlich schön und hab mir gedacht "laß sie einen teil deiner kopie eines lebens lesen." und das tu ich hiermit...

[url=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=31518]Kritik bitte hier niederschreiben[/url]

mein erstes gedicht das ich euch geben will ist das erste gedicht das ich meiner ersten freundin geschrieben hatte... ich war noch jung ;)

Sehnsucht

Die Sehnsucht nach dir
In das Jammergewand des Liebenden gehüllt
Ersehne ich jenen Tag an dem ich dich wieder hören,
An dem ich dich wiedersehe,
an dem ich dich wieder spüren und fühlen darf.

Wie ein Dolch sitzt mir die Entfernung zu dir im herzen
Und schmerzt, das ich weder schlafen noch essen kann,
nur an dich denken bleibt mir nicht verwehrt.
Doch dieses Opfer bringe ich gern auf
Liebe meines Lebens
Burning_Abysstja eines der nächsten werke sollte sich mit einer problematik beschäftigen, die viele wahrscheinlich nicht wahrhaben wollen...

Gefühllose Liebe

Ich spüre dein Haar zwischen meinen Fingern,
ich spüre denen Duft in meinen Sinnen
ich spüre deine Liebkosung auf meiner Haut
doch ich glaub ich lieb dich nicht.

Ich spüre deinen warmen Körper
Ich spüre die Erregung die sich mir entgegen wirf
Ich spüre wie deine Nägel sich in meine Haut graben
doch ich glaub ich lieb dich nicht.

Ich spüre den Abschied
Ich spüre das Entspannen und die Ruhe
Ich spüre die Angst dich zu verlieren
doch ich glaub ich lieb dich nicht.

Doch ich kann dich nicht aufgeben
Die Sucht die in mir steckt
Kann nur von dir erfüllt werden
Aber was ist das Leben ohne Liebe
Burning_Abyssdies gedicht entstand einen Tag nachdem meine erste Liebe, die Liebe die ich für sie empfinde nicht erwiderte und mich verließ,
zum 3 1/2 jährigen, aus heitrem Himmel ohne ein WARUM zu äußern

Nach der Liebe

Ich hatte das Licht,
ich fühlte das Leben,
ich spürte die Liebe,
ich lebte.

Nun,
ich flüchte in das Dunkel,
ich hasse die Liebe
ich habe Angst vor ihr,
ich bin tot.

Ich glaubte an die wahre Liebe,
an Hoffnung und Glück
Ich lebte

Doch Hoffnung gibt es nicht mehr,
des Glückes goldener Schimmer
ist rostig und matt geworden,
das Wort "Liebe" hinterläßt nur noch einen faden Geschmack
ich würde mich gern daran übergeben,
doch er würde bleiben, dieser Geschmack,
ich habe die Hoffnung verloren.

Meine Geist ist geflohen,
Meine Seele ist tot,
gefangen in einen Körper,
der nicht sterben will.
Burning_AbyssSchuldfrage

Der Dolch in meiner Hand
Spitz und scharfkantig.
Reflektiert er der schwarzen Kerze Schein.

Die Kerze flackert,
der Schein nun von der klinge weicht,
die begann denn Sinn ihres Seins zu erfüllen.

Die Kacheln weis,
dem Zustand der Unschuld,
wird nun da der erste Tropfen fällt
ihrer Unschuld beraubt.

Der Vorbote einer Flut.
Klein und zielstrebig
Steuert er auf das weis zu,
zerspringt in tausend Spritzer
breitet sich aus.

Die Frage der Schuld
ist nicht die Frage
Des wer hat was getan,
sie liegt tiefer...
Wer hat etwas unterlassen,
gedacht doch nie getan.
Durch feigen Wahn zum
Träger der Schuld gemacht.
Burning_AbyssSeelenheil

Ich sitze in eiskaltem Wasser
Der Schmerz ist längst gewichen
Mein Geist, verraten, geflohen
gemordet und zerstückelt.

Im Wahn nicht loslassen zu können
Gleitet die Klinge über meine Haut
Benetzt sie mit des Lebens Elixier
Das blau weicht den sanften, roten Tönen .

Von der Liebe verraten
Gab ich auf was ich selbst war.
Emotionen unterdrückend, Gefühle verachtend
Tötete ich den Mensch in mir.

Die Seele von Schrecken verstört,
Losgelöst vom Körper der Frieden findet,
immer rastlos umherzuirren
in der Hoffnung den Frieden zu finden,
den sie nie bekommen wird.
Burning_Abyssnaja irgendwann läßt jeder schmerz einmal nach und neues laben kommt... zusammen mit dem frühling :)

Frühling

ich durchstreife die Wälder
spüre das Moos
weich unter meinen bahren Füßen
gibt es nach
schmiegt sich an
befeuchtet sie

das süße Geflüster der Winde
erklingt in meinen Ohren
mein Haar lieblich umspielend
von eine aufkommenden Brise
atme ich die frische Luft ein
gierig saugt meine Lunge sich voll
erleichtert stoße ich sie aus.

Ein Lichtstrahl,
hell wie der Schein von etwas Übernatürlichem,
zeigt mir die Sonne den Weg
erst noch langsam
dann mit beschleunigtem Schritt
nähere ich mich einer Lichtung

die Sträucher wehren sich
doch gelang ich in das innere, heilige
eine grüne Lichtung
überflutet von Licht
still, doch warm begrüßt mich dieser Ort.

Bäume hoch mit kräftigen Ästen
einen mächtigen Ring bildend
vereinen sie sich mit den Sträuchern,
einer Kuppel der Ruhe und Geborgenheit.

ich lege mich auf das feuchte warme Moos
meine Arme ausgebreitet
schließe ich meine Augen
Rauch steigt auf zierlich spielen die dünnen Fäden
im Windstillen der Kuppel.

mein Herz schlägt langsam
mein Geist beginnt zu wandern
ich werde eins mit der Natur
ich fühle Tiere in meiner Nähe
ich höre ihre lautlosen Rufe.

ich bin die Natur.
Burning_AbyssKönigin

Bei allen Plätzen
in diese Welt
gibt es nur Einen
an dem ich glücklich bin.

Von all den Menschen
in dieser Welt
gibt es nur Eine
die mein Herz erwärmt

Bei all der Liebe
auf dieser Welt
kann ich nur Einer
mein liebendes Innere offenbaren.

Und jene bist du
die mein Herz höher schlagen läßt
die meine Wunden heilt
und du bist Jene,
die mein Leben in den Händen hälst
Denn ohne dich wäre ich nichts
Burning_Abysseine liebe, die nie wirklich zusammen gefunden hat... immer nur vertröstet.. und immerwieder hoffung die einen nicht davon abkommen läßt...


Traurige Umarmung sterbender Seelen
der Wunde tiefer Schlag
herbeigeführt durch nichts
im Schatten der Lügen blinder Hoffnung.

Toter Traum vergiftet die Zukunft
krankes Selbst verschwindet in Depression
Sterben beginnt zu leben
und schließt den Kreis.

Neue Lügen entreisen dem Tod
was längst nicht mehr lebt.

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