| herz23 | Es wird kein normales Gedicht sein, es ist mehr eine Art sich alles einmal von der Seele zu reden, trotzdem hoffe ich auf Verständins oder gefallen daran ... Es war Nacht, als ich mit Tränen in den Augen erwachte, ich schrie ich weinte verbittert. Es war ein Traum, ein Traum der mir Angst machte, ein Traum der viel zu real für einen nächtlichen Gedankengang war. Ich sah sie, wie sie da saß, ganz allein. Sie redete leise in sich hinein. Sie bemerkte mich nicht, im Hintergrund der Fernseher. Sie starrte zielos auf den Flimmerkasten und trank aus einem Glas mit roter Flüssigkeit. Es war Gift, ein Gift, das man überall bekam, ein legales Gift und denoch ein Gift welches ich heute verachte. Ich rannte hinunter, blieb vor ihrer Kammer stehen, leise machte ich die Tür einen kleinen Spalt auf. Da saß sie, wie in meinem Traume und trank dies rote Gift. Jeden Abend ging ich nun hinunterund schaute ihr leise und heimlich zu. Jeden Abend saß sie dort ganz allein. Jeden Abend trank sie dies rote Gift. Ich hatte Angst um sie, jden Anbend hatte ich um sie Angst, ich liebte sie doch so sehr, ich wollte nicht, das sie sich so verliert. Ich hatte Angst, nie sprach ich sie darauf an, nie hätte ich es gewagt, ihr einen Spiegel vorzuhalten, sie hätte es nie verstanden. Ich liebte sie, ich wollte ihr helfen und schüttete das rote Gift weg. Doch es half nichts, mehr und mehr musste sie von diesem Gift haben. Irgendwann merkte sie es, sie fing an mich böse anzu schauen, sie fing an mich an zu schreien, sie fing an mich zu hassen. Jede Nacht weinte ich um sie, jede Nacht träume ich von diesem roten Gift und jede Nacht wollte ich sterben, weil sie mich jede Nacht mehr und mehr hasste. Heute ist sie verwirrt, heute rede ich nicht mehr mit ihr, heute macht sie mich fertig, dafür, dass ich ihr helfen wollte. Heute weine ich noch um sie, doch heute habe ich es aufgeben, heute liebe ich sie nicht mehr, denn ab heute habe ich keine Mutter mehr. Su wurde zu einem Körper ohne Geist, ein Monster, welches mich zerstört, ein Monster das mir Angst macht. Und all dies durch rotes (legales) Gift... |
| herz23 | Einst war ich, was ich heut nicht bin und auch nie mehr sein werde: Glücklich Wie ein Fluch schlägt es mich zu Boden, wie ein Fluch macht es mich krank, zerstört mich von innen her. Ich bin ein Wrack weil ich sie nicht mehr lieben kann ich bin ein Wrack, weil sie mich in die Knie zwinkt, weil sie dafür verantwortlich ist, das ich nicht mehr will, nicht mehr kann. Was soll ich nur tun, ich bin ratlos, was soll ich nur tun, denn ich bin hilflos, was soll ich nur tun, ich bin alleine und keiner kennt meine Wunden ... Ich will leben, will lachen und glücklich sein, doch dies scheint mir vegönnt zu sein. So wuchs ich heran, vom weinenden Kind, bis zum schreienden Neider und keiner sieht auch nur ein Funke der Trauer in mir, ich bin ein Schauspieler. Ich lache obwohl mir zum weinen ist, ich schreie, obwohl ich mich nach Ruhe sehne, Ich wache, obwol ich schlaf brauche, ich bin ihr, obwohl ich ich sein müßte. Denn ich bin die Trauer, ich bin das was ihr nicht seit, ich bin alleine unter Menschen, bin alleine unter Freunden und niemand scheint mich zu kennen ... |