| Goldenangel | Schwermütigkeit in allen Dingen, sehnsüchtig schau ich nach vorn, das Leben will mir nicht gelingen, hab irgendwann den Sinn verloren. Trübe Augenblicke die, den Sinn mir rauben, leere Phrasen rundherum, muß wohl, doch will ich nicht glauben, kalte Herzen schreien stumm. Sehnsüchtigkeit schmeckt immer bitter, Hoffnungslosigkeit schmeckt schal, steh vor Wegen die ich kreuze, bleibt mir also doch die Wahl, quäle mich seit Jahren, schwärzer wird’s von Mal zu Mal, bin am Ende schwach und zitter, dieses Leben birgt nur Qual. Hab ich Lichter einst gefunden, sind sie erloschen nach gewisser Zeit, bin an meinen Schmerz gebunden, weiß was mir am Ende bleibt. Tausend Tränen weinte ich, tausend Splitter in meinem Herz, im Winter dann verlor ich dich, in mir selbst da wurd es Herbst. Ist es Hoffnungslos zu hoffen? Zerbricht am Ende all das Glück? Auch mit tausenden von Worten, bringt der Tod dich nicht zurück. |
| Goldenangel | Nachtschwärmerei Ich drohe zu ertrinken, in einer Woge von Gedanken, um mich herum verschwimmt die Welt, die Schiffe meiner Hoffnung sanken. Zuviele Pforten tun sich auf, zuviele Wege meines Wesens, Bilder aller Jahre ziehen an mir vorbei, stumme Zeugen, meines Lebens. Ich liebe dich, ich hasse mich ich hasse mich, ich hasse dich. Engel ohne Flügel, wirst du nicht erkennen, wünschte mir das sei das Ende, nur noch Tage die mich trennen, nur noch Tage bis zur Wende. Glänzend, schillernd erhebt sich ein Gedankenmeer, stumpf, verletzt fall ich hinab, kann nicht und will auch nicht mehr, bau mir duch Hoffnungslosigkeit mein Grab. Ein Kopf voller Stimmen, ein Herz voller Pein, höre schwarze Engel singen. Sie verloren ihre Flügel, sind hier gefangen, zuckersüße Worte locken dich zu ihnen, hätt ich gewußt, ich wäre einer, wär ich längst zu ihnen gegangen. Kann nicht atmen, im tosender Flut, kann nicht sehen was vor mir läge, will nicht kampflos sterben,, doch werden meine Sinne träge, lautlos sinke ich dahin, werd ihn niemals mehr finden, einen Sinn... |
| Goldenangel | Die Nacht die in mir herrscht, schon seit ewig Zeiten, frisst den Tag in mir. Der Schatten der mich plagt, als ein Teil meinerselbst, verbrennt meinen Geist. So bin ich unter Menschen, doch bin ich ganz allein. So bin ich still, doch in mir drin ist es laut. So leide ich, doch wähle ich die Art des Schmerzes selbst. Die Nacht, die ich hineinließ, durch Neugierde, den Schatten, den ich einlud, durch alten Schmerz angelockt, den kranken Geist, den ich mir aus dem Körper schnitt. Die Menschen, denen ich Vertrauen schenkte, wurden zu denen die mich verletzten. Die Stille für die ich mich entschied, wird zerissen, durch die Schreie, die dagegen ankämpfen was ich gewähren ließ. Was tue ich, wer bin ich, wer bist du,das du es mir ansiehst, und warum sind wir noch hier… Ist nicht alles verdammt zu Enden, so auch ich, doch treibt mich eine Woge von Gedanken vorran. Ist nicht alles verdammt zu schwinden, so auch alles was ich liebe, doch schiebt mich die Hoffnung nach vorn. So wähle ich das Leid, den die einzige Freiheit, die mir bleibt, ist es Entscheidungen zu treffen. |