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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: GedankenReise ...
SeelenChaos[COLOR=crimson]Kein Gedicht - eher eine kleine Geschicht ...

Vor geraumer Zeit, bekam ich eine Botschaft mit auf meinen Weg und damals wusste ich des Wesen's Worte noch nicht so recht zu deuten - Heut jedoch weiss ich genau, was er mir damit sagen wollte. Er schrieb aus seinem Schattenreich an mich: "Lass dich nicht in die Nacht hineinziehen !" Nun erst versteh ich, wie es ist - wie man sich doch fühlt, wenn man sich mit allen Sinnen - allen Gefühlen - mit seinem letzten Funken Feuer im Herzen, in das Dunkel wandert - seine Seele wandern lässt in einem Reich, was als Erholung war gedacht, doch nun fiehl mir meine Tür zu - die Tür, welche mich immer wider zurück schaffte - mich das Licht immer wieder sehen lies ...

Eine Leere tief in mir drin - jegliches warmherziges Gefühl der Erdenwesen, bereitet mir Stiche - Stiche, wie von tausenden Schwertern, die meinen Leib durchbohren ohn' Unterlass - erdrückt von ihren Worten und dem Missverstehn', winde ich mich aus ihren Krallen - renn immer weiter aus ihrem Sichtfeld hinaus - kann das Getöse und all den Trubel und Gefühlsduselei nicht mehr ertragen - es bringt mich in einen Zustand, den ich als eine Art Ohnmacht empfind' ...

Nun sitz ich hier bzw. treibe so vor mich hin - geniess es einfach nur noch und will auch gar nicht mehr raus, aus dem Schutze der Nacht - der Stille des Nebels - den Melodien aus des Waldesflur - warum soll ich weiter das sein, was ich niemals war - warum mich allem beugen, was man mir auf des Lebensrücken packt - es tut so gut hier zu sein, dem Ort meiner ewigen Seelenruh - dem Ort all meiner SchmerzenEnd ...

P.S. An euch: Lebed immer so, wie ihr euch fühlt und es wird die Zeit kommen - da man weiss, wo man sich wirklich geborgen fühlt - einfach nur noch sein darf, wie man ist - ohne sich zuverstellen und verachtet zuwerden dafür.

In diesem Sinne ... Gehabt euch wohl[/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=darkblue]Akil:

Auf Lichtschleim ausgerutscht
An falschen Herzen kleben geblieben
Den Worten der Welt zu oft Glauben geschenkt
Dir zwei Mächte hast erbauen lassen
Das eine nun ohne die andere nicht mehr kann, obwohl sie so grundverschieden doch sind.[/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=darkblue]Akil:

Wehren - laufen - fliehen - sich gegen meine Gegenward stämmen. Was nutzt dir die Menschlich' Hülle - was nutzt dir dein Herz, wenn es nach aussen doch eine andere Sprache spricht - eine Sprache, die dir zeigt ein freies Land - eine Macht, von der Du noch lernen kannst ...

Lass los von allen Erdenlast - tauche ein in meines Wesenpracht - sieh in den tiefsten Abgrund deiner Seele - dort spiegelt schwarz und rein der See deiner Vergangenheit - nur mit mir kannst Du ihn überqueren - ihn gefrieren zu ewigem Eis, damit Du niemehr dort ertrinken musst ...

Ich bin Du und Du bist Ich - also lass uns verschmelzen zu einer Einheit - schau in den glutrotgefärbten Himmel - es sind die Tränen der Menschenwesen - Tränen ihrer Herzen - ewigsuchende und doch niemals findende Gesellen einer hellen - aber denoch einsamen Welt ...

Ich weiss, dass Du nicht weiter so leben magst - ich fühle, dass es nicht deines Begier ist, ihnen noch weiter zu folgen durch ihres Scheinwelten's Glanz - sieh mich nicht als deinen Feind - lausche einmal den Stimmen der Nacht und hör genau, was sie dir sagen ...

Haben sie dich nicht schon einmal geleitet in tiefsinnigeres Erleben - haben sie dir nicht unsagbar gut getan - dich befreit von Übelster Taten manch eines dort lebenden - so sei ehrlich zu dir und Du merkst, dass nur im Nebel und bei Nacht, dein wahres Wesen erblühen kann ...[/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=crimson]Tunnel ...

Der Tunnel zwischen hüben und drüben - ein Gefühl in mir, als würde es von beiden Seiten an mir ziehen - mir die Blüten entreissen wollen - mir die Dornen der Nacht abbrechen ...

Überrollt von ihren Verlangen - ihren Wünschen, die ich nicht erfüllen kann und auch nicht mehr vermag - können sie mich nicht einfach meiner Wege ziehen lassen - will mich ganz ergeben - eintauchen in andres Fühlen ...

Bei nächtlichem Tanze mir die Seele befrein - nicht stetig aussaugen lassen bis zum letzten Tropfen meiner Tränen - Nähe nur zulassen, die nicht meine Mauern durchdringt - weil alles andere bloss Scherben bringt ...

Du fremdes Wesen, tief in mir drin - leite mich weiter - öffne immer neue Türen - zeig mir all das Fazinierende der Nacht - in ihrer unendlich schönen Pracht - ihres unbeschreiblichen Erlebens ... [/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=darkblue]Akil:

Schwarzer Nebel - Seelenschrei - Feuerschweif - dich leiten ? Wie nur soll ich das - ich bin in dir Gefangen - im Gefängniss von Gitterstäben deiner Ängste ...

Gröhl - Fluch - Fauch - gib mich frei - lass dein ICH endlich raus - such den Schlüssel zu deines/unsrem Verlies - ohne ihn wird die andere Tür niemals geschlossen sein ...

Spuck - stampf - Zähne flätsch - schliess die Augen - lass dich nicht immer von den bunten Farben blenden und lenken ...

Eissturm - Roter Rausch - Süsses Nichts - schau in den Spiegel und sage mir: Siehst Du, dass zukämpfen gegen mich auf dich vernichtend wirkt ... [/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=crimson]Mein ICH ...

Was sind das für Zeilen - was für ein Hass strömt mir hier entgegen - mein ICH ? Wer sagt, welches ICH das wahre ist - verschmelzen zu einer Macht - zu einer Seele ? Wohin soll es führen - Du spaltest dich zu einem eigenständigen Wesen dort in mir drin - machst dein Ding ...

Seh nichts mehr - fühl grad nur Leere - weiss nur, irgendwas zerreisst mich hier grad und versucht alle Türen einzutreten - all meine Gedanken bloss zulegen versucht - die Oberhand gewinnen will - so haben wir nicht gewettet ...

Nicht mein Feind ? Was tust Du dann da in meinen Tiefen Unterbewusstseinsempfinden - besetzt meine Körperliche Hülle - trinkst meine Energien ? Ist das deine Art, mich zu eines andren Ort's zuführen - mir endgültige Ruhe zugeben ? [/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=darkblue]Akil:

Eigenständiges Wesen - nein da täuschst Du dich, denn ohne dich kann ich nicht gehen - Du bist meine Kraft zulaufen und schweben überall hin - ich bin dein Auge, dir zuzeigen, lehren und erwecken aus deínes Weltenschlaf ...

Du wehrst dich - nimmst dir selber deine Energien - hörst lieber auf dumme Gefühlsduselei, die dich bisher niemals an einen Ort des Friedens bracht - sei weiter taub und blind - red dir ein: alles werde gut - am hellem Ende des Tunnels, wirst Du doch ewig geblendet sein ... [/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=darkblue]Akil:

Lass dich weiter belügen - gib dich ihrer Oberflächlichkeiten hin - sieh es endlich ein - in ihr ach so tolles Weltschema, passen wir nicht rein ...

Haben sie's jemals geschafft, dich mit ihren angeblich vorhandenen Herzen zu sehn' - haben sie's jemals geschafft, andere leben zulassen wie sie sind ...

Fandest Du dort ein Leben, was dir wahrhaftige Erfüllung gab - oder kamst Du immer nur in einen Regen ihrer Heuchelei und Quälerein ...

Bekämpfe nicht mich, denn erkenne wer deine wahren Seelentöter sind und lass ab von ihnen - dreh ihnen den Rücken zu, ohne Wiederkehr ... [/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=crimson]Schreie ...

Lautlose Schreie lassen mir meine kleine Welt erzittern - des Messersklingen schneiden sich tiefer und tiefer durch meine Menschenhülle - das Blutrote Meer vor meinen Füssen nimmt meine gebrochene Seele mit hinaus ...

Das Ziel nicht bekannt - der Himmel ohne funkelnde Stern - alles zurücklassend, schwimme ich durch die Nacht - begleitet von den Düften, den Gesängen des Nächtlichen schwarzen Scheins ...

Nehmt meine Tränen, die als Eisperlen noch an mir kleben und versenked sie im Lebensmeer - bei all den anderen Tränen, die niemals wurden erhört und dort nun ihren Ruheplatz fanden - lasst sie auf ewig dort verweilen ... [/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=darkblue]Akil:

Hast Du es endlich begriffen - hast Du gemerkt, dass dir ihre Welt nichts bringt ? Töte alles, was dich belastet ab - das ist meine letzte Botschaft an dich ... [/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=crimson]Fragen ...

Laufen - laufen Meilenweit - ein Gefühl von Einsamkeit - ein Schmerz der Ruhelosigkeit - Fragen nach dem "Was geht nur in mir vor" fressen immer tiefere Narben mir in die Seele hinein - lassen mich fallen in unbekannte Weiten - in einen Sog des ewigen Schweigens ...

Kalte Blicke - zerbrochenes Leben - Scherben meiner selbst am Boden liegend - setze zielos alles Gehen fort - verberg' mich vor dem grellem Licht - zieh dahin, als würd ich getragen von fremder Macht - als wollt die Seele mir entschwinden - auf immer sich dem Erdenleben entziehn ... [/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=crimson]Belagerung ...

Taifune fegen durch das Seelendunkel - sammeln alle Scherben zu einer einzigartigen Macht zusammen - treiben sie zum Abgrund des neuen Universums - fliessen ineinander - geben sich nicht mehr der Belagerung hin - verschliessen alle Türen, damit niemand sie durchschreiten kann - ihnen keiner mehr zu nahe kommt - so nur erfahren wir, was uns erfüllt ...

Ihr meint uns zukennen - meint zuwissen, was wir suchen und fühlen - lest in der rotschwarzen Nacht - hört die kaum vernehmbaren Stimmen aus dem kalten Tränensumpf, was sie als Abschluss zusagen versuchen - wolltet alles nach euren Vorstellungen verbiegen - das Schutzschild mit Worten zerschiessen - uns dauernd erklären, dass es der falsche Weg sei ...

Nichts geschieht auf Erden ohne Grund - nichts ist falsch, solange man es aus seines tiefsten Empfinden als Wohltat verspürt - es als die endgültige Erleichterung bezeichnet und auch erlebt - wenn man fremdes nicht mit Angst anschaut, sondern aus freien Herzen weiss "Ja dies war immer unser Verlangen, unsere Berufung - nur hier gehörn wir hin" ... [/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=crimson]Blatt im Wind ...

Tautropfen, glänzend Perlenschimmer bedeckt meine in die Nachtgetauchte Welt - umwebt mir Sinn und Seele - führt mich ins nächtliche Eisfeuer, schützend und einmalig schön - gleite ich mit ihm dahin ...

Geniess die Mondscheinspiele, wie er kristalene Bilder in den Himmel malt - schau den Sternen zu, die wie Augen aus dem Dunkel herniederleuchten - beobachte still und leise ein Blatt im Wind ...

Frei und unbeschwert taucht es ab, in einen süssen Zauberbann des übernatürlichen Wahrnehmens - fliegt durch samtigzarte Nebelgebilde ...

Genussvoll und alles vergessend, folge ich jeder Bewegung - so als wäre ich dieses Blatt im Wind - treibende Sehnsucht, mich behutsam zu des Seelenfriedens Platze bringt - weitab vom ruhelosen Treiben ... [/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=darkblue]Akil:

Fliesse - schweige - kämpfe mit mir, denn nur als EINE Macht - wird der Schutz auf ewig sein !

Nicht zurück - nicht nach rechts - auch nicht nach links, oder zu Gefühlen des grellen Scheins, weil das sind deiner Seelenpain !

Mag nicht mehr reden - mag nicht mehr schreiben hier - will nur noch, dass wir ohne Worte verstehn - das endgültige Loslassen erleben ![/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=darkblue]Akil:

Wut !!!!!

Feuer ...

Wenn Feuer aus den Augen spucken - Wenn Worte werden zu tödlichen Pfeilen - Wenn Gefühle auf dich wirken wie Messerklingen - Wenn bei der geringsten Annäherung Du wachsenden Hass verspürst, dann geh - lass ab von allen Dingen, die dich zu etwas machen wollen was Du nicht bist ...

Bohre denen, die es nicht begreifen wollen deine Zähne in den Leib - zerkratz ihnen das Lichtfenster, durch das sie geblendet werden ewiglich - entlocke ihnen das Wahre ICH - damit sie sehen und merken: Es gibt nicht nur das Licht ![/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=crimson]An einen Freund !!!

Erwachtes Gefühl ...

Mein Begleiter an allen Tagen - mein Fels in der Brandung - mein Stern so hell und rein - wie nur konnt' dies geschehn - warum verläufst Du dich nun in Gefühlen - sprichst von Liebe ...

Ich weiss, hab dir gestern sehr weh getan - doch ich muss dich freilassen - Du hast eine Seele verdient, die nicht im Dunkel wohnt - brauch deine Freundschaft, aber bevor Du dir noch weiter weh tust ...

Ja es wird mein endgültiger Untergang werden - doch glaub mir bitte - leicht fällt mir dieser Schritt mit Sicherheit nicht - geh solang Du kannst - ich spür, wie sehr es dich sonst immer mehr zerreissen würde ... [/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=darkblue]Akil:

Der Zeitpunkt ist gekommen - das Innere tobt in mir, will dich besiegen - dein Leben leben, denn Du wirst es niemals schaffen - bist zu schwach und siehst zu sehr in die falsche Richtung.

Komm lass dir zeigen - gib dich mir endlich hin - kann das in dir eingesperrtsein nicht mehr ertragen - möchte dich beseitigen aus der Hülle, aber Du wehrst dich wie ein Tier ...

Sei doch endlich ehrlich zur dir und mir - hat es dir jemals Frieden und Erfüllung gebracht - ständig suchtest Du nach dem Guten - immer warst bereit das Letzte zugeben ...

Ich komm da nicht mehr mit - versteh dein Handeln nicht mehr - sehe nur, wie Du deinen Halt, deine Träume verlierst - die Wunschbilder in deiner verbrannten Seele sind eines Tages dein Tot ...

Schau dich doch an - funktionierst nur noch vor dich hin - bekämpfst mich, dass scheint dein Ziel zu sein, aber es wird dir nichts nutzen - sieh es ein - ich werd die Oberhand gewinnen ... [/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=darkred]ENDE !!!

Kannst Du endlich mal still sein - dann mach doch, geh deiner Berufung nach ! Ich geb es auf - nimm die tote Seele dir, denn ich brauch sie eh nicht mehr - hab genug von ..... Schmeiss mich meinetwegen ins Nichts, denn das was ich durchleb, ist eh schon ..... !!!!![/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=sienna]Hasss ...

Der Hass gegen mich selbst - gegen meine Naivität, die mich oft leitete im Erdenleben - das brachte dich zum entstehn - verlor die Kontrolle und mag auch nicht mehr kämpfen - mag es einer verstehn, oder auch nicht. Ich war zu doof Du hast recht - nie gewollt - immer verlacht und ausgenutzt - also mach, versuch es besser zu geleiten ! Ich find keinen Weg mehr weder vor - noch zurück ![/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=darkred]Akil:

Genau sowas wollt ich lesen - mögest Du es eines lieben Tages verstehen, dass ich so grob werden musst - warst nicht mehr stark genug, um alleine zu gehen - sahst keine Richtung mehr ...

Dein Kämpfen hat nun ein Ende - verfallen wirst Du für unbestimmte Zeit, in einen tiefen Schlaf - sink nieder in das atemberaubende Schweigen - empfang die Kraft der eleganten Nacht ...

Erst wenn alles Jagen und Kämpfen aus deiner Seele ging - erst wenn Du spürst, dass wieder leben willst - dann werd ich dich erwecken - dich sanft aus der Dämmerung der einstigen Schmerzen geleiten ... [/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=black]Untertauch ...

Ziel erreicht ..... untertauch ..... Trancezustand geniess ..... alles nur noch sehr weit weg erkennen kann ..... weg !!!![/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=indigo]

Stimme aus dem Schattenreich ...

Unterdrücke niemals deinen Schmerz - halt die Tränen nicht auf, den Schrei aus tiefstem Herz - verberg' deine wahren Gefühle nicht ...

Du wirst verlieren, wenn Du lebst nur nach anderen Leuten's Sinn - wirst dich aufgeben, weil Du versuchst, immer und ewig stark zusein ...

Denk an dich, in des Zeitenverlauf - gönn die Pause dir - hör auf dein Herz, solang es zu dir spricht - sonst verläufst Du dich ...

Holt dich auch die Dunkelheit ein, verzage nicht - ist es auch mal sehr schweigsam in deinem Seelenpalast, lass dich trotzdem treiben - es ist der Ort deiner Erholung ...

Fürchte dich nicht, weil Kälte dich zart umhüllt - kämpf nicht gegen nächtliche Schleier an, denn sie wollen dich schützen - für gewisse Zeit dir Geborgenheit geben ...

Vergiss in keinem Augenblick deines Lebens: Sind die Türen deines Menschlichenwachens erst verschlossen, so bleibst Du auf ewig in der Nacht gefangen - drum lass sie ein stückweit offen ... [/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=indigo]Abendluft ...

Ein Hauch von kühler und betörender Abendluft, streichelt mich - leis und doch so bezaubernd schön, zucken Blitze durch die Nacht ...

Gewitterregen, kitzelt meine warme Haut - gibt mir ein Gefühl, als würd ich mit ihm auf Reisen gehen ...

Raus in ferne Träume - versunken in lieblicher Ohnmacht - dem Duft von nächtlichen Rosen verfallen ...

An einem See, wo Mond und Sterne in unvergesslichem Glanze stehn' - dort findet meine Seele, ihre langersehnte und immerwiederkehrende Ruh ...

Und wenn die Nacht sich dem Ende neigt - verfalle ich zurück in einen Schlaf - bis die nächste Dämmerung auf Erden erwacht ... [/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=indigo]Magie ...

Wenn Nachts der Himmel zuglühen beginnt - Du mit den Feuerstrahlen mit ihnen ziehst, dann fühlst' die wahre Magie ...

Wenn Stürme die Natur aufwühlen - sie dir unsagbare Energien vermitteln - glaubst an eine fremde Kraft, dann tauch immer weiter ein ...

Wenn auf dem Boden deiner Seelennacht Eisblumen wachsen - dein Herz einen Mantel des Schweigens trägt - besitzt Du die Macht der Unendlichkeit ...

Wenn Ängste ins Nichts entschweben - deine Seele sich leicht wie eine Feder davonbewegt - dann wurde sie getragen vom Engel der Nacht ... [/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=indigo]Antworten ...

Kaltes Herz - die Seele in ein schwarzes Samtkleid gehüllt - erloschene Sehnsucht und leere Blicke aus den Augen sprechend - so begann ich aller Flammen der Erdenhölle zuentfliehn ...

Nach Antworten suchend - ja gar ratlos steht ihr vor mir, fragt mir Löcher in den Bauch - belächelt all mein Handeln - wollt lehren, dass ich doch bitte gehen soll einen anderen Weg ...

Wohin denn gehen, wenn ich doch fand mein neues Zuhaus - warum nicht weiter und ohne Bedenken, der Finsterniss verfallen - sie schenkt mir ein Gefühl von Wärme ...

Wozu auf etwas bauen - die alten Scherben viel zu tief im Körper stecken - auf was hier länger hoffen, was eh niemals erfüllbar sein wird in eurem Lebenskarusell ...

Zu hastig ging die Fahrt voran - schmiss mich aus dem Wagen hinaus - meiner Kräfte beraubt, kam ich nicht mehr hinauf - so sucht' ich mir ein langsameres Gefährt, mit neuem Ziel ... [/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=indigo]Woher ...

Woher nur kommt all dieser Hass in mir - was frisst dort unentwägt an meiner Seele, bringt mich dem Abgrund immer näher - beseitigt all mein Fühlen und Denken, in den Orkan der Vernichtung hinein ...

Ich hab alles so satt - möcht verbrennen das gesamte Leben - benetze mein Dasein mit tausend Flüchen - trete jeden Stein beiseite, der sich mir in den Wege legt - stosse jegliche Nähe in die Niemehrwiederkehr ...

Bespucke die Sonne und hoff' auf ihren Untergang - schrei den Sternen entgegen - will einfach nichts mehr fühlen - mir ist's, als wollt in mir alles explodieren - alles so voller Gier nach Rache - treibt mich weiter der Wahn ... [/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=indigo]Kein Stoppen ...

Schwarzes Blut die Knospen bedeckt - Dornen aus Hass gefährliche Bahnen durchwandert - Blüten voller Eis, gesamte Welt zerfetzen - tote Blätter entweichen in's Reich des Teufels ...

Rotes Feuer verbrennt die Emotionen - Donnerhagel entsorgen unser Lebenslabyrint von jeglichem Betrug - zu ALLEM bereit - KEINER kann und wird dies jemals stoppen ...[/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=indigo] Maskenbefreit ...

Land der schwarzen Seelen - Paradies der dunklen Träume - Melancholie all meiner Gedankenspiele ...

Stumme Schreie aus des Herzensgrund - ins Mondlichtgemalte Wünsche - Eistränen im rotem Meer versinken ...

Sternenstaub verleiht dem Himmel ein sanftes Licht - Schatten tanzen durch die süsslichkalte Nacht ...

Spiegel des Tages eingewebt in Nebelseide - Sehnsucht lässt mich geniessen allen Zauber der Nacht ...

Gefühlen des Sonnenreiches nicht mehr hingebend - folgend nur noch meinen Maskenbefreitem "Ich" ...

Narben in der Lebensasche vergraben - Liebe im Schneegestöber dahingefriert und mir aus der Seele weicht ... [/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=indigo]Zu sehr ...

Hast dich zu sehr in dein Gefängniss gesperrt - bist wie in einem Trancezustand - gibst dich der fesselnden Macht voll und ganz hin - bist süchtig nach Klängen, die dich betäuben ...

Liest Zeilen und Worte, die dich immer weiterziehen in ein Leben neben deinem eigendlichen Sein - alles geht nur noch an dir vorbei - hast dich weit entfernt - siehst das Wesentliche längst nicht mehr ...

Fremdes Empfinden - trügerische Illusionen in deinem Kopf herumschwirren - der Glaube an Dinge, die dich immer mehr vernichten - Nähe vollkommen wegstossend - Hass auf alles, was dir deine Schale zuknacken versucht ...

Nicht mehr viel kümmernd um die Geschehnisse neben dir - verschlossene Augen und Ohren - nicht mehr bereit für neue Ziele - mit letzter Kraft den Rest deiner Seele auch noch niedermachenwollend ... [/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=indigo]Loslassen ...

Schwarzes Fühlen - das Loslassen überall in der verschwommenen Existenz spürbar - stilles Geniessen - mich wiegen im Sog des Fortgangs - Sonne, die sich auf ewig verdunkelt ...

Sucht nach Vergessen - treibende, lodernde Flammen der Vernichtung - nichts mehr wahrnehmend - neben sich herlaufend - Blicke gehen ins Leere - Kälte mich durchfährt ...

Wo bist DU geblieben - verweilst nicht mehr an diesem Ort - sendest kaum noch Signale zu deiner Aussenwelt - lässt das Leben abprallen, am Hass der Selbstzerstörung ...

Bewegst dich zum Weg der Stille - siehst alles im schwarzem Gewande - fühlst dich nur wohl im Schein der Nacht - aalst dich in dunkelrotem Farbenspiel, was über deinem Lande liegt ...[/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=black]Gedankensplitter ...

Zu dumm um zuleben
Zu blöde aufzustehn
Zu dämlich die Ohren zuschliessen
Zu NICHTS mehr fähig, etwas richtig zu machen
DU mein erloschenes Licht "ICH"[/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=indigo]Treiben ...

Dahintreiben mit den Raben
Sehen, doch nicht mit den Augen
Fühlen und doch kalten Hauch verspürn in allen Poren
Ewig wandernd, aber das Ziel in sich tragend[/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=indigo]Schema ...

Nach Worten ringend - in den Spiegel schauend - mich nicht mehr erkennend - drehe mich weg - habe das Gefühl am Abgrund angelangt zusein, der ohne Wiederkehr alles aufsaugen will ...

Ach Du falsches Dinge, was sich Leben nennt - auch alte Freunde mustern mich nur noch mit strafenden Blicken, weil ich so garnicht mehr nach ihren Vorstellungen funktionier ...

Ist es das, warum sie bei mir waren eine gewisse Zeit und jetzt erst erkenn ich ihr wahres Gesicht - ist es, was man vom Gegenüber erwartet - immer nach ihrem Schema existieren ...

Man nahm mir die Luft zum atmen - erwartete mehr, als ich zugeben in der Lage war - ward niemals zufrieden mit dem, was ich euch gab - wusstet ihr denn nicht, dass Zwänge Seelentot bedeuten ... [/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=indigo]Dämonen ...

Dämonen des Hasses, steigen aus meines Menschenhülle - Feuer der Wut, entspringen mir aus allen Blicken - Rachegelüste greifen sich alles, was sie bekommen und vernichten es bis auf den letzten Tropfen alles Seins ...

Gequälte Seele, nun alles mit sich nimmt - Ignoranz und Verachtung, tausendfach zur Welt zurückspuckt - Nulltoleranz, mit blutigen Fantasien vernichtet - Worte der Lügen, in des Höllengruft versenkt ...

Zeit der Stille, oh komm zu mir und hole mich in dein Reich - gib mir den gewünschten Schubs, damit ich endlich fallen kann in die Schlucht der Niemehrwiederkehr - dort erst wird sich erfüllen, das Ziel all meiner Träume ... [/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=indigo]Splitter ...

Tausende Splitter schnitten tiefe Narben in meines Menschenhülle hinein - brachten rote Tränen aus allen Poren - liessen mir den Atem gefriern ...

Langsamen Schrittes geh ich durch euer Leben hier - nehm nicht mehr wahr, was mich vor langer Zeit hier noch hielt - geh ohne Unterlass zum Pol der ewigen Ruh ...

Voller Freude, schau ich ins rotgelbe Nachtlicht - warte auf die lieblichsüsse Erlösung - auf den sagenumwogenen Zustand der Schmerzlosigkeit für alle Zeit ... [/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=indigo]Stumm ...

Wenn die Stille schreit - wenn Farben ihren Glanz verlieren - wenn die Lebensmelodie leiser wird - wenn man läuft, mit dem Gefühl des Nichtankommens ...

Wenn Blumen einen aus dem Leben welken - wenn nur noch Verbitterung das Herz zerfrisst - wenn der Glaube in Form von Tränen, aus dem Körper weicht ...

Wenn man höhrt und sieht, aber es erreicht einen nicht mehr - wenn Freude ein Fremdwort gewurden - wenn Mauern aus Stahl alles umschliessen ...

Wenn Nähe die Seele verbrennt, statt sie zu wärmen - wenn die Nächte zum Ort des Wohlfühlens werden - wenn Einsamkeit nicht mehr schmerzt ...

Dann oh Menschenkind, bist Du verloren ewiglich - gefangen in einer fremden Dimension - einem Zufluchtsort ohne Zurück ... [/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=indigo]Eisengel ...

Wieder ist es Nacht - mein Wesen erwacht und schaut gar voller Neugier, hinaus in die kalte Welt - wirft ab des Tageslast ...

Am Himmel die Sterne - wie Diamanten auf schwarzem Samte stehn' - ein Eisengel, blinzelt durch das Himmelszelt ...

Silbernebel verdichtet sich und umarmt mein frierenden Körper, als wolle er mich schützen - mich mitnehmen auf seinen Traumschwingen ...[/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=indigo]Teufelsgedanken ...

Möcht meine Seele auf ewig dem Teufel verkaufen - mein Lachen in ein Hexengelächter verwandeln - will mich an des Feuersglut der Hölle wärmen ...

Mag mein Herz nicht mehr dort in mir tragen - würd es viel lieber ersetzen durch einen eisigkalten Stein, der doch viel besser mit allem klarzukommen fähig ist ...

Es verzerrt mich, hier auf Erden zusein - beraubt mich aller Kräfte - nimmt mir selbst den letzten Funken Hoffnung, aus meines nächtlich rotem Sonnenschein ... [/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=darkred]Sumpf ohne Wiederkehr ...

Wenn die Leere dich endgültig in ihren Krallen hält - wenn Du siehst und lebst, aber das Nicht's dir in die Seele steigt ...

Wenn deine Welt völlig andere Farben anzunehmen beginnt - wenn Du lebst und doch ein Gefühl des Totsein's in dir trägst ...

Wenn keiner mehr deine ausgesprochenen Gedanken versteht - wenn deine Wünsche an deinen Mauern abprallen, weil Ängste dich quälen ...

Wenn Du in den Spiegel schaust - dich aber nicht mehr erkennst - wenn Tage und Nächte vergehen ohne Freud', weil die Sonne dir nicht scheint ...

Wenn alles versuchst, um dich zuvernichten - wenn Leben nur noch eine Last, dann ging deine Seele in ein Sumpf ohne Wiederkehr ...

P.S. Nun schreibe ich und weiss - fühle meine Worte nur noch für sekunden, fast als wären sie nicht meiner Gedanken entsprungen *ScheissVerfluchteLeere*[/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=firebrick]Aus aktuellem Anlass ...

Tränen, Trauer, Schmerz ...

Lass der Tränen ihren Lauf - Sie wollen dir nehmen deinen Schmerz ... Fürcht dich vor dem Nebel und der Kälte nicht - Sie werden nicht auf Ewig sein ... Versuch als Schutzmantel es zu sehn - Dann kann die Hoffnung eines Tages neu erblühn ... Schau der Sonne entgegen - Auch wenn sie noch hinter Wolken verborgen ... Glaube mir - Dein Herz wird getragen von ihren Strahlen ... Ihre Kraft wird dich leiten.

Ps. Einstmals für einen sehr guten Freund verfasst und nun - wie so der Lauf des Lebens, brauch ich es selber - um mich dran festzuhalten ... ob mir dieses gelingen wird bleibt dahingestellt.

*~~~~~~ Schweigen ~~~~~~*[/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=darkred]Verschwommen ...

Verschwommener Blick - leere um mich herrum - Stille im Herzen und doch so ruhelos mir alles erscheint ...

Wo gingst Du hin - warum so unerwartet und viel zu früh - bleibende Spuren hast Du in aller Herzen hinterlassen, die wir in uns tragen, zu jeder Stund ...

Ich sitze hier und wünschte mir, dass doch Akil mal wieder erwachen würde, mich schützen - vom Abgrund wegholen, doch irgendwie hat selbst er mich verlassen - was nur will mir's Leben damit sagen ...

Normal sollte ich doch wissen, dass der Tot eine Erlösung ist und denoch fällt es schwer dich gehnzulassen - dein Wesen mit all seiner Liebe, wird hier mehr als fehlen ...[/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=darkred]Leere ...

Ich weiss nicht, was es ist - spür nicht mehr, was und wer ich bin - fühl um mich herum nur noch eisige Kälte ...

Wie in Trance, rauscht hier alles an mir vorbei - als hätt ich über Nacht einen Knopf gedrückt, der alles aus mir entfernte - mir das Leben nahm ...

Meine Finger, als würden sie gelenkt von was weiss ich auch immer - nichts vermag ich mehr zu deuten - keinen Plan habe, was hier geschieht ...

Ein Sehnen tief in mir drin, doch nach was - ich kann es nicht beschreiben, weiss nur - da ist Irgendwas, was nach draussen will und doch hält es mich fest ... [/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=darkred]Adler ...

In Gedanken, auf den Flügeln eines Adlers sitzend - weit hinausfliegend - über hohe Felsen schwebend, mit dem Gefühl unendlicher Freiheit - so entflieh ich für kurze Zeit der Wirklichkeit ...

Unbeschreibliches Erleben - gar weit weg aller Seelenpain - ohne Ziel und losgelöst, geht meine Reise weiter - nicht mehr denkend an Dinge, die mir meine Kehle verschnürten ...

Kann eure Vorwürfe nicht mehr ertragen - Blicke, welche mir klarmachen, dass es kein Verstehen zwischen mir und der restlichen Wesen gibt - ihr treibt mich nur immer mehr davon ...

Bis hinter die Fassade, vermochtet ihr nicht zu sehen - wolltet nur glauben, was an der Oberfläche schwamm - nahmt mir all meine Lügen ab, ohne zu erkennen - sie waren nur als Schutz gedacht ...

Aber jeder sollte doch wissen, wie es ist Mauern aufzubauen - sich ins Dunkel zurückzuziehen, anderen die heile Welt vorzuspielen - um alles Aufgestaute zu verbergen, fliehend vor neuem ...[/COLOR]
SeelenChaos[COLOR=black]Akil:

Verdammt nochmal
Ich kanns nicht mehr hören
Fluch
Sensibles Dummgewäsch
Lachnummer
Kotzen muss ich
Ich könnte dich kratzen und beissen
Nervbündel
Gefühlslaberei
Bringt dich nicht weit
MERKE
[/COLOR]

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