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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Schatten, Flammen, Licht
DarkBlueSchatten Flammen Licht

- spiegelt solche Momente in unser aller Leben wieder -
sind in unser aller Erinnerung enthalten

Schatten: hingeworfene Abbilder ohne Farbe, überschattend,
verzerren

Flammen: wärmend, kuschlig und doch auch die am wenigsten kalkulierbare, zerstörende Naturgewalt

Licht: in allen Facetten- von hell bis dunkel, wie die Teile unseres Selbst[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=668200#post668200]
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DarkBlueDämmerstimmung
in meinem Kopf
in meinem Herzen
draußen Wind
bin nicht mehr Kind
DarkBlueBaumes Äste
in des Windes Hand
von der Sonne Strahlen
hingeworfen
in der Dämmerung
finden wir beide
Ruhe
DarkBlueKuss

Oh
diese aufflammende Leidenschaft
Dein Kuss
auf meine Lippen
dieses Aufglimmen
spürst du es noch?
Wie das Anreißen eines Streichholzes,
das nach kurzem Auflodern
verglüht
Asche in meinem Herzen
doch einen Moment lang
spürte ich dein Licht
DarkBlueSchwarz auf grauen Schatten
nachts-
könnt ich einfangen
des Mondes Glitzern
auf dunklem Teich
stellte ich fest,
es gliche deinem Augenstrahlen
erhellend
meiner Seele Nacht
DarkBlueWarum nur -
oh manchmal
erscheint das Leben
viel zu kurz
so planlos - haltlos
und im nächsten Moment
spürt man wieder
das Einssein
mit dem Ganzen
das strömende Leben
und kann sich voll
auf die Ruhe einlasssen?
DarkBlueDas Tor
seit vielen Jahrhunderten
Teil versunkener Kultur
Schließ die Augen
und vielleicht siehst du
in deinem Innern
die, die vor Dekaden
hindurchgingen
in einem früheren Leben
vielleicht auch du
DarkBlueGefühlsübersetzer

Ich wünschte
du könntest manchmal
sehn mit meinen Augen
hören mit meinen Ohren
den Herzschlag
wie im Gleichklang spüren
Tasten mit meinen Händen
und einen Tag
mit meinen Füßen gehen
nie mehr
würdest du
vielleicht - hoffentlich
sagen,
dass du mich
nicht verstehst!
DarkBlueMeine Gedanken
ranken
wie Blumen an der Mauer
liegt jemand auf der Lauer
sie zu erraten?
Gedankenreigen
nach aussen Schweigen
Wie gut, dass man nicht
ímmer in Kopf
sehen kann
Gedankenspiele
machen verwirrte Gefühle
besser wär's
man dächte nicht soviel
DarkBlueWanderndes Herz
alle Klippen bereits
hinabgestiegen
Alle Hürden
überwunden
Wandernde Seele
viele Leben gelebt
kaum eines erinnert
Spüren trotzdem
jahrhundertschwere Last
Wandernde Augen
im Hier und Jetzt
suchen Zeichen
begreifen
Zeitlos und Vergangenheit
DarkBlueIch bin eine Wolke
und spiel gerne mit
im Gedankenpuzzle
das ist so nett
Am Anfang das Chaos
Tausend Teile darin
dann lichtet sich alles
je mehr ich da find'
und hab ich geendet
das Denken so wild
sehe ich vor mir
das schönste Bild!
DarkBlueEin Teil des Universums sein
und meinen Weg
nicht hinterfragen
Wind im Gesicht
und Blätterrauschen
in den Ohren
Meine Seele Zwilling
suchen gehn
im Traum
DarkBlueWieder
aus heiterem Himmel
unvorhergesehen
nicht vorausgesagt
der Tod
und doch
steht er plötzlich
wieder mit einem Fuß
in meiner Tür
Ich hatte ihn
nicht Klopfen gehört
hätte ihm
auch nicht geöffnet
DarkBlueLange Sätze
die nichts sagen
Reste hunderter von Fragen
Brennt im Herzen
von vielen Qualen
ist der Tod
das Letzte Mal zahlen?
DarkBlueGekrümmt die Seele
mein Rücken scheint gerade
Gestellt mein Lachen
aufrecht alles an mir scheint
Nicht wolkenverhangen
meine Laune
Kulisse lässt die Sonne strahlen
würdest mich kennen
würdest des nächtens
mit mir weinen
DarkBlue[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=668200#post668200]
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Wie Baumlaub
fällt mein Herzeleid
auf deines Weges
schnellen Schritt
Mein Auge
hascht des Bussards Kreisen
Oh Fliegen können!
Ich möcht mit
auf leisen Winden
jetzt entschwebt
ich käm bestimmt
nicht mehr
zurück!
DarkBlueDas Gift durchfließt die Adern
Macht starren Blick
Und kaltes Herz
Langsamer wird der Pulsschlag
Gestorbnes Glück
Im grausam' Schmerz

Die Klingen an der Kehle
Schlafserum noch dazu
Den letzten Weg ich wähle
Geb meiner Seele endlich Ruh
Verraten alle Liebe
Das Leben schnell verkauft
Geb peitschend selbst mir Hiebe
Die Haare sämtlich ausgerauft

Willkommen heiß ich Schwärze mein
Ihr Teufel freßt nur mein Gebein
Am Lebendleib geborene Glut
Sengend heiß Gedankenflut
Selbst gehenkt, die Augen brechen
Das Ende will mir selbst versprechen
Die Zeit gereut, gelöscht mein Licht
Zu bleiben war mein Wille nicht...
DarkBlueSchlaf Liebster
Den ewigen Traum
Werden wir träumen kaum
Zusammen zu sein
Nur hier nur im Schein
Ertragen's nicht länger
Wählen die Flucht
Ich danke dir
Ich habs versucht
Ich kann nicht mehr
Mein Herz zu schwer
Die Zeit heilt nicht meine Wunden
Doch ich hab mich zu lang schon
Geschunden...
Ich liebe dich
Vergiss mich nicht...
Wir sehn uns irgendwann
Am Ende im Sternenlicht
DarkBlueVerzerrtes Lachen

Der Clown
Der sich schminkt mit Lachen
Traurigkeit geweißt, trocken im Rachen
Leuchtend weit die rote Nase im Gesicht
Gut versteckt
Nicht mehr ICH

Sprech von Komik und Humor
Kratz mich lachend hinterm Ohr
Spiel die Rolle gut
bravourös den Ritter Mut
Mich juckt es in den Fingern auch
Halt vor Lachen meinen Bauch

Versteckt das Innerste vor Publikum
Zu verstehn sind sie zu dumm!
NICHT mehr Ich
Nie mehr ewiglich!
Ich bleib im Zirkus des Lebens
Jedesmal vergebens
Zieh von Ort zu Ort
Üb an meiner Seele Mord...
DarkBlueEs war nur wie der Glorienschein
die Liebe dacht ich wäre mein
sie leuchtete und gab mir Licht
wehren konnte ich mich nicht
Die Seele gab ich mutig dir
empfingst mein Blut, die Lust, die Gier,
doch tat sich hinter mir die Erde auf
langsam stieg ein Dämon rauf
merkte nicht den schwarzen Schlund
geblendet vom Gefühl
riss es mich in tiefen Grund
verschwunden bin ich nun
wandle im Dunkel
kann nie mehr ruhn.....
DarkBlueWelche Wunden heilt die Zeit?
Heilt sie wirklich?
Vergessen = Selbstbetrug?
Verdrängen = Schutz?
Denken = Schlaflosigkeit?
Welche Wunden heilt die Zeit?
Erinnerungen = Narben?
Ablenken = Betäubung?
Flucht = Narkose?
Weckt mich aus dem bösen Traum!
Welche Wunden heilt die Zeit?
DarkBlueAm Rande der Dunkelheit
Wuchern die Schattendämonen
Verpuffen wie Schwefelgas
Bei Berührung mit Licht
Kondensiertes Blut
Formiert die Wolken

Am Rande des Lichts
Verblasst der Regenbogen
Aller Kraft und Farben entzogen
Gebrochen im Sturm
Die Hoffnung weicht

Am Rande meiner Selbst
Sucht Leid vergessen
Ertrinkt die Seele
In der Gischt der falschen Hoffnung
Taucht auf
Blutig speiend
Am Strand des Lebens
Das Herz in der Hand
DarkBlueFernab dem Licht
So liebt man nicht!

Es strahlt nicht mehr,
es schmerzt und piekt
Es fühlt nicht mehr,
wenn es erschrickt,
Es lacht nicht mehr,
es zweifelt an,
Es liebt nicht mehr
es zerbrach daran

Die Seele kalt
im Dunkel friert
Das Herz erstarrt
Das Wort im Raum
Reglosigkeit gebiert
Der Blick aus weiten Augen sucht
nach Worten strafend
wie ein Fluch
Entscheidet für die Flucht sich dann,
ruf zu dem Kind in mir:
Lauf schnell voran!
DarkBlueEinen Koffer
ungeweinter Tränen
Geh auf Reisen
doch an jedem Ort
beim Auspacken
sind sie von neuem
in meinem Gepäck
Gebt mir ein Schließfach

Eine gelbe Blume
zur Mittagszeit
erleuchtet
meiner Seele Nacht
DarkBlueWenn man immer nur zurückschaut,
sieht man nicht,
wogegen
man
als nächstes
rennt!
DarkBlueUnd doch fühlt mein Herz
in manchen Momenten
den Wehmut
die Sehnsucht,
nach etwas,
das ich nicht halten konnte,
nie besitzen wollte eigentlich,
aufgeben musste,
um mich selbst
nicht zu verlieren,
Und dennoch
weiß ich,
dass ich daran wachse,
gewachsen bin

und mir jeden Tag
ein Stück Zukunft
zurück erobere..
DarkBlueEntschlossen
Steht er auf der Brücke
"Kurzschluss" ist ihm unbekannt
er kurz davor,
dass er die Grenze ein Stück verrücke
vom Hier ins Andersland
Kein kurzes Zögern,
was ihn halten kann
Der Schmerz sitzt tief
So klettert er weiter hinan
Und sprang einfach
Verließ diese Welt

Verzerrt der Blick
Der Körper entstellt
Das Andersland im sogleich erscheint,
hier hört er trotzdem,
wie man um ihn weint
Begreift den Fehler aber zu spät
weil es zurück nun nicht mehr geht
Nun sucht er im Traum zu finden
das Medium, das für ihn spricht,
das mit offenem Herzen
die Regeln der Wissenschaft bricht
Und im Stillen genau weiß
Irgendwann schließt sich der Kreis im Leben
Und vielleicht, wenn schon nicht die andern
Kann er sich irgendwann
Selber vergeben..
DarkBlue[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=668200#post668200]
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Was brach den Schwur
schmiss Liebe
froschgleich
an die Wand
Gab fliehend Peitschenhiebe
streut Augen voll mit Sand
Kein Prinz wird mehr
im Schlaf mich halten
das letzte Gefühl
in mir soll erkalten
keinen Schritt die Reise wert
zu lieben
schien seit je verkehrt

So blut ich aus
mein Herz
laß raus
den Schmerz
will lieber einsam frieren
bei Nacht
mein eigner Dämon lacht
ich fürchte weder Tod noch Dunkel
laß sie alle sonstwas
munkeln
gedanklich 1000 Tode erstrebt
so'n Mist wenn echt
am Ende man
dennoch immer weiterlebt
DarkBlue[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=668200#post668200]
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Ich hab ein Tor durchschritten
ins Dunkel
Es gibt kein zurück
wenn man den Moment
verpaßt
Selbstzerstörung
im Anfang niederzuringen
Versagt
will langsam mir die Folter geben
Sieh!
Ich zuck mit keiner Wimper
ins Vergessen werd ich bluten
mein Herz
Schritt für Schritt
gefolgsam dunklen Dämonen
lechzend Lippenblut mit trinken
schallend lacht das Grauen
Keine Sorge
ewiges Entrinnen
wäre Flucht
so einfach
macht man es sich nicht
der Hohn
das Vogelzwitschern draußen
kündigt Frühling
Neuanfang
auch ich beginne
jetzt
erst richtig
begrab die Klinge
verfluch die Sucht
UND LEBE!

(f.A., dessen Dämon mich einmal mit erwischt hat...)
DarkBlueAscheregen geht hernieder
schwärzt den Himmel ein
Geier krächzen ihre Lieder
knacken morsche Knochen klein
Hyänen heulen Sonne nieder
Löwen strecken ihre Glieder
gesättigt von des Abends Mahl
Verhallt gebrochner Seelen Qual
Die Erde stirbt im Schwefeldampf
verloren ist der letzte Kampf
Der Mond verdeckt sein Angesicht
schaut lieber dieses Grauen nicht
Gestorbne Sehnsucht kalt erstarrt
des Menschen Herzen
Schmerzenshart
Gefrorne Worte nur zum Schein
lähmen Leben und Gebein
Die Stille schweigt ihr grausam Lied
es hat sich einfach
ausgeliebt!
DarkBlueDen Moment durchweicht
mit meinen Tränen
Verlornes Glück
geglaubt
Vom Leben betrogen
aller Hoffnung beraubt
Die Sehnsucht erschlagen
Kaltes Herz in der Hand
Schmeiss Liebe und Hoffnung
an die Wand!
DarkBlueWas ist ewige Liebe heute schon ?
Einsam oben auf dem toten Thron
Regnen Sterne ins Gesicht
Fühlen kannst du's Licht doch nicht

Was ist ewige Liebe dann?
Wenn sie so schnell sterben kann
Was ist ewig in dieser Welt
Wo Liebe so wenig zählt

Was ist ewige Liebe hier?
Herz im Staub es schlägt nicht mehr
Dunkel naht die Nacht
Hat mir nur den Tod gebracht

Was ist ewige Liebe dort?
Sturm der riß uns einfach fort
Nichts ist mehr vertraut
Neue Mauern aufgebaut

Gib mein Leben wieder her
Warum Hoffnung wiegt so schwer
Kann nicht mehr die Lichter sehn
Weil die Augen immer tränen

Für mich - Für dich
War's am Anfang schon zu spät
Wenn Dunkel dem Licht im Wege steht
Liebe niemals endlos geht....
DarkBluegeboren aus Sehnsucht
gegoren aus Trauer
verloren aus Tränen
verstorben aus Licht
das Dunkel
das Dunkel
das Dunkel
besiegt mich
dennoch
nicht

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