| NichtIch | Hier, in meinem Garten, lass ich die ertsen, kläglichen Laute meines Herzens klingen. Es muss noch sprechen lernen, es werden also keine allzu schönen Sätze rauskommen. Es kommt vom Herzen, und auch ich bin verletzlich, aber ich denke, du wirst meinen Werken mit ein wenig Achtung begegnen, auch wenn sie nicht an die von anderen rankommen. Sometimes, I feel me torn apart. That's when I remember, that I don't know myself. But who is myself? Isn't that me? But who's me? I am me. But when I am me? I'm different. On time, I'm this way. But seconds afterwards, I'm that way. Am I just divided, or is one of these ways not mine? Who can answer me that? I can't. Perhaps, I must try, what I am. But, what's, when I try out this way, Find out, that I'm the other way. But have lost all, what IS the other way, All my friends. But what's, when I try out the other way, Only in addition, that I, after a few years, Find out, that they are friends of someone, Who I'm not? |
| NichtIch | [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=31202]Hier[/URL] ist eure Kritik willkommen. BITTE schreibt doch mal, was ihr über die Gedichte denkt! |
| NichtIch | Meine 2. Schöpfung, erschaffen in einem Moment der Einsamkeit: Ein Schrei hallt durch das Zimmer. Er ist allein, Doch will er es sein? Nein, er will's nicht. Doch hat er eine Wahl? Wer ist froh, wenn er ihn anruft, Wer will ihn haben? Niemand, so scheint es. Er versucht viel, doch scheinbar macht er alles falsch. Was machen? Warten und verrückt werden? Warten, bis sich wer erbahmt, Kontakt mit ihm aufzunehmen? Warten, bis ihn wer aus seinem Zimmer hohlt? Ein paar drängen ihn, Doch endlich rauszukommen, Doch sie will er nicht sehen. Schön, das sie an ihn denken, Doch er kann nichts mit ihrem Geschenk anfangen. Ein Herz aus Glas, Zu Boden geworfen, So fühlt er sich, In tausende Scherben zersprungen. Wird ihn wer zusammensuchen? Sich an seine einstige Schönheit erinnern, versuchen, dem größten Stück wieder ein Teil des alten Glanzes zu geben? Sich den Scherben eines alten Seins anzunehmen? Oder wird man ihn zusammenkehren, Ignorieren, was er mal war, Und achtlos in den Müll werfen? Wird man das Amulet, Nun kaputt, Aufbewahren und hüten, um es zu reparieren? Oder wegwerfen und sich ein neues kaufen? Darauf angewiesen, was man mit ihm macht, Kann es nur warten und hoffen. Hat nicht genug eigene kraft, Um sein Schicksal selbst zu bestimmen. |
| NichtIch | Verfasst, um das in Worte zu kleiden, was momentan in mir vorgeht... Ich hänge hier, Über der Dunkelheit - Nur noch mit den Fingerspitzen, An einem Hang, senkrecht und glatt. Vor mir stehen Leute, Eine ganze Gruppe. Sie schauen mich an, Vertändnisloß, warum ich hier denn hänge. Ich versuche ihnen zu sagen, Sie sollen mich doch endlich hochziehen, Doch sie sprechen eine andre Sprache. Ich flehe sie an, Und sie verstehen mich nicht. Ein Glücksgefühl, Ein paar bequemen sich zu mir hin. Vieleicht haben sie meinen Schrei verstanden? Ich versuche ihre Hände zu ergreifen, Doch ich gleite durch sie hindurch. Verzweilflung macht sich in mir breit, Sie wollen mir helfen, Doch können sie es nicht. Doch EIN Mädchen kommt hinzu, Reicht mir die Hand, Ich kann sie ergreifen! Neue Hoffnung kommt über mich. Doch schon sehe ichs kommen, Sie allein wird mich nicht ewig halten. Irgendwann wird ihre Kraft erlahmen, Ich werde zu schwer für sie sein. Ich bin die Qualen Leid, Will mich fallen lassen, Doch ich mache es nicht. Sie versucht mir zu helfen, Ich kann sie nicht enttäuschen. Wenn auch sie mich verlässt, Werde ich's ihnen sagen. Mit letzter Kraft werde ich es wispern: Ihr hättet mir helfen können, Gewiss nich alle, Doch manche. Jetzt spielt keine falsche Traurigkeit, Wenn ich in der Dunkelheit versinke; Und dir, Der du als letzter noch zu mir hielt, Meinen Dank hast du in Ewigkeit, Ich bin dir nich nachtragend,, Das du mich nicht mehr hälst, Denn ich weis, hast dein Bestes getan. Und dann werde ich in der Dunkelheit versinken, Weit entfernt von jenen, Die mich enttäuschten, Doch auch von jener, Die mir helfen wollte. Ich werde rufen, An jene, Die nach mir kommen, Meine Hilfe soll ihnen Gewiss sein. An jene, Die schon hier sind, Denn ich weis, sie werden mir helfen. Vieleicht werden sie mir eine Stelle zeigen können, An der ich versuchen kann, Hinauf zu steigen, Doch will ich es überhaubt? |
| NichtIch | Tut mir leid, aber ich glaub, ich kann mich nicht kurzfassen... Irgendwie drehen sich meine Gedichte immer um das eine Thema, das eine Problem, wenn ich denk, ich hätts überstanden, erreicht es mich wieder... Ich muss es mir einfach von der Seele schreiben: Warum bist du so stumm, So depressiv, Kannst du dich nicht mit uns freun? Das fragen sie mich, Doch wie stellen sie sich's vor? Je glücklicher ich mit ihnen in der Schule bin, Desto mehr zerreist es mich zuhause, Wenn ich allein, Verlassen gestrandet, Nur in der Dunkelheit und Musik Trost finde. Tag um Tag, Nie ist's anders. Außer manchmal, Wenn man mir zeigt, Das ich einem wichtig bin. Doch macht das fast niemand, Keiner sieht es ein, Als ob ich ihnen nicht wichtig wäre. Sie denken, Es wäre Freundschaft, Mich in der Schule als Freund zu bezeichnen, Aber sobald die Schule endet, Wollen sie Nichts mehr von mir wissen. Doch das mir das nicht reicht, Wollen sie nicht hören. Und wie oft? Zu selten wird eine Verbindung Zwischen meinem Loch Und der Ausenwelt hergestellt, Nur um mit mir zu sprechen, Zu fragen, wie es mir geht, Einfach weil ich einem wichtig bin. Von allein kann ich nicht aus meinem Loch hinaus, Doch sie helfen mir nicht. Sehen sie's nicht Oder WOLLEN sie es nicht? Ich weiß es nicht, Werde es niemals wissen. Doch wie kann ich glücklich sein, Wenn ich weiß, Das sich ihre Freundschaft nur auf die Schule beläuft? Ich würd's ihnen gern glauben, Das es nicht so ist, Doch können sie's tausendmal sagen, Denn sagen kann man viel. Wenn sie es mir nicht zeigen, Kann ich's nicht glauben. |
| NichtIch | So, nach langer Pause erneut die Frage: Poesie oder Schwachsinn? Habt ihr schon mal einen wütenden Mob jemanden, den sie für Schuldig halten, schlagen sehen? Wenn sie seinen Schmerz sehen werden sie eher angestachelt, weiterzumachen, als das sie von ihm ablassen. Sie schlagen und treten ihn, bis er keinen Schmerz mehr hat. Er ist Tot. Doch was ist, wenn er sich Tot stellt? Lassen sie dann von ihm ab? Kann er so aus ihren Klauen entfliehen? Wenn er es schafft, wird er trotzdem den Rest seines Lebens gepeinigt sein, er wird es nie vergessen können. Irgendetwas in ihm wird nach Rache schreien, danach schreien, sie zu demütigen, Macht über sie auszuüben, wie sie es einst bei ihm gemacht haben. Wie lange wird er es unterdrücken können? Warum sollte er die Chance nicht ergreifen, wenn sie sich ihm bietet. Doch wer ist auf seiner Seite? Wen sollte er denn ausschließen? Immerhin kann der Mensch lügen, und er tut es oft. Warum sollten sie ihn nicht auch anlügen und ihm sagen, das sie ihn mögen würden, nur um ihn hinter seinem Rücken zu verarschen? Also kann jeder ein Peiniger sein, auch die, die er nicht gesehen hat. Warum dann nicht an allen rächen? Immerhin sind sie es doch alle, oder? Und schon ist ein neuer Amokläufer geboren... Sie schlagen mich; Sie schlagen mich, Bis ich tot bin, Bis sie dem Schmerz auf meinem Gesicht suchen. Doch ma reanimiert mich, Man kann mich nicht ruhen lassen; Und ich kann es nicht lassen, Zu ihnen zu gehen; Es ist Hass und Liebe, Ich weis, sie werden mich Schlagen, töten, Doch ich muss zu ihnen, wenn ich nur irgendwie kann. Obwohl sie mich immer schlagen. Sie haben es wieder und wieder gemacht, Immer wieder, Nachdem ich reanimiert war, Und wieder zu ihnen ging. Irgendwann kapiert es auch der Dümmste: Sie werde nicht aufhören. Sie rufen mich, Ich solle doch kommen; Jedoch nur, Damit sie nicht zu mir kommen müssen, Um mich zu schlagen, Sich an meinen Schmerzen zu laben. Doch ich kann nicht anders, Wie ein Automat muss ich gehen, Hin zu ihnen, Jenen Peinigern. Doch diesmal ist es anders. Ich muss zu ihnen gehen, Daran kann ich nichts ändern, Doch ich lasse es nicht geschehen, Wie all die anderen Male. Schon nach wenigen Schlägen falle ich zu Boden, Nach wenigen Tritten rühre ich mich nicht; Spiele tot. Sie spüren meinen Schmerz nicht mehr, So lassen sie von mir ab, Drehen mir den Rücken zu; DAS war ihr Fehler. Ich bin NICHT tot, Also stehe ich auf - Sie sehen es nicht; Nun ist die Zeit meiner Rache, Jetzt kann ich es ihnen heimzahlen, Ihre Schmerzen spüren. Es geilt mich gerade zu auf, Mit kaltem Stahl ihnen das zuzufügen, Was sie mir all die Jahre gaben: Schmerzen, Verzweifelung; Doch nun spüre ich ihre Auswegloßigkeit nicht mehr; Sie rühren sich nicht. Ich erkenne meinen eigenen Irrsinn, Erstarre vor Selbstekel. Nun bin ich es wieder, der keinen Ausweg sieht. Erfüllt mit Schmerz sehe ich nur einen Weg: Zu büßen für das, Was ich jenen antat, Selbst ihnen, die auf meiner Seite waren. Doch wie büßen? Wie büße ich für den Mord an Menschen? Verzweifelung erfasst mich, Hat mich komplett im Griff. Der Gedanke wird immer schöner, Ein Außweg, Ein Weg, wie ich diese tat von mir entfernen kann, Die Verzweifelung und den Irrsinn vergessen kann. Immer süßer werdend, Setzt sich der Gedanke langsam in die Tat um; Ich führe den Stahl, Jenen mit dem ich ihnen den Tot gab, An meinen Kopf. Ich lächele, Das erstemal seit langen. Ich habe die Lösung gefunden, Nun werde ich ruhen dürfen... So, nun eine kleine Frage, die ihr in meinem Kritik-thema beantwortet dürft: Kann man den Schrott, den ich bisher verzapft habe, das nennen, was hier eigentlich stehen soll: Poesie? Und zur Aufklärung: Nein, das da oben ist nicht das, was ich vorhabe. Es ist mir nur verständlich geworden, wie Leute so handeln können. Sicher, ich kann nie 100% sicher sein, das ich bei einem Black-out nicht doch so handele, aber ich bin sehr davon überzeugt, das ich das nicht tue. Das hier ist NICHT die Vorhersage/Warnung eines Amoklaufes von mir. |