| Schwarzewitwe | Schwarze Rose Die Schwarze Rose glüht, dafür keine andere Pflanze meht blüht. Schön in ihrer pracht, habe ich sie mir erdacht. Gesteuert von Frust und Trauer, sieh isch sie nun an jeder Mauer. Siehst du sie vielleicht auch nur im Schacht, enthüllt sie meine Seele in aller Pracht. Dunkel, finster, mysteriös und vullgär, genau wie meine Gedanken kreuz und quer. Du denkst ich bin nicht normal? Bist du etwa phänomenal? Hält mich auch jeder für ein Spinner, diese Rose zeigt mein Innern. |
| Schwarzewitwe | Der letzte Weg Gehe hinzu auf das Licht, und wehr dich nicht. Es ruft nach dir, komm folge mir. Habe keine Angst, ich weiss das du es kannst. Spürst du diese Kraft? das hast du dir selbst erdacht. Gehe hinzu auf das Licht, den das Leben bringt es nicht. Spürst du diese Macht? es ist die, die das Höllenfeuer entfacht. Lass dich vom Licht leiten, alle Schatten werden dich begleiten. So schliesse ab mit dieser Welt, die sowieso nichts von dir hält! |
| Schwarzewitwe | Der Dämon Offene wunden, alles voller Blut, das ist das Ergebniss von Hass und Wut. Was bringt es noch dieses Leben, wenn die ganze Welt fängt an zu beben. Das Dunkle steigt in mir hoch, frisst in mich ein tiefes Loch. Diese unbeschreibliche Macht, ist in mir zu neuem entfacht. Sie nährt sich von meimen Blut, hinterlässt eine gewaltvolle Wut. fliesst über die Venen in mein Herz, vernichtet alles Gute, hinterlässt nur mein Schmerz. alles in mir sich entflammt, meine Seele für immer verdammt. Der Dämon der in mir entstanden, wurde von allen andern Seelen nur verbannt. In mir findet er seinen Platz, ich bin sein lebendiger Schatz. |
| Schwarzewitwe | Eine Magische Zahl 666 eine Zahl mit vile Macht, vom Teufel persönlich erdacht. Ziffer für Ziffer schreib ich hin, erst jetzt merke ich wer ich wirklich bin. Sie zwingt mich, sie zu schreiben, lässt in meinen Kopf das schwarze treiben. Diese Macht wie sie er strahlt, in mir die Energie ballt. Ich wehre mich nicht gegen sie, sonst erreiche ich die Abgründe nie. Die Leere die ich spürrte, mich früher zu tränen rührte. Aber das war ein mal, bevor ich kannte diese Zahl. 666 eine magische Zahl, mein Leben sich änderte radikal. Ich will nicht auf sie verzichten, vorher lass ich mich lieber vernichten. Mein Handeln, mein denken, wird die Welt im Chaos versenken. 666 eine Zahl mit viel Macht, vom Teufel für mich gemacht. |
| Schwarzewitwe | Schwarze Reiter ich sehe schwarze Gestallten am Himmelszelt, isch das der langersehnte Untergang der Welt? Einst hörte ich von Reitern, ïch hoffe sie werden nicht scheitern. Es heisst wenn sie kommen werden, gäbe es die grösste Apocalypse auf Erden. Ihr Handeln, ihr Denken, würde die Welt im chaos versenken. Draussen wird es schneller dunkel, kein Stern ist mehr am funkeln. Ist es nun endlich so weit, ich bin schon lange bereit. Die reiter ohne Gesicht, sind sie wohl aus der Unterenschicht? Wer mag sie geschickt haben, isch das erlaubt zum fragen? Die Antwort ist nicht so wichtig, aber die Neugier in mir ist listig. Auf einmal ein riesen Knall, und kurz darauf ein dunkler Wall. Erschrocken fahre ich hoch, gehüllt in ein schwarzes Tuch. War alles nur ein schöner Traum? Ich nehme an wohl kaum. |
| Schwarzewitwe | Engel der Nacht Ein Engel der Nacht, aus träumen erwacht. Aus den finsteren Träumen meiner Seele, welche langsam durschneiden meiner Kehle. Dieses unbeschreibliche Gefühl in mir, steigert die Gier nach Dir. Und nun ist er erwacht, hättest du das noch gedacht? Er steigt empor, zum schwarzen Tor. Die Flügel auf gespannt in all seiner Pracht, das spezielle an ihm, ist seine Macht. Es berauscht mich wie in Trance, es ist wie bei einer dunklen Seance. Die Geister, die dabei gerufen werden, gehören zu den gefallenen Engelsherden. Sie alle steigen auf in der Nacht, bis der nächste Morgen erwacht. Im morgengraun schwinden sie dahin, bis zum nächsten Nachtbeginn. |