| nachtgeborener | so viele gärten hier schon entstanden sind möchte ich meinen kleinen mit eurer erlaubnis hinzufügen. unbedeutend wird er sein. meine kleines wesen wiederspiegeln jegliche gedanken über die kleinen gewächse sind willkommen |
| nachtgeborener | concerto grosso zerschlagene seelen liegen im dreck die letzten besucher treten drauf das glück liegt benommen in der ecke die hoffnung ist eingeklemmt zwischen 2 boxen der bass tötet die kommunikation tiefenlose augenhöhlen fixieren das leben die liebe aussaugend die ästhetik verirrte sich hoffnungslos im nebel der wahnsinn tanzt walser mit dem hass versprengte gliedmassen suchen ihre besitzer gott balanciert über der hölle selbst vom dreizack gestossen in luzifers hand die persönlichkeit als schlagzeug missbraucht discocugeln zeugen der letzten selbst räubernde ghule fangen lippen vermissen der letzten geliebten schwarzalpen tragen restfleischfetzen in den fängen die freiheit im gröhlen der biester gefangen die herzlichkeit beim stage diven verschollen schlafe du schöne welt |
| nachtgeborener | das kleine glück ein kleines glück ist wenn dein kopf an meiner brust liegt. und das lid im niederschlag des brustnahen auges meine haare kitzelt wenn du vor dem abschied, das gewicht meines körpers auf dir fühlen möchtest um dich in der sehnsucht daran zu erinnern. wenn wir beide ohne eine verabredung gleichzeitig online gehen du bei der begruessung hinter mir herläufst und ich so tue als bemerke ich dich nicht , lächle aber vor mich hin , was du auch weisst, so rennst du hinter mir her an der bushaltestelle vor allen leuten und lachst befreiend wie der tusch eines orchesters. du springst von hinten mit anlauf in den rücken und ich halte dich im huckepack, lache und wiehere wie ein pferd, laufe mit dir in eine dunkle ecke. in der ich dich dann küsse wenn ich dir in tiefem vertrauen meinen hals entgegenstrecke. die lebensader offenbare und die kehle für deine hand offenlege. so würge mich und beisse mich wie intensiv es dir gefällt ich begebe mich in deine hände die dunkelste stelle unter den bäumen der beste beschützer vor neugierigen augen ist. und die beidseitige umarmung das tiefste geständnis der zuneigung ist. kein wort vermag so zu fühlen . kein stein so zu verletzen. wenn ich hinter deinem rücken gehe und deinen gang betrachte in seiner ureigenen eigentümlichkeit. und die vertrautheit die grenze des wahnsinns erreicht. wenn jedes kleidungsstück deinen geruch verbreitet, deine haare meine wangen streicheln. ach wenn du bei mir wärst |
| nachtgeborener | die lust der häme -------------------------------------------------------------------------------- Die Locken der wollust umspielen, verhärmtes gesicht halbkreisförmige spiralen locken den Verzicht auf Frust das schleichen der berührung ihrer listigen quälerei sehnt den berührten zum tode herbei versunken die augen im kissen ruhn wo wallendes kopfeskleid täuschen der brührung so sanftes tun der atem, ein wind im ohre keuchen peitschenschlag auf wangesglut in windeseil mein herz erblut lust, als beleidigungs verzierde hinweg die elendige begierde |
| nachtgeborener | schöne blütenblume deine worte küssen tiefstes inneres berührend vergehend in deiner hand seidig deine haut berührt das band der zuneigung das herz dein sonenstrahl tanzend auf dem wasserfall meiner tränen |
| nachtgeborener | lippenbekenntnis grosse augen der vehemenz schmalste verfassung der spitze das profil zum mundwinkel geschenkt anch links das hinterste anzufinden in der ecke des auges die schwinge des albatrosses papageienmanierlich die oberlippe gleicht fällt dem gegenüber des mundwinkels in den rücken sinnliche arroganz als folge kostümhaftes lächeln, aufsatz der schmale grad der oberlippe ragt mit der überheblichkeit des wesens über die unzulänglichkeit des characters über die unterlippe hinaus im zentrum die spitze excaliburs form der möwe geehrt gesengt ihr ihren mund zärtlichkeit und bestimmung zu heiligen allianz verschwört der genuss solch eines mundes teilhafting aus der entfernung mit eigenen augen zu bewundern war das bedürfnis diese zeilen zu schreiben |
| nachtgeborener | regentropfen einer der träume die hände ineinandergeschmiegt. so der glanz der tosenden luft darin in bunten farben zu erkennen ist. nur leicht ist der druck. freiheit und nähe. verführend die eine die andere. und wiederum voller zuversicht der druck der anderen so die schwäche sie erobern sollte. stärke und leid. jedes in seiner form. in nahen gefilden, kleine berge erobernd im sturm der geschwindigkeit. das herz erklimmend jeden hügel. tanzend die grünen weiden ergründend. das mäh der einheimischen erschrocken das lachen unterbricht. ein hupf zur seit, erscheint in keinem märchen. der hirt belacht die szene, stützt seine würdevoll alt gewordenen knochen an den wanderstab. grösser als sein gerüst geworden. ein gruss, du lieber wandersmann, rufen wir ihm zu. und schreiten weiter. da die sonne den horizont küsst. "las uns doch hinter der nächsten anhöhe, den horiziont finden" spricht es in kindlicher manier. die augen glänzen. die riesen sind kein hindernis. die welt ein hügel. dein lachen ein genuss. das glück vollkommen, der traum wahr. irland ist gekommen |
| nachtgeborener | morgenträne Morgenträne lautlos unaufhörlich verhalten und sanft erhellt sich mein gesicht in den morgendlichen strahlen versammelt zum tanz des sonnigen lächelns im zauber der gedanken an dich im grazilen tanz der flügel entheben die falter , den tropfen des zaubers gelöst in sehnsucht, salzig auf der haut, verbringen ihn an dich die entmachtung der tränen durch dein lächeln berührung und kuss die schar der unsichtbaren flatterer zeitloses wissen ist deine tränen ergiessen mein schmetterling dich küsst in meinem namen lächle du du zauber _______ |
| nachtgeborener | die lebensblume die lebensblume Die Rose blühte im Winter kalt und schön war ihr schwarzer Umhang Skelettförmig wuchs ihre Gestalt einsam und glücklich steht sie allein in einem tal sie ließ sich hier nieder feiwillig und mit großer lust die hohen berge müßten ihre schatten werfen würde es noch ein licht geben allein sie steht kein stern und mond keine sonne und wolke kein stein und baum den ganzen winter hin ergoß sich die schönheit der blume in das tal in die lichtfreie Weite hinein alles verschmolz zur dunkelheit doch jeder der die talsohle betrat fühlte um dieses schöne Gewächs nie ward es je gesehen erblüht und vergangen im nichts und doch der Betreter herzen erstarren lies die Tiefe nicht ergriffen in OTHERLAND gefangen SCHAU DOCH NUR!!!! überall liegen die starren Geherzten der Todeshauch windet wandernd um die lebensblume die Dornen wiegen sich lustvoll im winde des letzten atems faul und modernd schärft er die Kanten der Wundenreisser ein unerwartetes Objekt flog heran ein Käfer mit seinen scharfen Zangen der Käfer nahm sich einen Teil aus der verwesenden Haut Braunes zähes Blut quoll hervor mit madenförmigen Gestalten dazwischen jenen der Käfer zum Opfer viel Kein Laut ist zu hören silberner schnee küste sanft ihr kleid der schleier umgab die blume und fügte sich auf ihr zusammen wie wachs die wunde des kleides bedeckend die spitzen der wundenreisser verletzend das schneegewand durchdringend als möcht sie sagen ich will zu dir mein schatz, oh einsamkeit die geherzten umarmen innig den staub der ewigen zeiten windlos wird der staub getragen aus alten, schon vergangen tagen der vergangenheit und endlosigkeit die schattenwand kennt ihn gut íst sie doch der schmeichler aller umarmerin des totes verkörperung der seelen ein großes unkörperliches was der 1000 munde und 1000 zungen die schattenwand dunkelheit finsternis freiheit schwartz meine rose ein unwirkliches was trinker der geister schmarotzer der toten wurzelos dastehend in schwarzer seidiger anmut als wolle sie es mögen noch schöner zu sein nur für sich dem schwarzen zu ehre dem nichts zu gefallen eine heirat sondergleichen ihre schönste stunde war gekommen 2 letzte herzschläge der geherzten in deren dauernder augenblick sie lächelnd erstarb |
| nachtgeborener | der flug des geistes letztes ergibt sich im ganzen erstes verliert sich von allein die nebel umgeben mein sein das licht entschwindet des innern die nacht schwebt auf nebelschwaden mein SEIN zu beenden fliessend ergeht sich die metamorphose das entfliehende was ergiessend zur welt der zeit vom SEIN zum was der rote faden führt durchtrennt es ist ,ist es der tod. der flug beginnt, enthebend der hülle das SEIENDE erblickend zugleich das übergeordnete den fluss der welt zu sehen von hier dort und damals von war zu ist zu wirst |
| nachtgeborener | testament hiermit verfüge ich als wesen der sterblichen hinsiechenden art das meine geheimnisse meine seele und meine gefühle in einem tosenden konzert zur stund da sie schlägt sollen schweifen in das hinaus was da heisst VOLLKOMMENES ich verfüge es als denkendes ICH als verünftiges es das dahin kam hierher zu vegetieren das SEIN ein wahrloses ungefragtes ungewolltes un-mensch einfach DAS ist; die welt mich empfing in schleim und blut die aussage wohl eindeutig ist ich vermache als fühlendes NICHTS als wahrloses wrack der massen als wagenrand nummer 5 als brocken im geröllhaufen als nichtmensch und untoten als totes fleisch in schmerzen das es zu ende ist das gefühl des lebens zu fühlen als sinnliches wesen mir zusteht zu beenden dies SEIN zu vollführen die kadenz in ihre auflösung die komposition des beendend mit 1000 facher stimme gesungen ich verfüge den tod -PENG- |
| nachtgeborener | aufstand der seelen es geschah zur unbestimmten zeit es war die uhr nach 12 der brunnen war ausgetrunken das mass voll alles schien normal, alles lief seinen gang wenigen viel auf was vor sich ging sie warteten schon die gesellschaft sprengte sich selbst die oberflächlickeit spiegelte sich selbst die sünden sündigten sich selbst im himmel wurden die pferde gesattelt vier reiter zogen ihre rüstung an sie machten sich bereit für den kampf ewiglich würden sie noch darauf warten heute jedoch kam der befehl von oben die schwerter im sonnentrahl geschärft sassen sie auf den gesattelten pferden auf die 4 apokalytischen riter verrat wurde geübt in der festung des herrn und die seelen erfuhren das schreckliche in einem moment auf den nächsten gerade da die ritter den ersten streich vollzogen vielen 6 milliarden körper zum gleichen augenblick die seelen verliessen ihre hüllen es war nicht der traum der menschen es war die schlacht um midgard die seelen riefen die revolution herauf sie kämpften gegen die ritter und die engel sie obsiegten ihres zahlenreichtums wegen die burg des herrn viel in die hand der seelen von nun an war frieden in midgard millionen seelen liesen ihr leben alle anderen kehrten zurück in die hülle der herr war besiegt die menschen lebten sich selbst |