| Negreva | Tief in meinem Herzen Brennt ein Licht mit Schmerzen Lodernd, heiß und hemmungslos Wo ist dieses Licht denn bloß Keine Zeit, die mich empört Kein Hass, der mich je zerstört Dunkle, tiefe Leidenschaft Innehaltend, schattenhaft Einst habe ich es mir geschworen Hier nun bin ich neugeboren Aus der Asche jetzt gewand Noch hat keiner mich verbrannt Eine Rose will ich sein Doch als Lilie trat ich ein Licht zu sein ist hier mein Fluch Doch die Dunkelheit ich such Warum habt ihr mich vergessen Warum ließet ihr es zu Wer ist von sich so vermessen Wer fügte mir dies Leiden zu Hab mein Selbst so oft verloren In dem stillen Kämmerlein Wurde schon so oft geboren In die weite Welt hinein Wer erbarmt sich meiner nun Zieht mich aus dem nassen Grabe Denn sonst muss ich wieder ruhn Bis ans Ende aller Tage Hört das Tosen, hört den Zorn Nie wird es verklingen Hört den Ruf des Blutes Horn Nun wird es euch singen Spürt den Schall und fühlt den Rauch Beides wohnt mir inne auch Schlingend, windend um den Stern Meine Gedanken sind so fern Diesmal will ich schreien, bis mich einer hört Diesmal will ich bleiben, keiner der mich jäh zerstört Das Vergessen hat mich verschlungen Doch ich hab mit ihm gerungen Tiefer als ich jemals dachte Mein Verstand mich diesmal brachte Dunkelheit mich nun umgibt Es wär als hätt ich nie geliebt Das Licht in mir ist Mondenschein An einem stillen, dunklen Schrein Mein Herz schlägt hier tagaus tagein Oh bitte lasst mich nicht allein Es weint den kalten Schmerz der Seele Sanft durch die Dunkelheit heran Doch gibt es hier gar keine Kehle Die diesen Schrei erzeugen kann |