| FromHell666 | Todesengel Regen prasselt auf blosses Gestein kaltes Schaudern füllt die Räume Endzeit-Stimmung bricht herein raubt uns Hoffnungen und Träume in Vergessenheit begraben liegen Seelen, schlafen still tragen Wunden, tiefe Narben die kein Mensch mehr sehen will. Der Todesengel weint Tränen aus Blut sieht er herab auf die Kälte der Welt um eine Menschheit voll Hass und Wut die sich für überaus wichtig hält... Leere nur wo einst schallendes Lachen betroffene Stille wo einst reges Leben bedrohlich scheint nun das Erwachen jenen die hoffnungsvoll Träume hegen Alles, was uns einen Rückhalt gab Ziele, die nur uns allein gehörten fallen innerhalb von einem Tag weil wir selbst sie unbewusst zerstörten. Der Todesengel weint Tränen aus Blut sieht er herab auf den Zorn, die Gewalt um eine Erde aus Asche und Glut um unser Dasein, berechnend und kalt. |
| FromHell666 | Existent...aber Gefesselt liege ich am Boden das ist der Preis der Abhängigkeit meine Pflichten nagen an mir wie Ratten an halbtotem Fleisch es gibt kein Entrinnen Zu tief zog mich die Welt in sich hinein wie ein Magnet zog sie mich an sich ihre Oberflächlichkeit schien mir so simpel mein Dasein so unkompliziert und dabei verlor ich mich in ihr in ihrem Sog entriss sie mir die Seele und alle Mystik fiel ab von mir Die Maske meines Lachens blieb mir gut das ist wohl alles, was ich habe verberge ich auch mein Antlitz in Ihrem Schatten so verzehrt sich doch mein Innerstes nach Wahrheit ich wünschte nur, ich könne mich besiegen dass ich den Weg, der mir seit jeher vorbestimmt beschreiten könne ohne einen Blick zurück denn nur auf jenem Weg vermag ich anzutreffen was mir bis jetzt verborgen blieb: mein wahres Ich... |
| FromHell666 | Zeuge der Ewigkeit Ein Engel erschien mir bei Nacht nicht vom Himmel gesandt schwarz seine Seele, sein Herz gefallen in Asche und Schmerz erstreckte nach mir seine Hand... Ein Engel erschien mir im Traum nicht strahlend in weißem Gewand tot seine Augen und leer die Flügel gerissen und schwer so sah er mich gleichgültig an. Ein Engel ergriff mich im Schlaf nicht zum Himmel empor nahm mein Leben hinfort nahm mir das Leben, gab mir den Tod gab mir ein Dasein, welches niemand mir bot vermochte mein Schicksal zu wenden und endlich mein Leid zu beenden |
| FromHell666 | Leben Der Zivilisation total entglitten tief in eine andere Welt versunken den Pfad der Trauer ganz allein beschritten in Abgeschiedenheit und Angst ertrunken dem Leben einen Abschiedsgruß geschickt und dann, voll Reue, doch zurück geblickt das Dasein selbst verhaßt und auch geliebt gekämpft, verloren, dennoch nicht besiegt Hass und Liebe tief in sich verbunden gegen einen starken Strom geschwommen ungeahnte Hürden überwunden oft die Stimme der Vernunft vernommen Mächte der Gewohnheit abgelegt dafür andren Mächten treu verschrieben Mordgelüste für den Feind gehegt dennoch auch gelernt, zutiefst zu lieben. Zwiespalt mit dem eignen Ich erfahren Träume an die Nacht zurück gegeben wenn ich einmal alt bin, werd ich sagen: so ist es geschehn, dies war mein Leben... |
| FromHell666 | An die Nacht Seichter Schatten säumt die Erde Nebel steigt zum Himmel auf Dunkelheit verschlingt das Licht es treibt mich in die Nacht hinaus. Fest umhüllt von ihrem Mantel finde ich Geborgenheit nur der sanfte Schein des Mondes fällt herab, gibt mir Geleit. Andächtig lausch ich der Stille nur der Wind singt leis sein Lied alle Lichter längst erloschen selbst das Zeitgefühl entflieht. Des nachts nur ist mein Glück vollkommen in ihr verschwinden meine Sorgen doch sind sie mir nicht fort genommen kehren zurück am nächsten Morgen. |