| Felicia | Ausgesaugt und abgenagt vom Leben. Blut tropft, leer geflossen? Silber Glitzer auf der Haut mit roten Tropfen reich geziert. Ende, endloses Ende... Schluss Rettung naht. |
| Felicia | Aus den Adern quillt das Blut Faszination. Braune dreckige Augen starren aus der Dunkelheit Starren mich an. Widerlich frisst sich dieses Bild in mein Hirn. Saugt es aus.. Zermalmt es.. Schmirgelpapier.. |
| Felicia | Dunkle Seelenschatten umschlingen mich wie Dornengewächs. Kalter Schleier auf dem Grab welches längt meinen Namen trug. Ich steh vor ihm und seh es an mit diesem Engel aus Unschuld gleich darauf. Ich seh es an und seh nicht mich so hell er doch erscheint. Es ist nur der Friedhof der in mir lebt. Die toten Hände greifen- Nun sitz ich hier vor diesem Stein auf dem mein Leben gezeichnet steht. Ich seh es an und warte, worauf? Auf Tod, Erlösung, auf ein Wunder? Ist jemand dem alles egal ist nicht jemand der nicht leben sollte? |
| Felicia | Der Schmerz sitzt tiefer. Ich seh sie an all die wunderschönen Königinnen. Was kann ich tun? Bin bloß eins von 100 Schafen.. Mein Hirte hat mich längst gefunden noch gesucht doch längst gebunden. An einen Strick hat er mich gefesselt. Fest umklammert von der groben Hand. Er wird an ihm ziehen wenn ich beginne mich an das zu erinnern was ich einmal war. Hirte was tust mir nur an? Der harte Griff, das kalte Lachen welches mich überall verfolgt. Du lachst? Ergözt dich an meinem Leid? Ich sehe kahl den rasierten Leib was hat er mir getan? Er hat mich zerissen unter Jubeln und jeder hats gesehen. Doch was kümmert euch ein kleines Schaf bloß wegen seiner Leiden. Ein leiser Schrei entrinnt der Kehle, auf das sie nun für immer schweige. Bald hast du es geschafft Hirte auch ich gebe auf, beuge mich deiner Übermacht und wieder ein Schaf besiegt und seinen Willen gebrogen. Ein letztes Ächzen dann ein Fall.. Leise sickert das Blut einer Seele. |