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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Niemals gesehen
AmyIn Tränen gekleidet steht sie dort
In Tränen aus Blut und Wasser
Und wünscht sich an einen anderen Ort
und wird noch immer blasser

Ihr Herz schlägt langsamer nur mehr
Und niemand sieht sie fallen
Was ist? Wann scheint kein Lichte mehr?
Wann wird kein Ton mehr hallen?

Sie schließt die Augen, schmerzverzerrt
und schreit stumm in die Nacht
niemals hat sie sich so gewehrt
wie jetzt, wo man sie umgebracht

Ein Bild erscheint in ihrem Geist
sie sieht ihr Leben eilen
das welches große Trauer heißt
lässt sie bei sich verweilen

Sie gibt sich ihrer Trauer hin
Und schwarz befällt die Nacht
ihr dunkles Haar, ihr feines Kinn
dass sie zum Schlusse wacht

Und lieblich nun erklingt ein Lied
in ihren Ohren sanft
ein Lächeln ihren Mund umspielt

So liegt sie dort, niemals gesehen
und stirbt in jener Nacht
So manch ein Mensch kanns nicht verstehen
wer hat dies nur vollbracht?
AmyTränenschauer
eisige Nacht
mein Herz schlägt wild
in Zeitversagen
Träume aus der Hoffnung nähren
und den Tränen
Einlass gewähren
schwarze Flügel
sichtlich geknickt
fliegen in die Dunkelheit
und das Gesicht
der Körper daran
aus Eis
so kalt
so fürchterlich
Blutgerinsel an meinen Augen
Sterne leuchtend in meinem Haar
ich bin tot
die Seele schweigt nicht
schreit
für immer
ewiglich
Amy[color=blue]Schrei

Ein Schrei dort in der Nacht
nicht laut, nicht eisig
nicht bitter, nicht schrill
nicht hilfesuchend, nicht einsam
nichtssagend und doch nicht leer...

Der Schrei hat mich aufgewacht,
bin aufgewacht
schweißgebadet, entsetzlich zitternd
vor Kälte frierend
unheimlich kraftlos
fragend in die Nacht hinein...

Hinter dem Fenster
erscheinen nur
blassgelb, mattleuchtend,
mottenanziehend
die Straßenlaternen
verschnörkelt und alt
die Nacht ist sehr kalt
der Frosst zerbricht das Eisen
schmetternd, zitternd

Ein Schrei entblößt
die Schöße der Dunkelheit
ungehalten, wartend
endlos suchend, einsam grau
und bahnt sich seinen Weg an mein Ohr

In den Morgenmantel gehüllt
gehe ich hinaus
zitternd vor Kälte, blass
müde umrandet,
schweren Schrittes
auf den Weg
dem Schrei hernach

Bis ich bemerke,
mich wundernd, verdutzt
etwas entsetzt und doch
amüsiert
dass ich meinem eigenen Schrei
nachlaufe
blasiert und dumm
im Traum gerufen
mich selbst zu finden[/color]
AmySchemen

Umrisse in der Dunkelheit des Tages
Menschen voller hast und Hass
kein Winde regt sich mehr als das
was man des Menschen Mundwerk nennt.

Zu viel wird noch gesagt
was irrelevant den Raum verstopft
zu wenig wird die Wahrheit als solche angesehen
Schemen nur sind zu sehen
alle Schreien nach Konturen
sie verwischen sie selbst


schweigen
tratschen
lästern
plappern
schnattern
sie reden
doch sie sagen nicht ein Wort!!!!!


Welche Konturen sucht ihr
die ihr nicht selbst verharmt?
ihr habt doch garkeine Worte mehr
für Konturen
weil Nichtigkeiten eure kontueren darstellen

Schemen sind alles, was von der Wahrheit bleibt
AmyAngriff auf einen Hilflosen


Schau mich nicht so an!

Ich kann doch auch nichts dafür,
dass man nichts mehr machen kann...

Schau doch einfach weg!

Du hast dich doch eh immer
wie ein kleines Kind versteckt.

Geh doch einfach fort!

Du hasst seit eh und je
doch diesen Ort!

Hör nur auf zu weinen!

Es kommt immer ein Tag,
da wird die Sonne scheinen.

Hör doch endlich auf!

All das hier heut zu sehn
nehm ich nicht gern in Kauf...

Brich mir nicht das Herz!

Was ist es,
warum spür ich deinen Schmerz?

Komm doch endlich her!

Zu hassen ist leicht,
zu lieben ist schwer.

Bleibe bloß nur hier.

Wer wäre ich denn,
ein jemand mit dir?
AmyDunkle Tränen


Dunkle Tränen
Schrei in der Nacht
Die dunklen Stunden sind erwacht
Jeder Atemzug
Schneidend kalt
Ein Messerstich der nahen Gewalt
Ein Kind im Bann
Die Zeit gerinnt
Das Blut an dunkler Farbe gewinnt
Ein Mörder
In des Vorhangs schatten
Die Sehnsucht wollte ihn begatten
Nahm das Kind
Nahm das Leben
Lichtete des Mörders Streben
Dunkle Tränen
Schrei in der Nacht
Siehe denn, es ist vollbracht
AmyTagdunkel

Nebelschwaden
Ich lege meinen Kopf auf deinen Schoß
Lausche der Stille
In Dunkelheit gehüllt

Doch da war nichts
Nur das stetige Tick Tack
Einer längst zerbrochenen Sanduhr
Im Orbit des Leeren

Niemals unruhige Schritte
Wandernd gehe ich durch deine Adern
Deine Augen sind verschleiert
Und grau ist dein herz bis in den Tag hinein

Tagdunkelvolle Tränen stehen
Am Beckenrand der Asche
Bis der Schlaf den Tod überlebt
Und ich mich in die Fluten stürze
AmySchau- hast du diesen Schnitt gesehen?
Blut das aus meinen Adern quillt.
Nebel im Auge
oh Tag
vergingest du nur!
Wie soll ich denn leben
ich
ohne sie
ohne dich?
Einsam schreite ich einher
Tagelang
Nächtelang
um doch wieder zu erfahren
am Ende wird man immer verlassen
1000 Tode stirbt ein Herz
größer als ein Messerstich
ist der Seele bittrer Schmerz
AmyEr hat Angst dass du Recht hast.
Er hat Angst vor deinen Worten.
Sie sprechen die Wahrheit so grausam aus.
AmyGewidmet meiner Tante Ela


Fort.
Bist du denn auf ewig fort?
Du lebst und ich an einem anderen Ort?
Fort?
Wie kann es denn sein?
Ich sah doch deinen hellen Schein,
sah deine Freude,
freute mich mit dir.
Fort,
auf ewig fort?
Du bleibst an einem anderen Ort?
Sprichst nicht mit mir,
oh sag doch warum!
Doch deine Lippen bleiben stumm.
Ich frag dich nicht,
du bist nicht hier.
Bist fort.
Auf ewig fort
Du lebst an einem anderen Ort.
Ich hoffe,
es geht dir gut.
AmyNichts ist wo nichts ist.
Sprachs und verschwand.
Ohne Verstand.
Kein Hassen, kein Leid.
Keine Einsamkeit.


Keine Liebe.


Nichts ist, wo nichts ist.
Sprachs und starb.
AmyTräum du nur weiter.
Du weißt genauso gut wie ich das es dóch nur Lügen sind.
Warum sagst du es dann,
warum nur?
Niemand holt sie mehr zurück.
Niemand.
Träume leben halt nicht lang genug,
um Wirklichkeit zu werden.
Tatsächlich nicht.
Also, schau mich an!
Siehst du all die Tränen nicht?
Die Narben auf meiner Seele.

Sie wollte es so.
Nichts holt sie mehr zurück ins Leben.
Nichts mehr.
AmySie leben nicht für heute nicht für gestern.
Sie leben nicht
sie warten nur zu lang.
Nur für ein neues Leben nach dem Tode
das besser sein soll
freier irgendwann.
Anstatt für dieses Leben hier zu leben
anstatt es zu verbessern dieses Leid
Sie träumen nur von einem bessren Leben.


Armselig sind, was tut mir das Leid.
AmyZeitriss
Riss der Zeit
Riss in der Zeit?

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