| Kimmuriel | Schweigend sehe ich in die Nacht Das Leben zieht vorüber an mir So wie es immer war So wie es immer sein wird Treue Ehre Pflichterfüllung Mein Leben Damals Ich zog die Ritterrüstung aus Gab mein Schwert ab Damals Kämpfte für Könige und Herrscher Ich sah sie nie Steckte für sie den Himmel in Flammen Verführt von der Dunklen Seite der Macht Kalt und einsam ist mein Herz Schmerz und Haß das ist alles Alles was ich sehe will Sehen darf Meine Seele habe ich verkauft Für ein bißchen Glück nur Doch ich würde betrogen Verraten und verkauft Dafür habe ich überlebt Andere nicht Doch ich sah weg Gelächter schallt in meinen Ohren Die Hölle lacht über mich Das Paradies habe ich verloren Habe ich nie gesehen Das Feuer ist erloschen Es hat nur einen Moment gebrannt Zu kurz für meine Rettung Leise Tränen geweint Niemand hat sie gesehen Wollte sie sehen Weint nicht um mich Ich bin schon lange tot Und dies ist die Hölle |
| Kimmuriel | Traum In unsern Träumen gibt es einen Ort Seinen Namen kennen wir nicht Dorthin fliehen wir jede Nacht Eine Welt ohne Haß und Schmerz Dort besiegen wir die Drachen Strahlen in unser Ritterrüstung Dort sind wir die Helden Jenseits von Raum und Zeit Schreiben unsere eigene Geschichte Eine unendliche Geschichte Voll Hoffnung und Sehnsucht Unsere Phantasie ist die Feder Der Horizont das Papier Tanzen mit den Feen und Elfen Kämpfen mit den Riesen und Orks Auf einer Lichtung die wir die Ewigkeit nennen Ein Licht am ende des Tunnels Mehr bleibt uns nicht Nur dieser kurze Augenblick Zwischen Traum und Wirklichkeit Genieße es mein Freund Den bald ist die Nacht vorbei Und wir wachen auf |
| Kimmuriel | Wie ein Verdurstender in der Wüste Der eine Wasserstelle findet Angst das es nur eine Fata Morgana ist Deshalb strecke ich die Hand nicht aus Angst davor den anderen zu berühren Seine Wärme und Nähe zu spüren Angst was passiert Angst die Gefühle Angst die Kontrolle zu verlieren Logik, mathematische Gleichungen, Vernunft, Verstand Damit läßt sich es nicht erklären Es bleibt ein Zauber Eine Magie aus einer anderen Welt Jenseits der Sterne Es bleibt wie das verborgene Tal Hinter den Bergen Nur wenige bekommen es zu sehen Und wenn Augen wirklich der Spiegel Zur Seele eines Menschen sind Dann habe ich nie etwas reineres und schöneres gesehen Eine Rote Rose im Garten Eden Ein Vogel der anmutig über das Tal meiner Sehnsucht schwebt Während der Wind mir deinen Namen flüstert Nur ein Kuß Nur ein Lächeln Nur ein Wunsch Nur ein Traum Bitte laßt mich nie mehr erwachen |
| Kimmuriel | Ein leises summen nur Das Klicken der Tasten Die Gedanken weit fort Fort vom kalten leben In die Welt deiner träume Die Augenglieder sich schließen Ein lächeln deine Lippen bedeckt Das erste mal nach langer Zeit Dort bist du glücklich und nicht mehr allein Licht erfühlt dein Herz von wärme umgeben Die erste Berührung ein sanfter Kuss Dein Herz setzt aus dem Himmel entgegen Eine klare Sternennacht nur der Mond erhellt unsers Glück Zärtlichkeiten schwappen dir wie die wellen des Meeres entgegen Ihr das rauschen des Ozeans in der ferne vernimmt Ihre Worte voll Leidenschaft erklingen Die Zeit steht still soll nie mehr verrinnen Ein klopfen ein Schrei Die Tür geht auf das Licht ist an Es ist fort war nie wirklich hier Eine letzte Zigarette dann legst du dich nieder träumst von Monstern und Tieren Ihre Stimme ist fort die Berührung verklungen Du bist wieder allein und siehst sie nie mehr |
| Kimmuriel | Clown Der Vorhang sich öffnet die Menge Sie tobt Sie zeigen mit Fingern und lachen sich tot Geschaffen zum Lachen Sein Leben ein Scherz Er spielt seine Rolle perfekt wie ein Star Doch er stirbt jeden Tag Die Show vorüber Der Vorhang geschlossen Die Lacher verstummt Der Clown wird vergessen Sitzt einsam in den Ecken Die schminke verwischt Es bleiben die kalten tränen der Existenzlosigkeit trockne die Tränen schminke über dein Wahre ich die Menschen wollen Narren glücklich sein darf der Clown nicht .... |
| Kimmuriel | Destiny Eine Mauer Gebaut aus Hoffnung und Träumen Sie sollte nie einstürzen Doch wie leicht fiel sie dann doch Ich starb zum zweiten mal In dieser Nacht und eine Träne fällt in das Meer meiner Sehnsucht Geht langsam unter Niemand ist da Einsam schwebt etwas davon Es ist mir egal Sehe es hinter den Bergen verschwinden Nur ein kleiner Teil von mir Wünscht es sich manchmal zurück Nur ein kleiner Teil Sehnt sich nach dem was ich verlor Doch Hassen ist leichter als Lieben Und lieben leichter als Hassen Und wenn der Wolkenverhangene Horizont Sich um mich schließt Und die Dunkelheit Einzug in mein Herz erhält Dann ist es vorbei Ich will nicht mehr kämpfen Ich lasse es geschehen Endlich Frieden |
| Kimmuriel | Wir geben uns Hoffnungen hin Sinnlosen Vorstellungen in unserm selbst die sich nie erfühlen Jeden Tag die gleichen Gedanken und Sehnsüchte Warum träumen wir? Das erlebte verarbeiten Vielleicht verdrängen? Wir machen uns unser selbst erst in den Träumen bewusst Unsere geheimen wünsche Der griff nach dem kleinem stück glück im leben Warum träumen wir Unendliches Leid Ich zerschneid mir die Haut Alles andere soll diesen schmerz überdecken Warum tut es das nicht Und mir bleiben nur diese träume Ich stelle mir vor was sein könnte Was liebe ist was Leidenschaft ist Es sind nur träume die sich nie erfühlen Träume die sich immer in leid verwandeln Und ich wache schreiend auf Die träume erhalten mich am leben Sie geben schmerz jede nacht Ich sterbe daran jede nacht Aber lieber schmerz als nicht mehr zu spüren das ich lebe Oder ist doch alles anders? Darum träume ich.... |
| Kimmuriel | Tauben Eine Friedenstaube wollte ich Sein Sanft durch die Winde gleiten und Hoffnung verkünden Früher sah ich Sie oft Fliegen Wie Sie anderen Botschaften zwitscherten Wie Sie andere zum lächeln brachten Wie sie andere beschenkten Zu mir kamen Sie nie Ich wurde zum lakein der Hölle Ich verbreite Kummer und Schmerz An jeden der mich berührt Wie eine faule Saat Verderbe ich mein Umwelt Ich sehe nicht zurück als ich vor meinem Schicksal stehe Ich höre ihr leise lachen Das lachen der Tauben Ich schließe die Augen Lasse es geschehen Sie haben gewonnen die Tauben fliegen vorrüber Ich sehe sie nie wieder ...... |