| shiphrah | [color=f6f9f9]Kastanienblüten im Wind mein Körper an deinen geschmiegt mein Gesäß an deiner Scham dein Atem in meinem Nacken deine Lippen in meinem Haar der Duft deiner Lust lockt die Wärme meiner Erwartung die Laken umschmeicheln beschützend unsere glänzenden Körper - Moment der Vollkommenheit unsere Küsse die Sterne unter dem gleichgültigen Himmel in der Nacht der Unendlichkeit[/color] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Geschafft ! Paradebeispiel der Gesellschaft Mustersohn jeder Schwiegermutter Funktionalität in Fleisch und Blut, bestehst nur noch aus unüberlegten Gewohnheiten gesellschaftlichen Standards längst akzeptierten Widerständen Verleugnung der Gefühle Verdrängung der Schmerzen Verzicht auf Liebe dafür vertraust du jetzt der Anerkennung deines trainierten Körpers beschmückt mit Piercing und Tattoo Dein Sein geschliffen zur universalen Persönlichkeit gebettet in die Rolle der Souveränität Infiziert vom Konsumvirus den du mit Strahlenkonsum aus der TV Röhre behandelst Wo hast du dich verloren du Ruine Mensch?[/FONT][/color] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Fenster der Seele Leuchtende Augen hatte ich als Kind sagte man. Angst in den Augen hatte ich als Kind Verschwieg man Spiegel waren mein Feind sie offenbarten die Angst in meinen Kinderaugen die ich nicht sehen durfte damit ich ich nicht weinen musste denn die Angst in meinen Augen machten mich traurig. und traurige Kinder weinen ich durfte nicht weinen! Angst in den Augen vor dem Hass in seinen Augen Angst vor der Kraft seiner Hände Angst vor dem Schrei seiner Stimme Angst vor ihrer Hilflosigkeit Wut auf ihrer Angst vor seiner Wut Wut auf ihre Hilflosigkeit vor meiner Angst Meine Kinderaugen hörten auf zu leuchten aber sie versagten auch die Tränen um auch gar nie mehr zu leuchten Dann kamst du und mit dir und durch deine Liebe meine leuchtenden Augen und meine Tränen zurück jetzt bist du gegangen und ich bleibe zurück ohne leuchtende Augen aber meine Tränen gehören wieder zu mir[/FONT][/color] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Gedanken sind frei Wenn ich an deinen Mund denke wie du mir etwas erzählst dann denke ich an deine Worte unsere Gespräche an deine und meine Gedanken an den Ausdruck deiner Augen beim Sprechen Aber ich an deinen Mund denke wie er meinen berührt dann denke ich an deinen Mund und an deinen Mund und an deinen Mund und an deinen Schoß und an deine Augen[/FONT][/color] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Tagtraum hi ein Blick, ein Gedanke ein Gefühl kein Wort alles fallen lassen was man hält alles ausziehen was man trägt sich Hals über Kopf in die Arme stürzen Mund, Lippen, Zunge ..... und denken, fühlen - wissen - ja![/FONT][/color] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Ich glaube an die Liebe. Die Liebe ist Anfang und Sinn alles Lebens. Ich glaube an die zerstörerisch-schöpferische Kraft, die den Verstand ausrottet, um in seinem Lebensraum Gefühle zu säen. Ich glaube an ihre Gegenwart. An ihre gesetzlose Einzigartigkeit, an die hoffnungslos-biederen Versuche, sie greifbar zu machen, wenn sie in uns ist. Ich glaube an ihre Macht. Und an unsere Machtlosigkeit gegen alle schmerzenden, blutenden Wunden, die sie wie Wunder spielerisch durch sich selbst heilt. Ich glaube an ihren Sieg. An die oft verdammte Hoffnung, an die quälende Sehnsucht nach dem Unnachahmlichen.. An ihren Tod, Auferstehung und Wiedergeburt Ich glaube an ihren Wahn. An die Spinnerei, die uns vernetzt, an alle irrationalen Unerklärbarkeiten. Ich glaube an MEINE Liebe. Daran, dass sie mich niemals verlässt.[/FONT][/color] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Du Meer in dir habe ich schwimmen gelernt in dir habe ich mich groß und stark gefühlt, als mich alle nur klein sahen vor dir hatte ich Respekt, nie Angst, du hast mich getragen und gewarnt Meer wer bist du? Meer, warum ziehst du mich so an? Meer, woher kenne ich dich? Meer, warum liebe ich dich? Meer, ich vermisse dich. Du trennst die Menschen in zwei Welten die, die Angst vor dir haben, und die, die eine Beziehung zu dir empfinden wie ich... Du bist Schrecken und Anziehung Wie ich fremde Menschen empfinde, seit ich denke, fühle. Du bist Leben. Du bist Tod. An deinem Ufer erlebe ich mich so klein angesichts deiner überwältigenden Größe. Du bist so schön, so stark. Du bist der Himmel, aber greifbar. Nirgendwo spüre ich meine Endlichkeit so deutlich und nirgendwo habe ich so wenig Angst vor und so große Sehnsucht nach dem Tod... Ich fühle mich zu deiner Mitte hingezogen dies würde das Ende meines Lebens bedeuten du bist nur am Rand betretbar in deiner Tiefe unerreichbar das bewundere ich. ich tagträume von dir voller Sehnsucht nach deiner Tiefe deiner Ruhe, deiner überwältigenden Größe alles, was du bist. Der Wind ist deine Seele du bist das Leben von ihm regiert, fügst du dich vielleicht deshalb fühle ich mich so angezogen meine Seele bleibt mir fremd und doch bestimmt sie mich. nur IHR vertraue ich. du bist nirgendwo und überall verteilst dich wo du willst bist in ständigem Fluss nichts beherrscht dich nichts ändert dich du bist du unendlich Anfang und Ende alles Lebens. In dir fühle ich mich geborgen, bin ich ich In dir bewege ich mich wie neu geboren In dir ist mein Körper in seinem liebsten Element du gibst mir Kraft und streichelst mich meine Haut und flatternden Haare umspülst du mit deinem Salz das in der Sonne glitzert. die schönsten Brillianten für mich. du bist der Trost meiner schwarzen Stunden. Mein Tod in dir. Noch spiele ich nur gerne mit den Gedanken voller Vorfreude und auch Angst doch eines Tages werde ich kommen von mir zu dir in Ewigkeit. wann weißt nur du und das ist gut. kein Sarg, keine Urne wird mich in der Welt zurücklassen ich werde aufgehoben sein in deiner tiefen Mitte wie nirgendwo auf dieser Welt wenn alle mich vergessen haben - dort werde ich in Frieden ruhen und für immer angekommen sein.[/FONT][/color] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Je tiefer ich werde je mehr ich mich von der Gesellschaft zurückziehe meist aus Kummer im Moment aus Erschöpfung emotional, seelisch, körperlich umso klarer sehe ich die Welt in ihrer ganzen Verzerrtheit sodass ich mich frage, warum ich sie nur aus dieser Ferne so wahrhaftig erlebe. Vielleicht, weil ich sie sonst inmitten des Lebens nicht ertragen könnte? Je tiefer ich in mich gehe um so einsamer komme ich mir manchmal vor. umso ruhiger werde ich, umso mehr in Ruhe gelassen fühle ich. Aber nicht nur das. auch meine engsten Mitmenschen lassen mich dann gerne allein oder ziehen sich ebenso von mir zurück. warum fragte ich mich lange Zeit. falsche Liebe? Ehrfurcht? Verlegenheit? Schamgefühl? Hochachtung? Scheu? Also fragte ich. Die Antwort hat mich überrascht. Niemand hat mich vergessen. Viele handeln aus den vielleicht edelsten Gründen Takt und Mitgefühl. Ihre Liebe ist mir gewiss. Je mehr ich mich zurückziehe um so mehr beginne ich mich zu lieben. heute seit ich gefragt habe...[/FONT][/color] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9] feuerwasser immer wieder träumte ich dass ich halb sterbe verbrenne und dass du kommst um mich aus den flammen zu retten dass du halb stirbst ertrinkst und ich zu dir schwimme um dich aus den wellen zu retten dann verließ mich dieser traum... ohne dass es mir gedanken machte und gestern fragte ich mich zum ersten mal, warum? heute denke ich, weil ich befürchtete, dass ich dich aus den wogen rette und dann verbrenne und du die glut mit deinen nassen schuhen löschst. [/FONT][/color] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Ende der Unendlichkeit Ich bäumte mich auf gegen meine Endlichkeit in deinem Leben. Ich wollte nicht sehen das unüberwindbare Vergessenwerden. Und du schriebst mir wage und zögernd über den Sinn und die Not deines Lebensweges und führtest mir meine Angst von der Bedeutungslosigkeit meiner Person im Heute und Später deines Lebens schwarz auf weiß vor Augen... ...und schweigst. Dein Schweigen zerwütet meine Gedanken die Gedanken quälen meine Seele die Seele zerbricht mein Herz Etwas in mir beginnt zu sterben. Sterben schmerzt, Sterben macht krank, zu langsam Sterben tötet - irgendwann. du schweigst. Wie lange warten, wie lange hoffen wie langsam sterben? du schweigst. Was ist die Alternative? auf dich warten, auf uns hoffen und weiter langsam sterben? oder dich verlieren und leben? du schweigst. was will ICH ? eindeutig leben. und mit dir leben irgendwann... wann ist irgendwann? du schweigst. ich sterbe langsam... oder nur die Hoffnung? Der Drang nach Leben hat gesiegt. Ich beschloss weiterzugehen. Ohne dich.[/FONT][/color] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Happy Hour in Mainhattan Einladung spontan modern per sms Wortlaut ganz dynamisch „Wenn du Lust hast, komm’ vorbei, tut dir gut, sind viele Singles dabei" Lust? Worauf denn nun genau? Tut mir gut? wobei? .... Also los mit neuem Duft, dezent gestylt Verschwendung denke ich insgeheim Mein Lächeln ist nicht echt. Doch wen wird’s interessieren? und wenn, dann deren Pech. Runde Stehtische, wie mich ihr Anblick schon langweilt. Und da stehen sie nun alle wie aus dem Ei gepellt betonte Lässigkeit in Designerkleidern Männer eine Hand in der Hosentasche Frauen die Haare aus dem Gesicht sich werfend Aber es wird ja auch gesprochen ..... Auswendig gelernte Sprüche Aufgesetzt wirkende Weisheiten Für mich nur Peinlichkeiten. Bin ich die Peindlichkeit? Grauenhaftes Bemühen um Komplimente Öde Mayonnaise-Schnittchen wandern in den Mund des coolen Flittchens mit Glitzersternchen auf der Haut Gut gelaunte Gastgeber grüßen Hektisch um Aufmerksamkeit bemüht Stets zum Nachschenken parat Alkohol geschwängerte Luft Vermischt mit hölzernem Herrenduft Designer kompatibel selbstverständlich Pseudointellektuelles Geschwafel Vollgefressene Bäuche Glänzend rote Gesichter Austauschbare Minen Festgefahrene Antipathien Geheuchelte Freundlichkeiten Unverholen nette Lügen Spießige Schleimer gemischt mit jungdynamischen Yuppies mit Einheitshaarschnitte und Standard-Glanz im Haar Jeder den Blick eines Rivalen erhaschend und Mit falschem Lächeln überbieten Lippenstiftränder an Gläsern und Kippen Zigaretten und Essensmief sich an den Dunst der Fensterscheiben kleben Türen geschlossen Fenster gekippt Schweißränder an Männerhemden Müde Maskararänder unter Frauenaugen Die Uhr hat jeder im Blick und Niemand scheint zu verstehen warum ich noch immer meinen Mantel trage, und - höflich mich entschuldigend natürlich - bereit, schon wieder zu gehen. Fragende, missgefällige Blicke, Schon? Gerade erst gekommen! Wie schade! .... Ich – modern gesellschaftsunfähig - den neuen Duft noch in der Nase...[/FONT][/color] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Hunger – Einkaufen – Supermarkt Genervte Mutter mit alltagstauglicher, deutsch-praktischer Föhnfrisur schreit ihre nörgelnden Kinder an. Gehetzte Gesichter. Unlebendige Gesichter Fratzen. Jeder das Signal aussendend: Nicht ansprechen! Bitte wegsehen! Auf keinen Fall lächeln! (Das wäre verdächtig…) Ich lächele gerne, hey….! Und wieder frage ich mich: Ich - Inkompatibel für diese Gesellschaft? === Nein. Ich bin nur (noch) zu lebendig! Beruhigt. Bleiche Gesichter verärgert, vergrämt ohne Leuchten in den Augen keine Neugier, keine Freude trotz (oder wegen?) des supertollen Warensortiments. Frau begutachtet streng die ca. 80 Käsesorten Ehemann im 49 Euro 4-Jahreszeiten-Trenchcoat Komm schon…! Wir haben noch genug! Gleich nebenan Fischgestank Und überall drängelnde Kinder Wen wundert’s in diesem toten Neonlicht. Einkaufen im Supermarkt… Das fröhlichste sind die Reklametafeln Beschämend für den deutschen Kunden der doch ach so kritisch und immun gegen jede Manipulation sich glaubt Einkaufswagen versperren die Gänge, Menschen schieben sie beiseite, als wären sie herrenlos oder übrig geblieben Adrenalinspiegel steigt. Kein Lächeln, kein freundliches „darf ich mal vorbei?“ Fast als wäre es nicht erlaubt Lieber drängelt man sich den Weg durch die Unfreundlichkeit, angepasst mit derselben Einkaufen im Supermarkt – Eine Nebensache im Leben eines Jeden in diesem Lande in dieser Zeit Und doch so bezeichnend für fast alles und viel wichtigeres dem ich in meinem Leben immer öfter begegne: Lieblosigkeit und (oder durch?) Überdruss[/FONT][/color] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Der Lärm der Stille Sehnsucht, die immer größer wird und sich gleichzeitig verliert und erstarrt zu einem Zustand durchdrungen von Hoffnung auf Hilfe von irgendwoher, diese Liebe zu verstehen, sie zu ertragen sie ausleben zu dürfen. Was passiert in mir? Ist es Entfremdung durch Entzug? Methode der Seele sich an jeden Schmerz zu gewöhnen, bis man glaubt er wäre gegangen? und verlässt einen damit dann auch der Wunsch nach Erfüllung? Ist Liebe am Ende Selbsttäuschung? Betrügt sich die ganze Welt um das Leben zu ertragen und nicht allein zu sein? Fragen, Zweifel, Gedanken... Das Leben so bunt und leuchtend wirkt auf mich ohne dich blass und uninteressant meine Sinne betäubt von dem Gefühl der Leere, der Trauer, die ich noch immer nicht annehmen kann. Die Leere wird größer die Müdikgkeit lähmender die Hoffnung kleiner der Wunsch zögerlicher die Kraft täglich weniger Aber die Sehnsucht..., die Stille..., sie bleiben und rufen nach dir als wollten sie mich bestärken, den Weg nicht zu verlassen, den ich mich nicht mehr getraue zu gehen ohne deine Erlaubnis. Diese Stille, die in meinen Ohren schmerzt und meine Seele traurig stimmt hat es auf meinen Verstand abgesehen. Diese Stille die ich bekämpfe mit Musik mit Simmen mich langweilender Menschen Telefonaten mir unwichtiger Bekannten manchmal auch mit meinem Schrei oder meinem eigenen Lachen, das so lebendig und frisch erklingt, als hätte es nie einen traurigen Tag gegeben Doch das einzige, das diese Stille, die niemals wirklich still ist, noch wirklich vertreiben könnte, ist das Schlagen deines Herzens dicht an meinem Ohr das ich höre wenn ich meine Wange auf deine Brust lege und den Duft deiner Haut einatme. Dann wäre die Stille wieder still... [/FONT][/color] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9][center]Pur Kantige, maskuline Schwünge Eingetaucht in Dunkelheit Nur vom Laternenlicht bestrahlt. Steigern sie für mich deine göttliche Schönheit du lächelst mich an mit erweiterten Pupillen verführerisch und lüsternd geheimnisvoll versprechend Überall deine Wärme, die mich einhüllt in Liebeslust, und wie immer in diesem Moment schlägt mein Herz wie wild Ich atme deinen Duft Den ich so gut kenne Vermischt mit dem Schweiß Deiner Haut Mein Schoß will endlich spüren was meine Auge sehen doch viel zu kostbar die Erwartung die mich zwingt mich nur langsam dir hinzugeben Wie ich deine Augen liebe, mit ihrem sanften Blick durch die ich deine Zärtlichkeit spüre, die du mir in deiner Lust noch entgegenbringst. Dein Atem lockt meine Erwartung Bis ich fast schreie vor Ungeduld Alles ist in Bewegung und Erfüllt den Raum um uns mit Leben. Alles an dir weckt in mir diese Hilflosigkeit, manchmal auch Tränen vor Glück die wahre, tiefe Liebe nur mit sich bringt. In meinem Schoß ganz tief Diese Quelle der Lust so labend nach dir deinem starken Pfahl am liebsten jeden Tag Deine Haut auf meiner Haut, glänzend heiß deine Lippen auf meinen Wo ist mein Verstand? Wenn meine Beine umschlingen deinen Körper sie zum Himmel hoch sich strecken und du deine Lust in der meinen stillst bin ich verloren in Liebe für immer und kann den Moment dieses Glücks kaum fassen Dein Körper auf mich gepresst deine Haare in meinem Mund mich an der Decke mich fest beißend spürend dass sich unsere Seelen in unseren Körpern finden und wir uns beschützen vor der Welt und uns selbst. Ich wache auf, und du bist schon lange nicht mehr da. für Christoph[/FONT][/color][/center] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Entweder Oder? Gedanken, Gefühle... ich schreibe sie auf. Warum? hoffend, Erkenntnis zu finden? wenn meine Seele weint, schreibe ich Fragen und bin ich glücklich, die Antworten. Warum fragt man sich, ...warum? wenn man traurig ist und selten, wenn man glücklich ist? warum? Meine Kinder-Frage schon war stets: warum...? an alle und jeden um mich herum. wenn ich weinte, ich nichts verstand mir die Augen verband vor Scham und Angst ich fragte, weil ich ganz schnell, ganz viel, am liebsten alles wissen wollte - kein Kind mehr sein sollte. und glaubte, wenn ich die Antwort nur wüsste auf ...Warum? der Schmerz verginge Antwort kam so schnell wie meine Frage ich gestellt und war genauso dieselbe: ...warum? Darum! Das wirst du im Leben noch lernen... Ich glaubte das nicht, doch ich verstand zu fragen ...Warum? macht andere böse, oder war es nur die Frage? oder war nur ich böse, weil ich böse fragte ...warum? ... Heute frage ich nur noch mich - wenn ich traurig bin - warum....? Und wünschte, mir sagte jemand darum! Und es wäre gut. Warum es nie eine Antwort gab auf meine Frage, ahnte ich vielleicht schon damals. Nur heute weiß ich, dass ...WARUM ? zu fragen, böse ist: weil die Antwort ...Darum! eine Lüge ist. Die Lüge, die ein Kind nicht glaubt und man erst erwachsen sich zu denken traut: das Leben ohne ...warum? zu leben lernen.... denn ohne ...warum? bleibt man zwar dumm doch mit ....warum ? geht man zugrund' Also heißt lernen zu leben lernen, die Lüge zu ertragen? oder die Lüge des Lebens zu leben? Leben um zu lernen, die Gefühle mit dem Verstand zu unterdrücken und zu glauben dass es Reife ist? Es bleibt die Lüge und nur ein Kinderherz traut sich fragen ...warum? und ich schreibe heute immer noch warum...?[/FONT] [/color] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9] Ich frau wild, tief, zäh, sinnlich, zart, rein dressiert von kleinauf gepresst in Erwartungen Gewohnheiten und meine Rolle: Ich liebe Frau ich streikte. Klare Gedanken besiegt von der fehlenden Kraft doch Wildheit, Lust, Lebendigkeit sie leben, beben tief in mir brennend, alle Rahmen sprengend gierend nach Befreiung Tiefste Gefühle unstillbares Verlangen Sehnsucht nach Liebe nach einer mir verwandten Seele aber nicht beklemmenden Nähe wann endlich? ich böse Frau....[/FONT][/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9][FONT=arial]Liebestrunken HAUT - sie duftet zieht mich magsich an schon aus der ferne ich rieche in dir den mann ungeduld....nur am anfang und dann dein körper mein einziger blickfang ich liebe nackte haut, deine haut möchte sie spüren, berühren, riechen den duft deiner lust elektrisierend, sich steigernd das verlangen nehm' nichts mehr wahr außer töne von dir erkunde jede erhebung haut mit meiner zunge schmecke dein salz, immer weiter, rieche, schmecke ... Lust mich an dier hinunter zu essen meine hände nur zweitranging meine augen wie blind nehm' alles nur wahr mit dem feineren sinn mein mund der dich schmeckt meine lippen deine haut leckend meine zunge nur schmeckt meine nase betört vom aroma deiner feuchten haut ich atme deinen atem ich trinke aus deinem mund zergehe im duft unserer lust weiter liebe ich mit lippen, zunge dieses geschenk dieser moment du,mensch, mann, haut, duft kraft, deine stimme, dein stöhnen geben mir kicks, wahnsinnige kicks ich höre dich kaum und doch ist es laut und wieder unheimlich still und nur in meinem kopf in dem sich vereint die bilder unserer nackten körper meine wange an deiner brust, meine zunge deinen bauch nabelumkreisend, meine hände deine lenden fast umpressen dein körper, hart wie stahl so unglaublich gespannt deine hingabe, deine hitze, deine lust will dich so nehmen, haben, spüren möchte den schmerz der liebe empfangen dich spüren, in meiner geheimsten gruft mein schoß brennt, eine quelle de lust rinnsal sich bahn entlang meinen schenkeln will spüren und schmecken unfähig zu denken, unwillig zu entscheiden mein herz rast, keuchender atem gebremster,fordernder klang deiner stimme mich verlässt der verstand endlich ich spüre nur meine sinne lass mich treiben und zerren von den geistern die rufen ins paradies oder zur hölle egal, nichts interessiert, fühl mich zu schwach, leidenschaft übermannt ich schmecke dich süß und salzig und heiß erkenne den augenblick der mich zerreißt dein blick unter mir, meine schenkel deine fest umklammernd ein kurzes innehalten nur und endlich ich darf dich empfangen, hart und stark und tief in mir wie ist die liebe nur so zu ertragen? ich bäume mich auf vernarrt in den anblick deiner lust dein stählener hals von spannung ganz starr alles bebt, keiner denkt, keiner spürt, alles von sinnen von innen regiert. die lust diese macht aus liebe geboren nie satt genug, schon morgen die sehnsucht der hunger zu groß und immer wieder der kleine tod...[/color][/font] |
| shiphrah | [color=f6f9f9]Zu voll ? Inmitten dieser Kunstwelt den vielen Menschen doch auch in der Natur lebt eine Angst in mir .... vor jedem Gegenüber der Beurteilung dem Abchecken der Einschätzung des anderen Geschlechts und so endet nie diese Unruhe unverbrauchte Sinnlichkeit unstillbare Lust und vor allem der unerträglich ungenutzte Überfluss der Liebesfähigkeit [/color] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]La guillotine Die Stunde hat geschlagen mein Auftritt gleich reinweiße Laken umhüllen meinen sündigen Körper Haare flattern im Wind und schlagen in mein Gesicht das ersehnte Ende erwartet mich Eisige Kälte kaum spürbar zwischen Haut und Leinen. Meine einst so zarten Lippen spröde und blau der Kälte trotzend. Außen starr, innen gebannt erwarte ich die schöne Qual. Mein Kopf dazwischen noch kein Tropfen Blut auf der glänzende Scheibe der verkneisterten Wand dem formschönen Rahmen getaucht in Engelgesang Und mir ist egal wo mein Blut gerinnt Sinnlos mir scheint es abzuwischen dieses nutzlose Nass auf der Scheibe der Wand dem Rahmen.... Ich noch dazwischen ohne zu wissen warum es erst jetzt passiert dass die glänzende Scheibe auf mich fällt und mich trennt von meiner Welt und mein Blut süß und warm rinnt auf eure Welt [/FONT] [/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9][FONT=arial]mein Sein euer Haben? Mancher glaubt ein großes Ziel sei des Lebens Inhalt und gar Zweck. Zu viele glauben die Religion ist das was den Lebensweg mit Sinn erfüllt. Fast alle glauben und sehen nur ihr Geld, dass das Konto sei gefüllt Doch kaum einer denkt an sich selbst, der Sinn in seinem eigenen Sein zu sein. Warum klagt dann jeder, sein Leben wäre nicht mehr seins, und übergießt gleichzeitig den, der immun ist gegen diesen falschen Zauber und an eigene Werte glaubt, mit Neid?[/color][/font] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Zu spät Fragt mich nicht wohin ich gehe wenn der Tag kommt und ich euch ohne ein Wort verlasse. Fragt mich nicht warum ich jetzt nichts sage, wo ich doch sonst so offen klagte. Fragt mich nicht was ich tue wenn's mir misslingt weil ich es selbst dann erst verstehe Fragt mich nicht warum ihr mich nicht vesteht warum ich so anders bin. Ihr habt mich nie gefragt so wie ihr euch nie fragt und ich bin es leid euch Antworten zu geben damit ihr die Fragen denkt. Die Antworten sind auch in eurer Seele und ihr braucht euch nur selbst zu fragen und zu verstehen was auch in euch schläft und Ihr irgendwann einmal geträumt habt.[/FONT][/color] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Unmoralische Gedankenfetzen - unsortiert Eines Tages werdet ihr vielleicht verstehen oder befürchten (?) dass meine geheimen Kritzeleien nicht nur wenig geglückte Gedichte sein sollten sondern ein Akt der Verzweiflung und Verachtung - wenn ihr euch das zu denken traut was, wie ich wiederum befürchte, nie geschehen wird. Ihr lebt in eurer starren Welt innen wie außen kaum Raum für andere Gedanken Sprachen, Zeiten, geschweige Farben und Kleidung. Seid befallen vom Feigheits-Konsum-Virus jedem Konsumrausch erlegen bestrahlt mit TV - auch geistig - vollgestopft mit jedem Fraß, um nur euch selbst nicht zu begegnen. Studium abgschlossen Familienbild beschlossen Gesellschaftlicher Aufstieg eingeschlossen. Und sonst? auch abgeschlossen? Führt mäßig bis schlechte Ehen fast überall schon Standard und gerne toleriert, weil geteiltes ist halbes Leid.... Sieht man euch zu Zweien schauderts mich vor Leichenharmonie. Doch ihr fühlt euch clever, gebildet und ach so wichtig. Dagegen sind tote Ehen wirklich nichtig und sich selbst belügen erscheint richtig. Kritik und Widerspruch bekommt ihr selten und glaubt ihr seid deshalb die besten. Seid organisiert bis auf den Punkt spontan wär’ euer Leben viel zu bunt. Weihnachten, jetzt geht’s wieder los Ach, was schenkt man sich da bloß? damit man nicht wird übertroffen von seinen Weihnachtsfestgenossen. Und der Braten erst – jedes Jahr besser und größer, die Weihnachtsgans pur schon längst der Stimmungstöter. Die Norm siegt immer aufs Neue. Die die am lautesten schreien verschwinden am schnellsten. Und belügen sich schnell mit der der abgedroschenen Phrase: entweder einsam oder Mitglied der Masse. Es war einmal… da hatte ich Angst Da schämte ich mich meiner inneren Unangepasstheit; meiner rebellischen geisten Ader Sie verunsicherte mich, machte mich klein. Heut' lass' ich euch schmoren im moralischen Weihnachts-Eintopf ... und esse allein.[/FONT][/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9][font=arial] macht der angst unsere körper ziehen sich an wie magneten unsere Seelen waren eins bevor wir uns kannten unsere Herzen einander geschenkt ohne zögern innen für ewig vereint außen getrennt für c.[/color][/font] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Ent-täuschtes Erwachen Strahlend schön sollte sie sein die Welt, in die ich wollte fliehen mit viel Licht, kaum Schatten sagte die Illusion wärmer, geborgener flüsterten meine Träume buntblumige Lebenslüge. lädt jeden ein - auch mich, der ich in Dunkelheit wartete schon zu lange auf Licht. Wie verlockend die Verheißung: Enttäuschung ausgeschlossen Verletzung unmöglich in dieser Welt wachsen Rosen ohne Dornen … nur sie dufteten auch nicht.[/FONT] [/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9]Du Jeder Gedanke an dich ist Traurigkeit. Jeder Kuss ist eine Träne. Jeder Blick in deine Augen - auf dem Foto lässt mich seine Wirkung in anderen suchen. Jede Berührung von dir hinterließ mich unberührbar für andere Jedes Hoffen auf dein Kommen zerfällt im Schmerz deiner Abwesenheit. Jeder Liebesakt mit dir erinnert mich an die tausend Male, die ich geliebt werden werde - von einem anderen.[/color] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Erwartungslos Ich erwarte nichts von dir. Ich brauche nicht, dass du meine Angst zähmst Das möchte ich selbst, mit deiner Hilfe vielleicht. Ich will nicht, dass du aus Angst mich endgültig zu verlieren handelst gegen deine inneren Triebe, etwas von deiner Persönlichkeit aufgibst und mich zwanghaft liebst, wenn du es gar nicht willst Bleib so, wie du dich selbst am wohlsten fühlst. Ich erwarte nichts von dir. Ich kann nur bekommen, was du mir freiwillig und ohne Zwang gerne gibst. Mehr wäre auch nicht mehr willkommen und gesund für dich wie für mich. Doch verwechsele meine Erwartungslosigkeit nicht mit Wunschlosigkeit, die nach nichts schreit. Ein herzbrecherischer Trugschluss zu denken, dass meine neue Bescheidenheit Altruismus und innere Leere sein muss. Ich erwarte nicht von dir, dass DU mir meine Wünsche erfüllst. Ich spüre, dass nur die freiwillige Liebe mich wirklich mit Glück erfüllt und selbst frei lieben lässt. Dein Bedürfnis, mir mein Leben zu versüßen Ohne Angst wegen enttäuschter Erwartungen zu büßen Ist eine ehrliche Weise zu lieben Und nur die ist es, die ich wünsche und kann genießen.[/FONT][/color] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Ach! Jetzt kommst du wieder - nach all der Zeit dir graut's vor deutschen Wintertagen die Deutschen so spießig hier, klagst du und zufälligi erwähnst, ohne Frau seiest du Angst vor der leeren Wohnung? Angst vor dem langweiligen Wochenende? Angst vor dem, was andere sagen könnten? Angst, alleine zu sein? Keine Lust zu suchen? dich in Flirtlines einzubuchen? Ja? Nein? ! Wir wär's mit der da? Zu hässlich? Kommt mit uns! Wie wär's mit der da? Zu doof? Wir finden jemanden für dich! Wie wär's mit der da? Sehr nett! Die Wohnung ist nicht mehr leer. Das Wochenende ist ausgefüllt. Die anderen beneiden dich. Du bist nicht mehr allein. Nur ein wenig einsam.[/FONT] [/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9]Abgetrieben Am Höhepunkt fing alles an, da nahm das Leben seinen Lauf und hörte fristgerecht dann auf, als sie sich irgendwann besann auf das, was man in Lust vergaß wie leicht ein Leben entstehen kann. Ungefragt. [/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9]Gestern Ich lief in den Wald meiner Kindheit seit langem das erste Mal allein, meiner Angst und dem Regen trotzend tapfer und gar nicht mehr klein. Saugte Erinnerungen in mich auf wie ein spröder Schwamm das Wasser Innere Befreiung und Frieden überkam mich, ich spürte Reinheit und Ehrlichkeit und dann - nur noch Einsamkeit Regentropfen durchnässten meine Haare blieben in meinen Wimpern hängen, Verschwommene Konturen, verblasste Farben, die Welt erschien in einem kranken Licht. Als ich einen Tropfen über meine Wange rinnen spürte, leckte ich ihn auf. Seitdem bilde ich mir ein zu wissen wie Wahrheit schmeckt.[/color] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Kahlschlag Wenn du nur einen Tag lang, dich mir anders gezeigt hättest, könnte ich glauben, dass, was du mir sagst, in dir steckt - ungeweckt. Seit heute weiß ich, dass da nichts mehr ist, was mich interessieren müsste, so sehr ich mich auch bemühe. Mich ekelt deine Verständnisfähigkeit, maskierte Unsicherheit, deine Fairness, Wutlosigkeit, allseits funktionierende Höflichkeit. Wie sehr habe ich gehofft auf den Menschen in dir, mit Ecken und Kanten Neurosen und Eitelkeiten, Leidenschaft und Geschwindigkeit Kurz: Lebendigkeit, und Mensch-Sein Stattdessen wurde es nur unerträglicher, dass alles mich begann zu ekeln deine kraftlose, Stimme, die ich früher betörend fand deine stets geheim gehaltene Lust, die mich nur anwidern kann. dein Singlefrust, durchströmend jedes Wünschen, Denken und in mir lange nur noch Mitleid weckt. Wenigstens [I]eine[/I] unverzeihliche Tat hätte ich gebraucht, um mich selbst zu motivieren für den Wunsch dich noch anders zu erleben nicht mal ein „Danke“ würdest du vergessen, und bringst mich so zum Erbrechen Du bist zu glatt, aber nicht stark, das machte es zu der bitteren Qual selbst provozieren konnte ich dich nicht, weil es dir unter Niveau schien, darauf zu reagieren Und langsam kam es dann heraus, dass du was anderes in dir behaust Gefühle, ja auch Leidenschaft, Liebe, wenn auch ohne Sinneskraft und ich fühlte mich betrogen, denn nun war auch das verloren, wofür ich dich lange ehrlich schätzen konnte. Heute ist passiert, was kommen musste, viel zu lange hielt es sich zurück die Kraft, die endlich zeigt den Menschen in dir, kam nun endlich hervor. Jedoch – leider – nur in Form von Unfähigkeit, sich zu zeigen in der Wut, dem ungerechten Hass, der Verzweiflung und der Trauer stattdessen wieder nur versteckte Enttäuschung, passiver Trotz, dass ich immer diesen einen anderen liebe, der alle Fehler hat, die du nicht zustande bringst, und genau das den Menschen für mich anziehend macht, und eins dir wird immer haben voraus, ein greifbarer Mensch zu sein. Du erträgst nicht, dass ich so immun dir gegenüber bin, dass du erstarrst unter der Last deiner Tugenden die dich gefangen hält und isoliert von dem, was du so sehr dir wünschst: ein gesehener Mensch zu sein.[/FONT][/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9][FONT=arial]Selbstachtung sich selbst sehen, annehmen, spüren, erhören, glauben, wertschätzen, lieben, vergeben, anlächeln, Ruhe gestatten, umsorgen, kritisieren, auslachen, loben, ernähren, verstehen, fragen, geduld schenken, motivieren, genügen, korrigieren, abgrenzen, helfen, entwickeln, Zeit nehmen, Schlaf gönnen, verwöhnen, beschenken ertragen[/color][/font] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Bekenntnis Liebe kennt viele Namen. für mich nur einen - deinen.[/FONT][/color] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9] Liebesschmerz was berührt mich, warum ertrage ich das? Was bewegt mich dazu? diese kranke Unnähe, in Angst gehüllte Sehnsucht. Wahrscheinlich die letzten Funken meines vom Wahnsinn verpesteten Verstandes, die immer wieder zu neuem Leben erweckt werden durch Nahrung für meine masochistischen Zellen, die sie mit Genuss in sich aufsaugen. Anders ist es nicht nur erklären, - und auch nicht zu überleben - diese Liebeskraft, die sich ausbreitet, Besitz ergreift, sich in mein Gehirn hineinfrisst und aus meinem Herzen wieder entleert. [/FONT][/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9][font=arial]Unterschied Etwas in mir hat begonnen zu sterben oder scheint es nur so? Ich wollte das nie und versuche noch immer, es zu verhindern. Sterben schmerzt anders, als unerfüllte Sehnsucht, als Trennung Es macht traurig, träge, fühlt sich lauwarm an, wo es einmal heiß war. Zu wenig Reaktion scheint da zu sein, um noch zu kämpfen, zu viel um es zu vergessen - alles schmeckt unehrlich, ich habe mich verloren in meinen eigenen Wünschen und Gefühlen, weiß nicht mehr, was ich will, warum das alles passiert. Freundlichkeit stößt auf Kälte, Hoffnung auf Pessimismus, Freude auf Gleichgültigkeit, Angst auf Vorwürfe. Sind [I]das[/I] die Mordwerkzeuge für das Gefühl Liebe? Wer ist schuld? Hey, ich will meinen Schmerz zurück. Der Drang nach Leben scheint gesiegt zu haben gegen den Schmerz der unerfüllten Sehnsucht. Doch kann ich mich noch nicht finden in diesem schmerzarmen Raum. Alles scheint fad und lau, sogar der Schmerz. Will nicht ohne meine Liebe für dich leben. Es scheint so neu, so unbekannt. Oder habe ich es nur so lange verdrängt unter meiner Liebe, unter meiner Angst? Ich habe dich in meinem Herzen, mehr kann ich nicht mehr aussprechen, ohne mich unehrlich zu fühlen. Ist das der Anfang vom [I]wahren[/I] Ende? Fühlt sich so Selbsttäuschung an? Angst, sein Gefühl Liebe zu verlieren ist bitterer als die Angst seine Liebe zu verlieren. Oder ist es Mangel an Intensität, ein Trick der Seele heil über die Runden zu kommen? Fühlt es sich [I]so[/I] an in all den Herzen, die ich tagtäglich auf den Straßen gemeinsam zufrieden herumlaufen sehe? Ist [I]das[/I] das Gefühl der [I]lebbaren[/I] Liebe? Man sagt die Liebe überlebt alles, trotzt jeder Zeit, die Zeit lässt alles verblassen, nur die Liebe nicht. Soll ich ehrlich sein? Nein...nicht die Liebe, die ich meine. [/color][/font] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Spiegelschmerz Du bist das Unverwechselbare, das Du, in dessen Augen sich mein Ich, mein Wesen spiegelt, und dessen Sein in meinem Herzen seinen Spiegel findet. Es ist der eine Spiegel, der uns Unsichtbares zeigt, die Wahrheit und das Wesen, das ein Wort verschweigt und schmerzt als sei ein Herz aus Stein. Du bist mein Du. [/FONT][/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9][font=arial]Nächtliche Entfaltung Noch bin ich dein Engel mit schwarz glänzendem Haar, als Frau mit geilem Hintern nimmst du mich wahr eine Geliebte mit wildem Instinkt dort, wo du es dir nicht erträumtest, mein Mund aus dir trinkt. Nur hier diene ich dir als Wesen ohne eigenen Willen oder verfüge über deinen Körper, um meinen Hunger zu stillen Eine Aura, so scheint mir, umschwebt mich wie eine mythische Macht, verwoben mit deinem Körper, mein Naturell erst erwacht. Dein Blick auf meinem Mund, meine Lippen umschließen dich du flüchtest dich in meinen Schoß, zu stillen meine Gier, die aus allen Poren schreit du setzt an mit mächtigem Schwung und füllst meinen Schoß mit wahrer Männlichkeit. Jetzt hast du Scham vor dem Engel in mir und suchst die lasterhafte Hure es kommt der Moment, in dem ich es mich zu flüstern getrau’ du wagst nicht zu sehen die Wahrheit, die nackte, dass ich von beidem habe – denn ich bin eine Frau! [/font][/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9][FONT=arial] Deutscher Macho Deutscher Atem stinkt naturgemäß nach Bier denn überall sprudelt rein und klar das Quell Der Deutsche denkt und fragt gehässig Und kommt zum Punkt erschreckend schnell Und genauso schnell steht er vorm Abgrund Er malt die Welt so gern in Schwarz Still hoffend dass am Ende ´s sich auszahlt Er fragt nicht nach "warum?" aber gerne "wofür?" Praxis und Ziel, einst große Koordinaten im deutschen Wertesystem, heute zur Mittelmäßigkeit verkommen. Die goldene Sprache, kaum einer beherrscht sie noch sauber Dafür die Spiel- und virtuelle Lust immer lauter. Der Mann auf der Suche nach neuer Sinnlichkeit Erfolglos bestrebt mit Rivalen des Südens mitzuziehen Dabei doch so kläglich und wenig charmant Zu sehr hat das Deutsche sein Ego gebannt So hat er den Stolz einer ganzen Generation In sich vereint , doch wo bleibt der Lohn? Langeweile oder Umtriebigkeit als Ersatz, wohin man auch schaut, selbst Fremde, einst des Geldes wegen der Deutschen Freund, Sind kaum noch erbaut. Und die Frauen – längst wissend, dass die wahre Liebeskunst hier nicht zu finden, träumen oder tun - was deutsche Männer schon fürchten – von heißen Nächten mit fremden Küssen in undeutschen Betten. [/FONT] [/color] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Toi J’adore ton visage dès le début cette beauté incroyable – jamais vue Tes cheveux noirs Ta peau noisette Tes yeux marrons Sourir du nuit Tes lèvres presque fermées cachant tes dents rayonnantes Ta mixture parfaite m’attirait toujours l’homme animal avec un douce odeur Ta voix bas et tendre la langue d'amour Je suis coincée et incapable d’y résister comme le désir est immortel... Dans mon âme je ne veux pas jouer mais la vie me propose toi, et tant de choses dont j’ai besoin Je veux, je [I]dois[/I] te voir te caresser te sentir ... toutefois, il ne me reste que d'y rêver.[/FONT] [/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9] Maskenball (ohne lyrischen Anspruch) Ich trug diese Maske nun schon so viel Jahr sie ersparte mir die Fragen und euch die Scham Langsam traute ich mich, sie abzunehmen, jedoch nur zögernd und ängstlich wie alles in meinem Leben: nur zögernd und ängstlich …. Ihr seht in meine nackten unmaskierten Augen und ich spüre, dass ihr in ihnen lest und sucht und ahnt … – und euch schämt? meine Trauer, meine Wunden, meine nie gestellten Fragen… Ich spüre den Sanftmut, euere verdammte Angst vor Wahrheit Euere verdeckte Drohung, mit der ihr mich mein Leben lang Zum Schweigen verdammt hattet Eure Angst vor Entlarvung durch meine Demaskierung. Nun habt ihr Angst, und ich die Macht – könnte man vermuten Doch wo hilft Macht, wenn nichts mehr da ist zum Verbluten? Ihr redet über Belanglosigkeiten, schon ein Leben lang, damit das Gras Schnell wächst und ja nicht wieder aufersteht, was so scheußlich begann Ihr seid die großen, lebenserfahrenen, aufopfernden….. Narren Und so lass’ ich euch in euerer geheuchelten Sicherheit Weil ich heute selber besser weiß Bescheid und nur Verachtung spüre und die Trauer, dass es so war und so lang hat gedauert Doch jetzt reiße ich sie ab, die Maske, egal wer von euch daran krepiert Ihr habt euere Ruhe gehabt so viele Jahr, jetzt bin dran, will leben oh ja! Ihr habt keine Ahnung, wie es ist, wenn diese Angst in mir hochkriecht, genau dann wenn das Leben schön zu werden verspricht. Diese Angst vor Nähe, vor Liebe, Berührung Angst vor Stille, vor Sicherheit, Angst vor Angst Angst vor dem Schuldgefühl Nicht annehmen zu können, Liebe nicht zu vertrauen, ihr nicht zu glauben Angst verletzt zu werden Angst vor meiner Wut Angst nicht zu vergessen Angst zu reden Angst zu schweigen Angst, weil ich es weiß Schmerzen vor Angst Angst vor ihm Noch immer….solange er lebt. Früher hatte ich Angst nicht schnell genug erwachsen zu werden In der Hoffnung, dass es dort so was nicht gibt Heute vermisse ich eine Kindheit, die diesen Namen verdient. Wann war ich wirklich Kind, wann? Ihr habt sie mir genommen mein Leben lang. Was seid ihr nur für Menschen, die ihr glaubt Ihr hättet Ahnung vom Leben, womit ihr euch rühmt, 5 Kinder ernährt, 2 Häuser gebaut, zig Schweinsbraten verdaut Ihr tragt die Masken mit Stolz, geht ins Licht, nicht um zu sehen sondern um in seinem Licht zu strahlen, wohl wissend, dass der nächste Schatten wartet überall. Mir ist egal, was hinter eueren Masken ihr versteckt Ich trug meine nur aus Angst und Schutz vor diesem Dreck Und so bin ich – wie ihr es mir einzureden wagt, egoistisch , und habe endlich nur noch mich im Sinn denn hinter meiner Maske tief im Inneren starb vor langer Zeit ein Kind. [/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9][FONT=arial] Um nicht taktlos zu sein, verheimlichte ich Verachtung und Abscheu Um nicht eigenartig zu wirken, verbarg ich Isolation und Einsamkeit meines Geistes Um nicht als wählerisch zu gelten, hielt ich meine Erwartung an die Menschen zurück Um nicht zu romantisch zu wirken, schrieb ich keine schmalzigen Liebebriefe Um nicht arrogant zu wirken, ging ich vordergründig auf die ach so selbstlosen Vorschläge vieler Mitmenschen ein. Um nicht zu intelligent zu wirken, verheimlichte ich, welche Bücher ich lese. Um nicht kindisch zu wirken, versteckte ich meine kindliche Albernheit. Um niemanden zu verletzen, nahm ich Einladungen an, die mich langweilten. Um nicht anhänglich zu wirken brachte ich meine Sehnsucht zum Verstummen Ich glaubte, um selbst glücklich zu sein, müssten [I]andere[/I] meinem Leben zustimmen. Irrtum. Um wieder [I]ich[/I] zu sein, werde ich endlich eigenartig, wählerisch, ablehnend, taktlos wenn sinnvoll, verletzend, wenn vertretbar, nutze meine Intelligenz, bin kindisch verrückt, kämpfend um die Liebe. Und es tut gut. [/FONT][/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9][FONT=arial] Warum? Seit wann? Ein kleines Mädchen war ich einst unbekümmert und frei, neugierig und quirlig im Leben; mit Gedanken zu erwachsen, Gefühlen noch ganz klein, doch einem Geist schon klar und so die Fragen gemein (?) Das Mädchen wurde älter verlor seine Unbekümmertheit und tausche sie ein- gegen Angst vor Strafe und Geschrei. Doch wohin mit meinen Gedanken, Fragen, die ich nicht mehr auszusprechen wagte? Und so kam es, dass ich eines Nachts - aus Kummer zu früh aufgewacht - wieder einmal dasaß mit meiner Angst meinen Schulfüller in der Hand, ein kariertes Blatt noch unbeschriftet….. DAS hat mich allein vor langer Zeit zum Schreiben angestiftet.[/FONT][/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9][Font=arial] Liebe für eine Jahreszeit keine Winterstadt bist stets schneefreie Zone unter grauem Himmel wehen deine wenigen Bäume Blätter faulen vor sich in in feuchten Winkeln Neonlicht Hochhäuser wichtige Menschen in erstklassigem Zwirn huschen zwischen den Hochhäusern von Termin zu Termin Tagsüber... Nachts bist du leer. Worte fliegen mir um die Ohren die Wirtschaft, ja sie kommt wieder in Gang und Frankfurt als erstes der €uro gestern: EINS 26, Schau einer an...! wen interessiert's da unten, gealterte Menschen, betrunken im U-Bahn-Schacht Rekorder der rebellischen Jugend tönen aus Ebene B Rebellion wogegen noch? ich habe deinen Frühling lang nicht gesehen deine Luft nicht gerochen Musik am Mainufer genossen Meine Liebe Stadt du machst mich müde und ödest mich an. im Winter...[/font][/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9][FONT=arial]Langsamer Tod Bleierne Schwere lähmt schwache Glieder Endlose Müdigkeit trüben den Geist Notorisches Desinteresse an jeder Gestaltung Dieser sinnlosen Lebensverwaltung der Neubeginn vor Augen beglückwünscht von jedermann Die Zukunft kann blühen Sie ist mir egal, denn irgendwo Bin ich hängen geblieben Zwischen Ja und Nein schwanke ich Jein ist nicht lebbar, Gibt es nicht. Ein Hier ohne dich ein Dort ohne uns Was gleich erscheint Und doch ganz anders ist Dort warten sie alle Hier vermisse ich nur einen Wer hilft mir zu ertragen Dieses endlose Verweilen In der Landeschleife des Glücks Wo der Himmel doch endlos ist? Traurigkeit immer Nachsicht ganz oft Wut nur noch selten Aber dann ganz schroff Auf dich, auf mich Auf unsere Undankbarkeit Unfähigkeit zu behandeln Ein Geschenk des Himmels Das seinesgleichen nicht kennt Und doch habe ich getan was du sicher längst vor mir hast gemusst - nun ist es beschmutzt So stehe ich da Erschrocken, beschämt und eiskalt Solche Dinge passieren im Leben halt… Nicht ich, niemals Hatte ich das gewollt Warum diese Prüfung Warum dieser Groll? Eine Nacht nur, ein kleiner Versuch Mich zu befreien aus deinen Schlingen Doch bin ich gefangen im Kerker des Herzens Verdammt bis in alle Ewigkeit ? Ringend nach Befreiung und Angst gleichermaßen Wer soll mich retten aus diesen Qualen? Deine Liebe, so süß und warm Ist wie ein Stein, eine Rache, ein Triumph Angst vor der eigenen Tiefe Grausam und wunderbar Lieblos und stark Dass ich nicht lassen kann und sei’s mein Untergang[/FONT][/color] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]und nun... ...hast du gewonnen oder verloren? du hast mich einmal so gereizt deine Hingabe, dein Glaube. Tut mir leid, meine Bewunderung hat nachgelassen dein Selbstmitleid hat mich erdrückt scheinbar harmlos im Hintergrund ausharrend, mit dir selbst im Clinch doch deine Waffen, sie töten anders, langsam aber endgültig und ohne Reue. ich passe nicht in dein System, nichts ist gut genug, meine Fragen und deine Antworten berühren sich nicht. Du willst, was du nicht hast, und was du hast, du kannst nicht schätzen. Vielleicht nicht einmal später, lieber wirst mich vergessen. Ein paar Mal noch glaubte ich, dich zu sehen, wie du wirklich bist hinter der Maske aus Trägheit, Selbstmitleid und Hass jetzt sehe ich nur resigniert wie du dich schwindelfrei im Kreis bewegst und mir und dir selbst damit im Wege stehst. Ich habe den Weg meiner Hoffnung verlassen Er wurde zum Dornenteppich und ich balancierte auf nackten Füßen und keine Schuhe schienen zu passen. Grenze und Gutwilligkeit ausgereizt. Wenn ich an Frühling dachte, wolltest du Herbst, als ich mich für den Herbst richtete, wolltest den Winter Zu allem gehören Zwei und was du willst ist mir jetzt einerlei. Ich kam mir irgendwann vor wie ein Boxer, der den anderen beobachtet und nach Deckungsschwächen sucht. So oft habe ich mir gedacht, ich hätte keine Lust mehr auf eine Liebe gespeist von Kicks. Einmal, da warst du mein Ein und Alles selbst deine plötzliche Abwesenheit machte ich zu einem Geschenk der Herausforderung Doch nun ist passé, deine Zirkusnummer erlahmt. Such' dir 'ne Puppe, die in diesem Rhythmus mit dir tanzt.[/FONT][/color] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9] Haltlos Ein unwiederbringlicher Moment, Bruchteil einer Sekunde hat in mich gesät das Samenkorn der Liebe ohne Auftrag oder Bitte, ein wahres Geschenk, dessen Wert ich sollte selber herausfinden. Es wuchs in mir schneller, als ich verstand, und obwohl ich mich nur langsam traute, ihm Platz zu schaffen, damit es langsam im Schutz meines Herzens gedeihen könnte und es keine wilden Triebe schlagen würde, bevor die Wurzeln genug Halt geben könnten, sprossten tiefe starke Wurzeln. Und meine Wurzeln fanden in dir ebenso guten Boden und wuchsen kräftig und schnell. Doch vor lauter Wurzelschlagen vergaß man die wilden Triebe, die ihre Nahrung von außen bekommen. Und gerade als sich meine Wurzeln und Triebe ihre Nahrung zu teilen begannen, zogst du schon wieder an deinen Wurzeln, weil du deine eigenen Triebe vernachlässigt hattest und so die ganze Pflanze töten zu müssen glaubtest. Dabei sind deine Triebe für mich unsichtbar, so wie meine für dich. Jeder ist für die Pflege und das Stutzen nur seiner eigenen verantwortlich. Und nun muss jeder die blutenden Wunden der halb entrissenen Wurzeln selber füllen, damit eine neue darin Halt findet, obwohl die Pflanze überlebt hat und ihre Wurzeln noch unendlich tief verankert sind. [/color][/FONT] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Ende Dunkelheit, Leere Reste der Zerstörung in mir Hoffnung gestorben Gefühle infiziert vom Virus des Todes das nicht schnell genug voran kommt sich durchzufressen durch mein Herz noch voll von dir, aber schon so kalt Fremd geworden bist du mir Als seiest du niemals in mir gewesen Das Gefühl, das ich in mir trug für so lange Gibt es nicht mehr. Es hat sich gewandelt In eine fremde kalte Masse Was war es, wer bist du, was waren wir? Fragen, die mir nicht gleichgültig sind Und doch nur noch meinen Geist streifen Apathie regiert meine Sinne, Keine Traurigkeit, keine Träne Der Tod ist kalt und so die fremde Masse in mir Oder das, was noch von ihr übrig ist. Nicht mal mehr Schmerz, der mich So lange getragen und meine Liebe Nährte und die Hoffnung am Leben hielt Nichts. Tot, kalt, dunkel, leer. Unsagbare tiefe Enttäuschung? Vielleicht. Und Befreiung von der Klammer der falschen Liebe, von dir. [/FONT][/color] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]stumm es gibt keine sprache für diesen verlust für dieses verlieren und die lücke die bleibt es gibt keine sprache für das schwinden dieser gefühle es gibt keine sprache für diese Dunkelheit es gibt keine sprache es gibt keine [/FONT][/color] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Kleine funkelnde Sterne - großer schwarzer Horizont Es wird hell manchmal ganz schnell und unverhofft als sei das Leben doch gerecht im Verteilen von Glück und Pech ein wahrhaft schönes Geschenk das mich in Staunen versetzt und am liebsten in alle Richtungen ‚Danke’ rufen lässt. Doch bin ich gewarnt und bemüht nicht zu folgen meinem stürmischen Gemüt Geduld war mir einst schwer und fremd und doch habe ich sie gelernt. Zu schätzen weiß ich heute zu sehr was wahre Lebensqualität bedeutet. Geld und Frieden halten ein Leben in Schach doch nur die Liebe – sie allein gibt mir Kraft Liebe kann Wunder bewirken sie ist unendlos und immer richtig, so ist auch tiefe Dankbarkeit Teil des Schmerzes der Verlassenheit Was hat mir das Leben doch abverlangt schon viel zu oft, nicht nur in letzter Zeit. doch nur so weiß ich heute, was es heißt ein Leben in Höhen und Tiefen zu ertragen. und sich an Alltagskleinigkeiten zu erlaben. Noch muss ich den Schmerz und dich vergessen damit ich in Ruhe heilen kann. Aber schon rieche ich den lauen Wind des Neuanfangs leider ohne dich, das stimmt. Doch die Zukunft wird mich belohnen für Verlust und Pein der letzten Wochen. Ich bin allein, aber nicht mehr vergrämt wenn auch ab und zu der Schmerz mich lähmt. Niemals ersetzen kann dich ein anderer mir helfen glücklich zu sein, das sicher kann er.[/color][/FONT] |
| shiphrah | [color=f6f9f9][font=arial]Nur Worte „Große Gefühle und manchmal Sehnsucht aber ohne Ziel“ Für andere nur Worte von irgendjemandem an irgendjemanden Für mich deine Worte an mich und es war dunkel ganz plötzlich um mich.[/color][/font] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Halbschlaf Bizarre Träume stören den Schlaf gelbes Laternenlicht hüllt das Zimmer ein du schläfst fest und ruhig ich rekele mich rastlos ins Laken hinein Im Dämmerlicht seh’ ich dich liegen schlafend und willenlos. Ob du dich lässt so verführen mit Leidenschaft und hemmungslos? So drehe ich mich um und beug’ mich nieder über dir rieche den Duft deines Haaransatzes der mir verspricht, dass nur du es bist. Liebkose die zarte Haut um deine Augen die Wimpern meine Lippen kitzeln. Der Blick aus meinen funkelnden Augen dich halb erweckt wie durch Magie als könntest du schon ahnen, dass diese Nacht wird sein wie nie Ein Zucken geht durch deine Glieder Im Halbschlaf du dich regst und stöhnst als meine Zunge heiß und sanft deine Lippen umwandert und meine Brustwarzen erregt deine Schultern streifen. Lippen wandern zärtlich weiter deinen Hals entlang Die Zunge umschmeichelt weich dein Ohr Ich genieße dein vertrautes Stöhnen. noch immer nicht wach doch voll bei Sinnen Meine feuchte Spur wandert weiter zu deiner Brust und deinem Bauch Umkreist sinnlich und erregend-langsam deinen Nabel der vor Sehnsucht zuckt dein Becken sich plötzlich hebt mit einem Ruck. Feucht gleiten meine Lippen weiter und schüren das Feuer immer mehr du lässt dich fallen tiefer und tiefer fühlst heiß, wie sehr ich dich begehr’.[/color][/FONT] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Edelmann du hast geglotzt auf andere, viel und gerne aber du begehrst nicht, sagst du nicht wirklich. stimmt! du begehrst mehr, begehrt zu werden. eiteikeit ist deine sünde nicht treulosigkeit oder gier[/FONT][/color] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Heul doch! Schon wieder dein Klagen: "ich hätt' so gern 'ne richtige Frau" deine Kondome verschimmeln und du mit der Zeit auch du verschrullst so allein wirst mal dran sterben kein schlechter Gedanke "Tod statt Frau" - könnte was werden permament gequälter Unterton Missgönnendes Feedback Neid auf jedes fremde Telefon Du hast keine Frau mehr seit Jahren hast deine versetzt in der Hoffnung, besseres könnt' dich erwarten. hast denn nie verstanden den Satz: "wem das kleine nicht reicht, der das große Glück verpasst"? weil das scheinbar nur kleine Glück in Wahrheit das große ist, das aber man zu spät erst weiß. Und jetzt willst DIE Frau sofort und ganz schnell DIE Frau, wer ist das? die, die für immer bei dir bleibt deine Schwächen erträgt wortlos deine Hemden dir bleicht? Pech gehabt, mein Freund. So eine hast versetzt. DIE Frau, die gibt's nicht mehr. Frauen von heute sind Männer Und Männer sind Schweine weißt du das nicht mehr?[/color][/FONT] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Dürre Wir schwammen in vertrauter Wärme unserer Liebe Ewige Verbundenheit konnte ich spüren Erst als ich mich im fast ausgetrockneten Flussbecken wieder fand habe ich gemerkt, dass ich nur im Schein und ganz allein darin schwamm Und mein Meer aus Liebe ist ohne Wert[/color][/FONT] |
| shiphrah | [FONT=arial][color=f6f9f9]Wasserspiele Es ist 7 Uhr 10 und ich ganz allein in diesem blauen Nass Hinter riesigen getönten Scheiben der noch nachtblaue Horizont Überall karge schlafende Winterbäume Nebeltropfen tanzen in den Scheinwerfern der Autos besetzt mit Insassen unterwegs in Richtung Pflichtprogramm Ich bewege mich leicht Fühle mich erotisch, egoistisch und filigran in diesem Reich voll Wasser Jetzt ist es mein. Musik klingt aus unsichtbaren Boxen Und wandert durch Wasser geschwängerte Echoluft Direkt in meine Ohren, um mich zu beschwingen Und zum Loslassen zu bringen Ich fühle mich frei und gar nicht allein In diesem meinem Element ignoriere das Chlor, das in meinen Augen brennt. Mit dem Wasser spielend spritze, ziehe ich Kreise, bewege mich wie ein Kind für einen Moment und dann pfeilschnell und elegant tauche ich an den türkisblauen Kacheln entlang Haare im Sog der Bahn zerren schmerzend an meinem Kopf Nehme Bahn um Bahn, Augen kennen das Muster der Decke längst auswendig wie blind zieht es einen von Hier nach Da als sei man süchtig Die Welt um mich herum fast ausgeblendet Tauche ich in meine Gedanken und Träume der Sinnlichkeit, Schnelligkeit und Lust an Bewegung Kann nicht aufhören mich zu spüren in dem großen weiten Meer aus Stein und Chemie Zarte Wellen umspülen mich, in Harmonie mit meinem Körper lasse ich mich von den Wellen einnehmen und vom zärtlichen Nass streicheln So fühle ich mich als Göttin des Wassers und wünschte ich wäre halb Fisch So pur und richtig fühle ich mich nur hier in diesem blaukalten Element das für immer meins ist. 8 Uhr 30 Die „Frühschwimmer“ kommen ältere Damen und einige Spanner Und als wäre ich nie da gewesen watschele ich zu den dunstigen Massenduschen im Design der 80er. Und ein neuer Tag beginnt. [/color][/FONT] |
| shiphrah | [color=f6f9f9][font=arial]Sterbendes Herz Herz trauert Herz schmerzt Herz friert Herz schreit um Erhörung Herz fleht nach Vergessen geht sie? geht er? sind sie schon gegangen? Herz ist gebrochen Herz blutet Herz stirbt? Herz lebt solange Herz liebt. Zeit heilt keine Wunden Liebe heilt alle Wunden [/color][/font] |
| shiphrah | [color=f6f9f9]Stoffwechsel Die Zukunft lebt aus der Vergangeheit. Die Vergangenheit wird die Zukunft fressen. [/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9]Neuanfang Wann? endlich frei menschlich leben genießend vertrauen an sich selbst glauben Harmonie wie noch nie Kraft Lust Vollkommenheit vom Lebenssaft benommen ohne Erwartung alles passiert wie es gehört bald![/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9]Spaziergang mit mir Gedanken weit weg Gefühle ohne Fokus Sinne hellwach Nieselregen streicheln meine Wangen Maronen und kalte Winterluft lassen Kindheitsgefühle wieder auferstehen Und für eine Sekunde Wärme mich fühlen Blätterzischeln bei jedem Schritt Erdung vom Scheitel zur Sohle Vollkommenheit in mir Verbunden mit der Natur Atem fließt ungestört Freiheit für eine Stunde Von allem Leben und seinen Erfordernissen u. Erwartungen Hindernissen u. Hoffnungen Nur ich mit mir ganz allein Ziellos wandernd zwischen Stadt und Fluss Welch ein Wunder das Gehen doch ist wenn man dabei ist jeden Schritt im Zeitlupentempo inmitten der der wuselnden Masse und Millionen Beine Scheinbar ein Tag wie jeder andere Und doch so eigen, losgelöst von allen anderen sich ähnelnden Tagen Nichts ist passiert, nicht wirklich. Fortgehen werde nur ich, und Niemand wird mich vermissen auf diesen Straßen. nur [I]mich[/I] spüre ich in mir - allein doch kein Funken Einsamkeit wie viele zu zweien, Umso mehr Sicherheit und Schutz Vor der Undurchsichtigkeit der Welt Und ihren Menschen und Konsumenten Dankbarkeit und Erfahrung - Angst und Bedauern Sind meine Begleiter Sich wandelnd in Hoffnung immer weiter Und meine Beine tragen mich Auf dem Weg des Lebens. Wohin er mich führt, Wer weiß…[/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9]Die Qual der Wahl Freude, Trauer, Hoffnung, Erinnerungen, Glücksmomente, Tränen, Verzweiflung, Scharfsinn, Apathie, Monotonie, Ladehemmung, Ungeduld, Hochmut, Demut, Dankbarkeit, Egoismus, Verbissenheit, Lust, Hunger, Übelkeit, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Konzentration, Lethargie, Freudenschrei, Kummerschweigen, Lockerheit, Beweglichkeit, Orgasmus, Migräne, Trägheit, Ziel, Gleichgültigkeit, Zufriedenheit, Hoffnungslosigkeit, Optimismus, Pessimismus, Bereitschaft, Streik, Unterstützung, Sabotage…. und was kochen wir morgen? [/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9]Eisschmelze und wieder ein kleiner Schritt begleitet von Stichen ins Herz doch Sicherheit wächst jeden Tag mehr der Weg ist der richtige weg von dir deinen Hieben, Vorwürfen deiner trotzenden Schwarzmalerei diffuse Kälte immer dabei sich ausbreitend ohne Vorwarnung kaum noch kalt mich treffend doch schmerzhaft erinnern Blick nach vorne, an dir vorbei bevorzuge Wärme und Geborgenheit sie weisen den Weg in Richtung Liebe Glück und durchwachte Nächte die auch uns einst schenkten magische Kräfte [/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9]Irgendwann Irgendwann vielleicht Wenn du längst Mit einer anderen Lachst, liebst, streitest Oder auch niemanden hast und eine Lücke spürst Wirst du zurückblicken und erkennen durch einen zarten Schleier der Trauer und Wärme meine wahre Seele mein großes Herz Was ich versuchte Zu sein mit dir Was ich bin Und meine Augen Nicht auszudrücken vermochten wo Worte nicht genügten[/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9]Geburtstag eines Gefühls Deine monatelange Trägheit saugten an mir wie fremde Wurzeln, Einbahnstraße des Gefühls. Doch sie lullte mich auch ein und unbemerkt baute sich die Seele ein neues Zimmer, das ich früher nie zu betreten gewagt hätte. Ein Chaos aus Altlasten, Verdrängungen, Verletzungen, unerinnerten Träumen und nie verstandenen Alpträumen. Ein Ort der Stille, Moratorium ohne Ablaufdatum. Und je öfter ich mich in diesem Zimmer verirrte, umso länger wollte ich es dort aushalten. Ein Sog hin zum Schmerz, zum Unbekannten, zum sich Wandelnden. So wurde ganz sacht aus einer Gewohnheit der Enttäuschung, verinnerlichte Resignation, unterbrochen und am Leben erhalten von Hoffnung auf das Unmögliche und Ablehnung derselben, ein neues Gefühl, ich gab ihm den Namen „Joker“, stets einsetzbar und immer passend. Ich wurde mutiger, waghalsiger, leichtsinniger und Lebendigkeit kam zurück in meine erstarrte Seele. Ich probierte aus in Gedanken und Gefühlen, sprang von hier nach da, kämpfte gegen Groß und Klein, passiv und aktiv, und siehe da, alles ist Leben, nichts tötet wirklich, keine Angst, keine fremde Seele ist mächtiger als mein Joker. Ich beschloss und versprach mir selbst, ihn für nichts auf der Welt mehr herzugeben. Doch der Preis warst du, und ich zahlte per Vorkasse ohne Garantie, und so wurde aus dem größten Verlust der größte Gewinn, unbestechlich und konkurrenzlos: Selbstachtung und Selbstliebe.[/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9]Narkissos unsichtbare Fakten Schweigen und Lügen Verrat und Feigheit Schwäche und Manipulation die mich quälten, schwächten doch noch mehr herausforderten und aufrüttelten. Fremde vitale Kraft in mir riss mich los aus deinen Fesseln aus Selbstmitleid, Vorwürfen und Neid. Doch nie war es deutlicher als jetzt Bosheit, Enttäuschung Traurigkeit, Verzweiflung zu spüren in jedem Wort sich wandelnd fast täglich wahre Gefühle nur ein Wort Sie trafen einst punktgenau Ich spür’ noch die Narben Und weiß besser denn je, dass genau deine giftigsten Waffen es waren, die es mir ermöglichten dir den Rücken kehren zu wagen Sie waren nötig, mich wachzurütteln und in die Flucht zu schlagen Du halfst mir, das scheinbar mir von dir Aufgedrängte schließlich selbst zu wollen langes Zögern, es gab kein Zurück Aggression und Hass brachen sich ihren Weg längst in mir schlummernd Scheinbar unbemerkt, jetzt erinnert Etwas in mir wollte es schon lange doch die Rolle war deine, um zu überwinden deine Feigheit und mir zu geben die Zeit die ich brauchte, um meinen Weg zu finden Und so macht es Sinn, wie alles im Leben und für jeden Du stehst da versteinert unter Last aus Stolz, Wut und Hass die kaum überdecken Selbstgerechtigkeit und ewig großes Selbstmitleid Opfer der Welt, der Liebe und der Menschen Aber immer Opfer meiner Gefühle Schallplatte mit uraltem Sprung, sie langweilte mich immer nur Geliebt, gespielt und verloren nun wirst auch du fühlen wie kalt getötete Liebe ist die du selbst hast erstickt aus Angst vor Selbstverlust Deine Mauern so hoch, dass keiner sieht rein, aber du auch nicht raus. Vielleicht übersehen in deiner Planung Niemand hilft dir da raus, mein Weg ist ein anderer hügeliger, gewiss, aber er führt nach oben denn ich weiß, wo unten ist. [/color] |
| shiphrah | [COLOR=f6f9f9]ein wort ist kälter als eis sticht mitten ins herz zermartert seele beendet spekulation bestätigt zweifel zerstört hoffnung bezwingt erlöst gibt frei für neues ist niemals stärker als meine liebe [/COLOR] |
| shiphrah | [color=f6f9f9] Situation geklärt abstand gewährend konversation gemächlich verbindung allmählich themen wahllos fragen taktvoll wärme tröstend worte verstehend gedanken sich ähnelnd hoffnung gebährend ohne druck ohne ziel tut gut für o. [/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9]ganz ich ...jeden Abend sehe ich ihn an, begrüße ihn meine Augen werden glänzend und zärtlich mein Blick. Nur der Mond glänzt in der neblig schwarzen Nacht Seine Schönheit erscheint mir täglich neu Er lässt mich Wärme und Liebe spüren aus einem größeren Etwas, als ich zu verstehen vermag Seine Kraft und sein Licht ziehen mich in seinen Bann Seit ich mich erinnern kann Als kleines Mädchen schon starrte ich ihn an in jeder schlaflosen Nacht stundenlang Er wurde mein Freund, mein Beschützer unwirklicher Bekannter, Seelenverwandter Hüter meiner Geheimnisse und Träume Er beruhigt die Gedanken, bis der Kopf wird müde Und die Sinne erwachen und mit ihr die Gefühle Das Leben ist im Wandel jede Sekunde Und so auch er, und doch ist er immer da Mit all seiner Kraft, spürbar und unbeeinflussbar Die Liebe zu ihm brachte mich zu lieben das Meer das er regiert und antreibt und ihm Lebendigkeit schenkt. Die Magie des Mondes spüre ich stark schon immer Jedoch überlasse ich mich seinem Rhythmus mutiger denn je Sinnlichkeit und Weiblichkeit stimmen sich ein auf ihn, ohne sich selbst zu verlieren. natürliche Verbindung zwischen Mensch und Natur, wenn man bereit ist, zu fühlen und sich ihr hinzugeben. Beglückende Freiheit und vollendete Harmonie. [/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9]Schneeküsse Schnee glitzert in der Sonne So viel wie lange nicht mehr Mich zieht’s hinaus mit Sack und Pack Auf der Pirsch nach dankbaren Objekten Der Sucher ist mein einziger Begleiter Mein Gesicht gen Himmel gereckt Sonne mich streichelt, Schnee mich küsst. Kinderaugen leuchten aus Von Kälte prallen Gesichtern Rote Wangen und laufende Nasen. Fröhliche Kinderstimmen vermitteln Lebensfreude Am Spiel mit dem weißen Winterschatz Gedanken an vergangene Zeiten Unwiederbringliche Begeisterung An Alltäglichkeiten des Lebens Nur neugierige, unschuldige Kinderseelen Begrüßen Schnee mit dieser Herzlichkeit Sie treffen mich tief im Herz und Doch mein Gewissen schlägt Alarm Es kitzelt mich im Inneren Einfach hinzurennen und mitzuspielen Mich im Schnell zu wälzen und und mir einen Schlitten zu kaufen „jetzt bleib vernünftig“ eine innere Stimme mich zähmt ich gehe brav weiter, Augen geblendet vom Schnee unauffällig und erwachsen - wie es sich gehört noch zweimal betätige ich den Auslöser innerlich mit Freude und etwas Melancholie erinnere ich mich an Kinderzeiten öffne den Mund und pack´mir rein ´ne Hand voll Schnee[/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9]Trick der Natur? Leere Stille Ladehemmung Gefühllosigkeit Ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut Mit Seele und Herz was ist ist mir los? nur dunkle, eisige Kälte in mir Brauche ich Zeit ohne Ziel? Ist das ein Symptom? Sehnsucht nach Zärtlichkeit? Entzug von Berührung und Wärme? Doch wird mir schlecht bei dem Gedanken daran. Ich will nichts hören, sehen, müssen Schlaf allein gibt mir Frieden nur ihn kann ich genießen Schmerz, Trauer, Angst, Wut Alles weg - scheinbar Doch ist es gar nicht wunderbar Leben ist Fühlen Fühlen ist Lebendigkeit Doch ich bin tot bei lebendigem Leib.[/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9][FONT=arial]Vergangene Zeiten Erinnerung malt in den klarsten Farben erst wenn sie das einzige ist, was noch bleibt warum beurteilen, was ich nicht kenne? warum hassen, was niemand sah? Kräftiges gelocktes Haar, gerade Statur Augen tief und sanft Straffe Muskulatur Stimme voll und warm nicht nur sexy dein Hintern unwiderstehlich dein Duft nach Mann Deine Liebe hast du wenig gestanden Viel lieber mir gezeigt durch dein Handeln Humor, der intelligenteste weit und breit Spät geschätzt von mir deine Zuverlässigkeit Zu spät erkannt, was wir hatten Doch mussten wir voneinander lassen keine Reue auf beiden Seiten trotz - oder ob - bitterer Zeiten und jetzt? Keine Trauer, kein Schmerz Nicht eine einzige Träne für dich Wir hielten immer zusammen Doch geöffnet hast du mich nicht Und meine Liebe galt bald einem ander’n[/FONT] [/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9][FONT=arial]Das Geheimnis ihrer Augen Pflicht erfüllte sie wie nebenbei Harte Schule bekam sie ab Tag eins Auch musste sie stets schneller, besser sein Um nicht ganz verloren zu sein Das wurde ihr Überlebensprogramm Nie zurück - immer voran! Sie war erwachsen und klug sehr geschwind Doch innerlich noch ein kleines Kind Sie nahm keine Rücksicht, das kannte sie nicht Weil das Leben sie lehrte, Schwache braucht man nicht. Doch wusste sie früh, sie würde nicht bleiben In dieser Welt der Enge, und versprach ihrem Kinderherz weiter durchzuhalten bis eines Tages Sie würde sich kümmern um seinen Schmerz Sie ging ihren Weg und ohne Zögern Wo andere planten und diskutierten War sie schon längst gegangen, um es auszuprobieren Den Sprung ist kalte Wasser beherrschte sie am besten Nur nicht zögern und lange testen Solange sie handeln konnte nach ihren Sinnen War sie immun gegen innere Stimmen So wusste sie stets ihre Richtung zu lenken Denn Angst kam erst vom zu vielen Denken Darauf war sie trainiert seit Kindheitstagen Aus der Not gewiss, doch jetzt kam es zum Tragen Sie wuchs mit den Widerständen auf ihren Wegen Und hoffte auf Rast im späteren Leben Als hätte sie gespürt, dass die Quelle, die sie hielt am Leben Bald wird versiegen, wenn sie sich nicht traut, ihr nachzugeben Und es passierte, was sie nicht wusste, doch fürchtete Für sie hieß Ruhe Angst und Schmerzen Zeit für die Wunden an ihrem Kinderherzen Die Stimme wurde lauter und die Erinnerung heller Kinderschreie nur in Träumen, tagsüber lautes Gelächter Ihre Augen sprechen, doch keiner versteht sie Und das ist ihr Glück, denn nur so überlebt sie Die Angst vor der Erinnerung, den Bildern in ihr Die an ihr kleben und sie hetzen wie ein Stier Der Schatten stets im Nacken, doch bald wird sie es schaffen, ihn abzuschütteln und nach vorne zu schauen und kein Blick mehr zurück und endlich glauben ihren Augen: Er war nie zu gewinnen Ihr Kampf um ein verlorenes Kinderglück.[/FONT] [/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9][FONT=arial]Doppelte Hälften Nach einiger Zeit Abstinenz und durch sie vermutete Entfremdung sah ich unserer Begegnung mit Zweifeln und diffuser Angst entgegen. Wie so oft im Leben war auch diesmal ein unangenehmer Anlass der Grund, der dich zwang, unangenehmen Gedanken Raum zu geben. Doch noch bevor wir es vollenden konnten, kam uns das Schicksal dazwischen, und scheinbar schien alle Müh umsonst. Wenn das Schicksal sich einmischt, kommt selten ein Unglück allein, und so überrollte uns prompt die große Pein. Ein Todesfall, kein gewöhnlicher, schon gar nicht erwartet verlangte Bekenntnisse und Konfrontation. Für mich eine Herausforderung wie vieles im Leben für dich Signal zum Handeln auf praktischer Ebene. Verschieden waren wir schon immer gewesen: [I]ICH[/I] erblickte die Chancen und bahnte die Wege, hatte den Mut auch zu ertragen Rückschläge [I]DU[/I] hattest Geduld und Durchhaltevermögen, das machte uns stark gegen Donner und Regen. Der Graben sollte sich schließen, das war zu erkennen, nur das Wie und Wann war lange nicht abzusehen. So ungleich wir denken, handeln und leben, so ähnlich waren unsere Gefühle immer gewesen Wo viele sich stritten, versöhnten und kämpften, Schöpften wir unsere Kraft aus eisigen Quellen. Und so kam es, wie ich es nie zu träumen wagte, doch es mir immer wünschte, das weiß ich erst jetzt. Das Band ist stark, und es war nie gerissen, den Zweifel daran werden wir vermissen und uns gegenseitig helfen müssen. Freunde reden, diskutieren und streiten, uns hilft das Vertrauen in ganz frühe Zeiten. Die Brücke der geteilten Freuden und Tränen, die Sprache, in der nur [i]wir[/I] uns verstanden und um uns herum die Welt vergaßen. Es ist wie es war und immer sein wird: Man lernt zu schätzen, was sich in schweren Zeiten bewährt Wir waren besonders und wir hassten es oft, und keinem wünsche ich heute dieses Los. Niemand fragte, ob wir es so wollten Vieles war schwerer, anders sowieso. Wir mussten es können ab der ersten Sekunde zu teilen das Leben, Liebe, Raum und Licht Und jeder hoffte und war darauf erpicht einmal zu haben alles für sich ganz allein, und nicht ewig zu bleiben eine Hälfte, doch reichte es nicht, um glücklich zu sein. Und jetzt, da mir alles verloren ging, was ich liebte da erinnere und schäme ich mich fast, denn manchmal vergesse ich, wie schön es ist, dass es dich gibt und du mein Zwilling bist.[/color][/FONT] |
| shiphrah | Nachwehen Es ist passiert, akzeptiert, abgehakt Deine Kälte war groß und ich gab nach Es wurde mal Zeit, dass auch ich verliere und trotz meiner Liebe nicht mehr begehre Was kam, war ein kurzes Tief gefolgt von endloser Euphorie Ich weiß ja jetzt, wie es geht, auch wie es sich anfühlt, ok! Ich habe es gelernt, verstanden Werde in Zukunft anders handeln. Aber jetzt genug davon, es reicht! Doch was passiert? Es holt mich ein Es war klar, dass es so nicht bleiben würde Zu gut, zu heiter schien die Welt Ich war auf tiefe Einbrüche gefasst doch auch stolz, dass ich es hatte geschafft dich loszulassen, ohne meine Liebe zu opfern nicht hassen zu müssen, um den Schmerz auszulöschen Alles gut und schön Will es auch nicht anders sehen. Doch was soll das jetzt? Dieser Schmerz, diese Leere Nein, nicht derselbe, das nicht Der Verstand hat realisiert Du liebst mich nicht Vielleicht eine andere Auch das ändert nichs Denn ich will dich ja nicht mehr…. Will niemanden jetzt Ich brauche Zeit für mich Doch immer wieder dieses Gefühl als gäbe es kein danach als bliebe alles schwarz sobald mein Herz sich öffnet so voll noch von dir und deiner Wärme zu viele Dinge zu spät erkannt blieben ungesagt, kaum zu Ende gedacht Hatte ich was übersehen? War ich zu schnell weg? Nein. Das alles habe ich hinter mir. Das ist es nicht. Kein Bedarf nur eines Wortes von dir Dir geht es gut, das ist schön und reicht Mein eigenes Gewissen ist mein Feind. Und doch auch diese Sehnsucht, diese leise Nur einen Hauch wollte ich kosten Um sofort zurück zu gehen auf meinen Posten Ein Tiger im Käfig, zu lange eingesperrt Dass er nicht weiß, wie die Wildnis ihm bekommt Oder Ruhe vor dem großen Sturm Der ganz sicher irgendwann kommt Zu lange war ich auf der Flucht im Leben vor mir selbst, vor allem und jedem der mir zu nah kam und mehr von mir wollte Als ich glaubte zu haben und geben konnte Jetzt habe ich endlich den Mut und die Kraft spüre, was es mit dieser Herausforderung auf sich hat. Doch lasst mich auch zögern denn ich habe noch Angst. Geduld, Geduld soll ich haben – mit mir! Das was ich nie bekam, auch nicht von dir. Die Nächte sind lange und kalt Und warum verzichten auf alles mit Gewalt? Wer hat diese Gesetze geschaffen dass zwei sich nur dürfen zusammenraffen für ein Ziel, das nie mehr als Illusion sein kann? Und dran zu glauben doch nur Enttäuschung bringen kann. Warum dürfen Zärtlichkeit und Liebe nicht sein ohne zu enden im grauen Beziehungseinerlei? |
| shiphrah | [color=f6f9f9]Nachtlichter In der Nacht nur sehe ich sie wenn sie mir entgegen strahlen Hoffnung und Licht leise und fast unsichtbar verkleidet in fließenden Gewändern klopfen sie an meine Trauerwand um sie zu zerbrechen zart und sanft Ich sinke ohne sie in die Nacht und wache mit ihnen auf am Morgen sie begleiten mich in den Tag hinein SIE schenken mir Kraft allein nicht der Schlaf, keine Worte die Seele, unergründliche Macht verbunden dem Herzen bei Tag und Nacht Sie allein regiert über Wohl und Heil eines gebrochenen Herzens Was wäre ich ohne meine Träume? meine treuesten und ehrlichsten Begleiter auf allen Wegen, in allen Zeiten Stütze, Weisung, Ermutigung warnend, tröstend, Hoffnung spendend beängstigend, strafend, fordernd mmer mir wohl gesonnen unbestechlich und wohl dosiert Seelenwunden lassen ein Herz den Schmerz erst spüren Seelenfrieden die Liebe Wo Schmerz, da war und wird Liebe sein Die Mutter Seele kennt das Herz allein.[/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9]Freiheit Je länger ich ging – falsche Richtung Umso länger wurde der Weg Je mehr ich Kraft einsetzte - verkopft Umso schwächer wurde ich Steter Tropfen höhlt den Stein Dachte Sisyphos und beschloss Die gottverdammte Kugel ein für allemal Liegen zu lassen und stattdessen Den Berg abzutragen == Stück für Stück Zentimeter um Zentimeter Dem Licht entgegen Vielleicht dauert es fast eine Aber sicher nicht die [I]Ewigkeit[/I][/color] |
| shiphrah | [color=685f51]Der Geruch nasser Erde Ich erinnere mich... immer nach Regentagen in meiner Kindheit überkam mich diese Leidenschaft für alles, was schmutzig macht. umherstreifend im Dreck durchnässter Wiesen oder hüpfend durch matschige Pfützen rührte ich mit bloßen Händen im Schlamm aus Stein und Holz Meine Haut wurde braun und der Geruch feuchter Erde und Plastikstiefeln strömte aus jeder Zelle meines Körpers in eine Welt des duftenden Badeschaums und der Badewannen und Trockenhauben Seitenscheitel und Sonntagskleidchen mit weißem Kragen und Perlmuttknöpfen die nicht die meine war und es niemals werden sollte Denn auch heute, da ich kein Kind sondern eine Frau bin und hier schreibe dringt der alte Duft aus meinen Poren in Gestalt von Worten, die sich wie Schlammspritzer ergießen über die Reinheit eines weißen Blattes[/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9]Parasitenmast Die Reue kam spät und unsäglich über Nacht In meinen Geist, meinem Herz, meiner Seele Was ist geschehen? Gefühle sind tot Liebe erfroren im Eis der Erkenntnis, aus mir heraus gebrochen wie eine Krebsgeschwulst Liebe wurde zu Hass, Hass verlor sich in Gleichgültigkeit Gleichgültig lockte den Ekel Dein verzweifelt gepflegter Schein, Kein Sein - Sein Wollen, Mein Geist erkannte meine Seele durfte nicht sehen mein Herz sollte hoffen, sich laben an deiner perfekten Kopie die ihrem Vorbild Liebe glich wie sogar deine Augen lügen konnten wenn deine Worte es verlangten Ich war verloren und angewidert hoffnungslos süchtig nach dieser Droge die verheißungsvoll das Paradies in Aussicht stellte, wenn bloß alle Regeln beachtet würden ausgeschlachtet bis aufs Herz. Jetzt sehe ich mit nackten Augen dein beschämendes Antlitz aus Selbstmitleid, Bitterkeit und Naivität verzerrt und durchzogen von schlecht kopierter Komik Mimik, Gestik, Worten, Melodien und ich übergebe mich in Ohnmacht Der Schmutz bröckelt nur leise von mir ab Doch ich sehe schon die hilflose Fratze schön geformt von Mutter Natur zu schön für einen Mann mit Profil flehend und wimmernd ihr Ausdruck Augen betteln, Worte säuseln Gier nach Erlösung und Unendlichkeit verleugnend die eigene Unzulänglichkeit und ihr beschämendes Ringen um Freiheit und Einheit zugleich Die letzten Reste stoßen mir auf kein Medikament befreit mich Ertragen werde ich müssen bis zu meinem letzten Atemzug den Geschmack der Leichenfetzen eines verseuchten Gefühls das mich betrunken machte wie Liebe[/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9]Schwarze Sehnsucht Nichts ist begrenzt Nur ich bin die Zeit Kein Kalender, keine Uhr Mein Gefühl, meine Gedanken In Zeitlupe sich ausbreitend Und Vakuum hinter sich lassend Keine Gesetze, keine Moral Gedanken und Phantasien Werden zum Gesetz im Moment ihres Entstehens Unendlichkeit schwarze innere Tiefe Macht, die es ein Leben lang gilt In Schach zu halten beginnt sich zu beleben Schwarze erstarrte Masse beinahe verkrustet verflüssigt sich unter der Hitze meiner Phantasie und breitet sich aus in jeder Zelle meines Hirns um zu verdunkeln die Wahrheit und Todeslust alles wird möglich, alles ist spürbar um mich herum, in mir, aus mir die vollkommene Unendlichkeit[/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9]Fühlen Kein Schmerz hält mich davon ab zu fühlen, wie ich fühle Das Intensive, egal welcher Couleur, setzt sich durch und steigert den Sinn meines Daseins. Stark empfinden heißt stärker leben und Leiden ertragen gehört zu den kostbarsten, reinsten, stärksten Gefühlen meines Daseins. Liebe ist Leiden ist Leben Für dieses Gefühle ertrage ich Einsamkeit und Gedränge für diesen Schmerz lebe ich mit beiden werde ich sterben.[/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9]Abstumpfung erwünscht Ich laufe durch die Straßen meiner zivilisierten, hoch technisierten Großstadt und fühle mich zu lebendig, zu sensibel - zu wenig gesellschaftsfähig? Beschallung, Geflimmer, Farben sogar jedes Geräusch nur aus toter Materie. Meine Augen suchen verzweifelt nach Leben und Menschlichkeit inmitten dieser trägen Menschenmasse. Verlassen fühle ich mich und verloren und bin erschrocken über die vielen Menschen, bei denen ich spüre dass sie sich selbst verlassen haben. Sie wandeln wie Ruinen – ferngesteuert zwischen Kunstglas und Neonlicht.[/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9]Blickwinkel Vor einiger Zeig schon starb ich während eines nebensächlichesn Ereignisses. Niemand hat es bemerkt. Das einzige, das sich geändert h at, seit ich tot lebe, ist der Blick, mit dem ich mein Leben betrachte.[/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9]Freund Tod Die Liebe will es, dass ich an ihr leide So tret' ich meine Zeit ihr ab Machtlos scheint mein eigenes Ich Ich salbe meine Narben, damit sie heilen Doch mein Herz, es blutet weiter Wann endlich löst die Sonne die schmerzende Kruste von meinem Herzen? Wann endlich schmilzt der gefrorene Blick aus meinen von Tränen gezeichneten Augen? Die endlose Suche nach Ruhe nimmt mir alle Kraft Gefühle werden zur Qual, die Seele vergisst niemals! Mit jeder Träne verlässt mich ein Tropfen Seele Und doch: der Schmerz bleibt immer gleich Hoffnung längst verloren, und Wunder gibt es nicht Erlös’ mich von dem Leid, bevor es mich zerbricht.[/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9]Freie Liebe Du kamst aus der Nichts und wolltest nur mich schon lange vorher kannte und spürte ich dich Diese Sehnsucht nach Befreiung der Sinne die viel zu lange schon lagen in Fesseln DU warst es, der sie zum Leben erweckte Wahnsinn regiert, Vernunft hat verloren Der Liebessucht bin ich verfallen und das erst seit dir Schwarz leuchtende Augen, feucht schimmernden Lippen Der Pfeil deiner Liebe durchdrang traf wie ein Blitz Orientalische Hitze in jeder Pore deiner unwiderstehlich duftenden Haut geküsst von Sonne und Meersalz durchdrang mich bis in den sündigen Schoß Nun wirst du kommen, und endlich darf es sein Nichts mehr zu verlieren und nur so kann es sein Seelen verwandt, Herzen verbunden, Sehnsucht so mächtig Keine Religion, keine Moral wird uns hindern zu genießen unserer Daseins in seiner reinsten Form Herzen sich küssen, Körper sich finden für R.[/color] |
| shiphrah | [color=385b84]Unsortierte Rückkehr Geschüttelt von Erkenntnissen Gequält durch Enttäuschungen Gebrochen durch Wahrheit Ertrunken im Tränenmeer Gerettet durch eine innere Macht die nach Leben schreit. Entschlossen wie nie, den Kampf aufzunehmen den einzigen Weg zu gehen der nur allein beschritten werden kann und an dessen Ende der Lohn, die innere Unabhängigkeit wartet die das Wort Leben verdient Freiheit der Seele und des Herzens Keine Manipulation durch Altlasten, Erwartungen, kein Spiel mit Verlustängsten Mein Weg, meine Prüfung Die härteste aber wichtigste von allen Keine Chance für Selbstbetrug Keine Flucht in Abenteuer Kein Verweilen in Beziehungen Ich brauchte lange für diesen Schritt Meine Kraft ist am Ende – glaubte ich Doch nur für dich ist sie erschöpft Für mich erschließt sich eine neue Quelle Das spüre ich ganz tief in mir nur weg von dir Es schmerzt wie niemals zuvor die Wunde so tief meine Liebe unendlich mein Hang zum Schmerz ist angeboren und führt mein Leben in Richtung Glück noch sehe ich nichts, doch tief in mir spüre ich die Gewissheit, das Licht. Meine Zeit wird erst noch kommen es wartet auf mich ein Paradies irgendwo und ohne dich![/color] |
| shiphrah | [color=f6f9f9]Danach Als ich erkannte war es zu spät dein Liebeskorn hattest schnell gesät am Ende Lügen und Heuchelei gespielter Schmerz Betrug, Kälte und Härte zurück bleibt ein gebrochenes Herz eine ewig blutende Wunde - mein Schmerz[/color] |
| shiphrah | [COLOR=685f51][center][FONT=century gothic][size=2] Du darfst mich nie dafür verantwortlich machen, wenn du mir dein Herz schenkst. Wenn ich dir jetzt in Liedern mein Wort gebe und, nachdem der Sang verstummt ist, zu besonnen bin, es dir zu halten, musst du mir verzeihen; denn die Gesetze des Maimonds gelten nicht im Dezember. Halte nicht immer an der Erinnerung fest, wenn du mir dein Herz schenkst. Wenn aus deinen Augen die Liebe singt und Lachen in deiner Stimme plätschert, dann werden meine Schwüre fantastisch sein und nicht kargend abwägen, was möglich ist, - du musst ihnen auf ewig glauben und sie dann für immer vergessen." [/SIZE] [SIZE=1]Rabindranath Tagore[/SIZE] [/CENTER][/COLOR][/FONT] [size=1]ich liebe dieses Gedicht und möchte es heute endlich in meinen Garten pflanzen[/size] |
| shiphrah | [center][color=8f0000] Eine dieser Nächte…. Schwarz und tief ist sie ich bade in Melancholie Verführt von ihrer Macht erweckt meine Sinnlichkeit Sensibilität der Seele und des Körpers an der höchstmöglichen Grenze der Erträglichkeit Unterstützt von Traurigkeit Nicht zu viel um sie abzustumpfen Heilige Sinnlichkeit, mein kostbarstes Gut Unbezahlbar, unbestechlich Ein Himmelsgeschenk seit Geburt Empfindsamkeit hat ihren Preis Er ist hoch, die Leiden groß aber diese Nächte, diese Gefühle sie wiegen alles auf Ich gebe mich hin dem Lebensfluss lasse geschehen alles mit mir Nichts wehre ich ab In dieser Nacht…. Blutendes Herz, Seelenleid Alles versinkt und löst sich auf Im Glanz dieser Nacht Mein Hang zum Schmerz wird belohnt mit Sinnlichkeit und Gefühle so tief wie die Unendlichkeit [/color][/center] |
| shiphrah | [center][B]Schwerelos[/b] Losgelöst von Zeit und Raum ergab ich mich dieser Gewalt Wechselbad der Gefühle in Schwindel erregender Geschwindigkeit Grenzen sprenged in jede Richtung hoffen, resignieren, aufbäumen, zurückfallen sich aufraffen und von Neuem Bis zu dieser Sekunde, in der ich wusste, mehr kann nicht kommen, tiefer geht es nicht alles ist gesagt, alles gefühlt, nichts mehr zu befürchten doch du legtest nach zu einem Zeitpunkt, als ich mich gerade befreit hatte aus diesem Sog und dies mit einer Wucht, die mir bis dahin fremd doch sie verfehlte ihr Ziel; nur einen Moment lang schien ich zu straucheln bis ich die endgültig befreiende Kraft mobilisierte die mich in Euphorie und unerwarteter Harmonie meiner Selbst überließ. Es bedurfte keines Zeichens, nichts von außen in MIR fand ich endlich die Antwort auf alle Fragen die mich quälten so lange wieder und wieder Und nicht zufällig vielleicht genau dann erschienst du in anderer Gestalt, mit anderen Worten anderer Haltung, wie ein Fremder und doch so bekannt und der Knäuel löste sich fast von selbst wie durch ein Wunder was ewige Worte nicht erreichten, passierte nun in Minuten Erlösung, Ruhe, Seelennähe, erwartungslos, frei - Liebe, die sich selbst genügt sonst nichts und so ist es gut. [/center] |
| shiphrah | [color=f6f9f9][center][B][font=century] adoptiert[/B] er geht nicht weg, er wird nicht schwächer er ist geworden ein teil von mir, wie ein muttermal meine stimme meine augenfarbe gebrannt in meine seele gestanzt in meinen blick unsichtbar immer da in mir schmerz. [/center][/font][/color] |
| shiphrah | [center][b][color=f6f9f9]Fast[/b] Kampf Angst Tränen zu viele... GAU Loslassen Vakuum Moratorium Sonne reißt Löcher in die Hülle Zaghaft sehe ich hinaus geblendet Pralles Leben erschrickt Traue mich nicht Lebenslust wächst Angst hält zurück noch... Deine Augen Dein Mund Dein Duft Wie lange noch in mir?[/center][/color] |
| shiphrah | [b][color=f6f9f9]Frühlingsschmerz[/b] alle Gedanken gedacht alle Worte gesagt alle Schmerzen ertragen alle Tränen vergossen Herz gebrochen Wunde versorgt Narbe verheilt und jetzt? von vorne? ja! [/color] |
| shiphrah | [center][B]Angst[/B] Angst vor ihnen Angst vor Nähe Angst zu weinen Angst vor der Angst Angst die Angst zu zeigen Angst vor seiner Stimme Angst verletzt zu werden Angt vor der Wahrheit Angst vor dem Einschlafen Angst vor dem Träumen Angst vor meiner Wut Angst zu erzählen, was war Angst zu fragen, warum er es tat Angst zu fragen, ob sie es wusste Angst in ihren Augen zu lesen Angst vor seinem Blick Angst vor seiner Wut Angst es wieder zu verdrängen Angst es wieder zu erinnern Angst – schon so lang für immer? [/center] |
| shiphrah | [center][b]Zeit[/b] Es ist zu spät für Kompromisse Ich kann keine Phrasen Keine toten Worten mehr ertragen Jedes Vielleicht macht mich krank Alle Blicke, die ihr mir verweigert habt Bohre ich euch jetzt ins Herz Alle Schritte, die ihr gegangen sied Ohne euch nach mir umzudrehen Werden hier zu Ende sein An diesem Punkt gibt es nichts mehr Was euch zu tun bleibt denn Nun kehre ich wortlos euch den Rücken Und du? Was du hättest sein können Ist Sand geworden Ich kann dein Schweigen nicht mehr ertragen Zu zaghaft und zu fest Habe ich mein Herz auf dich gesetzt Dein Bild wird nicht anders sein Als alle anderen Auch du bist Luft und Leere Und keine Erinnerung soll dich halten auch du nicht mehr als ein Name Was ich für dich sein wollte Weiß ich schon nicht mehr[/center] |
| shiphrah | [B]Fragen oder Kritik[/B] Freunde gehen, werden seltener Frauen schaffen es nur noch zu Objekten Kann dich denn nichts mehr faszinieren? War das schon alles, was dir offen stand? Hast du nichts anders gemacht als die meisten? Schweigen alle so wie du? Du bist nicht der einzige Feigling, der sagt dass die Angst vor dem Tod größer ist als die Angst vor dem Leben. Wäre es einfacher, wenn alle wüssten dass jeder das Gleiche erlebt? Wahrscheinlich, denn keiner sagt was. |
| shiphrah | [B]grundlos[/B] manche dinge enden bevor sie beginnen vielleicht weil ihre lektion schon bekannt ist vielleicht, weil sie (noch) zu schwer ist. wahrscheinlicher aber ist, dass sie keine beinhalten. also trafst du mich, und ein funke mein herz ... zurück an den absender annahme verweigert da inhalt geprüft |
| shiphrah | [b]totlebendig[/b] bemitleidet habe ich dich benutzen musste ich dich dich zu verachten lernte ich bereuen tue ich es nicht. Gefühle, die keiner zugibt alle kennen, viele verleugnen all' sie habe ich für dich nach all den Jahren bist du nur noch ein Nichts für mich Feige, gehemmt und träge wandelst du deiner Wege die führen ins Leere seit Jahren dafür beginnst du nun zu zahlen Deine Stimme langweilt mich dein Fratze macht mich aggressiv deine Sprache ist ohne Glanz und Kraft ihr Schwung schon längst erschlafft Nur Kinder und Kranke kann man lassen im Stich. du bist jung und gesund also kümmer [i]du[/i] dich selbst um deine kranke Seele die du verleugnest so hartnäckig ersaufend in Selbstmitleid pseudo-betroffen von der ach' so schlechten Welt, die viel zu licht sei für dich, du gefallener Held |