| Eisdrache | Wetterfrosch Du kletterst die Leiter, zum Deckel empor, die Freiheit sie ruft dich das Glas ist zu eng, das Fremde dich lockt Noch wenige Schritte, du riechst schon den Duft, des ewigen Lebens, hinaus aus den Glas, hinein in die Welt. Der Deckel geöffnet, du springst aus den Glas, weg von den Gefängnis, in das man dich warf, zum Leben bereit. Du siehst nicht den Stiefel, der dich dann zertritt, nicht böse, nur achtlos, er geht schnell vorbei, doch du bleibst zurück. Die Knochen gebrochen, dein Ende ist nah, und während du stirbst, sehnst du dir zurück, die Festung aus Glas. |
| Eisdrache | Wenn Mauern fallen, Dämme brechen, Schmerzen wie tausend Nadeln stechen, wen Neid und Haß, die Welt regiert, ein kleines Herz, entsetzlich friert. Wenn Liebe wird zur Illusion, und Freundschaft gleichsam, blanker Hohn, wen alles geht, im gleichen Schritt, ein kleines Herz, es macht nicht mit. Wen Wahrheit ihren Wert verliert, wird auch die Lüge schön verziert, sie gibt den Leben einen Sinn, sag kleines Herz, wo willst du hin. Wen du erkennst, es ist zu spät, und Kälte dir, entgegenweht, kommst du zu mir, in deiner Not, es ist vorbei, mein Herz ist tot |
| Eisdrache | Ein weit`rer Tag, zu Ende geht, längst ist die Hoffnung, auch verweht, die Schmerzen, plagen mich so sehr, ich weiß genau...es geht nicht mehr. Ich sehne mich, so sehr nach ihr, doch sie ist längst schon nicht mehr hier, sie ging des Morgens einfach fort, ließ mich zurück an diesen Ort. In meinen Träumen, seh ich sie, und weiß genau, ich find sie nie, den was vorbei ist, ist vorbei, nur bricht es mir das Herz entzwei. *nur wenige Worte..ungeschliffen und roh, doch sagen sie was sie sagen sollen..und zum feilen fehlt mir die Kraft |
| Eisdrache | Einsam laufe ich durch die Straßen, erkenne den Weg nicht mehr, ich versuche mich zu verstecken, vor den Bild in mir, ich versuchen zu fliehen, sinnlos. Ich renne, ich eile, nur weg, weg von ihr, immer weiter, doch sie hält mich gefangen, ich weine, warum ich, nie sollte es so werden, hilflos. Ich stehe vor ihr, endlich, sie hat mich gefunden, mir fehlen die Worte, kurze Sätze voller Angst, sie lacht, lacht sie mich aus? Nutzlos. Niemals wird es Zukunft geben, nicht mit ihr, nein..mit niemand, meine Tränen werde auf ewig ungehört versiegen, im Sand der Zeit, machtlos. Sie vergisst mich, zu rasch, wird nie mehr an mich denken, ein Gesicht unter vielen, unscheinbar, wie ein Stern am himmel, doch meine Sehnsucht lässt mich verglühen, endlos, scheint die Zeit die mir noch bleibt, endlos, auch der Weg zurück, Wofür leben wen man sterben kann, wofür lieben, wen man nicht geliebt wird, wofür atmen, wen jeder Atemzug ihren Geruch zu mir weht, wie einen Hohn, wie ein Tropfen Hoffnung, damit sie weiter über mein Leben lachen kann. Ich bin am Ende, kein Licht ist in Sicht, sie raubte mir, was wichtig war, ich ließ es zu, half ihr dabei, was bleibt das ist, mein Blut, das in dieser Minute, sanft meinen Körper küsst. |
| Eisdrache | Der Traum Wandle viele dunkle Stunden, den die Zeit ist längst vorbei, als ich noch den Schlaf gefunden, als mein Herz noch jung und frei, wandle unter alten Bäumen, suche stets nach dem Gesicht, nach der Frau, aus meinen Träumen, wehe mir, ich find sie nicht. Stehe hier an diesen Orte, wo ich sie zuerst geseh`n, Frau, erhöre meine Worte, nimmer will ich von dir geh`n, in ihr war ich neu geboren, brachte Hoffnung in der Not, nun da ich hab sie verloren, ist die Hoffnung wieder tot. Hilflos sitze ich am Grabe, meiner selbst, erfüllt von Angst, Gott, ich geb dir was ich habe, tue das, was du verlangst. Meine Liebe kannst du haben, den mein Herz, es nützt mir kaum. Doch laß mich heut an ihr laben, schenk mir wieder, diesen Traum. |
| Eisdrache | Ich sehe die Tür, die letzten Schritte, sie fallen mir schwer, sei unbesorgt, ich finde den Weg, alleine zurück. Das in meinen Auge? Es ist nur eine Träne, übersehe sie einfach, und denk nicht zurück, es passte nie wirklich, nun ist es halt aus. Was bleibt ist die Narbe, nicht groß kaum zu seh`n, als Zeichen der Liebe, auch sie wird vergeh`n. Ich gehe meiner Wege, und lass dich zurück, es soll mich nicht stören, ich finde mein Glück. Es sind nur kleine Wunden, die du mir hinterlässt, sie sind kaum zu spüren, stören nicht, Es sind nur kleine Wunden, und bestens versteckt, man wird sie nicht finden, interessieren nicht. Es sind nur kleine Wunden, doch sind es genug, ich kann sie nicht vergessen, kann nie mehr zurück, es sind nur kleine Wunden. |
| Eisdrache | Ein weiterer Morgen, beendet die Nacht, erhellt was verborgen, ans Lichte gebracht, sind all jene Sorgen, die Nacht war so frei, ein weiterer Morgen, bald ist es vorbei. Die nächtliche Stille, sie ist nun nicht mehr, es fehlt mir der Wille, zum Leben so sehr, ein Meer aus Gefühlen, fängt mich alsbald ein, sie graben, sie wühlen, was ist, darf nicht sein. Ich rufe, ich flehe, verfluche das Licht, weh` mir, ich vergehe, sag siehst du mich nicht? Wo sind jene Dinge, die wir uns hat erdacht? Hat sie eine Klinge, zu nichte gemacht? Zu blind um zu blicken, tast ich nach der Hand, will mich kurz erquicken, an dem was ich fand, die Frucht unsrer Liebe, sei Heilung von Schmerz, sei Schutz vor dem Triebe, und Balsam fürs Herz. Doch dann der Gedanke, dringt hart auf mich ein, ich taumle, ich wanke, du bist nicht mehr mein, du träumst nicht mehr weiter, gingst fort auch von mir, ein neuer Begleiter, nur ich bleibe hier. Die Hoffnung des Lebens, bricht heute entzwei, ich suchte vergebens, doch du, du bist frei, vorbei ist das Hoffen, vorbei auch die not, hast tötlich getroffen, bin ich nicht längst tot? Der Lichtschein der Sonne, beendet den Traum, sie bringt Menschen Wonne, doch mich freut sie kaum, ich lache ein Lachen, es ist nur dich, soll`s leichter dir machen, wer denkt schon an mich. |
| Eisdrache | Gefühle denen ich entfremdet, bringt ein einziger Blick zurück, neue Liebe, neues Glück? Worte die mich damals fingen, sollte mich nie mehr bezwingen, sollten mich nie wieder schwächen, lieber wollte ich zerbrechen, an der Einsamkeit vergehen, als das alles wieder sehen. Nie zu lieben war mein Ziel, gute Miene, böses Spiel, doch du brachst die Regeln schnell, machtest dunkle Seiten hell, und das Eis, es schmilzt dahin, seit ich damals mit Dir ging. Deine Augen, in der Nacht, warfen um..was ich erdacht, schenkten neues Leben ein, zuckersüß, wie bester Wein, nahmen mit was übrig blieb, suchten das, was ich vertrieb, und so fass ich neuen Mut, Neue Liebe, neue Glut. |
| Eisdrache | Verganges Jahr, vergangen Zeit, vergangenes Wort, Vergangenheit, vergangene Lüste, vergangenes Spiel, ach wen ich nur wüsste, warum es zerfiel Vergangene Stunden, erinn`re mich kaum, doch sie kehren wieder, zu häufig im Traum. Vergangene Blüten, die Blätter verweht, und ich frage leise, warum es vergeht. |