| bloodflower7 | Nie: Nie hast du mich angesehen Nie hast du mit mir gesprochen Nie hast du mich berührt Und doch weiß ich, daß du mich vom Fallen bewahrt hast. Nie hast du mich liebevoll angesehen Nie hast du ernsthaft mit mir gesprochen Nie hast du mich sanft berührt Und doch weiß ich, daß du mich vom ewigen Schlafen bewahrt hast. Nie wirst du mich ansehen Nie wirst du mit mir sprechen Nie wirst du mich berühren Und dennoch fühle ich, daß du mich auch weiterhin vom Fallen bewahren wirst. Nie wirst du mich liebevoll ansehen Nie wirst du ernsthaft mit mir sprechen Nie wirst du mich sanft berühren Und dennoch fühle ich, daß du mich auch weiterhin vom ewigen Schlaf bewahren wirst. |
| bloodflower7 | Dream or Memory It’s long since we have talked It’s long since I’ve seen you And it’s long since I loved you. It’s now that I miss you It’s now that I maybe feel the same way again. I don’t trust myself. I feel like lying to myself. Am I really starting to feel for you again ? Am I really thinking of you in this way again ? Is this a dream I am dreaming Or is it just a memory I try to catch again ? It’s long since I dreamed of you this way It’s long since I was longing for you And it’s long that you hurted me so deep. It’s now that I can forgive It’s now that I wish the past would have had an other ending. I don’t believe myself I feel like playing the jester again. Am I really craving for your love again ? Am I really going to do the same mistake again ? Is this a dream I am dreaming Or is it just a memory I try to catch again ? It’s long since I forgot It’s long since the wounds have healed. But it’s now that they are opening again. I don’t understand myself. Am I really fooling myself again ? Am I really playing this game again ? Is this a dream I am dreaming Or is it just a memory I try to catch again ? |
| bloodflower7 | Die Träumerin Sie liegt in ihrem grünen Kleid, Der Leib so weiß und kalt. Schwarze Schwingen tragen sie fort, Ihre Augen starr und leblos. Tiefe Wunden zieren ihren Körper, Sie hat es so gewollt. Die Haare so schwarz, Die Lippen so rot wie Blut. Knochen stechen aus ihrem Leib, Unschuldig schaut sie mich an. Sie segelt ins Tal der Toten, Hohe Wellen reißen sie mit sich. Ihre Seele durchbohrt von Schwertern, Blut rinnt aus allen Wunden. Sie fühlt nicht mehr, Sie spürt nicht mehr. Kein Atem strömt durch ihre Kehle, Kein Puls in ihren Adern. Lebendig begraben, Geschunden von diesem Leben. Ganz regungslos liegt sie da Im kalten Schnee. Nur eine schwache Lebensflamme In ihrem leeren, kalten Herz. Sie schläft ganz friedlich, Erlöst von des Welten Schmerz. Wartet auf jemanden, der sie erlöst Und sie zu neuem Leben erweckt. Sie ist verloren, Versunken in ihre dunkle Welt. Sie ringt mit sich selbst, Sie spielt mit dem Feuer. Ein stummer Schrei, Ein schwaches Lebenszeichen. Es ist für deine Ohren bestimmt, Kannst du sie hören? Reiche ihr deine Hand, Die Hoffnung lodert noch winzig in ihrer Seele. Ein seliger Kuß auf ihre Stirn Treibt aus ihr alle Müdigkeit. Sie ist erwacht, In holder Schönheit steht sie vor dir. Sie greift nach deiner Hand, Zusammen verschwindet ihr im weißen Licht. |
| bloodflower7 | Dogma/ Das Verderben Tödliches Verlangen lodert in meiner Seele. Ich will ertrinken in deinem Kuß, Statt dessen versinke ich in einem Tränenmeer; In einem Sumpf aus Trauer; Ich ertrinke. Ich will den Tod aus deinem Herzen jagen, Statt dessen stirbt mein eigenes Herz, Ich will die Dunkelheit aus deinem Leben löschen, Statt dessen gehe ich selbst auf jenem Pfad der ewig dunklen Schatten zugrunde. Ich will das Feuer in deinen leblosen Augen entfachen Statt dessen brenne ich mir tiefe Wunden ins Fleisch. Ich will dich retten Doch statt dessen verliere ich mich selbst. |
| bloodflower7 | Du tötest mich: Du tötest mich mit jedem Wort das du schreibst. Du tötest mich mit jedem Satz den du schreibst. Du tötest mich indem du schweigst. Du tötest mich indem du mich ignorierst. Du tötest das Vertrauen in mir das ich zu entwickeln begann. Du tötest mich indem du vergißt. Du tötest mich indem du mich nicht mehr beachtest. Du tötest mich weil du mich im Ungewissen läßt. Du tötest mich weil du dich mir nicht stellst. Du tötest mich weil du mir nicht sagst warum alles vorbei ist. Du tötest mich weil du trotz all dem allgegenwärtig bist. Du tötest mich bei dem bloßen Gedanken an dich. Du tötest mich obwohl du es nicht weißt. Du tötest mich. |
| bloodflower7 | Verbitterung Was ich fühle ? Ich fühle Angst, Schmerz, Kummer, Hass… Ich fühle mich verletzt, Fühle mich belogen und hintergangen. Ich wünschte alles würde wie gestern sein. Es ist nicht wie gestern Und wird niemals mehr wie gestern sein. Du hast mich verlassen. Wie ich mich fühle ? Leer, erstarrt, fehl am Platz, einsam. Ich fühle mich ungeliebt und verstoßen. Ich weiß nicht warum du das getan hast. Ich verstehe es nicht, Sehe keine Gründe. Warum tust du es ? Ich kann es nicht begreifen. Gestern noch schienen wir uns so gut zu verstehen. Doch gestern ist nicht mehr und wird niemals wieder sein. Es ist heute. Warum ich mich so fühle ? Weil ich nicht begreife, weil ich nicht verstehe, weil du mir nichts sagst. Pain, anger, hate, in mute nostril agony. Words, just words. Maybe just mad illusions. Chaos, default, dismissal. Words, just written down. Maybe just bad feelings. Silence, death, nothing. Words, just standing here. |
| bloodflower7 | Hochverrat Du stehst vor mir Ich schaue dir ins Gesicht Doch dort sehe ich nichts Außer einem kalten Blick. Du stehst vor mir Ich spreche zu dir Doch ich spreche vergebens Du hörst mich nicht. Du stehst vor mir Ich lache dir ins Gesicht Ich lache über dich Doch du bemerkst es nicht. Du stehst vor mir Ich verspotte dich Ich verschmähe dich Ich schrei’s dir lachend ins Gesicht Doch du verstehst es nicht. Du stehst vor mir Blut rinnt aus deinem Herz Ich lache Ich lache dir höhnend ins Gesicht Du stehst vor mir Das Schwert, so blank Steckt tief in deiner Brust Ich bin befreit Von deiner ewigen Qual. |
| bloodflower7 | [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?threadid=29371[/url] Hier könnt ihr eure Anmerkungen posten ! |
| bloodflower7 | Verlassen Trauernd stehe ich vor deinem Grab In meiner Hand die Rose, die du mir gabst. Tränen rinnen von meinen Wangen Warum bist du einfach so gegangen? Kummer umfaßt mein Herz Wieso bereitest du mir solchen Schmerz? Angst schleicht in meine Seele Nimmt mir den Atem, schnürt mir die Kehle. Regen fällt leise nieder Gedanken durchzucken mich immer wieder Warum hast du dies getan? Das Leben wird mir müd und gram. Was soll ich hier noch ohne dich? Nichts, rein gar nichts kümmert mich. Ich blicke starr vor mich hin Es macht alles keinen Sinn. Nun sind zwischen uns zwei Welten Und die Rosen, die du mir schenktest, werden verwelken. Dann bin ich einsam, ganz allein Niemand wird mehr bei mir sein. Du hast mich verlassen Mich hinter dir gelassen. Das Einzige was bleibt sind Erinnerung und Schmerz, Es wird ewig bluten, mein Herz. |
| bloodflower7 | Mutter Mutter warum hast du mich geboren? Vom ersten Tag an schon bin ich verloren. Nichts auf dieser Welt hat Bedeutung für mich Mutter ich verfluche dich. Warum hast du mir das Leben geschenkt? Welches mich müd macht und mich kränkt? Warum hast du mich am Leben gelassen? Mutter ich werde dich ewig dafür hassen. Wieso hängst du so sehr an mir? Siehst du nicht, dass ich ersticke hier? Wieso willst du, dass ich lebe Wenn doch der Tod das ist wonach ich strebe? Mutter bitte laß mich los, laß mich endlich frei Lass es sein, das Geschrei. Du wirst mich nicht halten Schon längst bin ich gefallen. |
| bloodflower7 | Gedanken anno 2003 Tausend mal im Kreis gedreht Tausend mal das gleiche Leid gesehen Geschunden und gejagt bis an des Lebens Ende. STIGMATA; ans Kreuz genagelt Ausweglos gestorben für die Sünden der Welt. Scapegoat for the world Erlöser, Heiland, God of a shrinking universe Alles endet in einem endlosen Kreislauf Geburt, Leben, Tod, Ende Wieder aufgestanden von den Toten, Bist Du das Wunder dieses Sünderreichs. Same shit, different day Wieso, weshalb, warum ? Tausend Fragen zigfach gestellt Und doch unbeantwortet. Rätsel, Enigma Endlos bis ans Ende des Jahrtausends ! |
| bloodflower7 | In my mind: Faces in my mind Haunting my once pleasant dreams Voices in my mind Chasing all my sanity away Memories in my mind Slaying me again Melodies in my mind Vanishing all my pleasures away Pictures in my mind Filling me with sadness Wishes in my mind Taking me towards the edge of life Desires in my mind Scaring myself to death Illusions in my mind Ripping it all away… |
| bloodflower7 | Unnamed feeling † Wieder mal das Bedürfnis In deinen starken Armen Schutz zu suchen. Wieder mal in deinen geheimnisvollen, dunklen Augen zu versinken. Die Welt um uns steht still, Ich träume von Vollmondnächten Ganz allein mit dir. Im Rausch der Sterne betrinken wir uns aneinander. Von deiner Seele lebe ich† |
| bloodflower7 | Flammentanz: Flammen tanzen um mich Schatten spiegeln mein Gesicht. Ich steh in einem Feuerwall. Spür’ dir sengende Hitze auf meiner Haut Spür’ sie in mir, spür’ sie überall Sir frißt mich von innen auf. Ich geh in lodernden Flammen nieder Funken sprühen immer wieder, Wie glitzernde Meteoriten durch die Nacht. Durch meine Augen zuckt die wilde Lust Es tanzt die Flammenbraut Wild und hemmungslos im dunklen Tal. Das Feuer und Ich sind Eins Mit erhabener Gestalt ziehen wir durch die Vollmondnacht Und tanzen ungebändigt und ausgelassen. Drehen uns im Kreis Und wirbeln durch die Luft Verteilen heiße, brennende Küsse an die Welt. Ich will brennen, ich will brennen Will die Hitze fühlen und verglühen Ich bin die Flammenbraut. |
| bloodflower7 | Die Hexe „Brenn Hexe brenn“, Schrie er gellend durch die Nacht. „Auf den Scheiterhaufen, auf den Scheiterhaufen Mit der Hex’. Holt die Hölzer, holt die Hölzer“ Johlende Schreie hallten durch das Tal. „Macht ein großes, heißes Feuer. Bereitet ein Ende dem bösen, widernatürlichen Geschöpf“. „Brennen soll sie, ewig brennen. Auf das das Feuer Risse in ihre Haut einbrennt“. Immer lauter, immer wilder wurde das Gegröhle. Mit starrem, stolzem Blick hängt die Gefesselte am Kreuze. Seile schürfen Wunden in ihre blasse Haut. Eine krause, rote Locke fällt in ihr Gesicht. Sie fürchtet nicht… „Welch töricht, dummes Volk ihr seid“, Denkt sie still und leise vor sich hin. „Ihr könnt mich schänden, mich verbrennen, doch töten könnt ihr mich nicht!“. Das Feuer lodert, Flammen winden sich der Hex’ entgegen. „Gleich wird sie in Flammen aufgehen, dies satanische Geschöpf“ Hört man sie rufen. Die Flammen umwinden ihr smaragdgrünes Kleid, Steigen langsam an ihr empor. Ihre Augen blicken starr und völlig edel Nun glüht sie. Übrig bleibt ein Häufchen Asche. „Die Hex’ ist tot, die Hex’ ist tot. Kommt laßt uns singen und tanzen. Es ist vollbracht.“ Weit aus der Ferne hallt der Klang der Lauten. Fröhliche Lieder hört man sie singen. |
| bloodflower7 | Gewitterabend: Regen… Tropfen prasseln nieder auf die Dächer Die Nacht spannt sachte ihre Fächer Weit aus über der Stadt. Regen… Tropfen rasen eilig mit dem Wind Grelle Blitze zucken blind Durch die dunklen Gemäuer. Regen… Tropfen tanzen durch die Luft Der Wind fegt eisig hindurch, durch jede Gruft In der die Toten ruhen. Regen… Tropfen pochen an die Fensterscheibe Kälte durchdringt selbst die alte Weide Deren Blätter von den Ästen fallen. Regen… Tropfen rinnen von meinen Wangen Verwischen all meine Zweifel und mein Bangen Die mich gefangen hielten. |
| bloodflower7 | Eine Nacht am Meer Gelenkt von Geisterhand Stürmen die Wellen den weißen Sand. Schaum tanzt ekstatisch auf den Kronen, Auf und nieder peitschen die Wogen. Im faden Mondschein stehe ich in den Dünen Und betrachte des Meeres wildes Wüten. Allein und einsam stehe ich da, Die Gedanken trüb, die Sinne so klar. Im Meeresrauschen zum schlafen gelegt Fühle ich mich zum Träumen bewegt. Sachte umhüllt mich das Meer mit seiner Pracht Und trägt mich hinaus in die sternklare Nacht. |
| bloodflower7 | Das Messer: Das Messer auf die Haut gesetzt, Die scharfe Klinge frisch gewetzt Schneidet es feine, dünne Linien. Rote Bäche quellen, Fließen und strömen in Wellen Entlang den tauben Arm. |