German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Nur ich und meine Seele
Schattenwesen1Ich habe aufgehört zu erwarten
Ich habe aufgehört zu vertrauen
Ich habe aufgehört zu lachen
Aber auch aufgehört zu weinen

Und wenn ich doch einmal weine
Dann erscheint es mir

Als würden die Tränen meine Haut verbrennen
Wenn ich Menschen sehe die Freude empfinden

Dann fühle ich mich

Als hätte ich meine Seele den Teufel verkauft
Weil ich keine Freude mehr emofinden kann.

Ich habe meine Seele nicht verkauft

Ich habe sie nur verloren
Ich muss sie finden
Ich weiß nur noch nicht wo

Und ich weiß auch nicht wie...
Schattenwesen1Einsamkeit

Einsam und Allein
ich steht´s bin

Doch sie ist nicht da
die Einsamkeit
wenn sie da wäre
wäre ich ja nicht alleine.

Komisch soviele Leute
um mich herum
die mich mögen
mit den ich befreundet bin
die mich vielleicht lieben.

Doch ich bin allein
wenn ich sie lachen sehe
und reden höre
direkt neben mir
Doch ich bin allein.

Sie sind ganz nah
und doch unendlich weit entfernt.

Ich verstehe sie nicht
Ich begreife sie nicht
Ich kenne sie nicht.

Obwohl sie mich mein Leben lang begleiteten.

Verachte ich sie
weil sie mich nicht verstehen können?

NEIN!

Ich glaube ich verachte mich
weil ich sie nicht verstehen kann.

Ich bin eben allein
Ich glaube ich bin froh
allein zu sein.

Ich bin froh unbegreiflich zu sein
vielleicht begreife ich auch nur nicht.

Ich bin eben allein, einsam ebent
und ich bin glücklich darüber
obwohl es schmerzt.

Es schmerzt sehr stark
zu stark...
Schattenwesen1Mein Blut durchfließt meinen
zuckenden Leib.

Mein Körper krümmt sich unter dem
Schmerz den ich fühle.

Aber...ich fühle keinen Schmerz
ich... fühle gar nichts
und das schon lange.

Nein, ich bilde sie mir nur ein
die Schmerzen
nur eine Fiktion meines kranken Geistes
meiner Seele.

Ich...ich fühle mich den Tod so nah
und doch so fern.
ich fühle ihn
ich sehe, erlebe, schmecke und spüre ihn
und doch tue ich dies nicht.

Bin ich krank?

Nein, ich bin nicht krank
aber auch nicht gesund

Ich bin blind.

Ich bin zwar blind
doch lerne ich erneut
von Tag zu Tag
von Woche zu Woche
von Jahr zu Jahr
immer besser zu sehen.

Ich sehe das Leben
ich erfasse das Leben mit meinen Sinnen
schärfer als je zuvor.

Ich erfasse
die Wahrheit,
die Realität,
den Tod,
das Leben,
das Menschlichesein,
beide Seiten der Medaille.

Doch je mehr ich all dies wahrnehme
umso mehr höre ich einen winzigen Schrei
ein Wispern in mir das sich wünscht wieder blind zu sein.

Nein ich bin nicht krank
ich bin kalt
ich muss kalt sein
damit mich nicht der Wahninn anfällt
mit den ich eng umschlungen Tanze.

Ich will weiter sehen können
höre nicht das Wipern
es hat zu verstummen.

Und doch durchfließt Blut meinen zuckenden Leib.

Und doch krümmt sich mein Körper vor Schmerzen.

Er krümmt sich
vor meinen kalten Herzen
vor den Leben und der Realität.
Schattenwesen1Einst war ich voller Lebensfreude
ich war mit der Welt zufrieden
war glücklich
ich war ein Narr.

Doch dann
dann begann ich zu zweifeln
ich begann fragen zu stellen
ich begann zu erfahren
ich begann zu sehen
ich begann zu wissen

Ich sah die Wahrheit
und begriff wie grausam sie doch ist
ich sah den Schein den die Gesellschaft
auf die Wahrheit wirft
um die Realität zu verschleiern.

Die Gesellschaft macht Posen und Schelmenstreiche
sie versetzt sich in Ekstase und erschafft sich Götter
die ihr Schicksal bestimmen sollen
nur weil sie sich nicht trauen es selbst zu bestimmen
nur um die Realität nicht zu sehen
machen sie sich blind.

Aber ich
ich wollte mehr erfahren
wollte mehr sehen
wollte mehr wissen.

Ich lief den Pfad entlang
ich wollte weiter
legte mir Steine auf den Rückweg
aber es ist mir gleich
ich will nicht mehr zurück
ich will den Pfad weiter gehen.

Ich will mehr sehen
erkenne den Blick auf das Leben
alles ist mur Illusion.

Ich gehe den Pfad weiter und
blicke zurück
ich sehe die Freude die ich empfunden habe
und sehe die Steine auf dem Weg.

Ich gehe weiter und
blicke mich um
ich sehe die Menschen um mich herum
die Freude empfinden können, die Liebe können
und sehe den Stein in meiner Hand
den ich fallen lasse.

Ich gehe weiter und
blicke nach vorne
ich sehe den Mond der mir den Pfad erhellen wird
sehe die Steine am Wegesrand die ich aufsammeln werde
sehe die Kadaver meiner Vorgänger am Wegesrand
sehe mit offenen Augen und weiß das ich dort auch enden werde
Nicht am ende des Pfades.

Ich gehe weiter werfe den letzten Blick zurück
erspähe meine Nachfolger die über meine Steine krieche
so wie ich über die Steine meiner Vorgänger gekrochen bin.

Ich gehe weiter lasse meine Erinnerung hinter mir
werfe mit einer letzten Träne
meine Sehnsucht auf Rückkehr fort.

Ich gehe weiter und weiter mit offenen Augen
werfe keine Blicke zurück.

Ich gehe weiter und breche zusammen
ich krieche weiter und erstarre
weil mein Herz die Last nicht von sich werfen konnte
und sie zu schwer geworden ist
mein Herz konnte es nicht mehr ertragrn und wurde zu Stein.

Nun liege ich hier
die Augen aufgerissen
Nun liege ich hier
und sterbe.

Memento Mori
Schattenwesen1Sagt!

Wie spielte ich meinen Part
in dieser Komödie
die sich Leben nennt.
Schattenwesen1Das Leben es ist
nur Kummer und Qual,
verdamnis und Schmerz,
leiden und versagen,
man lebt nur um durch den Tod erlöst zu werden.

Wirklich?

Ist das Leben nur eine Odysse
durch Tauer und Einsamkeit.

Was ist mit
Liebe?
Glück?
Freude?
Hoffnung?

Ist dies kein Grund zu leben?

Liebe bringt Leid,
wenn man nicht weiß wie man mit ihr umgehen soll.
Glück ist eine Laune des Schicksal und daher flüchtig.
Freude ist nicht steht´s und zerbrechlich
wie die Liebe.
Und Hoffnung, Hoffnung bedient sich des Glückes
hat man welches kann es wieder gehn
hat man keins endet die Hoffnung in Verzweiflung.

Aber ist dies nicht der Erfahrung willens wert zu leben?

Ist es wirklich wert wegen dies allen zu leben?
Schattenwesen1Fühlt ihr auch den großen Schmerz?

Verraten und verkauft
enttäuscht und gehasst
gequält und allein gelassen

Eine letzte Hoffnung
darauf das Licht zu erreichen
um in ihrer Wärme zu baden
doch diese Wärme ist trügerisch
sie hat den Schleier des Wunderbaren
doch schmeißt sie dich eiskalt zurück
wenn du versuchst den Schleier zu lüften.

Wieder da
in der Kälte
in der Ehrlichkeit der Kälte.

Und wieder ist er da
der große Schmerz.

Doch hier in der Kälte
da erzittern man nur vor der Wahrheit
die so kalt und grausam ist
das sie eine Maske tragen muss
damit man nicht den Wahnsinn erliegt.

Lasset schwinden
alle Hoffnug auf das Licht
den ewig gefangen werdet ihr sein
wenn ihr einmal die Kälte gekostet habt.

Und ich will nimmer
etwas anderes kosten
ich habe die Wärme und das Licht verdammt.

Ich will nicht mehr belogen werden
will nicht mehr verraten werden
will nicht mehr enttäuscht werden
will nicht mehr allein sein.

Fühlt ihr auch den großen Schmerz?

So wie ich es tue?
Schattenwesen1Dies ist eine Version von dornroserich zu den obrigen Gedicht.
Da diese Version mir sehr gefällt möchte ich sie gerne hier mit einbringen.

Fühlt ihr auch den Schmerz
einen Riß durch das Hirn
durch die Nerven
die es bedienen
durch die Augen
die durch die Welt sehen
bis zum letzten fernsten Punkt

Verraten und verkauft hallt es nachgerufen
enttäuscht und gehasst verfolgen die Fremden
gequält und allein die Schritte durch die Pfützen

Eine letzte Hoffnung grinst mich an
grinst wie jede falsche Erinnerung
darauf das Licht zu erreichen
das gassenhoch ein Laternenschimmer schwebt
um in ihrer Wärme zu baden
wie die Motte im Licht blauer Engel

der Schleier des Wunderbaren
Maja ach Schleier der Blindheit

Wieder zurück
in der Kälte
in der Ehrlichkeit der Kälte
Zappeln die Beinchen Gregor!

Und wieder
der Riß

Doch hier in der Kälte
erzittert nur vor der Wahrheit

daß sie die Maske tragen muss!
damit man nicht den Wahnsinn erliegt?

Alle Hoffnung auf Licht
ewig gefangen
die Kälte gekostet

und ich will nimmer
etwas anderes kosten!

Fühlt ihr ihn auch - den Riß
tief - so wie ich?
Schattenwesen1Wach ich oder träum ich
ich tanze zwischen zwei Welten
die Welt in der ich lebe
die Welt der Lüge
und die Welt die ich sehe
die Welt der Wahrheit.
Immer wenn ich träume und die Augen schließe sehe ich diese Welt der Wahrheit nur wenn ich träume kann ich sie sehen, da ich sonst den Wahnsinn anheim fallen würde. Dabei bin ich bereits des Wahnsinns. Er schützt mmich ohne ihn würde ich mich endgültig verlieren, ohne meinen persönlichen Wahn. Diese Realität, ich renne vor ihr weg und doch renne ich ihr nur weiter in die Arme und ich weiß das.
Ich stehe hier auf dem Freidhof, so schön ruhig und gleichzeitg so schön real. Ich gehe auf ein Grab zu, die Inschrift ist längst verblasst, auf dem Grabe steht eine Kerze. So eine in Plastikbecher und mit Metaldeckel, schöne Kerze. Du bist ein Licht im dunkel. Ich berühre deinen Deckel. Au heiß! Ich zucke durch diesen unerwarteten Schmerz zusammen. Und im selben Augenblick umfasse ich den Deckel der kleinen Kerze im Plastikbecher fester. Schön, diese Ruhe hier, schön dieses Reale und diese Ehrlichkeit hier, schön dieser wahre Schmerz. Ich brauche diesen Schmerz, ich will ihn, ich lebe, ich will leben, ich will leiden.
Oh eine Rose, ist sie nicht schön? Diese Anmut. Ich halte sie fester und Blut tropft meiner Hand hinunter. So schön und so verlogen. Miststück! Bist du nur so schön damit man deinen Dornen nicht sieht, damit man den Schmerz besser ertragen kann. Warum versuchst du mich zu blenden? Du blendest mich nicht mehr den ich träume die ganze Zeit, den ganzen Tag, mein ganzes Leben. Der Schein schwindet. Ich sehe! Endlich! Weil ich sehe habe ich Schmerzen und weil ich Wahnsinnig bin spüre, ich sie nicht ganz, damit ich nicht ganz den Wahn verfalle. Es schmerzt so stark,dass ich weiß das ich noch lebe, damit ich noch klar denken kann. Damit ich sehen kann.

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur