| Schattenwesen1 | Ich habe aufgehört zu erwarten Ich habe aufgehört zu vertrauen Ich habe aufgehört zu lachen Aber auch aufgehört zu weinen Und wenn ich doch einmal weine Dann erscheint es mir Als würden die Tränen meine Haut verbrennen Wenn ich Menschen sehe die Freude empfinden Dann fühle ich mich Als hätte ich meine Seele den Teufel verkauft Weil ich keine Freude mehr emofinden kann. Ich habe meine Seele nicht verkauft Ich habe sie nur verloren Ich muss sie finden Ich weiß nur noch nicht wo Und ich weiß auch nicht wie... |
| Schattenwesen1 | Einsamkeit Einsam und Allein ich steht´s bin Doch sie ist nicht da die Einsamkeit wenn sie da wäre wäre ich ja nicht alleine. Komisch soviele Leute um mich herum die mich mögen mit den ich befreundet bin die mich vielleicht lieben. Doch ich bin allein wenn ich sie lachen sehe und reden höre direkt neben mir Doch ich bin allein. Sie sind ganz nah und doch unendlich weit entfernt. Ich verstehe sie nicht Ich begreife sie nicht Ich kenne sie nicht. Obwohl sie mich mein Leben lang begleiteten. Verachte ich sie weil sie mich nicht verstehen können? NEIN! Ich glaube ich verachte mich weil ich sie nicht verstehen kann. Ich bin eben allein Ich glaube ich bin froh allein zu sein. Ich bin froh unbegreiflich zu sein vielleicht begreife ich auch nur nicht. Ich bin eben allein, einsam ebent und ich bin glücklich darüber obwohl es schmerzt. Es schmerzt sehr stark zu stark... |
| Schattenwesen1 | Mein Blut durchfließt meinen zuckenden Leib. Mein Körper krümmt sich unter dem Schmerz den ich fühle. Aber...ich fühle keinen Schmerz ich... fühle gar nichts und das schon lange. Nein, ich bilde sie mir nur ein die Schmerzen nur eine Fiktion meines kranken Geistes meiner Seele. Ich...ich fühle mich den Tod so nah und doch so fern. ich fühle ihn ich sehe, erlebe, schmecke und spüre ihn und doch tue ich dies nicht. Bin ich krank? Nein, ich bin nicht krank aber auch nicht gesund Ich bin blind. Ich bin zwar blind doch lerne ich erneut von Tag zu Tag von Woche zu Woche von Jahr zu Jahr immer besser zu sehen. Ich sehe das Leben ich erfasse das Leben mit meinen Sinnen schärfer als je zuvor. Ich erfasse die Wahrheit, die Realität, den Tod, das Leben, das Menschlichesein, beide Seiten der Medaille. Doch je mehr ich all dies wahrnehme umso mehr höre ich einen winzigen Schrei ein Wispern in mir das sich wünscht wieder blind zu sein. Nein ich bin nicht krank ich bin kalt ich muss kalt sein damit mich nicht der Wahninn anfällt mit den ich eng umschlungen Tanze. Ich will weiter sehen können höre nicht das Wipern es hat zu verstummen. Und doch durchfließt Blut meinen zuckenden Leib. Und doch krümmt sich mein Körper vor Schmerzen. Er krümmt sich vor meinen kalten Herzen vor den Leben und der Realität. |
| Schattenwesen1 | Einst war ich voller Lebensfreude ich war mit der Welt zufrieden war glücklich ich war ein Narr. Doch dann dann begann ich zu zweifeln ich begann fragen zu stellen ich begann zu erfahren ich begann zu sehen ich begann zu wissen Ich sah die Wahrheit und begriff wie grausam sie doch ist ich sah den Schein den die Gesellschaft auf die Wahrheit wirft um die Realität zu verschleiern. Die Gesellschaft macht Posen und Schelmenstreiche sie versetzt sich in Ekstase und erschafft sich Götter die ihr Schicksal bestimmen sollen nur weil sie sich nicht trauen es selbst zu bestimmen nur um die Realität nicht zu sehen machen sie sich blind. Aber ich ich wollte mehr erfahren wollte mehr sehen wollte mehr wissen. Ich lief den Pfad entlang ich wollte weiter legte mir Steine auf den Rückweg aber es ist mir gleich ich will nicht mehr zurück ich will den Pfad weiter gehen. Ich will mehr sehen erkenne den Blick auf das Leben alles ist mur Illusion. Ich gehe den Pfad weiter und blicke zurück ich sehe die Freude die ich empfunden habe und sehe die Steine auf dem Weg. Ich gehe weiter und blicke mich um ich sehe die Menschen um mich herum die Freude empfinden können, die Liebe können und sehe den Stein in meiner Hand den ich fallen lasse. Ich gehe weiter und blicke nach vorne ich sehe den Mond der mir den Pfad erhellen wird sehe die Steine am Wegesrand die ich aufsammeln werde sehe die Kadaver meiner Vorgänger am Wegesrand sehe mit offenen Augen und weiß das ich dort auch enden werde Nicht am ende des Pfades. Ich gehe weiter werfe den letzten Blick zurück erspähe meine Nachfolger die über meine Steine krieche so wie ich über die Steine meiner Vorgänger gekrochen bin. Ich gehe weiter lasse meine Erinnerung hinter mir werfe mit einer letzten Träne meine Sehnsucht auf Rückkehr fort. Ich gehe weiter und weiter mit offenen Augen werfe keine Blicke zurück. Ich gehe weiter und breche zusammen ich krieche weiter und erstarre weil mein Herz die Last nicht von sich werfen konnte und sie zu schwer geworden ist mein Herz konnte es nicht mehr ertragrn und wurde zu Stein. Nun liege ich hier die Augen aufgerissen Nun liege ich hier und sterbe. Memento Mori |
| Schattenwesen1 | Sagt! Wie spielte ich meinen Part in dieser Komödie die sich Leben nennt. |
| Schattenwesen1 | Das Leben es ist nur Kummer und Qual, verdamnis und Schmerz, leiden und versagen, man lebt nur um durch den Tod erlöst zu werden. Wirklich? Ist das Leben nur eine Odysse durch Tauer und Einsamkeit. Was ist mit Liebe? Glück? Freude? Hoffnung? Ist dies kein Grund zu leben? Liebe bringt Leid, wenn man nicht weiß wie man mit ihr umgehen soll. Glück ist eine Laune des Schicksal und daher flüchtig. Freude ist nicht steht´s und zerbrechlich wie die Liebe. Und Hoffnung, Hoffnung bedient sich des Glückes hat man welches kann es wieder gehn hat man keins endet die Hoffnung in Verzweiflung. Aber ist dies nicht der Erfahrung willens wert zu leben? Ist es wirklich wert wegen dies allen zu leben? |
| Schattenwesen1 | Fühlt ihr auch den großen Schmerz? Verraten und verkauft enttäuscht und gehasst gequält und allein gelassen Eine letzte Hoffnung darauf das Licht zu erreichen um in ihrer Wärme zu baden doch diese Wärme ist trügerisch sie hat den Schleier des Wunderbaren doch schmeißt sie dich eiskalt zurück wenn du versuchst den Schleier zu lüften. Wieder da in der Kälte in der Ehrlichkeit der Kälte. Und wieder ist er da der große Schmerz. Doch hier in der Kälte da erzittern man nur vor der Wahrheit die so kalt und grausam ist das sie eine Maske tragen muss damit man nicht den Wahnsinn erliegt. Lasset schwinden alle Hoffnug auf das Licht den ewig gefangen werdet ihr sein wenn ihr einmal die Kälte gekostet habt. Und ich will nimmer etwas anderes kosten ich habe die Wärme und das Licht verdammt. Ich will nicht mehr belogen werden will nicht mehr verraten werden will nicht mehr enttäuscht werden will nicht mehr allein sein. Fühlt ihr auch den großen Schmerz? So wie ich es tue? |
| Schattenwesen1 | Dies ist eine Version von dornroserich zu den obrigen Gedicht. Da diese Version mir sehr gefällt möchte ich sie gerne hier mit einbringen. Fühlt ihr auch den Schmerz einen Riß durch das Hirn durch die Nerven die es bedienen durch die Augen die durch die Welt sehen bis zum letzten fernsten Punkt Verraten und verkauft hallt es nachgerufen enttäuscht und gehasst verfolgen die Fremden gequält und allein die Schritte durch die Pfützen Eine letzte Hoffnung grinst mich an grinst wie jede falsche Erinnerung darauf das Licht zu erreichen das gassenhoch ein Laternenschimmer schwebt um in ihrer Wärme zu baden wie die Motte im Licht blauer Engel der Schleier des Wunderbaren Maja ach Schleier der Blindheit Wieder zurück in der Kälte in der Ehrlichkeit der Kälte Zappeln die Beinchen Gregor! Und wieder der Riß Doch hier in der Kälte erzittert nur vor der Wahrheit daß sie die Maske tragen muss! damit man nicht den Wahnsinn erliegt? Alle Hoffnung auf Licht ewig gefangen die Kälte gekostet und ich will nimmer etwas anderes kosten! Fühlt ihr ihn auch - den Riß tief - so wie ich? |
| Schattenwesen1 | Wach ich oder träum ich ich tanze zwischen zwei Welten die Welt in der ich lebe die Welt der Lüge und die Welt die ich sehe die Welt der Wahrheit. Immer wenn ich träume und die Augen schließe sehe ich diese Welt der Wahrheit nur wenn ich träume kann ich sie sehen, da ich sonst den Wahnsinn anheim fallen würde. Dabei bin ich bereits des Wahnsinns. Er schützt mmich ohne ihn würde ich mich endgültig verlieren, ohne meinen persönlichen Wahn. Diese Realität, ich renne vor ihr weg und doch renne ich ihr nur weiter in die Arme und ich weiß das. Ich stehe hier auf dem Freidhof, so schön ruhig und gleichzeitg so schön real. Ich gehe auf ein Grab zu, die Inschrift ist längst verblasst, auf dem Grabe steht eine Kerze. So eine in Plastikbecher und mit Metaldeckel, schöne Kerze. Du bist ein Licht im dunkel. Ich berühre deinen Deckel. Au heiß! Ich zucke durch diesen unerwarteten Schmerz zusammen. Und im selben Augenblick umfasse ich den Deckel der kleinen Kerze im Plastikbecher fester. Schön, diese Ruhe hier, schön dieses Reale und diese Ehrlichkeit hier, schön dieser wahre Schmerz. Ich brauche diesen Schmerz, ich will ihn, ich lebe, ich will leben, ich will leiden. Oh eine Rose, ist sie nicht schön? Diese Anmut. Ich halte sie fester und Blut tropft meiner Hand hinunter. So schön und so verlogen. Miststück! Bist du nur so schön damit man deinen Dornen nicht sieht, damit man den Schmerz besser ertragen kann. Warum versuchst du mich zu blenden? Du blendest mich nicht mehr den ich träume die ganze Zeit, den ganzen Tag, mein ganzes Leben. Der Schein schwindet. Ich sehe! Endlich! Weil ich sehe habe ich Schmerzen und weil ich Wahnsinnig bin spüre, ich sie nicht ganz, damit ich nicht ganz den Wahn verfalle. Es schmerzt so stark,dass ich weiß das ich noch lebe, damit ich noch klar denken kann. Damit ich sehen kann. |