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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Autohypnose
LobotomieIch nehm mir mal das Recht und poste hier meinen Krempel, auf das die, die selbigen lesen für immer erblinden ... oder so ...

[I]Mit ohne Titel

Ihre Fassade schimmert in der Dunkelheit
Ihre Schreie hallen, in den Strassenschluchten
Ihre Gesichter spiegeln sich in ihrem Blut

Die Fassade, warm und schön
die Vögel singen, die Blumen blüh´n
die Sonne scheint, die Bäche plätschern leise
Schmetterlinge schweben sanft durch weiches Grün
dies ist die welt wie du sie Liebst

Hinter der Fassade, der Rauch der deine Lunge äzt
die Granate, die dein Bein Zerfetzt
die schüsse, die in deinen Ohren hallen
die Ketten, der Kollosse ganz aus Stahl
die dein Fleisch zerreiben, die Schläge ins Gesicht
der stechende Geruch der Gebeine, derer die
am Wegesrand verwesen

Dass Feuer, das dir die Augen aus den Höhlen leckt
das Feuer das den Horrizont verbrennt
das Feuer das den Himmel Schwärzt
das Feuer das in deinem Herzen Schmerzt

Doch das Totenfeuer blendet deine augen
und all das weisst du nicht
denn durch deine Lügen fühlst du nicht[/I]
Lobotomie[i]Leises träumen
weicher Sonnenfall
warmer Schein

Leise Sehnsucht
weicher Windhauch
auf einem kahlen Dach

Leise Tränen
letzte Schritte
rufender Abgrund

Kühler Tiefenrausch
dunkel dämmerts
im Verstand

Dumpfer Schlag
die Straße
Scharlachrot

Skaliere die Summe
resultierend aus
deiner Abstinenz
1 gibt es nicht
sage 10

Autoexekution[/i]
Lobotomieuntitled

Schallend lacht die schwarze Welt
um sie winden sich die dunklen Wolken
in ihren Adern fließt das tote Blut
das Beben ihrer erstinkenden Lunge
durchzittert die Luft

Und so wandelt sie den Weg so starr
durch den Wald aus Dunkelheit
nur man schreien hört, die Krähe, kalt
scharlachroter Schnee fällt
und bedeckt die Märchenwelt

Ein Kind einsam folgt der Welt
spührt nich die Kälte, nicht den
scharlachroten Schnee der bedeckt
das schwarze Haar, gefühlstaub zitternd
stolpert es blind der Krähe entgegen
die in seinen Ohren singt

Das edle weisse Kleid, zerrissen
hängt in blutgetränkten Fetzen
vom von Krankheit gekrümmten Leib
doch es nicht spührt die Einsamkeit
hört nur die Krähe die da schreit
und folgt der Welt durch die Nacht

Die Haut schimmerte einst weiss
doch wie das Kleid ist sie verblichen
in ein starres grau, und traurig
die Augen von Tränen blitzen
und trotzdem läuft es blind
einsam,verloren, verlassen und allein
Väterchen Frost in die Arme hinein

Blindheit, der Menschheit taubes
Waisenkind

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