| silent_night | hallo endlich finde ich die zeit meine gedichte hier niederzuschreiben. manche sind kurz, andere lang, manche auf deutsch, manche auf englisch. aber das werdet ihr dann schon sehen. und nun zu meinem ersten gedicht. angels love angels fly but why do angels never die? |
| silent_night | hier eines meiner vielen gedichte ohne namen das Gehen um des Kreises Mitte ist wie ein Sterben auf des Herzens Bitte und wenn die Engelsflügel sangen entschwand ich des Todes Bangen einer um des andern geht doch mein Todeshauch auf immer weht all die Menschen die uns Liebe zeigen hören uns auf nimmer schweigen wenn ihre Seelen bei uns steh'n werden wir uns bald wiederseh'n |
| silent_night | mir geht es so irgendwie und doch doch nicht so dass ich die Welt so traurig sieh' doch ohne jeglich Froh' mein unendlich traurigsein mein unerkannter Tod ist die einzig Hoffnung mein fern von jeglich Schmerz und Not und wenn ich hier so dunkel red ein Schwarz sich legt um meine Welt ein jeder spricht schon sein Gebet ein jeder nur noch sich behält sie alle verliern was keiner besaß ich sehe was keiner erkannt eine Welt voll tödlicher Liebe und lieblichem Hass eine schwarze Träne auf rotem Sand |
| silent_night | ich weiß Dinge die keiner weiß ich sehe Dinge die keiner sieht ich kenne Dinge die keiner kennt ich bin jemand der keiner ist ich finde mich nie und kenne mich doch wenige wissen dass es mich gibt nur ich und der, der mich liebt |
| silent_night | alles dreht sich es zerreißt mich warum ich? doch will ich es vielleicht sogar? tränen im gesicht tränen der vergangenheit den blick ins nirgendwo gerichtet kein schritt mehr vor, kein schritt zurück die Realität ist hart doch nicht ewig, nicht real die Zeit zieht vorbei ich dreh mich um ich blick zurück doch sehe nichts "Scheiß auf die Ewigkeit" streck die Arme aus und falle falle hart auf einen Grund die rote Kerze brennt ein Traum, voller Freiheit ist zu Ende geträumt. streck die Arme aus und spring und falle lang und falle tief bis ich nun endlich ewig nimmer bin |
| silent_night | far away no longer able to stay I have to say I'm on my way I ask me why why do I never die in heaven so high no one can become like I have done when I was gone |
| silent_night | Halt mich fest lass mich nie wieder los Sag mir warum verlässt du mich bloß die Nacht dunkel und groß ist wie ein Graben um ein steinernes Schloss ein Graben aus Tränen die ich um dich vergoss ja, ich habe geweint Nacht um Nacht und mich so Stück für Stück um mein Leben gebracht |
| silent_night | Wir waren der Lösung so nah und doch noch so weit von ihr entfernt Wir waren uns so vertraut und doch so fremd Wir kannten uns obwohl wir uns noch nie gesehen hatten Wir liebten uns in der Interpretation des Hasses Wir haben uns gefühlt ohne eine einzige Berührung Wir sprachen ohne ein Wort und wussten was wir meinten Wir haben uns angesehen im schwarzen endlosen Raum Wir wurden uns zum Verhängnis als wir uns für einander aufgaben Ohne zu wissen wofür doch wissend warum sind wir in unseren Armen gestorben |
| silent_night | Selbsthass Es ist ein Teufelskreis in den ich mich aus freiem Willen begebe auf der Suche nach innerer Ruhe nach seelischer Identität zur Steigerung eigener Zufriedenheit mit mir selbst Es ist ein letzter seidener Faden die letzte Chance ich zu sein mich selbst zu mögen zur Beachtung mich wahrzunehmen Es ist mein verzweifelter Kampf den ich mit mir austrage auf der Flucht vor meiner Umwelt auf dem Weg zur bewussten Zerstörung zu etwas eigenem . |
| silent_night | Sehnsucht Fass mich an fühle mich spüre meine Wärme noch einmal Streichel mich küsse mich lege einfach deine Hand auf mein Gesicht Halte mich fest umarme mich Rette mich für immer Beschütze mich liebe mich sei für mich da, ich brauche dich Fühle mich sonst erfriere ich Berühre mich sonst versteinere ich Halte mich sonst verwehe ich Liebe mich sonst sterbe ich |
| silent_night | meine Gedanken schweifen lassen in ferne Länder eintauchen den gleichen Himmel anders sehen können Doch immer noch das gleiche Leben sein |
| silent_night | wie verletzend kann ein einzig Wort doch sein gesprochen von dem Feind der sich nichteinmal als solcher zu erkennen gibt |
| silent_night | Regenwetter Träumerwetter ich schließe die Augen und höre dem Wetter zu dem Wind wie er flüstert dem Regen wie er gluckst dem Donner wie er lacht und ich beginne meine Traumreise hinauf in den Himmel bis ich auf einer Wolke sitze dort bleibe ich lang und denke nach bis der Donner erneut die Stille zerreißt und ich denk mich zurück in die Realität wie ich den Himmel betrachte an dem es nur das Wetter zu sehen gibt |
| silent_night | like the rain's dripping my tears are falling down in the glass of sadness with the elixier of thoughts I know it's late and I should have said what I'm meant to say not betraying the elixier of thoughts holding my life instead of my way I'll always hold it up the elixier of thoughts |