| Legol | [B][COLOR=darkred]Der Vampir[/COLOR] [/B] Jeden Abend, jede Nacht, Dein kaltes Feuer neu entfacht. Wenn um dich schon alles ruht, Dürstets dich nach unsrem Blut Zu dieser dunklen Tageszeit Ist es wieder mal soweit. Nocheinmal gibst du heut´ein Fest, Wobei du Andre bluten lässt. Du willst heraus aus deinem Sarg, Der des Tages dich verbarg. Du schiebst die schwere Türe auf, Schon nimmt das Schiksal seinen Lauf In deiner Fledermausgestalt Machst du vor wirklich Keinem halt. Egal, ob Alte, Mädchen oder Buben, Du siehst nur eins: Sie müssen bluten. Um des eigenen Nutzens Willen Willst du deinen Blutdurst stillen. Um ihnen die Energie zu rauben, Musst du an ihren Hälsen saugen. Doch Menschensaugen ist gefährlich, Denn die Meisten wehren sich. Der Holzpflok, vorn angespitzt, Dir bald in deinem Herzen sitzt. Den Vampir trotzdem die Angst nie plagt, Denn es wurde ihm gesagt: "Ist des Opfers Blut geronnen, Hast du diesen Kampf gewonnen" So hat man diese schöne Nacht Auf Bluthochzeiten zugebracht. Doch kaum ist die Sonne aufgegangen, Sind sie in ihrem Grab gefangen. |