| Jadefalke | Der trauernde Engel Ein Engel steht an einem Grab Tränen rinnen die Wangen herab schmezerfüllt ist Sein Gesicht was geschah versteht Er nicht warum musste es so kommen das Ihm das Liebste wurde so genommen das geliebt Er bis zuletzt Verletzt und die Augen mit tränen benetzt so steht der Engel an dem traurigen Ort Doch Eines weiß Er ganz genau Auch wenns nie mehr wird wie es einmal war Das die Liebe und die Erinnerungen an die vielen schönen Stunden für immer in Seinem Herzen weiterleben werden Gewidmet einer sehr guten Freundin die ihren Vater durch eine Krankheit verlor |
| Jadefalke | Ich trauere um meiner selbst In der Vergangenheit von Glückseeligkeit geblendet Sammelten sich hinter den Masken Die Selbstzweifel bis sie wie eitrige Geschwüre Die sich auf einem Gesicht hervorheben Aufbrachen und ich nichts mehr fühlte Nichts mehr Doch zwei Dinge fühle ich seit dem Hass und Trauer Hass auf Diejenigen die mich verletzten Und alleine ließen in Zeiten wo ich Jemanden gebraucht hätte Aber niemand hatte Trauer um mich weil all meine anderen Gefühle erfroren So wie das letzte Blatt an einem Baum wenn der erste Frost Im Winter in einen kalten Glanz über die Welt legt Ich sehne mich danach alles weltliche zu verlassen Es ist der größte Wunsch den ich habe Denn wenn nichts mehr bleibt außer Hass und Trauer Ist das Leben nicht mehr wert als eine Notiz die achtlos in den Papierkorb geworfen wurde weil Sie nicht mehr benötigt wird So verbleibe ich in Trauer um meiner selbst Wartend auf Erlösung durch den Tod Frey Jadefalke 30.01.2003 |
| Jadefalke | Erde, Wind, Feuer, Wasser Erde, die Dich in Sich aufnahm Wind, der verwelgtes Laub über Dein Grab weht Feuer, was in meinen Augen brennt wenn ich an Dich denke Wasser, das das Feuer löscht wenn der Schmerz zu groß wird Irgentwann Wird die Erde Mich in sich aufnehmen Wird der Wind Laub über Mein Grab wehen Das Feuer wird Anderen in den Augen brennen Das Wasser wird das Feuer löschen wenn deren Schmerz zu groß wird ------------- On the other side i see you again, on the other side i will hold you in my arms again my daugther I MISS YOU |
| Jadefalke | Das Spiel der Masken Masken sie schützen Aber nicht einen Selbst sondern Andere vor dem was dahinter ist Denn das was dahinter ist kann andere erschrecken und sogar zerbrechen. Und doch kommt irgendwann der Moment das der Träger die Masken ablegt Weil Er hofft jemanden gefunden zu haben bei dem man seine Masken ablegen kann. sein wahres Gesicht zeigen, davor keine angst zu haben, das zu zeigen was dahinter Jahre verborgen blieb. Trotzdem wird es einige erschrecken, wird es einige zerbrechen. Sie werden es nicht verstehen Warum der Träger der Masken, Sich genau ihnen offenbart. So das schwer zu entscheiden Was nun Lüge eine Maske Oder was Wahrheit ist. Viele werden Abneigung zeigen, Sich lösen, Sich entfernen, Sie werden sich zurückziehen. Was war bleibt, und doch bleibt nichts wie es war. Der Träger der Masken wird sich wieder neue Masken formen, sich wieder verstecken hinter dem was andere schützt. Er selbst aber wird innerlich gefrieren, sich vor sich selbst erschrecken, den Mut verlieren je wieder seine Masken zu lösen und zu zeigen was dahinter ist. Er wird anfangen immer größere Masken zu formen, Immer dickere Masken erschaffen und sich irgendwann Selbst darin zu verlieren. |
| Jadefalke | Der Tod Der Tod ist ein Gentalmen Er macht aus uns allen gute Verlierer, Ich habe den Tod verstanden das Leben wurde stets zu wichtig genommen. Es ist viel schrecklicher, viel zu geheimnisvoll. Ich warte auf den Tag der mich meine Augen für immer schließen lässt, der mich vergessen lässt all den Schmerz, all das was ich sprach oder tat. Wenn alles was man liebt verloren und nichts mehr bleibt was einem am Leben hält, dann wird das Leben zur Qual und man fragt nach dem Sinn des Daseins, dessen was man darstellt. Irgendwann fängt man an Masken zu tragen um Andere nicht zu erschrecken Man zieht sich zurück, bekommt Angst mit Anderen Kontakte zu knüpfen, Angst, davor von Anderen nicht verstanden zu werden oder das neugierige Augen einen mit gierigen Blicken zerreißen. Man vereinsamt ohne, dass man es eigentlich möchte. Dann kommt der Moment wo man sich komplett abkapselt und sich zerfetzt von den Blicken freudestrahlender Augen verfolgt in die Einsamkeit zurückzieht weil man Angst hat Andere zu verletzen oder selbst verletzt zu werden. Und doch hat man keine Angst vor dem Tod, aber davor sein Leben selbst zu beenden trotz der Qual, dessen was geschehen, und dessen was man sprach. Wenn das Leben endet und der Tod mir seine Hand reicht werde ich vor Freude weinen und Ihm meine Hand entgegen strecken, werde Ihm folgen und lösen von allen Weltlichen Dingen wie Gefühlen, werde auf anderen Wegen schreiten und der Tod wird mein Begleiter sein, werde keine Angst mehr verspüren andere zu verletzen weil der Tod keine Gefühle hat und vor ihm alle gleich sind werde ich dann endlich meine Masken Ablegen können und so in Frieden ruhen |
| Jadefalke | Abschied von Dir Du bist gegangen, einfach so aus meinem Leben geschlichen hast mich zurück gelassen alleine mit meiner Trauer Du bist geflohen Vor meinen Masken Die ich trage um Niemanden zu verletzen Ich dachte vor dir könnte ich sie abnehmen das war der größte Fehler den ich machen konnte Es verletzte dich Wie all die andern bei denen ich die Masken abnahm weil ich dachte sie würden mich verstehen Ich vermisse dich so das meine Gedanken nur um dich kreisen du nanntest mich einen Lügner als du gingst dabei belog ich dich als ich die Masken trug Ich habe all meine Masken abgelegt es wird viele erschrecken viele werden so handeln wie du weil sie mein wahres ich nicht ertragen können Ich habe Hochachtung und verneige mich vor denen die sich nicht abwenden die mich so nehmen wie ich bin die es nicht erschreckt wie ich wirklich bin Dich hat es erschreckt du hast dich abgewendet und doch vergebe ich dir weil ich dich liebe |
| Jadefalke | Sehnsucht Sehnsucht nach Augen Schwarz wie die Nacht Sehnsucht nach einem Lächeln was alle glücklich macht Sehnsucht nach deinen Umarmungen Sehnsucht nach deiner Stimme hell und klar Aber Du bist nicht mehr zurück bleibe ich mit meinem Schmerz Einen Schmerz den ich seit dem Tod meiner Tochter nicht mehr fühlte du nahmst in meinem Herzen den Platz neben ihr ein dort wirst dort auf ewig in mir weiterleben bis mein Leben irgendwann enden wird Dann werde ich dich und meine Tochter endlich wieder in meine arme schließen können ich ersehne den Tag an dem es so weit ist ______________________ In Trauer verbleibe ich allein |
| Jadefalke | Einsamkeit Einsamkeit ein Gefühl das schmerzt, wer lange in Einsamkeit lebt verliert sich irgendwann selbst, gibt sich auf verliert sich selbst und zerbricht. Einsamkeit verleitet einen dazu sich selbst verletzt. Einsamkeit versteht nur der der alle Menschen die ihm etwas bedeuteten verloren hat. Menschen die sich abwendeten, Menschen die starben, Menschen die einem Trost spendeten. Ich kenne dies Gefühl sehr gut und spreche aus Erfahrungen Denn ich verlor alle Menschen die mir alles bedeutet haben. Sie verließen mich ob gewollt oder nicht sie sind nicht mehr, einige blieben in meinem Herzen und werden dort in mir weiterleben. Ich denke oft an die, die mich verließen über die Gründe die sie hatten. Aber ganz besonders an diejenigen die mich verließen ohne das sie etwas dafür konnten das sie mich verließen weil andere Fehler machten ___________________ So verbleibe ich in Gedanken an die Menschen die mir sehr viel bedeuteten und nicht mehr sind |
| Jadefalke | Mein wahres Ich Wer mein wahres Ich sehen will Der muss tief unter Fassaden sehen Wände durchbrechen Ketten sprengen um mein wahres Ich zu finden denn es liegt vergraben Vergraben unter Trümmern der Einsamkeit Einsamkeit die entstand weil die die ich liebte von mir gingen gewollt oder ungewollt Vergraben unter Trümmern von Träumen Träume die zerbrachen oder nie in Erfüllung gingen Mein wahres Ich ist für mich wie eine Krankheit Eine Krankheit die ich verstecken muss und so verstecke ich mein wahres Ich hinter dicken Wänden Wänden die mein wahres Ich umgeben die mein wahres Ich verschleiern die mein wahres Ich verstecken Es gibt wenige die es schaffen diese Wände zu durchdringen doch die die es schaffen werden mein wahres Ich sehen und fühlen doch verstehen werden sie es nie und doch werden sie ein Teil in sich aufnehmen es in sich weitertragen und sich immer daran Erinnern was sie gesehen Vielleicht werden sie es verstehen warum ich mein wahres Ich verstecke Vielleicht Werde ich unverstanden bleiben ____________ 27.04.2003 |
| Jadefalke | Gedankengänge Alles versucht nichts ereicht Unnütz geboren Hoffnungen, Wünsche nichts erfüllt eine beklemmende Enge die mich umgibt obwohl ich frei bin fühle ich mich wie gefangen und weiß nicht warum gefangen in mir selbst, will mich befreien doch irgentetwas hält mich doch bin ich mir nicht gewiss was es ist Lebenswille? Nein dies sicher nicht Vieleicht verborgene Hoffnungen oder Wünsche die verschwommen und Traumtrunken vor mir hin und her schwanken so das Ich sie nicht erkennen kann Vieleicht aber auch nur der Wunsch oder die Hoffnung das irgentwo verborgene Hoffnungen oder Wünsche unbemerkt und nicht sichtbar für Mich verborgen in dunklen Winkeln Meiner Selbst darauf warten endeckt zu werden doch da ich trotz suche noch nich fand verbeibe ich als Suchender der darauf wartet das Der schwarze Reiter mir seine fahle Hand reicht und mich auffordert mit Ihm zu kommen 14.07.2003 |
| Jadefalke | halt mich fest du hast mich tief verletzt, dennoch blut' ich nicht hast mich in angst versetzt, ein schreckliches gefühl du führst mich in versuchung, dennoch bleib' ich stark denn jegliche verfluchung führt mich weg von dir du hast mich tief getroffen, dennoch kann ich leben fühl' mich wie besoffen, ein herrliches gefühl du führst mich, wenn ich blind bin, dennoch werd' ich wanken wenn ich am boden bin, reichst du mir deine hand ich kann dich nicht durchschauen, denn du bist nicht aus glas ich kann dich nicht begreifen, höchstens meine hand ich kann dich nicht verstehen, wenn du zu leise sprichst ich kann dich nicht mehr sehen, wenn du mich verlässt ich kann dich nicht vermissen, wenn du bei mir bist kann nicht von dir träumen, wenn ich wach bin ich kann dich nicht belügen, wenn ich eingeschlafen bin ich werde dich betrügen, wenn du mich verlässt manchmal trägst du mich auf händen manchmal trittst du mich mit füßen manchmal möcht' ich mich abwenden und darum: halt mich fest! |
| Jadefalke | Das Leben Es ist schwer wenn man viel Investiert nichts erreicht von Schicksal gezeichnet neu versucht anzufangen von vorne zu beginnen neu anzufangen was verloren schien und am ende wieder nur einen Niederschlag hinnehmen muss Schwer ist´s wenn jeglich Funke von Hoffnung zerstöhret von Zweifeln von Enttäuschungen Ehrlich zu sein seis gewillt zu sein mich hier nichts zu halten vermag nicht Gefühl nicht Lebenswille da nun jeglich Funke gelöscht meiner selbst innerlich gefrieren lässt Zu beginnen gescheitert jeglich neu Versuch und meiner selbst nicht im Begriff der Einsamkeit die meiner selbst umgibt zu entrinnen lediglich ein Schatten meiner selbst mein Anglitz ist mehr nicht Alleine zu ziehen sei meiner gewiss Glücklich sei welcher zu Leben vermag ohne jeglich Trübsal welch neidisch Blicke diesen jenen zerreißen müssen ohne das er´s bemerket ______________ 11.01.2004 |
| Jadefalke | Das Ende naht (Gedankengänge Teil2) Vom Leben alles genommen, dazu noch gestraft das nichts ereicht werden was anderen gewillt Alle Kraft ist verbraucht und nichts da was hällt. Der schwarze Reiter sich immer weiter nähernd sehend blicke Ich Ihm erwartungsvoll entgegen, doch klein und unscheinbar ich auch für Ihn wohl bin denn wieder lässt Er mich am Wegesrand stehen ohne zu fassen meine Hand Ich höre meine Tochter rufen aber kann ihr nicht folgen da der schwarze Reiter mich stehen lässt am Wegesrand meine Hand nicht nimmt obwohl ich Sie Ihm reiche So verbleibe ich weiter trauernd wartend bis meine Erlösung da und der schwarze Reiter meine Hand ergreift um mich zu führen in das Reich wo meine Tochter auf mich wartet ________________ 14.03.2004 |
| Jadefalke | Vermissen Nie wieder kann ich Dich in den Arm nehmen Nie wieder kann ich Dich sehen Nie wieder deine Stimme hören Was bleibt sind Fotos die die Zeit zerstört Und Gedankenbilder die nie vergehen werden selbst wenn das Alter mich erblinden lässt ich trage sie in meinem Herzen werde nie dein Kinderlachen vergessen werde es in meinen Ohren tragen selbst wenn mir das Alter mein Gehör nimmt wird dein lachen noch in meinen Ohren klingen Erst wenn Mein Herz aufhört zu schlagen werden die Gedankenbilder vergehen und dein Lachen verstummen Doch dann werde ich wieder bei Dir sein __________________ In Gedanken an meine Tochter Lea hoffe ich, dass der schwarze Reiter mich nicht verschont Wenn Er mich sieht __________________ 17.06.2004 |
| Jadefalke | Unerwartet Dich verloren Nicht gesucht Und doch Gefunden Unerwartet und sogleich schmerzt es von neuem, der alte und doch nicht vergessene Schmerz, Wieder aufgeflammt. Trotz des Schmerzes blieben die Gefühle, verhindern seit dem andere Zusammenkünfte, durch Angst das selbige noch mal zu durchleben. Du siehst es nicht und doch ist es so, Wird bleiben auf ewig, Schwer ist es. Es schmerzt Es erfordert nur Verdrängung, Eine neue Maske um andere und Dich nicht zu erschrecken Dich nicht zu verwirren Trotz allem was ich durch dich Erlebt liegt es mir Fern dir Schmerzen zuzufügen __________________ 07.07.2004 |