| Faiht | [SIZE=3]Die Geliebte des Windes[/SIZE] Ich sehe, wie das dunkelgrüne, smaragfarbene Wasser über die sandigen, mit Treibholz übersähten Ufer tritt; alles mit sich reisst und in seiner endlosens Tiefe verschwinden lässt; Eine Art von wohliger Befriedigung breitet sich bei diesem grandiosen Anblick, in meiner Seele aus; eine Art der Befriedigung wie sie mir noch nicht einmal der Sonnengott geben konnte; damals in den Zeiten von Troja´s Fall. Ich sehe, wie die Menschen hilflos schreihend, getrieben wie die Urvölker damals füchteten; in alle Himmelsrichtungen fliehen; jedoch in dem Glauben sie könnten so ihrem lang vorherbestimmten Schicksal entgehen. In irrwitzigen Hoffnungen, sie wären unschuldig; oder Gott würde seinen Zorn walten lassen. Lachhaft. Mit großen, verschlingenden Zügen holt das Lebenselexier sie ein; Immer noch schreihen sie; und der Lärm hallt in meinen Ohren wie Musik wieder. Doch nur wenige Augenblicke später, ist alles still und ruhig; nur die tobene See die ihre Opfer verpeisst, ist zu hören. Doch die Geräusche, ihre Stimme, wie sie einem nach dem anderen das Leben aussaugt, sind traumhafte Symphonien der Reinigung. Ich spühre den Wind, wie er die Urkraft des Lebens sowie des Todes mit sanften geschwisterlichen Küssen antreibt; während ich auf einem hohen, kantigen Felsvorsprung sitze und seine Taten, seine Kraft und seine Auswirkungen beobachte; zugleich streichelt er sanft meine Haut, entreisst mein waches Dasein meinem Verstand, und lässt meine dunklen Haare mit ihm tanzen. Lässt mich mit ihm tanzen. Ich heisse ihn willkommen und in lauen Sommernächten, wenn das Leben still schweigend ruht und vor sich hin treibt, neue Kräfte sammelt und leben gebiert; bitte ich ihn in seiner menschlichen Gestalt in mein Bett, und er folgt mir, mit zärtlichen Neckerein. Meine Aufgabe ist es ihn zu weisen, den effektivsten Weg zu finden, um alle schädlichen, menschlichen Ausgeburten zu vernichten; und um sie in Vergessenheit geraten zu lassen. Mit jedem energischen Wellenschlag, stürzen aber und abermals die hohen Attribute der Menschheit in die Fluten, und verschwinden. Wie gewollt. Wie vorher gesehen. Wie erwartet und erwünscht. Erbittet. Bald, Bald, denke ich mir, doch dann kommt auch meine Zeit. Als letzte Sterbliche die diesen einst so schönen Planteten bewandert. Ein tragisches Schicksal, vielleicht, doch zu sehen wie alle anderen sterben, wie die Erde gereinigt wird von Schmarotzern und Ungeziefer; von Kreaturen und Wesen die Böser sind als Luzifer in mittelalterlichen Zeiten selbst. Dies alles mit anzusehen, bereitet mir mehr Freude, als mein Geist, mein menschlicher Körper und meine Seele zum Ausdruck geben können. Wieder und wieder küsst er mich, während ich diese Zeilen in ein unbedeutendes Buch der Zeit schreibe, und ich bin gewillt die Augen zu schliessen, ihm zu folgen. Mich entführen zu lassen, aus dieser noch beständigen, sterblich bewohnten Welt; denn noch ist es Tag und er ist das, was er ist. Eine Urkraft, eine Naturgewalt, die zu Töten vermag ebenso aber gebraucht wird; wie das flüssige Lebenselexier, seiner Schwester. Meine Gedanken, mein Geist wandern mit ihm, während sich meine Haare um meinen Hals legen; die untergehende Sonne mich verbrennt und die Urkraft, welche auch mich bald verschlingen wird; meine Füsse mit weissem Schaum benetzt. Doch noch lebe ich. Eine Ameise bekundet meinen Körper; bald wird auch sie nicht mehr sein; oder doch? Ich beginne mich zu fragen, da ich noch lebe, und atme, und seine Schwester vor mir halt machte, ob die Rache der Natur nur jenen Wesen gilt, die sich von ihr abgewandt haben? Ich blicke von meinem Felsvorsprung hinab und sehe nur noch eine dunkle, wunderschöne Masse; überall, wunderschönes, dunkelgründes, in der Abendsonne schimmernedes Wasser; welches mich an Säure; aus längst vergessenen Geschichten erinnert. Nun, es scheint warhaftig so zu sein, als ob ich das noch einzige, lebene, sterblich menschliche Wesen auf diesem überfluteten Planten bin; der immer noch, nach seinen physikalischen Gesetzen, ungeachtet dessen was auf ihm passiert, weiter seine Bahnen zieht, bis sich das Universum entschliesst wieder von neuem zu beginnen. Ein ewiger Kreislauf. Ein einzigartiges Gefühl, die letzte, die einzige zu sein.. Doch müsste ich traurig sein, aber nichts was sich in mir regt könnte man mit einer trauer vergleichen; denn es scheint mir als spühre ich den Herzschlag der Mutter in mir; wie sie unter mir aufatmet, das Wasser in sich aufsaugt. Und doch bin ich nun alleine; denn auch mein Geliebter wird nie wieder menschliche Gestalt annehmen können, denn ich bin die einzige die noch übrig ist. Und so entführt er meine Gedanken, Tage und Nächte lang von meinem Körper weit entfernt, zeigt mir Dinge und liebt mich. Jedoch eines Tages überschritt er seine Grenzen was mein menschliches, körperliches Bedürfniss anging und ich beobachtete wie mein einstiger schöner, junger Körper nun in Knochen und Stofffetzen auf dem Felsvorsprung lag, den Blick nach Westen gerichtet. Sehnsüchtig und sterbend. Glücklich. by Faith / 04 |
| Faiht | [SIZE=3]EINFACH ETWAS[/SIZE] Werde ich dich jemals treffen? Werde ich jemals von dir entäuscht? Werde ich eines Tages feststellen das du schon immer bei mir warst? Oder werde ich dich lieben, bis zur Erkenntnis das ich dich nicht brauche? Wirst du mich je entäuschen? Wirst du mir eines Tages sagen das du immer bei mir bleibst, egal was passiert? Wirst du mich lieben, bis zur Erkenntnis das du mich brauchst? Werden wir uns je begegnen; Und wenn ja; entäuscht es mich? Werde ich erfreuht sein? Oder zutiefst schockiert. Werde ich weinen oder lachen? Werde ich nichts tun und abwarten bis du was tust? Was wirst du tun? Wirst du mir zuerst begegnen? Oder werden sich zwei fremde Menschen in die Augen sehen und wissen das sie ihr Gegenstück gefunden haben? Werden sich unsere Körper nacheinander sehen oder wollen sie ihre Ruhe. Wird dein Blut wie das meine sein? Rot, Dick und lebensnotwendig. Getrieben durch Adern und Venen, getrunken aus kirstallenen Glas? Wird mein Blut deinem ähnlen? Wird es sich treffen, in der Mitte des Leidens, des Lebens; Werden wir es teilen? Wirst du es verschenken und werde ich es entgegen nehmen? Ich trinke deines und du meines. Im ewigen Kuss, entschlafen wir dem Leben; Und werden wiedergeboren in den Armen des Todes. Ein Lächeln? Ein Lächeln huscht über ihr blasses Gesicht und sie küsst ihre Kinder auf die Stirn; Sanft weißt sie uns den Weg. Doch deiner endet nach einer kurzen Reise. Du ertrinkst im Wasser der Trauer. Ich blicke zurück. Werde ich dir helfen? Wirst du meine Hilfe akzeptiern? Werde ich dich darum bitten, während du mich anflehst zu sterben? So lass ich dich gehn. Ungern aber stark; entschwindest du meinen Armen. Meine Blicke voller Tränen, doch kein Tropfen berührt den aus Menschenfleisch geteerten Grund. Mein Weg führt mich weiter; hinab durch tiefe Schluchten; Über hohe Berge und warme Täler. Über kalte Flüsse und große Meere; bis ich dir wieder begegne; In einem neuen Leben. Ich sehe dich an, du widmest mir einen kurzen Blick und wir gehn aneinander vorbei. 20.2.2004/ 1:35 AM Kommentar: Man stelle sich dazu nen düsteren, aber eher melancholischen leichten Gothic Sound vor. Leichte Gitarrenklänge, ähnlich wie in der Atmosphäre von Apocalyptica - Romance Wie´s zu diesem Gedicht kam .. Ich sag nur 2 Buchstaben .. p.s .. oder .. e.x |
| Faiht | EINIGE DINGE PART 1 depressiv Part Dinge erfährt man, durch andere und sich selbst Hätte der Verstand und nicht der Egoismus, bezüglich ihr emotionsgeladenes Herz, sie zu diesem Zeitpunkt getrieben, hätte sie schon damals erkannt, was ihr vor kurzem zur Offenbarung wurde, was sie nun durch sich erfahren hatte. Ganz plötzlich. Aber hätte sie sich komplett anders Verhalten? Nein. Wäre ihr Wesen ein anderes gewesen, ihr Ausdruck? Wäre sie anders gewesen? Ja. Sie hätte da ganze schon von Anfang an, aus einer anderen Perspektive gesehen. Aus einer Stimmung heraus die es jene ermöcht hätte, neues zu schaffen, anstatt altes, verdorbenes und totes krampfhaft weiter zu führen. Am Leben zu erhalten. Der falsche Zeitpunkt ist eine Ausrede Sie hätte es wissen müssen, doch dieser blinde, nun zum Tode verurteilte und verdammte, in der Hoffnung schon sterbende Egoismus, zerstörte ihr alles. Sie hatte auf der ganzen dünnen Linie versagt By Faiht |
| Faiht | Einige Dinge Part 2 asking Part Könnte es aber nicht auch sein, das diese ganze Abweisende Art, dieses möglicherweise eingebildete, villeicht sogar gewünschte, auf negative Ebene wiedergegebene Darstellung ihrers Carakters, der sich immer noch in der Gefangenschaft der fortwährender Vergangenheit befand; nur als Schutz diente? Als Ausrede, sie nicht wirklich kennenzulernen, sie nicht als wahren Menschen zu erforschen und sich mit ihrer, welcher der grund Unnahbarkeit des Gegenübers sein mag, gespielten Hülle zufrieden zu geben; Der an einer gefälschten und irritierenden Vorstellung festhält. Um nicht Gefahr zu laufen ... sich ernsthaft zu verlieben. Was beim versagen ernste Folgen mit sich ziehen würde, welches das Risiko gebären würde, auf eine Zeit, zerstört zu werden; investiert man zu viel; Doch im Gegenzug das wundervollste zu erfahren ... 12.03.2004 / Irgendwann in der Nacht Kommentar: Es gäbe zu diesem Gedicht noch nen 7 Seitigen Brief, aber .. als ich am nächsten Tag aufwachte und auf dem Weg in eine gewisse Gegend war kam es mir so absurd vor. So dämlich, der Person des Gedicht und schon gar den Brief auszuhändigen. Aber es tat trozdem gut es aufzuschreiben. Faiht |
| Faiht | Letter to Someone Unknown 1 Bin ich vergeben, so sehne ich mich nach dir, und bin ich frei, so suche ich unaufhörlich nach dir. Du entsprichst keinen genauen Vorstellungen, nur bist du wie ich. Verrückt mit einer Brise Psychopathie. Hübsch, aber nicht Makelos. Sarkastisch und Ironisch. Mit der Satire verheiratet. Du liebst es wie ich, Menschen zu beobachten. Du liebst die Natur aber auch dich selbst. Du lebst in einer Welt, jenseits der grauen Alltagsrealität, welche Konsumverseucht und eine Leere beinhaltet, die dem Nichts gegenüber wie eine Hölle erscheint. Du machst dir nichts draus was andere über dich denken, du redest offen mit jenen und bleibst im Hintergrund gegenüber anderen. Du sagst was du denkst, und nimmst die Konsequenzen auf dich. Du bist verträumt aber auch Realist. Du glaubst an dich, ebenso auch an mich. Du liest meine Gedanken und küsst mich sanft auf die Stirn. Ein Kuss der wie Wasser in der Hitze versiegt, als wäre er nie dagewesen. War er auch nicht, denn du bist eine Illusion, und lebst nur in meinen Träumen. Bietest mir Trost wenn ich ihn brauche und bist bei mir. Wärst du Real, würden wir uns gegenseitig umbringen, denn wenn Chaos auf Chaos trifft, kann es sein das die Welt so wie wir sie kennen, aufhört zu exestiern. Denn dann trifft die wahre, eisige Kälte unsere Angst und wir verliern uns ohne irgendwelchen Halt in Unsicherheiten und Komplexen. Versinken regelrecht darin. So bleibe mir in meinen Träumen erhalten, Geliebter. Sowie ich in deinen. Wir wissen das es einander gibt und villeicht sind wir uns schonmal begegnet, haben uns kurz angesehen und sind weiter gegangen, ohne jegliches Gefühl. Doch villeicht dreht sich einer von uns mal um, und dann? Wer weiss was dann passiert. 2003.7.7 / 11.30AM by Faith |
| Faiht | Letter to Someone unknown 2 Bist du eigentlich zur selben Zeit, an dem gleichen Ort wie ich? Sei es in einer anderen Sphäre, einer anderen Ebene oder Dimension. Oder auch nur 1000km von mir entfernt, oder auch in deinen Träumen, Wünschen und Vorstellungen. Oder in meinen? Wer sagt überhaupt das du menschlich bist, und wer sagt das, dass was sich von mir nach dir sehnt ebenfalls menschlich ist. Wer hat die Gewissheit zu behaupten, es gäbe nur das dies und jetzt. Wieso ist es nicht Standart zu sagen das alle exestiert was gedacht wird. Das alles zu Leben beginnt sobald nur der Funke eines Wunsches, oder einer Hoffnung, entfacht wird. Eingebrannt in eine Ebene die der Zeit unterliegt und könnte man die Zeit durchbrechen, so könnte man auch die Gedanken umändern oder welche hinterlassen, zu diesem Zeitpunkt. Immer wieder spühre ich unsere Verbundenheit aber trozdem kann ich es nicht begreifen. Villeicht sind es eben nur Wünsche, Hoffnungen oder Sehnsüchte, aber all dies befindet sich in unserem Geiste, spielt sich irgendwo fern von unserem physischen Leben ab. Mir kommt es allmählich wirklich so vor. Doch hinterlässt du einfach so Nachrichten ohne einen Schlüssel, einen Code? Dann könnten sie kommen wann sie wollen und ich würde verrückt werden, oder sie überhaupt nicht bemerken. Also wieso jetzt? Ist meine Stimmung der Schlüssel zu deinem Trost oder hinterlässt du diese Nachrichten gerade jetzt? Wenn ja, wieso zeigst du dich mir nicht einfach so? So das ich sie mit meinen menschlichen Sinnen fühlen kann. Gewiss wurde es mein Verstand (noch) nicht zulassen. Aber irgendwann? Deswegen frage ich dich, bist du zur selben Zeit an dem Ort wo ich bin? Oder siehst du mich villeicht? Beobachtest du mich? Immer mehr glaube ich das du nicht menschlich sein kannst. Zumindest nicht der Teil den ich von dir begehre. Den Teil nach dem ich mich sehne und von dem ich mir wünsche er beruht auf Gegenseitigkeit. Aber ich denke ja. Oder ich weiß es. Würde ich sonst die Botschaften erhalten,würde ich dich sonst spühren? Du verlangst nichts daruf und trozdem bist du immer da. Wer bist du? Was bist du? Ein Teil von mir, der Natur, meinem geist und deinem ... 2003.7.8. by Faith, |
| Faiht | Letter to someone unkown 3 Immer noch herrscht der blutrote Mond über die trübe und entstellte Dunkelheit. Kleine Wesen, manche von anmutiger Schönheit und manche wiederum von hässlicher Gestalt, ziehen mit ihm ein. Hast du sie zwischen den Sternen gesehen? Hast du es gesehen? Noch immer sitze ich hier in der Kälte fest und warte auf deine Rückkehr; Und ein Gefühl, tief in mir, flüstert mir zu. Und ich gehorche, denn ich weiss, du wirst wiederkommen. Eines Tages. Langsam legt sich eine hauchdünne Schicht des Morgentau's auf mein erstarrtes Gesicht Ich blicke nach oben, und über mir tanzen Kristalle. Sie Lachen und Spielen. Siehst du sie auch? Wo auch immer du sein magst. Staunend und Lächelnd beobachte ich ihren Weg; zeichne sie mit melancholischen Gedanken nach, Und frage mich, wieso bin ich nicht mit dir gegangen Doch in der Sanftheit deiner Augen lag nicht der Glanz einer stillen Aufforderung, noch das verstummte Anzeichen eines Abschieds. Heisst das, das ich dich wirklich wiedersehen werde? Du bist unsterblich; was willst du mit meinem Leben. Was ist meines im Gegensatz zu deinem. Was willst du mit meiner Hingabe, meinen Gefühlen, meiner Seele? Erreichen dich meine Träume? Meine Zuneigung? Erreicht dich meine Sehnsucht? Meine Liebe? Bin ich doch so viel mehr menschlich als ich bisher angenommen hatte? Oder durchbricht die Melancholie die Barriere, welche mich für einen Augenblick, für das des menschlichen Daseins empfänglich macht. Wer kann schon mit Gewissheit sagen was geschieht? In dieser Sekunde? Denn obwohl du mir etwas gegeben hast, vermag ich mir immer noch nicht selbst eine Antwort zu stehen. Jetzt wo ich Gewissheit habe, das ich dieses Etwas auf unsichtbaren Schwingen davon getragen habe, und mir klar wird, wie grausam ich sein kann, ob ich es will oder nicht. Jetzt wo der Zauber gesprengt ist und der Augenblick sich zu einem Zustand entwickelt hat, Jetzt ... da "es" einen Namen trägt .. weiss ich nicht mehr als zuvor. Und doch erkenne ich in dieser verschleiherten Atmosphäre ein kleines Licht, Ein Flackern. Und ich weiss der Zauber wird sich wieder erheben. Nun frage ich dich, hast du dies auch alles gesehen? Unbekannter Geliebter? Hast du es gesehen? November 2003 by Faith |
| Faiht | Letter to someone unknown #4 Just another kind of a love letter .. Wer oder was hat eine solche Macht über mich das ich mich derart verändere. Positiv oder Negativ, lassen wir Subjektivität dahingestellt. Oder versuchen wir es zumindest. Doch Objektivität walten zu lassen, wäre genau so unsinnig wie Liebe definieren zu wollen; Unbekannter Geliebter, du hast keine Ahnung wie sehr mich dieser Satz verfolgt; denn er durchdringt meinen Kopf, krallt sich fest. Bin ich gefangen in einer Utopischen Illusion? Zeige mir den Architekten; steht er direkt vor mir? Ich möchte ihn töten. Aber auch er lässt sich nicht in Worte fassen. Meerblaue Augen verzaubern mich, verändern mich, lieben mich. Wie sehr ich diese Liebe erwiedere. Zu Zeiten, als noch nicht einmal die Zeit ihren Namen hatte; so war es als seihen sie aus ein und der selben Seele entsprungen, der Urseele. Doch trügt mich der Zweifel, ob alles nicht nur Geschichten eines träumeres Wunschendenken; oder nur ein kleiner, zwangs-veränderter durch Interesse beeinflussten Teil der Wahrhheit bezieungsweise (m)einer emotionaler Wahrnehmung war? Angst, es könnte menschlich sein; Ungewissheit, ob es nicht menschlich ist. Unheimlichkeit, Unerklärbares transformiert sich in Rationalität. Perfekt. Tot. „Fremder“, hallt es in meinem Kopf wieder und wieder; durchzuckt es meine temporäre abstrakte, verzerrte und gefühlsgesteuerte Gedankenwelt, und oftmals musste ich dabei Lächeln; denn liegt mir nichts näher, als dem Fremden, der so plötzlich in mein Leben einbrach einen Namen zu geben. Nicht ihn zu besitzen, jedoch mich mit ihm zu teilen, an seiner Seite zu schlafen. Nicht ihn zu kontrollieren, sondern mich bis zu gewissen Graden mitziehen zu lassen; ihn zu verzaubern. Und nicht um ihm näher sein zu können, wenn ich ihn kennengelernt habe; Ich bin ihm Nahe, so nahe wie dieser Fremder es zulässt; so nahe wie er mich haben will, vertragen kann und braucht. Doch graue Wolken ziehen auf, und geben mir zu verstehen was dieses Wort noch bedeuten kann, was dieses Wort in diesem Zusammenhang bedeutet und mein verzerrter Blick wird durch Traurigkeit verschleiert. Unverständnis, falsch interpretiere Kommunikation, (un)ehrlichkeit, suche dir etwas davon aus. Doch der Zweifel keimt mit jeder verstreichenden, schweigenden, grimmigen Minute in mir; Und er keimt schnell, und obwohl er in vielen Fällen durch einfache Worte, die wieder Utopien und Illusionen erschaffen, zerstört werden kann - so bleiben zumeist immer Sätzlinge seinerseits, tief verborgen im Untergrund; und nähren sich an kleinen Unstimmigkeiten. Und dennoch, braust dieser Sturm wieder auf, bricht die Barriere der Emotionalen Spannungen - reisst er Häuser nieder, zerstört er alles Gegenwärtige; regiert er Agressiv aus seinen Elementen heraus; jedoch ebenso schnell verschwindet er wieder, und zurückbleibt Leere; eine reinigende, wohltuende Leere. Nein, ich bin mir nicht im Klaren wohin das führen soll, doch würde ich alles verstehen; wäre ich ebenfalls, auf eine Art und Weise Tot. Und ich will leben, empfinden und fühlen. Ich bin keine Geliebte des Windes, die ihren Tod sehnsüchtig erwartet; die zerstören will was sie einst geschaffen hat.. Eine Fortsetzung folgt ... fare well "l0v3" 18/6/04 by Faith |
| Faiht | SCHUTZENGEL .. vo längere Zeit von meiner Mum zugeschickt bekommen. Autor ungekannt. Eine kleine Geschichte für liebe Menschen! Zwei reisende Engel machten Halt, um die Nacht im Hause einer wohlhabenden Familie zu verbringen. Die Familie war unhöflich und verweigerte den Engeln, im Gästezimmer des Haupthauses auszuruhen. Anstelle dessen bekamen sie einen kleinen Platz im kalten Keller. Als sie sich auf dem harten Boden ausstreckten, sah der ältere Engel ein Loch in der Wand und reparierte es. Als der jüngere Engel fragte, warum, antwortete der ältere Engel: "Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen." In der nächsten Nacht rasteten die beiden im Haus eines sehr armen, aber gast- freundlichen Bauern und seiner Frau. Nachdem sie das wenige Essen, das sie hatten, mit ihnen geteilt hatten, ließen sie die Engel in ihrem Bett schlafen, wo sie gut schliefen. Als die Sonne am nächsten Tag den Himmel erklomm, fanden die Engel den Bauern und seine Frau in Tränen. Ihre einzige Kuh, deren Milch ihr alleiniges Einkommen gewesen war, lag tot auf dem Feld. Der jüngere Engel wurde wütend und fragte den älteren Engel, wie er das habe geschehen lassen können? "Der erste Mann hatte alles, trotzdem halfst du ihm", meinte er anklagend. "Die zweite Familie hatte wenig, und du ließest die Kuh sterben." "Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen", sagte der ältere Engel. "Als wir im kalten Keller des Haupthauses ruhten, bemerkte ich, dass Gold in diesem Loch in der Wand steckte. Weil der Eigentümer so von Gier besessen war und sein glück- liches Schicksal nicht teilen wollte, versiegelte ich die Wand, so dass er es nicht finden konnte. Als wir dann in der letzten Nacht im Bett des Bauern schliefen, kam der Engel des Todes, um seine Frau zu holen. Ich gab ihm die Kuh anstatt dessen. Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen." Manchmal ist das genau das, was passiert, wenn die Dinge sich nicht als das entpuppen, was sie sollten. Wenn du Vertrauen hast, musst du dich bloß darauf verlassen, dass jedes Ergebnis zu deinem Vorteil ist. Du magst es nicht bemerken, bevor ein bisschen Zeit vergangen ist... Manche Leute kommen in unser Leben und gehen schnell... Manche Leute werden Freunde und bleiben ein bißchen... wunderschöne Fußabdrücke auf unseren Herzen hinterlassend... und wir sind ziemlich ähnlich, weil wir eine Freundschaft geschlossen haben!! Gestern ist Geschichte. Das Morgen ein Mysterium. Das Heute ist ein Geschenk. Darum heißt es auch: Präsent. Ich denke, das ist etwas Besonderes... Lebe und genieße jeden Moment... Dies ist keine Generalprobe! |