| Gefjon | Mal hier, mal da die Frau, die ich war verrennt sich nicht mehr, denn sie ist nicht mehr Sie ist gestorben, ist tot das Laken ganz rot vom Blut ihrer Gedanken um die sich Dornen ranken Sie ist tot und ich bin frei! Doch bin ich glücklich dabei? Sie war sicher wenn auch dumm jetzt bin ich alleine und stumm Sie ist gestorben, verloren und ich wurde geboren für Kritik, Gedanken....? [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=755874#post755874[/url] |
| Gefjon | Manchmal, da ist alles so aussichtslos Manchmal, da weiß man nicht mehr weiter Es ist so kalt und so dunkel Wie wenn es im Winter nicht schneit und im Sommer die Sonne nicht scheint |
| Gefjon | Die Welt will mich beißen und vor Angst bin ich stocksteif kann mich nicht bewegen, die Arme und Beine bleischwer. Nur die Tränen laufen, als obs kein Ende gäbe. |
| Gefjon | So grau wie der Himmel der Nebel in mir meine Gedanken erstarrt und es fehlt jedes Gefühl Die Frage des Wohins bestimmt jede Zelle sie driften auseinander wollen weg von hier So bleich wie der Mond erscheint mein Gesicht die Welt erkennt mich nicht ich lebe in mir, bin ein Teil von mir fleihe vor mir sterbe in mir So naß wie die Pfützen so dreckig und kalt laufen mir die Tränen ohne Ende ohne Halt es zerreißt mich förmlich von innen, auch von außen diese Verzweiflung dieser Haß diese Liebe das Verlangen.... |
| Gefjon | Ich habe kein Vertrauen mehr, nicht in mich nicht in diese Welt durchhalten und kämpfen ist alles was hier zählt scheinst du heil von aussen mit Ehrgeiz und Glück bedacht übersehen alle gern die Narben die dir dieser Kampf gebracht unzählige Nächte die ich schmerzerfüllt geweint sind allen ganz egal solang es morgens wie nichtig erscheint unzählige Dinge die in mir verstorben die unzähligen Grabsteine die ich so gut verborgen würde sowieso niemand bemerken nicht ernshaft, nein das nicht also bleibe ich wie ich bin bis es mich irgendwann zerbricht |
| Gefjon | Sie du mein herz ganz blutig und nackt? Ich halts in der Hand Es schlägt noch und pocht Siehst du die Narben ganz häßlich und weiß? Sie reichen ganz tief und töten mich noch! |
| Gefjon | Es ist, als wäre da ein Sog in mir, der alles Gute einfach wegspült. |
| Gefjon | Zwei Sterne stechen mir in meine Augen ich bin geblendet und das Wasser tropft mir vom Kinn Zerissen schaut mein Herz in zwei verschiedene Gesichter und ich schreie lang weil ich einfach nur ich bin |
| Gefjon | Eine endlose Zeit schon liege ich hier hab vergessen wie man atmet es ist kalt und ich frier Es ist schrecklich still wie vor einem Orkan Ich weiß nicht warum, doch hab ich überhaupt nichts an Es ist furchtbar dunkel, ich kann nichts erkennen und ein Gefühl, als müßt ich um mein Leben rennen Doch kann ich mich nicht rühren bin wie in Fesseln geschlagen Ich schwör hätte ich Mut Ich würds sofort wagen |
| Gefjon | Ein Schmerz im Herzen wie wenn ein Nagel hindurchgetrieben wird ein stechen und hämmern und das Geräusch das man hört keine Schreie, kein Weinen nur ein zähes Tropfen das klingt, als würde jemand an einen Saargdeckel klopfen |
| Gefjon | Deine Finger sind überall und dringen in mich ein die Nägel, so lang zerreißen mein Fleisch Deine Zunge verteilt deinen Speichel auf mir deine Zähne reißen, wie deine Augen reißen mich entzwei ich flüchte mich wo du mich niemals finden wirst innerlich töte ich dich doch du dringst in mich |
| Gefjon | Jeden Tag sterbe ich ein wenig mehr lasse all die Erinnerungen an mir vorrüberziehen Jeden Tag lebe ich ein wenig mehr denn jetzt tut es nicht mehr so weh die Narben zu sehen, alte Pfade zu begehen um neue Hoffnung zu säen Jeden Tag sterbe ich ein wenig mehr weil du nicht bei mir bist und die Einsamkeit mich verzweifeln läßt Jeden Tag lebe ich ein wenig mehr weil du endlich fort bist und deine Anwesenheit mich nicht mehr sterben läßt Das eine ist noch weit, das andere verschollen es dauert schmerzhafte Zeit bis wir wissen was wir wirklich wollen und es schaffen den guten Dingen Ihren Respekt zu zollen |
| Gefjon | Ohne ein Wort bist du gegangen hast mich in deinem Schicksal gefangen fesselst mich mit Dornen an dein Leben Zerreißt mich, doch mehr kann ich nicht geben Ketten aus heißem Stahl tust du mir an zwingst mich zu atmen bis ich nicht mehr kann Wirfst meinen Leichnam auf andre tote Leiber du stehst darauf und suchst dir noch mehr Weiber Mein Liebster, doch eins muß ich gestehen Ich war gar nicht tot hab nur vergessen zu gehen Was sagst du dazu, daß ich dich ganz langsam ersticke und dich so in deine ganz persönliche Hölle schicke |
| Gefjon | Könntest du nur sterben könnte ich nur sehen wie deine wunderschönen gelben Augen aus den Höhlen treten könnte ich nur sehen wie der letzte süße Tropfen Blut aus deinen Adern weicht Ach, könnte ich deinen letzten Atemzug hören Dann könnte ich endlich wieder schlafen |
| Gefjon | Du hast mich getötet und du tust es noch Du warfst mich mit Absicht in ein bitterschwarzes Loch Du nahmst mir mein Leben und dann warst du satt Du warfst mich einfach weg vergessen hast du mich glatt Du kannst mich noch töten obwohl ich es weiß Ich sitze noch hier unten und dreh mich im Kreis |
| Gefjon | Gib mich frei, du Teufel! Laß meine Seele ziehen Mit schwarzen, langen Fingernägeln Willst du mir die Haut abziehen Du leckst mein Blut Du schlürfst meine Knochen Mit langen spitzen Zähnen nagst du an meinen Knochen Verschwinde, du bist mein Ende! Verschwinde, sonst bin ich tot! Ich kann nicht mit dir leben, Dann wünsch ich mir den Tod! Gib mich frei, du Teufel Laß meine Seele in Frieden Geh, quäl jemand andren und laß mich endlich in Frieden! |
| Gefjon | Finstere Wolken streifen meinen Geist Gewaltige Fäuste schlagen auf mich ein Salziges Wasser rinnt mir aus den Augen und vermengt sich mit dem Blut aus meinem Herzen Sterbe ich? oder werde ich geboren? Es tut weh und das Messer des Horizontes sticht mir in die Augen |
| Gefjon | Losgelöst, wie von Sinnen, beflügelt wie Pegasus... bin ich nicht von dieser Welt und manchmal ach zu weltlich.... fließt das Licht die Dunkelheit, die Luft wie Wasser in meinen Körper... Lebe ich? Träume ich? Vergehe ich? Ich bins zufrieden in dieser Minute, In dieser Minute bin ich meines Lebens zufrieden. |
| Gefjon | Ich möchte dir über deine Brust lecken dich berühren, beißen, küssen und necken möchte mich mit dir im Bette, auf dem Boden, in der Luft vereinen mit dir lachen, steiten und weinen ganz normalen Alltag mit dir erleben und ab und zu ein Erdbeben Möchte einfach nur mit dir zusammen sein bei Sonnen-, Mond- und Kerzenschein. |
| Gefjon | Noch heute, wenn ich die Narben sehe, spüre ich jeden einzelnen Schnitt seh das rote Glitzern des ersten Blutes... es war nie genug, nie genug Blut! Egal wie tief ich die Klinge hieb, es war nie tief genug... Jetzt sind da Narben, die Jahre brauchen um zu heilen, vielleicht bie ganz verschwinden... Doch zu tief? Doch viel zu tief! für meine junge Haut Ich spüre noch jeden Schnitt, sehe noch das Blut es ist noch nicht gut in mir, nicht gut doch genug an Blut letztendlich war es tief genug! |
| Gefjon | Liebe mich, als obs das letzte wäre was du auf dieser Welt zu vollbringen vermagst Mach es zu deinem Meisterstück sei akriebisch und sorgfältig mit dem was du tust und sagst baue und arbeite täglich daran, Stunde um Stunde und Tag um Tag lenke all dein Denken nur auf diese eine Sache streiche alles andere aus deinem Kopf lebe, lerne, schlafe und wache ganz alleine dafür bis hin du dem Wahnsinn anheim fällst und ganz irre wirst, bis du wirres Zeug brabbelst und mich zur Göttin kürst bis du ganz und gar mit Haut und Haar der Liebe zu mir verfallen bist das ist dann das Letzte was du jemals, auf dieser Welt vollenden wirst |
| Gefjon | Wenn ich dich gehen lasse ist der Schmerz dann vorbei? Wenn ich dich weder liebe noch hasse bin ich dann endlich frei? Wie eine Puppe aus Porzellan oder hauchdünnem Glas, ganz zerbrechlich und zart warte ich auf meinen Untergang Denn ganz ohne Zweifel bist du der Nagel zu meinem Sarg ein Virus der meinen Geist vergiftet und vorher schon meinen Körper verdarb... Wenn ich dich gehen lasse, wirst du dann gehn? |
| Gefjon | Da sind Klauen in mir die mir meinen Brustkorb öffnen an meinem Herzen kratzen und sich in meine Kehle krallen Sag, wann werde ich dich wiedersehen? |
| Gefjon | Ein Augenblick, kurz wie ein Gedanke, flüchtig und nichtig hatte ich dich doch in einem Augenblick entdeckt, im nächsten vergessen, im nächsten wieder erspäht. Wirst du bleiben? Wird es einen Augenblick dauern, bis ich das realisiere.....? |